Das ist rechtlich sicherlich richtig. Aber meine Kinder sind nicht dumm. Wenn ich solche Strafklauseln gegen „unartige“ Kinder aufnehmen würde, wären die Beziehungen doch nachhaltig getrübt. Entweder ich verschenke etwas und vergesse das Geschenk, oder ich lasse es.
Mein Junior kann lesen und hat beim Notar unterschrieben, aus freien Stücken. Die Notwendigkeit der zehn oder elf Klauseln meines Anwalts hat er eingesehen, denn sie Regeln Dinge, die man in jungen Jahren noch gar nicht auf dem Schirm hat, z.B. eine spätere mögliche Scheidung, Vorversterben, eigene Insolvenz, usw. Laut Anwalt eliminieren diese Punkte nur die Streitigkeiten, mit denen er sonst beruflich zu tun hat.
Mein Junior konnte frei entscheiden, ob er ein Erbe möchte, das ihm einen sorgenfreien Ruhestand ermöglicht. Die Auflagen, die mit dem Vertrag einhergehen, erlöschen mit meinem/unseren Tod. Er hat nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, zumal die Kosten des Hauses bis zum Tod bei uns liegen.