Ich bin ja schon mit der Hälfte meines Vermögens investiert.
Ich finde du könntest da etwas offensiver vorgehen …60 % in Aktien ETF.
Ich bin ja schon mit der Hälfte meines Vermögens investiert.
Ich finde du könntest da etwas offensiver vorgehen …60 % in Aktien ETF.
Hmm und wenn es jetzt bergauf geht, dann lässt du die Gewinne liegen
? Du wartest auf teilweise 20% minus, wäre nicht meine Strategie….
Nun, grundsätzlich würde ich dir recht geben. Aber aktuell scheint mir die politische Lage, sowas von instabil zu sein. Das ist mir klug, erscheint ein paar Wochen oder Monate zurückhaltend zu sein. Als die russischen Panzer an der ukrainischen Grenze aufgefahren sind, hätte ich auch nicht investiert. Allerdings hatte ich damals eigentlich auch keine Kohle zur Verfügung ![]()
Wieder mal krass. Womöglich sind dann die ersten Bodentruppen bereit, um die Straße von Hormus abzusichern. Das das langfristig zu Stabilität führt, würde ich bezweifeln. Ich bin zwar kein Militär, meine aber irgendwo gelesen zu haben, dass man relativ leicht so einen Tanker treffen kann. Dafür kann man wohl per Gerilliataktik ein Geschoss im Kofferraum eines Autos zum Ufer transportieren und anfeuern.
Nun, grundsätzlich würde ich dir recht geben. Aber aktuell scheint mir die politische Lage, sowas von instabil zu sein. Das ist mir klug, erscheint ein paar Wochen oder Monate zurückhaltend zu sein. Als die russischen Panzer an der ukrainischen Grenze aufgefahren sind, hätte ich auch nicht investiert. Allerdings hatte ich damals eigentlich auch keine Kohle zur Verfügung
Es ist dein Geld und du machst damit was du und nur du für richtig hältst. Ich bin seit einigen Jahrzehnten an der Börse aktiv und musste feststellen, dass wenn der große Crash erwartet wurde, selten einer eingetreten ist. Es wird immer Szenarien auf der Welt geben, die einen zurückhalten zu investieren, genau das war schon immer so. Wenn wir wüssten welche eintreten, würden wir alle bereits ausgesorgt haben. Es ist halt alles immer schwieriger als gedacht, beginnt schon mit der momentanen Diskussion, mit oder ohne USA zu investieren, Für mich ist es halt Sinnvoll, auf dem Feld mitzuspielen als von draußen zu zu schauen. Womit wir aber wieder bei meinem ersten Satz wären. Wie du es auch angehst, viel Erfolg!
McProfit : vielen Dank für deinen Beitrag. Eigentlich denke ich ja auch, dass es vermutlich alles völlig egal ist und man jetzt einfach komplett einsteigen sollte. Trotzdem habe ich mich für einen gestaffelten Einstieg entschieden. Und zwar 50 Prozent, wenn meine beiden ETF um 10 Prozent vom ATH gefallen sind und die anderen 50 Prozent, wenn sie um weitere 10 Prozent fallen.
Der richtige Zeitpunkt ist immer „jetzt“. Sparplan, buy and forget. Wollte mich gar nicht täglich mit meinem Depot befassen, viel zu viel Lebenszeit.
McProfit : vielen Dank für deinen Beitrag. Eigentlich denke ich ja auch, dass es vermutlich alles völlig egal ist und man jetzt einfach komplett einsteigen sollte. Trotzdem habe ich mich für einen gestaffelten Einstieg entschieden. Und zwar 50 Prozent, wenn meine beiden ETF um 10 Prozent vom ATH gefallen sind und die anderen 50 Prozent, wenn sie um weitere 10 Prozent fallen.
natürlich deine Entscheidung
Hallo Goldmicha,
5.4.2026
jeder hier versteht Deine Argumentation – und die ist auch absolut nachvollziehbar.
Man will sein Pulver ja erst mal trocken halten und nicht gleich alles verschießen.
Aber: So wie es Dpt und ichbins schon beschrieben haben, kann sich im Nachhinein genauso gut herausstellen, dass genau diese Strategie die falsche war – und man besser sofort alles investiert hätte… oder im Extremfall eben gar nichts.
Rein rechnerisch bringt der stufenweise Einstieg langfristig keinen echten Vorteil. Ich mache es trotzdem auch so – einfach, weil es sich psychologisch besser anfühlt, wenn man bei fallenden Kursen noch etwas „Munition“ in der Hinterhand hat.
Am Ende gilt: Egal wie Du es machst – langfristig funktioniert beides. Entscheidend ist nicht der perfekte Einstiegszeitpunkt, sondern dass man überhaupt investiert bleibt und durchhält.
Grüße
McProfit
Lieber McProfit , dank Deiner Beiträge, der von Achim Weiß und Irving, bin ich überhaupt schon mal investiert - wenn auch bislang mit knapp 5Prozent im Minus. Da bin ich recht entspannt. Aber in Bezug auf meinen Stufeneinstieg fühle ich mich insgesamt sicherer. Trotzdem vielen Dank für die guten Ratschläge!
Lieber Goldmicha,
das an der Börse verdiente Geld kann man auch als „Schmerzensgeld“ bezeichnen:
„Erst kommt der Schmerz – und dann das Geld.“
Das erlebst Du gerade in der Praxis, nicht nur in der Theorie.
Das Zitat stammt übrigens vom Börsenaltmeister André Kostolany, den ich in den 1980er-Jahren noch persönlich bei seinen Vorträgen erleben durfte.
Gruss
McProfit
Aber in Bezug auf meinen Stufeneinstieg fühle ich mich insgesamt sicherer
Ist auch besser. Es heißt zwar immer der beste Zeitpunkt ist jetzt, das stimmt aber nicht. Das musste ich selbst auf die harte Tour lernen.
Hab 150k kurz vor dem Trump Zoll Crash letztes Jahr investiert, richtig blöder Zeitpunkt!
Ist genau wie in der Schule: es gibt keine blöden Fragen… oh doch ![]()
Aber „200 km/h“ ist eher ein nostalgischer Wert aus vergangenen Zeiten.
Nun hat mich meine heutige osterliche Prozession zwar leider nicht in den Großraum Stuttgart geführt, dafür aber durch vier andere Bundesländer der Republik. Ich kann daher berichten: freie Fahrt auf deutschen Autobahnen ist weiterhin nicht nur stellenweise möglich, sondern sogar auch noch erlaubt. Jedenfalls, wenn man dabei in angemessener Art Rücksicht nimmt. Kurze 700km und einen sündhaft teuren Tankstopp später, reklamiere ich damit die Rettung der Ölkonzerne und das aufrechterhalten ihrer dreisten Gewinnmarge für mich. Die Wirtschaft wurde hiermit offiziell angekurbelt. Crash ist abgesagt.
Es heißt zwar immer der beste Zeitpunkt ist jetzt, das stimmt aber nicht.
Im Durchschnitt schon. Der Einzelfall kann und wird natürlich abweichen.
In der Praxis kommt noch hinzu, dass man für einen stufenweisen Einstieg passende Kriterien haben muss. Sinnigerweise kein x% unter heute, denn das kann unter Umständen nie eintreten. x% unter dem letzten ATH schon eher, aber das kann höher sein als heute. Und wer darauf setzt, im Crash zu kaufen, muss das letztendlich auch durchziehen. Den großen Einbruch gibt es aber nicht wegen heiler Welt.
Es ist alles schwere geworden für Leute, die größere Summen auf einmal investieren wollen/sollen/können.
Ich glaube, Goldmicha täte gut daran, in diesem sehr schwierigen Zeiten vorsichtig zu bleiben. Seine Hinweise zu Irving bringen da nicht viel, weil dieser ein geradezu „Anti-Depot“ zu haben hier erklärte.
Macht keinem Spaß, von 50.000 Euro, die er hat innerhalb von ein paar Wochen 25.000 Euro einfach zu verlieren. Das hat mit KISS nichts zu tun.
In der jetzigen Zeit kann man 60 % Aktien fahren. Vielleicht 5 % Gold. Rest erst mal in kurzlaufenden Anleihen. Wer noch etwas diversifizieren will, vielleicht 10 % Rohstoffe oder sowas.
Früher war halt doch nicht alles besser
Warum sollte man sich in der heutigen Zeit mit 4 Personen in ein Mini Auto quetschen, das bei einem Unfall wie ein Karton zusammenklappt? Die Technik hat sich weiterentwickelt und allein die Crash-Elemente (jetzt sind wir endlich wieder beim Thema des Threads) machen Autos deutlich größer als sie es früher waren.
Mir ging es nur darum, das man auch über Größe des Autos und die PS-Zahl Kosten sparen kann, der Benzinpreis ist nicht der einzige Kostenfaktor.
Nun hat mich meine heutige osterliche Prozession zwar leider nicht in den Großraum Stuttgart geführt, dafür aber durch vier andere Bundesländer der Republik. Ich kann daher berichten: freie Fahrt auf deutschen Autobahnen ist weiterhin nicht nur stellenweise möglich, sondern sogar auch noch erlaubt. Jedenfalls, wenn man dabei in angemessener Art Rücksicht nimmt. Kurze 700km und einen sündhaft teuren Tankstopp später, reklamiere ich damit die Rettung der Ölkonzerne und das aufrechterhalten ihrer dreisten Gewinnmarge für mich. Die Wirtschaft wurde hiermit offiziell angekurbelt. Crash ist abgesagt.
Bekommst nen Sonderlob von Frau Reiche![]()
Alles anzeigenEs ist alles schwere geworden für Leute, die größere Summen auf einmal investieren wollen/sollen/können.
Ich glaube, Goldmicha täte gut daran, in diesem sehr schwierigen Zeiten vorsichtig zu bleiben. Seine Hinweise zu Irving bringen da nicht viel, weil dieser ein geradezu „Anti-Depot“ zu haben hier erklärte.
Macht keinem Spaß, von 50.000 Euro, die er hat innerhalb von ein paar Wochen 25.000 Euro einfach zu verlieren. Das hat mit KISS nichts zu tun.
In der jetzigen Zeit kann man 60 % Aktien fahren. Vielleicht 5 % Gold. Rest erst mal in kurzlaufenden Anleihen. Wer noch etwas diversifizieren will, vielleicht 10 % Rohstoffe oder sowas.
Jetzt bin ich überrascht. Ich dachte, Du seist ein Freund von "genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt" um zu investieren.
Ist auch besser. Es heißt zwar immer der beste Zeitpunkt ist jetzt, das stimmt aber nicht. Das musste ich selbst auf die harte Tour lernen.
Hab 150k kurz vor dem Trump Zoll Crash letztes Jahr investiert, richtig blöder Zeitpunkt!
Ist genau wie in der Schule: es gibt keine blöden Fragen… oh doch
Bitter.
Der beste Zeitpunkt ist jetzt, ist absoluter Unsinn.
Um meinen Lieblingsphilosophen zu zitieren:
Habe Mut, dich deines eigenen Vrstandes zu bedienen.
Ja aber das Zollchaos von Trump war doch in 2 Monaten egalisiert und zum Eintrittszeitpunkt nicht vorhersehbar. Klar kann man rücklickend sagen das man an Tag X der Chaostage hätte investieren sollen, aber man findet immer einen besseren Zeitpunkt. Hätte man den dip da getroffen und alles wäre weiter gefallen weil ne Weltwirtschaftskrise kommt, hätte man sich auch geärgert.
Klar wäre es ein galaktisches Invest gewesen die 150k mitten im dip in der ring zu werfen, aber sowas darf man nicht hinterherweinen.
Hatte ganz am Anfang eine Einzelaktie auf dem Schirm die ich bei 40 Euro kaufen wollte. Die hing ewigkeiten zwischen 40.5 und 45 Euro. Hab nie gekauft und dann ging der Kurs auf über 115 Euro. Das Unternehme war jetzt nicht übermäßigspekulativ sondern sollte als dividenden fungieren. Jetzt weiß ich das ein invest gut gewesen wäre. Gibt genug Beispiele die ich leider stattdessen gekauft hab die mehr als gefloppt sind. War zum glück am anfang nur sehr wenig geld das ich da zum testen verzockt habe.
Jetzt gibt es per Sparplan 'prognosefrei' und ohne markttiming den etf. Aber sollte ich irgendwoher 150k bekommen, würde ich den Großteil auch wieder sofort investieren. Vermutlich 50k auf nem tagesgeldkonto lassen und innerhalb des Jahres versuchen nen dip zu treffen. Aber zu lange rumliegen lassen würde ich das jetzt auch nicht.
Ja aber das Zollchaos von Trump war doch in 2 Monaten egalisiert und zum Eintrittszeitpunkt nicht vorhersehbar.
Das Zollchaos war nicht vorhersehbar, aber die Kurssteigerungen nach Trumps Wahl waren schon exorbitant. Das da eine Korrektur folgt, war absehbar. Schon von daher ein schlechter Zeitpunkt, um mit größeren Summen einzusteigen.
Das Zollchaos war nicht vorhersehbar, aber die Kurssteigerungen nach Trumps Wahl waren schon exorbitant. Das da eine Korrektur folgt, war absehbar. Schon von daher ein schlechter Zeitpunkt, um mit größeren Summen einzusteigen.
Aber auf was wartet man da? Das der Orange in der Form über die Stränge schlägt war nicht vorhersehbar. Auch wann und ob es eine Korrektur gibt nicht. Der Markt steigt auch mal lange Zeit irrational und wir wissen das Markettiming nicht funktioniert. Was nicht heißt das ab und an ne kleine Wette nicht drin ist. Bleibt aber ne Wette.
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