Du hattest noch nie einen Kindergeburtstag mit Grundschülern zu Hause, stimmt's?
Irrtum!
Ein gewohnt schriller Beitrag.
Du hattest noch nie einen Kindergeburtstag mit Grundschülern zu Hause, stimmt's?
Irrtum!
Ein gewohnt schriller Beitrag.
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass hier insgeheim versucht wird, den ROI von Kindererziehung zu bestimmen. (Ein fragwürdiger Ansatz übrigens.)
Was bitte haben Kinder mit Hunden gemein?
Vieles!
sind beide süß und machen Quatsch.
Mit dem Unterschied, dass ich Hunde gerne 24/7 um mich habe, und bei Kindern jedesmal froh bin, wenn sie wieder weg sind ![]()
(Bitte nicht zu ernst nehmen)
Aus der Kinderkostenanalyse des ö. Sozialministeriums aus 2021
„Laut Kinderkostenanalyse 2021 müssen Haushalte mit zwei Erwachsenen und einem Kind
ein um 11% höheres Einkommen realisieren als ein Vergleichshaushalt ohne Kinder, um
das gleiche Wohlstandsniveau zu erreichen, Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei
Kindern ein um 23% höheres und Haushalte mit zwei Erwachsenen und drei Kindern ein
um 33% höheres Einkommen. Umgerechnet in Geldbeträge und über die Kinderanzahl gemittelt
ergibt sich damit ein Wert von mittleren Kinderkosten pro Kind in einem Zwei-Erwachsenenhaushalt
von 494 Euro monatlich.
Für Ein-Erwachsenenhaushalte sind die Äquivalenzskalen signifikant höher als für Zwei-Erwachsenenhaushalte.
Das ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass das Einkommen
des kinderlosen Ein-Erwachsenenhaushalts geringer ist und dass sich bei geringerer Haushaltsgröße
die Fixkosten, etwa für Wohnen oder Energie, auf weniger Personen verteilen.
Ein Ein-Erwachsenenhaushalt mit einem Kind muss um 43% mehr Einkommen erzielen
und einer mit zwei Kindern um 68%, um im Wohlstandsniveau gegenüber einem Ein-Erwachsenenhaushalt
ohne Kinder nicht zurückzufallen. Umgerechnet in Geldbeträge und
über die Kinderanzahl gemittelt ergibt sich damit ein Wert von mittleren Kinderkosten pro
Kind in einem Ein-Erwachsenenhaushalt von 900 Euro monatlich.“
Klassenfahrt kostet dieses Jahr 138€
da muss ich schmunzeln.... letztes Jahre hatte ich
die "Kleine" - Berlin im Sommer (ca. 400 €), USA Austausch im Herbst (ca. 2800 €)
die "Große" - Barcelona im Herbst (ca. 600 €)
Dieses Jahr steht bei der Großen Amsterdam auf dem Klassenplan und irgendetwas von London habe ich auch schon wieder gehört....Und die Amerikaner kommen zum Gegenbesuch und wollen auch bespaßt werden..... ![]()
Zusätzlich macht die Große seit gut einem Jahr den Führerschein (aktuell knapp 6000 € und ongoing....). Die Kleine fängt damit jetzt auch an....
Meine Empfehlung ist, so früh wie möglich und wenn mans kann, jeden Cent vom Kindergeld auf die Seite zu legen. Sonst haut einen das irgendwann mal um....
P.S. Ich gönns ihnen....
Sagen wir mal, alle potentiellen Eltern entscheiden sich gegen Kinder, ab heute.
Einsparungen in einer gewissen Höhe entstehen auf der privaten Ebene.
Ab einem Punkt steigen die Preise für alles Mögliche, hauptsächlich für Dienstleistungen, die hier erbracht werden müssen. Gesundheit, Pflege, Handwerk etc. Oder diese Dienstleistung findet gar nicht mehr statt.
Die gesetzliche Rentenversicherung bricht zusammen. Eingezahlte Summen verschwinden.
Keine Zusage mehr vom Staat, da auch die Zahl der Steuerzahler massiv schrumpft und die Wirtschaft sich noch stärker ins Ausland absetzt.
Ich weiß, extreme Zuspitzung, aber diesen Prozess haben wir seit knapp 60 Jahren. Verursacht auch bereits einen Teil heutiger Probleme hier.
Alternative Zuwanderung, ich weiß.
Provoziert Alternative Parteien, siehe demnächst Landtagswahlen in einigen Bundesländern.
Alles hängt mit Allem zusammen, wenn die Kinderlosigkeit zu nimmt.... Ungeborene bekommen keine Kinder, die Spirale wird sich schneller drehen in allen Industrieländern.
Finde ich persönlich etwas "naja". Ich würde dieses Geld, welches ich aufgrund eines Kindes bekomme auch nur für das Kind ausgeben. So machen wir es zumindest. Kindergeld wird ausschließlich für Bedarfe des Kindes verwendet.
Kindergeld ist etwas anderes als der Familienzuschlag, den die Beamten für Kinder erhalten. Da ist es tatsächlich so, dass es bei mehreren Kindern unterschiedlich hohe Zuschläge gibt, die auch gar nicht so selten diskutiert bzw. in Frage gestellt werden. Und ja, da habe ich auch schon genügend Erfahrungen im Kollegenkreis, dass das bei der Frage des Kinderwunsches nach Kind 2 eine Rolle gespielt hat. Bei den Sätzen in unserem Bundesland ist das auch durchaus nachvollziehbar: https://www.lff.rlp.de/fileadmin/user…lag_02_2025.pdf
Ungeborene bekommen keine Kinder, die Spirale wird sich schneller drehen in allen Industrieländern.
Anfang des 19. Jahrhunderts gab es 90% weniger Menschen auf dem Planeten als heute. Wie die das damals alles gepackt haben. Wer weiß, vielleicht gibt es heute auch zu viele von uns. ![]()
Kindergeld ist etwas anderes als der Familienzuschlag, den die Beamten für Kinder erhalten. Da ist es tatsächlich so, dass es bei mehreren Kindern unterschiedlich hohe Zuschläge gibt, die auch gar nicht so selten diskutiert bzw. in Frage gestellt werden.
Wahnsinn …..gibt’s in D so einen Kinderzuschlag auch für nicht im öffentlichen Dienst stehende Arbeitnehmer? Der ist ja irre hoch?
in Österreich gibt’s sowas auch im ÖD ist aber absolut mickrig im Vergleich zu D, nämlich monatlich 15,60
Anfang des 19. Jahrhunderts gab es 90% weniger Menschen auf dem Planeten als heute. Wie die das damals alles gepackt haben. Wer weiß, vielleicht gibt es heute auch zu viele von uns.
Seuchen wären eine Möglichkeit für sozialverträgliches Frühableben, wie damals, als man sich nicht sonderlich lange um den Altbauern kümmern musste.
Kindergeld ist etwas anderes als der Familienzuschlag, den die Beamten für Kinder erhalten. Da ist es tatsächlich so, dass es bei mehreren Kindern unterschiedlich hohe Zuschläge gibt, die auch gar nicht so selten diskutiert bzw. in Frage gestellt werden. Und ja, da habe ich auch schon genügend Erfahrungen im Kollegenkreis, dass das bei der Frage des Kinderwunsches nach Kind 2 eine Rolle gespielt hat. Bei den Sätzen in unserem Bundesland ist das auch durchaus nachvollziehbar: https://www.lff.rlp.de/fileadmin/user…lag_02_2025.pdf
Das Gesagte gilt für mich für Famielinezuschläge gleichermaßen.
Seuchen wären eine Möglichkeit für sozialverträgliches Frühableben, wie damals, als man sich nicht sonderlich lange um den Altbauern kümmern musste.
Jede Epoche entwickelt eigene Lösungsansätze.
Ich leg´ noch mal einen drauf (grob in die Richtung von Post #5![]()
Die Ansprüche sind zu hoch. Kinder sollen in 1000€-Kinderwagen herumgefahren werden; Kinderzimmer werden komplett eingerichtet, ein 2.-Kinderwagen fürs Auto wird angeschafft; das Auto ist ein Kombi oder ein SUV, vor der Geburt soll es ein Haus sein, in der Elternzeit muss eine Weltreise mit dem Baby veranstaltet werden, 2x im Jahr geht es in den Urlaub, für Kindergeburtstage braucht es 4stellige Summen und und.
So wird es finanziell für viele Menschen eng oder gar unbezahlbar.
Andere Bevölkerungsgruppen gehen da mit anderen Maßstäben vor und Schwupps ist die Großfamilie finanziell kein Problem.
EDIT Gelöscht wegen überflüssiger Aufregung
da muss ich schmunzeln.... letztes Jahre hatte ich
die "Kleine" - Berlin im Sommer (ca. 400 €), USA Austausch im Herbst (ca. 2800 €)
die "Große" - Barcelona im Herbst (ca. 600 €)
Uff... OK, soweit ist die Lifestyle Inflation noch nicht fortgeschritten, das sind wirklich andere Hausnummern. Hier geht's nur in die Jugendherberge aufs Land.
Was mich aber auch stutzig macht: es gibt Leute, die selbst diese 4,4% vom Kindergeld nicht mehr übrig haben und die Klassenfahrt vom Amt bezahlt bekommen. Da frag ich mich wie das sein kann. Was machen diese Leute mit den 3108€ Kindergeld, dass nicht mal ein Bruchteil davon übrig bleibt.
Meine Empfehlung ist, so früh wie möglich und wenn mans kann, jeden Cent vom Kindergeld auf die Seite zu legen. Sonst haut einen das irgendwann mal um....
Selbstverständlich für Finanztip Foristen. 😉
Wahnsinn …..gibt’s in D so einen Kinderzuschlag auch für nicht im öffentlichen Dienst stehende Arbeitnehmer? Der ist ja irre hoch?
Das hat in Deutschland verfassungsrechtliche Gründe. Nach den „althergebrachten“ Grundsätzen des Berufsbeamtentums muss es laut Bundesverfassungsgericht dem alleinverdienenden Beamten möglich sein „in bescheidenem“ Wohlstand zu leben.
Also braucht es ab Kind 3 höhere Zulagen, was ich übrigens gar nicht bestreite. Die „Stütze“ ist nämlich auch in Deutschland inkludiert. Beamte dürfen per Logik keine „Stütze“ bekommen.
Ob das dann reicht ? Keine Ahnung.
...für Kindergeburtstage braucht es 4stellige Summen und und.
Das ist nicht von der Hand zu weisen, dazu findet man inzwischen auch genug Artikel im Netz: https://www.wiwo.de/unternehmen/di…n/29266190.html
https://www.leben-und-erziehen.de/kind/spielen-b…stag-19273.html
Das ist aber m.E. kein reines "Kinderproblem". Die Eltern dieser Kinder sind auch die, die mittlere 5stellige Kredite für die Hochzeit aufnehmen, die zum Junggesellinnenabschied 5 Tage Mallorca einladen, die aus jedem Familienfest einen Eventcharakter-Überbietungswettbewerb machen müssen... Denen sind Kinder nicht zu teuer. Denen kann im Gegenteil nichts teuer genug sein.
Was ich sagen kann:
die Paare in meinem erweiterten Bekanntenkreis gehen definitiv öfter (und luxuriöser) als wir in Urlaub, haben neuere und teurere Autos als wir, gehen öfters aus als wir, haben solche Sachen wie einen riesigen Pool im Garten etc pp.
Ob einem das nun mehr wert ist als Kinder, muss jeder selber wissen. Bei einigen war es keine bewusste Entscheidung gegen Kinder, sondern es hat halt einfach nicht geklappt.
Wir haben zwei Mädels und ich vermisse nichts, aber bemerken tue ich diese Unterschiede im Lebensstil schon.
Die perfekte Ausrede der jüngeren Generation. Oft wiederholt. Trotzdem falsch.
Das stimmt so nicht, man muss genau hinschauen. Auf den „Durchschnittsbürger“ trifft das zu, die Schere zwischen Arm und Reich ist in den letzten 50 Jahren aber weiter aufgegangen. Das wirst du in deiner Bubble vermutlich nicht wahrgenommen haben. Die logische Folge ist, dass gerade Familien mit geringen Einkommen überproportional unter der Inflation leiden und das sind mehr als noch vor 50 Jahren und keine „Ausrede der jüngeren Generation“. – Die Entwicklungen sind besorgniserregend.
[...]
Was hat sich in eurem Leben (finanziell) verändert nachdem ihr Kinder bekommen habt?
VG
Als unsere Kinder klein waren brauchten wir plötzlich Windeln und die gab es nicht geschenkt. Sie wurden anfangs gestillt, Klamotten brauchten wir anfangs nicht so viele. Diese Kosten stiegen erst mit zunehmendem Alter. Als die Wohnung zu klein wurde mussten wir in eine grössere Wohnung umziehen.
Einen Tag vorm ersten Geburtstag der Ältesten flog das AKW Chernobyl in die Luft, die Beschaffung gesunder Lebensmittel war von jetzt auf gleich in der Zeit ein riesengrosses Problem.
Mit zunehmendem Alter sind die Kosten gestiegen. Arbeitslosigkeit als Haupternährer mit zwei kleinen Kindern hatte keinerlei Spassfaktor, nicht einmal mit Unterstützung durch Familienkasse und Wohngeldstelle.
Auch wenn man sich als verantwortungsvolle Eltern oftmals materielle Sorgen machen musste, wurden die Kinder in Liebe grossgezogen. Astrid Lindgren wird folgendes Zitat zugeschrieben:
"Liebe kann man lernen. Und niemand lernt besser als Kinder. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden."
In jungen Jahren Kinder zu bekommen war trotz aller Hürden eine grosse Bereicherung, die bis heute durch die Enkelkinder anhält.