Boomer-Soli: Reiche Rentner sollen arme unterstützen

  • Ich habe nicht das Gefühl, dass Du es mit dem letzten Beitrag besser gemacht hast. ?(

    Ich teile dieses Gefühl!

    Zwei Schritte vor, einen zurück, eindeutig besetzte Begriffe scheinbar unbedarft benutzen, die Maßregelung eines Regelverletzers kritisieren, quasi Täter-Opfer-Umkehr und, und, und...

    Versucht hier jmd zu provozieren, in einem unliebsamem Forum zu agitieren, Moderatoren vorzuführen....?

  • Ich teile dieses Gefühl!

    Zwei Schritte vor, einen zurück, eindeutig besetzte Begriffe scheinbar unbedarft benutzen, die Maßregelung eines Regelverletzers kritisieren, quasi Täter-Opfer-Umkehr und, und, und...

    Versucht hier jmd zu provozieren, in einem unliebsamem Forum zu agitieren, Moderatoren vorzuführen....?

    Ach Herrje … wenn du in „Altpartei“ unbedingt eine negative Konnotation hineinlesen willst, dann tu das. Für mich heißt der Begriff schlicht „Partei mit langer parlamentarischer Tradition“, genau wie es auch im Wörterbuch der deutschen Sprache steht. Man muss ja nicht jedes neutrale Wort zwanghaft ideologisch aufladen. Gleichzeitig überlasse ich Verfassungsfeinden damit nicht das Feld, indem ich mir das Wort zurückhole und nicht ihnen überlasse.

    "If you don't believe it and you don't get it, I can't make you believe it."

    – Satoshi Nakamoto

  • Nicht nur Defizite in Mathe: IHK schlägt Alarm wegen fehlender Kompetenzen von Azubis
    Die IHK Niedersachsen zeigt sich alarmiert wegen des Fachkräftemangels. Eine Umfrage unter mehr als 1.500 Unternehmen zeigt: Nur gut 56 Prozent der Betriebe…
    www.ndr.de
    Zitat

    IHKN: Mängel bei Auszubildenden werden regelmäßig festgestellt

    Ein weiteres Problem seien Defizite bei der Reife der Auszubildenden, so die IHKN. 87,2 Prozent der Betriebe gaben laut der Arbeitgebervertretung an, regelmäßig eben solche bei Auszubildenden festzustellen. Besonders häufig fehle es Bewerberinnen und Bewerbern an:

    • Ausdrucksvermögen
    • Mathematikkenntnissen
    • Belastbarkeit
    • Disziplin
    • mentaler Leistungsfähigkeit
    Ausbildungsstart: „Viele junge Menschen sind das hierarchische System, das ein Betrieb nun mal ist, nicht gewohnt“ - WELT
    Der Ausbildungsmarkt steckt in der Krise. Die mangelnde Qualifikation vieler Bewerber wird immer problematischer. Und nun schlägt sich auch die konjunkturelle…
    www.welt.de
    Zitat

    Der Ausbildungsmarkt steckt in der Krise. Die mangelnde Qualifikation vieler Bewerber wird immer problematischer.

    Da wird es langfristig nicht viel nützen, wenn man die jetzt arbeitende Generation ein paar Jahre länger arbeiten lassen würde. Das wird solche Probleme nicht dauerhaft auffangen können.

  • Arbeitslosenzahlen Deutschland bis 2025| Statista
    Wie viele Arbeitslose gibt es in Deutschland? Die Arbeitslosenzahl ist im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.
    de.statista.com

    Knapp 3 Millionen Arbeitslose.

    Bürgergeld Empfänger 2025| Statista
    Die Zahl der Bürgergeldbezieher in Deutschland ist 2025 bislang (Durchschnitt bis Februar) niedriger als im Vorjahr.
    de.statista.com

    Ca 4 Millionen erwerbsfähigkeit Empfänger von Bürgergeld.


    Vielleicht sollte man hier erst mal Arbeitspotential heben. Bevor man denen, die das jetzt alles mit ihrer Arbeitsleistung finanzieren, noch mehr abverlangt.

  • ......Vielleicht sollte man hier erst mal Arbeitspotential heben. Bevor man denen, die das jetzt alles mit ihrer Arbeitsleistung finanzieren, noch mehr abverlangt.

    Danke dir, endlich mal jemand hier der meiner Meinung ist. Es nutz nix immer auf Leute einzudreschen die 45 und mehr Jahre gearbeitet haben, wir müssen mal Anfangen das die jungen Menschen erst mal zu Arbeit kommen und die ganzen Arbeitslosen. Ich habe da grosse Zweifel ob die Generation "Z" und jünger jemals 45 Beitragsjahre voll bekommt, wir brauchen auch deutlich mehr gewerbliche die auch mal eine Lehre nach der Schule beginnen, ich bezweifle sehr stark das uns die ganzen Studenten mit extra abgesenkten Bildungsniveau dauerhaft weiterbringen. Die Zukunft eines Landes liegt immer in seinem Nachwuchs und nicht bei den Alten !

  • Danke dir, endlich mal jemand hier der meiner Meinung ist. Es nutz nix immer auf Leute einzudreschen die 45 und mehr Jahre gearbeitet haben, wir müssen mal Anfangen das die jungen Menschen erst mal zu Arbeit kommen und die ganzen Arbeitslosen.

    Ich kann mich noch recht gut an die 80'er/90'er erinnern. Seinerzeit hat man massive Frühverrentung betrieben um die Boomer in Arbeit zu bringen. Mein Vater hat davon profitiert und war mit 58 zu Hause. Könnte man ja auch jetzt wieder so machen.
    Also ich wäre bereit dazu.:evil:
    Ich sehe das nur in dem Kontext, dass die heutige Jugend es nicht mehr 'schaffen soll' 45 Jahre voll zu bekommen. Mein Vater hat das auch nicht geschafft (s.o). Und BTW, er war auch nicht allzu traurig darüber in Ruhestand zu gehen. ;)
    Ach ja, diverse Bekannte von mir, nutzen auch jede sich bietende Möglichkeit sich ASAP aus dem Arbeitsleben zu verabschieden.
    Nur mal so zum Nachdenken. Allein bei VW gehen bis 2030 19.000 Mitarbeiter per Altersteilzeit vorzeitig in den Ruhestand.
    Da sind sicherlich auch einige dabei, die noch keine 45 Jahre voll haben.:/
    Eine so tolle Arbeitsmoral scheinen meiner Erfahrung nach auch Ältere nicht zu haben. Und warum sollte man etwas fordern, was man selbst nicht erfüllt?

    Ich habe da grosse Zweifel ob die Generation "Z" und jünger jemals 45 Beitragsjahre voll bekommt, wir brauchen auch deutlich mehr gewerbliche die auch mal eine Lehre nach der Schule beginnen, ich bezweifle sehr stark das uns die ganzen Studenten mit extra abgesenkten Bildungsniveau dauerhaft weiterbringen. Die Zukunft eines Landes liegt immer in seinem Nachwuchs und nicht bei den Alten !

    Die Zweifel sind wohl in JEDER Generation da, dass die Jugend es nicht 'bringt'. War auch nicht anders als ich Jung war. ;)
    Aber mal eine Frage: Wer erzieht eigentlich die Gen. Z? Sind jetzt die Kinder schuld daran, wenn Ihnen offenbar nicht mehr die Bildung vermittelt wird, die Sie im (Arbeits)Leben benötigen?
    Oder liegt es wohlmöglich an der Erziehung oder der Bildung durch die Eltern/Schulsysteme? Und das haben dann ja wohl eher die selbst 'Boomer' verkackt um es mal knallhart zu sagen.

  • Wird bei dem Urteil über die heutigen Azubis eigentlich danach unterschieden, ob die Arbeitgeber tatsächlich jemanden für den Beruf qualifizieren wollen oder eher an einer billigen Hilfskraft interessiert sind?

    Ich habe das Gefühl, dass die nackte Zahl ein nur unzureichendes Bild liefert.

  • Wird bei dem Urteil über die heutigen Azubis eigentlich danach unterschieden, ob die Arbeitgeber tatsächlich jemanden für den Beruf qualifizieren wollen oder eher an einer billigen Hilfskraft interessiert sind?

    Ich habe das Gefühl, dass die nackte Zahl ein nur unzureichendes Bild liefert.

    Ja, an (unbezahlte) Überstunden als Azubis kann ich mich jedenfalls von früher her nicht erinnern:

    Ausbildung: Azubis sind zufrieden, klagen aber über Überstunden und zu wenig Geld
    Die meisten Lehrlinge blicken positiv auf ihre Ausbildung, trotz Überstunden und Aufgaben, die nichts mit dem eigentlichen Job zu tun haben. In einer Branche…
    www.msn.com
  • Die Boomer sollten doch arbeiten - und zwar möglichst beide - und die Erziehung an die Institutionen abgeben.

  • Wird bei dem Urteil über die heutigen Azubis eigentlich danach unterschieden, ob die Arbeitgeber tatsächlich jemanden für den Beruf qualifizieren wollen oder eher an einer billigen Hilfskraft interessiert sind?

    Ich habe das Gefühl, dass die nackte Zahl ein nur unzureichendes Bild liefert.

    Aus der Praxis bei uns im Haus: Azubis laufen mit und werden unterwiesen. Selbstständig arbeiten dürfen sie nicht. Wird auch in jedem Betrieb so sein, der etwas auf sich hält, man hat ja einen Ruf zu verlieren.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Wird bei dem Urteil über die heutigen Azubis eigentlich danach unterschieden, ob die Arbeitgeber tatsächlich jemanden für den Beruf qualifizieren wollen oder eher an einer billigen Hilfskraft interessiert sind?

    Ich habe das Gefühl, dass die nackte Zahl ein nur unzureichendes Bild liefert.

    Passt eigentlich ganz gut zum Thema:

    Mich hat folgende Erzählung eines sehr guten Freundes am Wochenende fassungslos gemacht:

    Seine Firma (Mittelstand - KfZ-Branche, Neu- und Gebrauchtwagen mit Reparaturwerkstatt) hatte jetzt gerade 4 neue Azubis eingestellt.

    Der Erste kam gar nicht (ohne sich irgendwie abzumelden), der Zweite kam 3 Stunden zu spät, der Dritte hat dem Chef in der Nacht vor dem ersten Arbeitstag eine Mail geschrieben, dass er noch eine Woche in Urlaub ist und erst danach kommen wird.

    Lediglich ein Einziger kam pünktlich zum Arbeitsbeginn ...

    Ich kann nur eines sagen: Hätte ich mir so etwas erlaubt, hätte mir mein alter Herr (Gott hab ihn seelig) dermaßen die Hölle heiß gemacht, dass ich wahrscheinlich nicht mehr gewusst hätte, ob ich Männlein oder Weiblein bin und das zurecht!

    Von daher bin ich auch der Ansicht, dass das "Elternhaus" eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt.

    Wenn man sich so im Freundes- und Bekanntenkreis umhört, scheint das Ganze leider kein Einzelfall zu sein und das ist das, was mir große Sorgen für die Zukunft bereitet ...

  • Kann ich auch so bestätigen.

    Wir haben tatsächlich eine Absage am Kennenlerntag bekommen, eine weitere nach drei Tagen im Bildungszentrum. Pünktlichkeit ist ein großes Problem, Zuhören ein weiteres.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Hm, also waren 25% sofort da, weitere 25% wird man ab dem zweiten Tag soweit haben, die nächsten 25% werden wohl etwas mehr Arbeit und 25% Verlust, die am Ende bleiben, sind vielleicht nicht gut, aber auch nicht apokalyptisch.

    Wenn 3 von 4 Azubis am Ende der Ausbildung im entsprechenden Berufsbild tatsächlich zu gebrauchen sind, dann ist der erste Arbeitstag am Ende auch nur noch für eine Anekdote relevant.

    Klar, schön ist anders, aber bringt es jetzt etwas, dem pünktlichen Azubi die Verfehlungen seiner Generation vorzuwerfen?