Depot eröffnen

Depot eröffnen: Was Du beachten musst

Hendrik Buhrs
Finanztip-Experte für Bank und Börse

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Depot ist so etwas wie Dein Konto für Aktien und Fonds oder ETFs. Du brauchst ein Depot, um Wertpapiere aufzubewahren und um mit ihnen zu handeln.
  • Wer sich das erste Mal mit Geldanlage und Börse beschäftigt, wird oft von Fachbegriffen überflutet. Dabei sind die Grundlagen nicht kompliziert.

So gehst Du vor

Du überlegst schon seit längerem, Geld in Wertpapiere zu investieren? Von Freunden hörst Du immer wieder, dass sie ETFs kaufen? Und nun möchtest Du endlich auch den ersten Schritt machen und Dein Geld in Aktien und Fonds anlegen? Dann benötigst Du ein Depot, in dem Deine Wertpapiere aufbewahrt und verwaltet werden. Mittlerweile bieten die meisten Banken ein Depot an. Auch sogenannte Neo-Broker, die sich nur auf die Depotführung konzentrieren, mischen am Markt mit. Worauf Du bei einer Depoteröffnung achten musst, erfährst Du in diesem Ratgeber.

Einfach erklärt: Was ist ein Depot?

Ein Depot ist ein Konto, das Deine Wertpapiere aufbewahrt und verwaltet. Mit Wertpapieren sind hauptsächlich Aktien, Anleihen, Fonds und ETFs gemeint. Möchtest Du also mit Wertpapieren handeln, dann kommst Du an einem Depot nicht vorbei.

Früher war das Depot noch eine echte Lagerstelle, in der Anleger ihre Wertpapiere in Papierform verwahren konnten, wie ein Schließfach. Heute wird das Depot eher als digitales Lager für Wertpapiere verstanden. Du kannst es bequem am Computer oder sogar am Smartphone bedienen. Im Folgenden siehst Du ein Beispiel, wie ein Depot aussehen könnte. Darin liegt ein sogenannter ETF – eine Sorte Wertpapier, die Finanztip häufig empfiehlt. Kurz gesagt ist ein ETF ein Bündel aus vielen einzelnen Aktien. Wie das funktioniert, kannst Du im Ratgeber ETFs nachlesen.

Blick in ein Beispieldepot

Die wichtigsten Kennzahlen eines Depots.
Quelle: DKB (Stand: 24.08.2022)

In diesem Beispieldepot sind etwas mehr als 43 ETF-Anteile („Stück“) verwahrt, die derzeit einen Gesamtwert von rund 4.517 Euro haben. Wenn Du den Preis eines Anteils wissen möchtest, dann schaust Du Dir den Bewertungskurs an – der zum Zeit­punkt des Beispiels bei 104,54 Euro liegt. Auf der linken Seite des Beispieldepots findest Du den genauen Namen des Wertpapiers und die Kennnummer, die sogenannte WKN. (Wenn Du mehr über das Wertpapier aus dem Beispiel wissen möchtest, lies unseren Artikel über den Vanguard A1JX52.)

Wenn Du zusätzliche Anteile kaufen möchtest, also mehr investieren willst, dann klickst Du rechts unten auf den K-Button. Möchtest Du Wertpapiere verkaufen, dann gehst Du auf den V-Button, also ganz einfach k für kaufen und v für verkaufen. Um zu sehen, wie sich der Preis des Wertpapiers in der letzten Zeit entwickelt hat, also der Kursverlauf, klickst Du auf den Button mit dem kleinen Balkendiagramm. Willst Du nähere Informationen über Deinen ETF haben, dann gehst Du auf die Lupe.

Die Angaben in grüner Schrift sind besonders schön. Hier zeigt das Depot an, dass dieses Wertpapier derzeit rund 500 Euro mehr kostet als zu dem Zeit­punkt, zu dem es gekauft wurde. Anders ausgedrückt: Würdest Du es jetzt verkaufen, hättest Du einen Gewinn von über 12 Prozent gemacht. Gerade am Anfang kann hier auch mal eine rote Zahl auftauchen – aber eine langfristige Anlage in weltweit streuende Fonds, wie Finanztip sie empfiehlt, war in der Vergangenheit eine lohnende Sache. (Vom Gewinn gehen Steuern ab, wenn Du den Sparerfreibetrag überschritten hast.)

Wie ist das mit dem Depot und Steuern?

Warum solltest Du ein Depot eröffnen?

Mit einem Depot hast Du – wie gesagt – die Möglichkeit, mit Aktien oder Aktienfonds wie ETFs zu handeln. Diese sind seit vielen Jahrzehnten wesentlich renditestärker als Spar-, Tagesgeld- und Festgeldkonten. Zum Beispiel erzielte der von Finanztip emp­foh­lene ETF „iShares Core MSCI World“ von 2016 bis 2020 im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 9,48 Prozent. Hättest Du über diesen Zeitraum 10.000 Euro in den ETF angelegt, hättest Du ein Plus von 5.728 Euro gemacht.

Mache Dir jedoch bewusst, dass eine höhere Rendite nur mit einem höheren Risiko zustande kommen kann und der Wert sich zukünftig auch anders entwickeln könnte. Doch das Beispiel zeigt auf, dass Du mit Aktien höhere Renditen erwarten kannst. Das ist wichtig, wenn Du langfristig Vermögen aufbauen möchtest.

Welche Voraussetzungen musst Du erfüllen?

Wer ein Depot eröffnen will, muss keine ungewöhnlichen Bedingungen erfüllen. Wichtig ist nur, dass Du mindestens 18 Jahre alt bist und ein Girokonto bei einer Bank besitzt. Ein Wohnsitz in Deutschland ist bei vielen Banken Pflicht. Du musst kein bestimmtes Gehalt oder Vermögen vorweisen – der Fonds aus unserem Beispiel oben war zu dem Zeit­punkt für gut 100 Euro pro Anteil erhältlich, und Sparpläne gibt es bei manchen Depots sogar schon ab 1 Euro Anlage pro Rate. Eine Geldanlage mit Aktien oder ETFs ist also nicht nur etwas für Reiche. Übrigens wird ein Wertpapierdepot nicht bei der Schufa eingetragen.

Du solltest Dir aber darüber im Klaren sein, dass das Handeln mit Wertpapieren mit Risiken verbunden ist. Eine zentrale Grundregel ist, dass Du schlechte Zeiten an der Börse aushalten und aussitzen können musst – also auf Dein angelegtes Geld viele Jahre lang verzichten kannst. Setze Dich daher schon vorher mit diesen Risiken auseinander – am besten über einen der Ratgeber von Finanztip zum Thema Geldanlage. Wenn Du bereits Kenntnisse über Wertpapiere und deren Risiken hast, dann steht Dir für die Eröffnung eines Depots nichts im Wege.

Wo solltest Du ein Depot eröffnen?

Nahezu jede Bank bietet mittlerweile Depots an. Wo Du am Ende Dein Depot eröffnest, hängt sehr von Deinen Bedürfnissen ab. So kannst Du bei einer Filialbank, einer Online- oder Direktbank und bei einem Neo-Broker ein Depot eröffnen.

Wenn Du ein Konto bei einer Filialbank eröffnen möchtest, dann kannst Du in eine Bankfiliale vor Ort gehen, zum Beispiel in die Sparkasse, die Volksbank oder eine Privatbank wie die Commerzbank. Das ist eine solide, aber oft ziemlich teure Lösung. Du zahlst bei vielen Filialbanken hohe Gebühren sowohl für einzelne Transaktionen als auch für die Verwahrung Deiner Wertpapiere. Dieses Geld schmälert den Ertrag Deiner Investition. Filialbanken bieten allerdings die Möglichkeit, das Depot komplett offline zu führen, also schriftlich oder im persönlichen Kontakt mit einem Bankmitarbeiter. Reine Online-Depots der Filialbanken sind im Vergleich günstiger.

Ohne Filialen, aber mit Service per E-Mail, Chat oder Telefon arbeiten die Onlinebanken. Sie bieten nicht nur Girokonten und Kreditkarten, sondern auch Online-Depots oft ohne laufende Verwahrgebühr. Käufe und Verkäufe kosten Dich meist weniger als bei Filialbanken.

Bei einem Broker, manchmal auch Neo-Broker genannt, zahlst Du in der Regel noch niedrigere Gebühren als bei den Onlinebanken. Sie bieten keine weiteren Bankgeschäfte an, sondern konzentrieren sich auf die Depotführung.

Du solltest ein Depot bei einem Anbieter in Deutschland eröffnen. Depots von Banken oder Brokern aus dem Ausland sind schwieriger zu einem anderen Anbieter übertragbar, wenn Du das irgendwann mal machen möchtest, außerdem ist das Thema Steuern bei ausländischen Depots komplizierter.

Finanztip untersucht regelmäßig die Depotlandschaft in Deutschland und empfiehlt Anbieter, bei denen Du ein günstiges Wertpapierdepot fürs langfristiges Sparen mit ETFs bekommst.

Mehr dazu im Ratgeber Wertpapierdepot

Zum Ratgeber

Wie eröffnest Du ein Depot?

Nun schauen wir uns Schritt für Schritt die Eröffnung eines Depots an. Als Beispiel haben wir die Comdirect ausgesucht. (Bei anderen Banken oder Brokern unterscheidet sich der Eröffnungsprozess an manchen Stellen, aber das Prinzip ist überall sehr ähnlich.) Such Dir ein ruhiges Plätzchen, wo Du Dich durch den Fragebogen klickst – die Fragen sind eigentlich sehr einfach und es dauert nicht lange. Im Folgenden zeigen wir Dir, wie Du das Depot eröffnest.

Schritt 1: Der Weg zu Deinem Depot

Im ersten Schritt wählst Du auf der Produktseite der Comdirect-Website die Rubrik „Depot“. Auf der nächsten Seite gehst Du auf „comdirect Depot“ und anschließend auf „Jetzt Depot eröffnen“ – nun startest Du den Eröffnungsprozess.

Schritt 2: Angabe Deiner persönlichen Daten

Bevor Du Deine persönlichen Daten angibst, musst Du Dich für ein Einzel- oder Gemeinschaftsdepot entscheiden. Bei einem Gemeinschaftsdepot handelt es sich um ein Wertpapierdepot, dass Du im Gegensatz zum Einzeldepot mit einer anderen Person führst. Entscheidest Du Dich für ein Gemeinschaftsdepot, dann muss auch die zweite Person den Eröffnungsprozess durchlaufen – der Prozess dauert entsprechend länger.

Nachdem Du Dich für ein Depot entschieden hast, gibst Du im Anschluss Deine Personen- und Kontaktdaten ein und gehst auf „Weiter“. Im nächsten Fenster wirst Du nach Deiner beruflichen Situation gefragt. Auch fragt die Bank nach Deiner Steuer-Identifikationsnummer und Steueransässigkeit – damit sie für Dich die Abgeltungssteuer abführen kann, wenn diese anfällt. Die Steuer-ID benötigst Du nicht sofort – diese musst Du aber nachreichen.

Eingabe der persönlichen Daten

Hier gibst Du Deine persönlichen Daten ein.
Quelle: Comdirect (Stand: 23.08.2022)

Schritt 3: Angabe Deiner Wertpapierkenntnisse

Im dritten Schritt gibst Du Deine bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen mit Wertpapieren an. Hierfür möchte die Comdirect wissen, wie viele Jahre Du bereits mit Wertpapieren einer Risikoklasse gehandelt hast. Wenn Du bei einer anderen Bank ein Depot eröffnest, dann könnte das Aussehen des Fragebogens und die Einteilung der Kategorien etwas abweichen. Übrigens: Die ETF-Empfehlungen von Finanztip fallen in die Gruppe „Aktienfonds“.

Hast Du bisher keine Erfahrungen gesammelt, dann lass Dich nicht verunsichern. Niemand ist von Anfang ein ETF- oder Börsenexperte. Du solltest in diesem Fall auf „nein“ klicken und Dich dann in den Informationsblättern über die einzelnen Wertpapierrisikoklassen informieren. Diese werden Dir bei der Comdirect als PDF-Datei bereitgestellt.

Die Bank ist gesetzlich dazu verpflichtet, Informationen über Deine Wertpapierkenntnisse einzuholen, da Du nur mit Wertpapieren entsprechend Deines Kenntnisstands handeln sollst. Anhand der Informationen kann die Bank ein Risikoprofil erstellen und Dich in eine Risikoklasse einordnen. Handelst Du mit Produkten außerhalb Deiner Risikoklasse und machst Verluste, dann kannst Du nicht die Bank verantwortlich machen. Wichtig: Handel nur mit Wertpapierprodukten, die Du verstehst. Bist Du Dir mal nicht sicher, dann schaue Dir die Emp­feh­lungen von Finanztip an.

Prüfung Deiner Kenntnisse und Erfahrungen im Wertpapierhandel

Hier gibst Du an, wie lange Du Dich schon mit Wertpapieren auseinandergesetzt hast.
Quelle: Comdirect (Stand: 23.08.2022)

Schritt 4: Angabe des Referenzkontos

In diesem Schritt gibst Du Dein „Referenzkonto“ an – damit ist Dein bestehendes Girokonto gemeint. Das Referenzkonto musst Du nicht unbedingt beim selben Institut wie Dein Depot führen – es kann auch bei einer anderen deutschen Bank angesiedelt sein. Hast Du bereits ein Girokonto bei derselben Bank, bei der Du das Depot eröffnest, dann ist dieses zugleich auch Dein Verrechnungskonto. Das heißt, Du kannst über dieses Girokonto Geld auf Dein Depot einzahlen, aber auch Geld vom Depot auf Dein Girokonto auszahlen. 

Eröffnest Du ein Depot bei einem Neo-Broker, dann wirst Du sicherlich ein Referenz- bzw. Girokonto eines anderen Depotanbieters angeben – Neo-Broker bieten in der Regel kein eigenes Girokonto an. In diesem Fall führst Du das Girokonto und das Verrechnungskonto getrennt voneinander – das Verrechnungskonto wird automatisch mit dem Depot eröffnet. Das bedeutet, Ein- und Auszahlungen sind nur noch zwischen dem Referenzkonto und dem Verrechnungskonto möglich und nicht mit dem Depot. Der Grund: Das Depot ist nicht für den Zahlungsverkehr gedacht, weshalb das Verrechnungskonto zwischen dem Depot und Referenzkonto geschaltet wird. Wichtig: In der Regel sind Einzahlungen auf das Depot von jedem beliebigen Girokonto möglich (Ausnahme: Trade Republic nimmt nur Einzahlungen von einem Konto an, das Dir gehört), Auszahlungen von Deinem Depot meist nur auf das angegebene Referenzkonto.

Das Thema „Was ist der Unterschied zwischen Verrechnungskonto und Referenzkonto?“ verwirrt anfangs viele. Hier hast Du nochmal das Wichtigste zusammengefasst:

VerrechnungskontoReferenzkonto
Hat eigene IBANHat eigene IBAN
Heißt bei manchen Banken auch „Hilfskonto“Heißt bei manchen Banken auch „Auszahlungskonto“
Wird automatisch mit Deinem Depot eröffnetIst in der Regel (D)ein normales Girokonto
Sollte Dein Depotanbieter auch normale Girokonten anbieten, dann kann das Referenzkonto dasselbe sein wie das Verrechnungskonto.
1. Aufgabe: Geldreserve für den nächsten Wertpapierkauf1. Aufgabe: Hiermit befüllst Du Dein Verrechnungskonto
2. Aufgabe: hier landen Einnahmen aus dem Wertpapierverkauf und Dividenden2. Aufgabe: Hier landet Geld aus Deinem Depot, wenn Du etwas herausholst und es anderweitig (nicht für Wertpapiere) verwenden willst

Quelle: Finanztip-Recherche, Stand: 1. September 2022

Nachdem Du im Eröffnungs-Fragebogen die IBAN Deines Girokontos eingegeben hast, klickst Du auf „Angaben überprüfen“ und bestätigst auf der nächsten Seite Deine Angaben.

Schritt 5: Identitätsfeststellung

Zu guter Letzt musst Du noch Deine Identität verifizieren. Hierfür gibt es das Post-Ident- und das Video-Ident-Verfahren. Beim Post-Ident-Verfahren gehst Du mit Deinen ausgedruckten Unterlagen und Deinem Personalausweis zu einer Postfiliale. Eine Mitarbeiterin der Post stellt dann anhand Deines Personalausweises Deine Identität fest. Beim Video-Ident-Verfahren wird Deine Identität über eine Online-Videoübertragung festgestellt. Hier hältst Du Deinen Personalausweis einfach in die Kamera Deines Smartphones, Tablets oder PCs – der Eröffnungsprozess ist nun abgeschlossen. Nachdem Du Deinen Antrag eingereicht hast, bekommst Du in wenigen Tagen Deine Depot-Unterlagen mit Deinen Zugangsdaten zugeschickt.

Schritt 6: Anmeldung mit Deinen Zugangsdaten

Sobald Du Deine Zugangsdaten für das Depot bekommen hast, melde Dich über die App oder Website der Comdirect an. Ab jetzt kannst Du Wertpapiere kaufen, verkaufen und Sparpläne anlegen. Besonders ans Herz legen möchten wir Dir eine unserer Finanztip-Empfehlungen für ETF-Sparpläne, weil diese ETFs besonders breit aufgestellt sind und damit gut für Deine langfristige Geldanlage passen.

Wichtig: Bevor Du mit dem Handeln anfängst, vergewissere Dich, dass Du auch genug Geld auf dem Verrechnungskonto hast. Für einen Einzelkauf musst Du vorher den erforderlichen Geldbetrag auf das Verrechnungskonto einzahlen. Bei manchen Depots kann das Geld für die Ausführung von Sparplänen auch von einem beliebigen anderen Konto eingezogen werden, aber es ist trotzdem sinnvoll, ein kleines Polster auf dem Verrechnungskonto zu haben.

Wie sicher ist ein Depot?

Finanztip empfiehlt, das Verrechnungskonto und Dein Depot über eine deutsche Bank zu führen. Denn diese haben eine deutsche Banklizenz und sind Mitglied des hiesigen gesetzlichen Einlagensicherungsfonds. Damit ist Dein Guthaben auf dem Verrechnungskonto bis 100.000 Euro im Fall einer Bankpleite gesichert – also das Geld, das Du noch nicht oder nicht mehr in Wertpapiere investiert hast.

Die ETF-Anteile oder Aktien, die Du über Deine Bank (oder einen beliebigen anderen Broker) gekauft hast, sind hingegen nicht über die Einlagensicherung geschützt. Schließlich kann sich ihr Wert ständig im Börsenhandel ändern und theoretisch auf Null fallen, aber auch extrem ansteigen. Wertpapiere sind juristisch Sondervermögen, fallen also bei einer Zahlungsunfähigkeit nicht in die Insolvenzmasse. Wenn Dein Depotanbieter pleite gehen sollte, kannst Du die Wertpapiere auf eine andere Bank übertragen.

Falls Deine Bank Deine Wertpapiere nicht herausgeben kann, greift die Anlegerentschädigung nach europäischem Recht. Hier sind maximal 20.000 Euro pro Anleger geschützt und höchstens 90 Prozent der fehlenden Summe.

Einfach erklärt: Was ist ein Depot?

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Autor
Salim Rehan

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