Neo-Broker in der Klemme - Werden ETFs bald teurer

  • Neobroker sind auch nicht komplett kostenlos, das sollte jedem klar sein. Aber was wäre denn die Alternative? Ein Sparkassen Depot mit Deka Fonds? Da bleibe ich lieber beim Neobroker..

    Der Kauf ohne Spar"plan" zur ehrlichen Kondition?

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Ihr wollte sagen, dass systematisch ein zu hoher Kurs berechnet wird. Und nicht nur ein paar Cent, sondern gleich mehrere Euro. Das wage ich zu bezweifeln.

    Ich zweifele an der Rechtschreipung.

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  • Ich habe keine Sparpläne mehr, seit der VAP.

    Zahle ja schließlich keine Steuer freiwillig. :)

    Kommt hier im Scientology-Forum des MSCI World tatsächlich eine Diskussion über die Verarsche bei Sparplänen auf?

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

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  • Kommt hier im Scientology-Forum des MSCI World tatsächlich eine Diskussion über die Verarsche bei Sparplänen auf?

    Tja…ich kaufe meine ETF immer mit größeren Summen als Einzelorder.
    Bei Sparplänen bin ich wahrscheinlich naiv und bin bei der ING bei der testweisen Orderausführung über Xetra leicht wegen der Kurse irritiert.

  • Ich habe auch keine Sparpläne und bin kein Kunde von TR oder Scalable.

    ETFs kaufe ich nur an echten Börsen in Einzelorders und mit Limit.

    Falls ein ETF-Anbieter beginnen würde, Bestandsprovisionen an Banken zu zahlen, bei denen ich kein Kunde bin, und dafür die Gebühren zu erhöhen, würde ich den ETF wechseln.

    Ich vermute, das Problem wird am Ende nur Kunden von Scalable und TR betreffen und/oder diesen werden zB nur noch "ETFs" angeboten, die solche komischen Provisionen zahlen.

    Alle anderen kaufen dann an der Börse weiter die "richtigen" ETFs, d.h. ohne solche Provisionen.

    Bin daher ganz entspannt.

  • Was für ein Geschwafel

    Ich weiß zwar nicht, welche Sätze du meinst, würde mich aber anschließen. 😅

    Scalable hat einen wesentlichen Teil seiner Hausaufgaben gemacht. Und Vermutungen wie

    Ich vermute, das Problem wird am Ende nur Kunden von Scalable und TR betreffen und/oder diesen werden zB nur noch "ETFs" angeboten, die solche komischen Provisionen zahlen.

    sind einfach nur heiße Luft.

    Übrigens, bei der DKB finden Sparplankäufe stets kurz nach 12 Uhr statt.

  • echten Börsen

    Was sind denn echte Börsen für Dich? Meinst Du Handelsplätze in Gebäuden, in denen eine "Börse" residiert? EIX sagt Dir was?

    wird am Ende nur Kunden von Scalable und TR betreffen und/oder diesen werden zB nur noch "ETFs" angeboten, die solche komischen Provisionen zahlen.

    [nachträglich gefettet von mir]

    ... ausschließlich, weil es keine anderen Neobroker in DE gibt, die das betreffen könnte, oder weil Du sie nicht kennst?

    Alle anderen

    Damit meinst Du wen?

    richtigen" ETFs, d.h. ohne solche Provisione

    Hmmm... :/ was sind denn" richtige" ETFs?
    Und was sind "solche Provisione"?

    Verstehe mich bitte nicht falsch: ich möchte dazulernen: außer unserem Dauer-Thread-Ersteller, sind hier überwiegend Menschen angemeldet, die Beiträge schreiben, Themen erstellen, antworten, etc.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Was sind denn echte Börsen für Dich? Meinst Du Handelsplätze in Gebäuden, in denen eine "Börse" residiert?

    Mir ist nicht bekannt, dass zB Xetra in einem Gebäude residiert.

    Ich meine offensichtlich etwas anderes: Einen klassischen offenen Handelsplatz, wo ich mit anderen Anlegern aller Art handeln kann und dem ich (als Kunde) für diese Dienstleistung eine Maklercourtage bezahle.

    Im Unterschied zu einem bloßen Handelssystem von und für Market Maker mit intransparenten Kickback-Zahlungen (PFOF), im Zweifel zu meinem Nachteil.

    Das wäre für mich näher an einem außerbörslichen Handel mit einer Bank - jedenfalls nicht, was ich unter „Börse“ verstehe, auch wenn manche es gerne so nennen möchten.

    Hmmm... :/ was sind denn" richtige" ETFs?
    Und was sind "solche Provisione"?

    „Richtige ETFs“ sind für mich Fonds, die in erster Linie an (echten) Börsen gehandelt werden sollen. Englisch: „exchange-traded funds“.

    Vertriebsprovisionen (Ausgabeaufschläge, PFOF) und Bestandsprovisionen sind eher ein Kennzeichen klassischer Investmentfonds, die in erster Linie von Banken und Finanzprodukteverkäufern verkauft und „vermittelt“ werden.

    Ein Modell, das in erster Linie darauf abzielt, von Market Makern (an unechten Börsen) an Kunden von Neobrokern gegen Kickback-Zahlung (= Bestandsprovision) vertrieben zu werden, ist aus meiner Sicht vielleicht noch ein Indexfonds, aber nicht wirklich „exchange-traded“.

    Du kannst meine Meinung gerne doof finden, das ist voll OK.

    Aber ich bevorzuge „richtige ETFs“, die ich an „echten Börsen“ zu transparenten Gebühren von Anlegern wie Dir und mir oder wem auch immer erwerben kann.

    An Kickback-Zahlungen oder Bestandsprovisionen sind andere interessiert (Neobroker, Market Maker, Finanzprodukteverkäufer), aber ich ganz sicher nicht.

  • Irgendwo muss das Geld ja herkommen und da bin ich bei Wanderslust wenn nicht klar ersichtlich ist wo der Verdienst herkommt wird das ganz bestimmt am Ende der Kunde bezahlen.

    Und wenn eine Leistung angeblich nichts kostet ist es entweder ein kurzfristiges Werbeangebot oder der Anbieter geht langfristig pleite.

    Niemand kann umsonst arbeiten.

    Bei Sparplanausführungen habe ich mich schon immer unwohl gefühlt und habe früher auch immer die Kurse geprüft. Irgendwann bin ich dazu übergegangen und habe einfach größere Summen vierteljährlich mit Limitorder gekauft. Das war allerdings bei der DKB, da ist die Sparplanausführung nicht mal umsonst.

    Zur Zeit kauft meine Frau noch mit Sparplänen bei der ING . Da muss ich mal,auf die Kauf-Kurse achten….

  • Hallo Wanderslust ,


    Dein Wunsch nach Transparenz ist nachvollziehbar. Allerdings gibt es diese echte Börse nicht. Die bestmögliche Alternative ist Xetra, aber auch hier wäre es denkbar, dass die Deutsche Börse Zahlungen an Broker tätigt, welche Du nicht siehst.

    Auch der Wunsch nach handeln mit normalen Anlegern ist verständlich, allerdings würde ich wetten, dass Du fast immer nur mit Market Makern handelst, ohne sie ist es schlicht nicht möglich.


    So wie ich Dich verstehe, verzichtest Du aus moralischen Gründen bewusst auf Sparpläne und nimmst dafür ein gewisses Market Timing in Kauf, da Du eventuell nicht monatlich kaufst oder den besseren Kaufpreis abwartest. Hinzu kommt das Du nicht „Fire and Forget“ betreiben kannst, da es sonst zu keiner Order kommt.


    Es ist aus meiner Sicht eine moralische und in der Umsetzung schwierigere Strategie mit Einmalkäufen zu agieren. Ich finde aber Deine Meinung nicht doof sondern nachvollziehbar.

  • Irgendwann bin ich dazu übergegangen und habe einfach größere Summen vierteljährlich mit Limitorder gekauft. Das war allerdings bei der DKB, da ist die Sparplanausführung nicht mal umsonst.

    Weil eine Sparplanausführung bei der DKB 1,50 Euro oder bei Sonderaktionen nichts kostet, gibst du lieber vierteljährlich für das Dreifache mindestens 10 Euro aus, gleichst das durch günstigere Kaufzeitpunkte am Tag und niedrigeren Spread aus? Da du 1 oder 2 Monate später investierst, kostet dich das Zinsen. Hast du dir mal ausgerechnet, was unterm Strich wirklich herauskommt?

  • Hast du dir mal ausgerechnet, was unterm Strich wirklich herauskommt?

    Nö, hab ich mir nicht ausgerechnet. Kann ich auch nicht da ich ja nicht weiß zu welchem Kurs der Sparplan ausgeführt worden wäre da dieser ja nie statt gefunden hat.
    Mit hätte und könnte zu rechnen bringt Nix.

    Ist zur Zeit aber eh egal da meine Frau gerade Ihr Depot aufstockt bis sie ungefähr soviel drin hat wie ich in meinem.

    An den Transaktionskosten werde ich schon nicht verarmen, meiner Meinung nach wird da viel zu viel Wert drauf gelegt. Da gibt es viel Größere Hebel die die Klein-Sparer bewegen könnten. Das ist für mich das Bild vom Menschen auf der Straße der vor der Dampfwalze die Pfennige einsammelt. Kann man machen muss man nur aufpassen das man nicht überfahren wird.

    Aber das kann ja jeder zum Glück so machen wie er das möchte.

  • Bei Sparplänen bin ich wahrscheinlich naiv und bin bei der ING bei der testweisen Orderausführung über Xetra leicht wegen der Kurse irritiert.

    Ich habe das nur so nebenbei verfolgt...aber das betraf ja nur einen Fonds, oder?

    Und wenn eine Leistung angeblich nichts kostet ist es entweder ein kurzfristiges Werbeangebot oder der Anbieter geht langfristig pleite.

    Es gibt ja auch noch die berühmte Quersubventionierung. Wer sein Depot für einen kostenlosen Sparplan eröffnet, handelt vielleicht auch noch ein bisschen. Spätestens in der Entnahmephase wird kostenpflichtig verkauft. Wer schon ein Depot bei der ING hat, wird vielleicht irgendwann sein Girokonto von der teuren Sparkasse Hintertupfingen dorthin verlagern. So eine Sparplanausführung kostet den Broker relativ wenig Geld.

    Nicht jeder Geschäftsbereich trägt gleichermaßen bei. Wenn du ins Restaurant gehst, dann verdient das an den Getränken sehr viel leichter Geld. Geringer Materialeinsatz, geringer Arbeitsaufwand. Anders dagegen beim Essen, wo man deutlich mehr Material und Arbeit braucht. Das Abendgeschäft hat deutlich bessere Margen als der Mittagstisch, letzterer amortisiert aber sehr schön die Fixkosten.

  • Mir persönlich geht das zu sehr ins Detail. Wenn man sieht, wie die Kurse von Welt ETFs teilweise täglich schwanken, ist es einfach auch Glück, ob der Sparplan zu einem günstigen Zeitpunkt oder zu einem weniger günstigen Zeitpunkt ausgeführt wird. Da ist der Spread dann schon fast vernachlässigbar. Außerdem habe ich gerne einen Sparplan am laufen, weil dann alles automatisiert passiert und ich nicht händisch tätig werden muss.

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Hallo Wanderslust ,


    Dein Wunsch nach Transparenz ist nachvollziehbar. Allerdings gibt es diese echte Börse nicht. Die bestmögliche Alternative ist Xetra, aber auch hier wäre es denkbar, dass die Deutsche Börse Zahlungen an Broker tätigt, welche Du nicht siehst.

    Nein, das tun Xetra bzw. die Deutsche Börse nicht. Hier die KI-Antwort dazu (Perplexity):

    „Nein, die deutsche Börse (Deutsche Börse) leistet keine Zahlungen oder Kickbacks an Broker im Sinne von „Payment for Order Flow“ (PFOF). PFOF beschreibt eine Praxis, bei der Broker Orderflüsse an Market Maker oder spezielle Handelsplätze weiterleiten und dafür Rückvergütungen (Kickbacks) erhalten.[financefwd +1]

    Handelsplätze verdienen am Spread zwischen Kauf- und Verkaufskursen und teilen Teile davon als Kickbacks mit Brokern, um Orderflüsse zu sichern. Broker wie Neobroker nutzen dies, um provisionsfreies Trading anzubieten.

    Die Deutsche Börse (z. B. Xetra) ist ein regulärer Börsenplatz und zahlt keine solchen Kickbacks; stattdessen konkurrieren Market Maker oder andere Plattformen damit.“

    Dein Einwand mit dem Market Timing stimmt schon eher, da ich nicht zu festen Zeiten und nicht immer dasselbe in gleicher Höhe kaufe.

    Aber es bleibt ja auch nicht jeden Monat dasselbe übrig. Auch mein Einkommen und meine Ausgaben schwanken ja und werden nicht nur ratenweise fällig. Insofern ist das mit dem Sparplan-Sparen für mich ohnehin eher graue Theorie.

    Auf der anderen Seite kaufe ich aber schon regelmäßig und nutze dabei zB die Wiederanlage von Ausschüttungen zum Rebalancing.

  • Ich weiß zwar nicht, welche Sätze du meinst, würde mich aber anschließen. 😅

    Scalable hat einen wesentlichen Teil seiner Hausaufgaben gemacht. Und Vermutungen wie

    sind einfach nur heiße Luft.

    Übrigens, bei der DKB finden Sparplankäufe stets kurz nach 12 Uhr statt.

    Es ist bei der DKB fast immer der Kurs von 12 Uhr. Nur bei EUWAX ll (am 20.) nicht, ein paar Minuten und etliche cent später :/

  • habe früher auch immer die Kurse geprüft.

    Und was ist dabei raus gekommen? Mal Fakten auf den Tisch!

    Ihr seid auf die Lobby Arbeit der etablierten Banken rein gefallen die das Narrativ aufgestellt haben PFOF wäre etwas schlechtes. Die 14,90€ Ordergebühr dagegen etwas ganz tolles.

    Und natürlich sind die Kosten ein entscheidender Hebel für den Kleinsparer.

    Ich hatte ganz früher aktive Fonds, die bei einer Bank gehandelt und verwaltet werden mussten. In 10 Jahren habe ich da vielleicht 3%/a gemacht, die Bank aber mehr als 5%/a. Das sind doch die Realitäten.

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