Zurück zum eigentlichen Thema, Leute: die gesetzliche Rente ist Stand heute doch besser als ihr Ruf, was schon 2012 im Buch "Die Vorsorgelüge" dargelegt wurde. Mathematiker sollten es doch eigentlich wissen oder liege ich da falsch?
ZitatIn die gesetzliche Rentenversicherung Beiträge zu zahlen, ist ein lohnendes Investment. Wer nicht deutlich vor Erreichen seiner Lebenserwartung stirbt, erreicht positive Renditen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die die beiden Mathematiker Werner Siepe und Friedmar Fischer vergangene Woche in der Zeitschrift „Die Rentenversicherung“ veröffentlicht haben, dem Fachorgan des Bundesverbands der Rentenberater.
Neu ist bei der Untersuchung, dass Siepe und Fischer mit Originalfällen und nicht mit fiktiven Musterfällen gerechnet haben. Die beiden Experten für Fragen der Altersversorgung haben Rentenbescheide aus den Jahren 2007 bis 2020 von Bestands- und Neurentnern für die Jahrgänge 1942 bis 1954 ausgewertet. Je nach Fall kommen sie dabei auf Renten-Renditen zwischen drei und 3,6 Prozent bei den Rentnern und zwischen 3,5 und 4,2 Prozent bei den Rentnerinnen.
Quelle: https://www.ihre-vorsorge.de/rente/nachrich…fristig-positiv
Dass für die nachfolgenden Generationen mehr getan werden muss steht vollkommen ausser Frage. Jede Lösung, die die Versicherungswirtschaft da raushält, halte ich nach dem Riester-Desaster für richtig. Als Freund skandinavischer Modelle in dem Bereich finde ich das geplante schwedische Modell gut, wenn es nicht verwässert wird.