MSCI World Momentum statt classischem Welt-ETF oder ACWI als Beimischung?

  • Hi zusammen, ich habe ca. 450k im ACWI, diesen habe ich nun seit gut 3 Jahren, davor lag mein Geld in Investment-Fonds.

    Nun möchte ich ab dem nächsten Jahr, fürs Entsparen in ca. 15 Jahren, einen anderen ETF besparen. Möchte nicht auf das Zwei-Depot-Modell angewiesen sein. Zudem ist der Großteil des ACWIs in den ersten Tagen investiert worden. Vielleicht kann man diesen konventionell entsparen?

    Nun spiele ich mit dem Gedanken ab dem nächsten Jahr den klassischen MSCI World von HSMC zu besparen, weil der Faktor Mid Caps ja nun im größten Teil meines Vermögens für ausreichend Diversifikation sorgen sollte?

    Als ich nun noch mal in den Vergleich gegangen bin, reizt mich schon auch der Momentum, aus zwei Gründen: Ich werde nur noch ca. 150k in einen neuen ETF investieren können, also seh ich das als Beimischung, und es scheint ein Faktor zu sein, der nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Interessant finde ich auch, dass ganz andere Unternehmen in den Top 10 sind u.a. SAP, wäre das nicht auch zusätzlich ein Diversifikationsvorteil?

    Wie lese ich die Charts richtig? Auf 3 Jahre ist der Momentum vorn, auf 10 der HSBC und 15 Jahre der wieder der Momentum. Wenn man sich das 5 Jahres-Chart ansieht lag er auch über einige Jahre unter den beiden anderen.

    Was ich an diesen Charts nie so ganz verstehe, dass sich die Perioden der Underperformance nicht auch in dem 10-Jahres-Chart zeigen.

    Danke

    Fuchs


  • So, inzwischen hat mich Gemini aus eigentlich schon bekannten Gründen davon abgebracht. Nämlich dem höheren Risiko durch geringere Divesifikation und der Gefahr in die in den Charts erkennbaren längerlaufenden schlechteren Marktphasen zu gelangen.

    Auch hat mich Gemini eher davon angebracht den HSBC - Entschuldung für den Tippfehler im Eingangspost - zu besparen und stattdessen zukünftig den ACWI von SPDR zu besparen, vorteil: gleichbleibende Strategie, bei deutlich niedrigerer TER von 0,12 statt 0,2%.

    Letztlich bin ich mit dem ACWI ja sehr zufrieden.

  • Was ich an diesen Charts nie so ganz verstehe, dass sich die Perioden der Underperformance nicht auch in dem 10-Jahres-Chart zeigen.

    Es ist immer eine Rückschau und es kommt dabei erheblich auf den Startzeitpunkt an, gerade bei immer noch so kurzen Zeiträumen .

    Hätten wir jetzt Mitte 23 und Du würdest die letzten 2 Jahre anschauen, würde das so aussehen:



    Fast 16% weniger in 2 Jahren.

    Nichts und niemand kennt die Aktien, die in Zukunft die Renditen bringen und die Underperformance sieht man schon für die Zeiträume, aber nur relativ.

    Momentum ist eine Prämie die mal auftritt und mal nicht, ob und wann das ab morgen wieder ist, weiß niemand.

    Die letzten ca 15 Jahre hat das gut funktioniert, weil Big Tech / Plattform Technologie alles outperformt hat und es sich immer mehr aufkonzentriert hat, was dann bei „normaler“ MCAP Gewichtung schon von Vorteil ist, wenn bisher gut gelaufene Aktien mehr Gewicht bekommen, wie lang das noch geht, weiß man nicht. Im normalen MSCI World ist Momentum also schon implizit mit drin, mit einem Momentum ETF setzt man halt explizit nochmal darauf. Genauso gut könnte ab Morgen aber auch Value wieder besser laufen wie 22/23, dann ist man im Nachteil.

    Letztlich läuft die Frage darauf raus, schlägt man damit den normalen MSCI World und vor allem auf welche Zeit. Gibt nen eigenen aktuellen thread dazu.

    Wenn man an die Regression zur Mitte glaubt was halt bisher immer so war, kann man auch genau andersrum denken. Das was lange gut gelaufen ist, wird auch mal wieder schlechter laufen, nur wann das passiert weiß keiner.

  • Danke für die ausführliche Antwort, wie oben schon beschrieben bleibe ich wohl bei dem ACWI. Wechselse also nur den Anbieter, lege den von ishares still, um zu SPDR zu wechseln.

    Da SPDR 2024 die TER auf 0,12% gesenkt hat, ishares bei 0,2% bleibt, sollte der SPDR ja minimal besser laufen, liege ich da richtig. Bilden ja beide die selben Indizes ab.

  • Also, ein Momentum Etf ist ja ein Faktor Etf. Dessen muss man sich bewusst sein. Wenn man weiß, dass man sich mit Faktor-Etf immer zusätzliche Volatilität und weniger Diversifikation einkauft und damit klar kommt, ist ein Momentum Etf eine gute Wahl, weil die Momentrum Prämie ganz grundsätzlich eher selten nicht anfällt. Ich würde den MSCI World Momentum Advanced von Amundi (IE0001FQFU60) empfehlen. Der hat eine ganz eigene Methode den Momentum Faktor zu berechnen und so auch die alten Momentum Etf outperformt.

    Ein Momentum Etf auf den MSCI World ist vom Risiko kaum mit Einzelaktien oder Leveraged Etf (die ja eine Wette auf Niedrigzinsen sind) vergleichbar. Die Unterperformance im Beispiel von Taust ist auf mehreres zurückzuführen: Einerseits bildet der etwas veraltete iShares Etf den Momentum index nicht so gut ab, wie ein advanced Etf. Andererseits hat sich Taust für das Beispiel einen kurzen Zeitraum und eine Seitwärtsphase ausgesucht, bei der ein Momentum Etf grundsätzlich eher unterperformt. Die Inflation hat er in der Zeit aber trotzdem geschlagen und auch keinen Verlust gemacht. Wenn man den Etf nun über die empfohlenen 15 Jahre hält, dann geht man mit hoher Wahrscheinlichkeit (meine eigene Monte Carlo Simulation sagt ca. 65 %) mit einer höheren Rendite heim als mit dem Welt-Etf.

    Davon abgesehen: Die meisten Momentum Etf haben mittlerweile in ihrem Aufbau Änderungen eingebaut, sodass sich Momentum Crashes nicht mehr ganz so stark auswirken. Nur in langen Seitwärtsphasen würde ein solcher Etf überhaupt den Msci World unterperformen. Die Chancen stehen aber gut nach fünf Jahren mit einigen Prozent mehr Rendite p.a. darzustehen.

    Hier mal ein kleines Beispiel, um zu erklären warum ich Momentum für den besten Faktor halte:

    Du stellst im Garten einen kaputten Rasensprenger auf, Wasser verteilt der noch ganz gut, aber man weiß nie in welche Richtung er gerade ausschlägt. Das "Wasser" steht in dem Beispiel für die Rendite. Mit einem ACWI IMI würde man einfach eine Plane auf dem Rasen auslegen und damit das gesamte Wasser ausschöpfen, an manchen Stellen kaum etwas, an manchen ziemlich viel. Faktorinvestoren (und auch Leute mit Branchenwetten etc aber das kann ich nicht empfehlen), würden über den ganzen Garten strategisch Eimer aufstellen, um eine höhere Konzentration an Wasser pro Quadratmeter abzugreifen als bei der Plane. Man kann aber nie sagen, ob da wo der Eimer steht, auch wirklich mehr ankommt, oder längere Zeit gar nichts, weil der Rasensprenger sich einfach nicht in die Richtung dreht. Mit dem Momentum Etf (einem möglichst guten, wie gesagt, ich rate zu einem Advanced Etf) sieht man zu, wohin sich der Wasserstrahl bewegt und läuft mir dem Eimer in der Hand hinterher. Dadurch ist es völlig egal, wo im Garten man den Eimer hinstellt, man wird immer mehr Wasser abbekommen, auch wenn man erst reagieren muss, wenn der Rasensprenger wieder die Richtung ändert.

    Ich selbst bin noch recht jung und setze daher statt auf den breiten Welt-Etf ausschließlich auf den MSCI World Momentum Advanced. Ich weiß zwar um die Gefahr eines Momentum Crashes, bin aber bereit das auszusitzen. Mit dreißig bin ich dann vernünftig und verwende nach dem Fifo Prinzip einen Welt-Etf und der Momentum Etf kann dann entspannt vor sich hin köcheln, bis ich mal in Rente gehe. Damit landet das meiste Gehalt später im Weltetf aber ich nutze die Zeit, die ich habe um mehr Risiko einzugehen und damit die Wirkung meiner geringeren Sparrate auszugleichen.

    Falls Fuchs noch immer nach einem günstigen WeltEtf sucht: Die Amundi Prime Etfs (also Global oder World) haben sehr geringe Kosten und sind mit anderen Weltetf eigentlich identisch. Und bevor jmd fragt, ich arbeite nicht bei Amundi, aber von manchen ihrer Produkte bin ich ziemlich überzeugt. :)

    LG und ich hoffe, nochmal was beigetragen zu haben.

    Asparakater

  • Bzgl Momentum Crash: Wann in der Geschichte soll das gewesen sein, dass ein spezieller Momentum Crash schlimmer war als ein normaler Crash? Soweit ich sehe, ging es in jedem Crash für Welt ETFs in etwa gleich abwärts, unabhängig von der Strategie.

    Mir erscheint der berüchtigte Momentum Crash ein Relikt aus der Einzelaktien-Zeit.

  • Hatte auch überlegt mit dem Momentum… aber mir gefielen dann andere besser:

    - MSCI World Information Technology

    - Heiliger Amumbo


    Beide hatten bisher eine bessere Perfirmance wie der Momentum. Der World Information ist halt ein Tech ETF aber ich geh halt in Tech… und der Amumbo ist breit genug gestreut und mit 2x Hebel was an sich kein Problem sein sollte und auf lange Sicht wohl den stärksten Impact hat.

  • LG und ich hoffe, nochmal was beigetragen zu haben.

    Asparakater

    Absolut, danke dafür! Hattest Du Dir auch den iShares MSCI World Momentum Advanced angeschaut? Kosten beider ETFs sind ja gleich und die (nachgebildeten) Indizes wirken auch recht ähnlich:

    Advanced Select: https://www.msci.com/documents/1019…dex-usd-net.pdf

    Advanced Target: https://www.msci.com/documents/1019…dex-usd-net.pdf

    Könnte beides auch eine nette Ergänzung im Altersvorsorgedepot sein, da auch eine höhere Volatilität Risikoklasse 5 kaum überschreiten dürfte (im Vergleich zu Sektoren oder Hebeln).

  • Ich bin seit 2021 auch in den MSCI World Momentum ETF (A1103G) investiert. Das Timing war eher Suboptimal, da Ende 21 ein Tech-Crash kam. 2022 kam es dann durch den russischen Angriff auf die Ukraine zu einem Sektorwechsel auf klassischen Energiesektor und Ende 22 wurde dann ChatGPT vorgestellt und die Tech-Werte gingen ab.

    Diese Entwicklungen lassen sich sehr schon anhand der Heatmap von MSCI World Momentum / MSCI World in meinem Depot nachvollziehen.

    MSCI World Momentum:

    MSCI World:

    In den letzten 3 Jahren kommt mein MSCI World Momentum ETF in meinem Depot auf einen IZF von 23,5% vs. 17,7% beim MSCI World.
    Auf 5 Jahre sieht es mit einem IZF von 13,1% vs. 12,9% nicht mehr ganz so überzeugend aus. Und bis vor 1,5 Jahren lag mein Mometum-ETF Investment auch noch hinter meinem zeitglichen MSCI World-Investment zurück!

    Auf jedem Fall führt der Momentum ETF zu einer deutlich höheren Volatilität im Depot. Schwierig wenn man die prozentuale Verteilung der ETF im Depot in etwa konstant halten will. Ich musste häufiger die Verteilung meiner Sparraten auf meine 3 ETF anpassen um die Gewichtung der ETF untereinander in etwa im von mir gewünschten Bereich zu halten. :/
    Da für mich absehbar war, dass das mit dem Rebalancing dauerhaft allein mit frischem Geld (Sparraten) kaum mehr möglich sein wird, habe ich Ende 24 auf das besparen eines Welt-ETF umgestellt (SPDR MSCI ACWI IMI).
    Der Momentum ETF blieb aber wie auch ein MSCI World- und MSCI EM-ETF weiter in meinem Depot, werden aber eben nicht mehr aktiv bespart. Letztlich eine Entscheidung hin zu: KISS (Keep it simple, stupid).
    Aktuell liegt mein MSCI World Momentum-Anteil im Depot bei 21%. Tendenz mit jeder Sparrate sinkend.

    Natürlich erfreut mich die Entwicklung des Momentum-ETF. Und wenn ich 20 Jahre jünger wäre, würde ich wohl auch stärker auf diesen Ansatz setzen. Aber ich denke schon in Richtung Entnahmephase.

    Momentum sehe ich als den langfristig erfolgsversprechenden aller Faktoren an. Einfach weil Momentum auf den (längerfristigen) Trend setzt.
    Werden über ein paar Jahre Growth-, Quality- oder Value-Aktien besser laufen? Egal, wenn ein Trend nur lang genug stabil ist, ist so ein Momentum-ETF eben voller Growth-, Quality- oder Value-Aktien.
    Blöd wird es nur, wenn es häufige Trendwechsel gibt. Und wenn es ganz blöd läuft und solche Trendwechsel genau im Rhythmus des Momentum-Rebalancing erfolgen kann man auch mal völlig daneben liegen. Wohlmöglich sogar über mehrere Jahre.

  • Der Momentum-Faktor wird in der Finanzwissenschaft deutlich kritischer gesehen als beispielsweise Value oder Small Size. Der Hauptgrund dafür ist, dass es keine überzeugende Risikoerklärung gibt: Warum sollte eine Aktie allein deshalb fundamental riskanter geworden sein, weil sie in den vergangenen sechs oder 12 Monaten stark gestiegen ist?

    Sogar Eugene Fama hält die Vorstellung für wenig plausibel, dass sich das systematische Risiko eines Unternehmens so schnell und kurzfristig verändert. Dabei gilt Risiko in der klassischen Finanztheorie als der zentrale Renditetreiber.

    Gleichzeitig sprechen die empirischen Daten deutlich für den Momentum-Faktor. Auh wenn seine Ursachen bis heute nicht eindeutig erklärt werden können. Wenn Momentum also kein zusätzliches Risiko abbildet, liegt die Vermutung nahe, dass der Effekt eher auf menschlichem Verhalten basiert, etwa auf Herdentrieb sowie Über- oder Unterreaktionen der Marktteilnehmer (Behavioral Finance). Solche Verhaltensmuste sind jedoch schwer dauerhaft und zuverlässig zu modellieren.

    Ein weiterer großer Nachteil von Momentum sind die hohen Handelskosten. Da sich die Gewinneraktien laufend verändern, muss ein Momentum-Portfolio sehr häufig umgeschichtet werden. Dieser hohe Turnover führt zu zusätzlichen Transaktionskosten und kann einen Teil der Rendite wieder aufzehren.

    Ich persönlich würde nicht auf einzelne Faktoren setzen, sondern in einen Multi-Faktor-Ansatz investieren. Oder es ganz lassen und nur auf den Faktor ,,Market Beta“ setzen.

  • Wenn Momentum also kein zusätzliches Risiko abbildet, liegt die Vermutung nahe, dass der Effekt eher auf menschlichem Verhalten basiert, etwa auf Herdentrieb sowie Über- oder Unterreaktionen der Marktteilnehmer (Behavioral Finance). Solche Verhaltensmuste sind jedoch schwer dauerhaft und zuverlässig zu modellieren.

    Genau! Momentum bildet rein den Herdentrieb aller Anleger ab und lässt sich wissenschaftlich nicht begründen. Aber es funktioniert halt.;)
    Auch nicht immer aber immer dann wenn sich ein Markttrend bildet der länger anhält.
    Für andere, durch die Wissenschaft belegte Faktoren, lassen sich AFAIK deutlich längere Marktphasen finden in denen die Faktoren keine Outperformance geliefert haben.

    Ein weiterer großer Nachteil von Momentum sind die hohen Handelskosten. Da sich die Gewinneraktien laufend verändern, muss ein Momentum-Portfolio sehr häufig umgeschichtet werden. Dieser hohe Turnover führt zu zusätzlichen Transaktionskosten und kann einen Teil der Rendite wieder aufzehren.

    Das ist richtig. Aber die Transaktionskosten sind doch überraschend gering. Selbst mit Transaktionskosten lag z.B. der Momentum ETF in meinem Portfolio im letzten Jahr bei einer Gesamtkostenquote von 0,34% p.a.
    Es soll ja durchaus große ETF mit einer TER von > 0,4% p.a. geben, bei denen dann zusätzlich auch noch Transaktionskosten anfallen.
    Es gibt da z.B. einen weltweiten Aktien-ETF mit Faktoren von Herrn Kommer. Der hatte im letzten Jahr eine Kostenquote von 0,53% bestehend aus einer TER von 0,45% und Transaktionskosten von 0,08%. Wohlmöglich fressen auch hier die Kosten einen Teil der möglichen Überrendite durch Faktoren auf? Da kenne ich mich aber nicht so aus, weil ich nicht die richtigen Bücher lese.;)

  • Das ist richtig. Aber die Transaktionskosten sind doch überraschend gering. Selbst mit Transaktionskosten lag z.B. der Momentum ETF in meinem Portfolio im letzten Jahr bei einer Gesamtkostenquote von 0,34% p.a.
    Es soll ja durchaus große ETF mit einer TER von > 0,4% p.a. geben, bei denen dann zusätzlich auch noch Transaktionskosten anfallen.
    Es gibt da z.B. einen weltweiten Aktien-ETF mit Faktoren von Herrn Kommer. Der hatte im letzten Jahr eine Kostenquote von 0,53% bestehend aus einer TER von 0,45% und Transaktionskosten von 0,08%. Wohlmöglich fressen auch hier die Kosten einen Teil der möglichen Überrendite durch Faktoren auf? Da kenne ich mich aber nicht so aus, weil ich nicht die richtigen Bücher lese.;)

    Der Kommer-ETF scheint dich ja emotional deutlich mitzunehmen. :D Dein Whataboutism nimmt inzwischen echt kreative Ausmaße an.

    Nur nochmal zur Erinnerung: Es ging um Transaktionskosten. Nicht um TER oder die Gesamtkostenquote. Und bei Momentum sind die Transaktionskosten nun mal höher als bei Value oder Small Cap. Das ist keine Meinung, sondern strukturell bedingt.

    Die Faktorprämien existieren übrigens trotzdem. Auch nach Kosten. Genauso wie integriertes Multifaktor-Investing nachweislich robuster ist als isolierte Faktorwetten. Aber sobald es nicht ins eigene Weltbild passt, wird offenbar lieber abgelenkt als argumentiert.

    Die Equity-Prämie akzeptierst du ja auch. Vielleicht klappt’s beim Rest irgendwann noch. ;)

  • Genau! Momentum bildet rein den Herdentrieb aller Anleger ab und lässt sich wissenschaftlich nicht begründen. Aber es funktioniert halt.;)

    Sehe ich auch so. The Trend is your friend excepts in the end when it bends. Börse ist auch Psychologie. Gewinnt einer, möchte ein anderer dabei sein. Irgendwann kommen Fundamentaldaten aber wann die kommen (sich im Aktienkurs widerspiegeln) weiß keiner

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