Praxiserfahrungen mit E-Auto

KI-Zusammenfassung

: Welche Erfahrungen machen Fahrerinnen und Fahrer mit Elektroautos bei Reichweite, Winterverbrauch, Ladezeiten, Kosten und Alltagstauglichkeit? Ausgangspunkt ist ein kleiner Benziner mit geringer Fahrleistung, vorhandener PV-Anlage, möglicher Wallbox und wenigen öffentlichen Lademöglichkeiten in der Umgebung.

Welche Erfahrungen machen Fahrerinnen und Fahrer mit Elektroautos bei Reichweite, Winterverbrauch, Ladezeiten, Kosten und Alltagstauglichkeit? Ausgangspunkt ist ein kleiner Benziner mit geringer Fahrleistung, vorhandener PV-Anlage, möglicher Wallbox und wenigen öffentlichen Lademöglichkeiten in der Umgebung.

  • Mehrere Beiträge sehen Elektroautos bei Kurzstrecken, Stadtverkehr und regelmäßigem Heimladen als komfortabel, während andere wegen Anschaffungspreis, Reichweite, Ladezeit und Flexibilität weiter Vorteile beim Verbrenner sehen.
  • Aus der Community gibt es praktische Hinweise zu 20 bis 35 % höherem Winterverbrauch, ungünstigen Kurzstrecken, Wallboxkosten, PV-Überschussladen, öffentlichen Ladepreisen und stark modellabhängiger Ladeleistung.
  • Ein einheitliches Fazit der Beiträge gibt es nicht, aber bei geringer Fahrleistung und Heimlademöglichkeit fallen die Erfahrungen eher positiv aus, während Langstrecken, große Fahrzeuge, Anhänger oder fehlendes Heimladen kritisch bleiben.

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  • Für viele ist ein Auto ein Mittel, um von A nach B zu kommen.

    Für viele, die ich kenne, gilt das Folgende:

    Vor dem Hintergrund, daß ich gerne und möglichst das Angenehme (Komfort, Design, Interieur, Haptik, Leistung, Fahrfreude usw.) mit dem Nützlichen (individuelle Mobilität) verbinde, präferiere ich bei solchen Fragen eine Melange aus den beiden genannten Kriterien, die - aus meiner Sicht - den besten Kompromiß bildet.

    Da dürfte - wie schon beim Thema "private Finanzen" - gelten:

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

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  • Dürfte - neben der ganzen Elektronik - insbesondere die Batterie (Sondermüll ? Entsorgung ?) ein Problem darstellen.

    Ich kann mir – Stand heute – auch nicht vorstellen, dass heutige E-Autos so lange leben wie aktuelle Oldtimer-Schmuckstücke. Schauen wir mal, das ist schwerer vorherzusagen wie der Kurs des MSCI ACWI IMI ;)

    Und ich stimme dir zu: Das Sekundärzitat hätte ich deutlicher kennzeichnen können. Für mich reicht es so, wie ich es gemacht habe, da wir hier ja keine wissenschaftliche Arbeit schreiben, aber mit expliziter Angabe der Primärquelle (indem ich einfach alles ins Zitat packe) ist es eindeutiger. Mea culpa. Friede?

  • Sondermüll

    die abtterien können recycelt werden, das wird umso lukrativer je mehr dieser Batterien zu recycln sind, aktuell lohnt sich das noch wenig weil das volumen zu gering ist, denn allen unken rufen zum trotz halten diese teile deutlich länger als prognostiziert.

    es waren beispielsweise noch teslas (modell Roadstar) aus dem jahre 2008 durch die welt. die sind schon 18 jahre alt.

  • es waren beispielsweise noch teslas (modell Roadstar) aus dem jahre 2008 durch die welt. die sind schon 18 jahre alt.

    Was jetzt nicht unbedingt ein typisches Alltagsauto ist, sondern eher ein Sammlerstück mit gelegentlicher Sonntagsausfahrt. Die haben tendenziell ein sehr langes Leben. Man könnte jetzt auch den Nissan Leaf als Gegenbeispiel bringen. Der war bis 2019 das meistverkaufte Elektroauto weltweit und bösen Zungen zufolge der wahre Kern vieler Vorurteile über Elektroautos.

    Fakt ist: echte Langzeiterfahrungen mit Elektroautos gibt es wenige. Ein Auto in Deutschland ist durchschnittlich 10-11 Jahre alt. Oder um das in eine verständliche Einheit zu übersetzen...entspricht einem frühen Model S oder 3-4 Jahre bevor hier ein Model 3 erhältlich war. Elektroautos für den Massenmarkt mit einem Alter von mehr als 15 Jahren gibt es praktisch nicht. Und ob die technisch und vom Nutzungsprofil noch mit heutigen BEV vergleichbar sind, ist höchst fraglich. Wobei...eigentlich nicht. Vor 15 Jahren waren das alles Zweitwagen für Idealisten oder Spielzeuge, die nur zu Hause geladen wurden. Schnelllader gabs nicht.

    Das Recycling von Akkus wird sicherlich kein Problem darstellen. Andere Sachen schon. Degradation führt schnell dazu, dass das Auto eben übliche Strecken nicht mehr schafft. Und über Computerautos könnte ich mich ewig auslassen. Ich habe jedenfalls kein Vertrauen darin, dass meine Zunft ein Software Defined Vehicle über 20, 25, 30 Jahre ordentlich betreut.

  • es gibt auch hierfür bereits lösungen, sofern die hersteller ihre batterien halbwegs demontage freundlich verbaut haben.

    Erkenne das Schlüsselwort im Satz. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Akku immer mehr in die tragende Bei so manchem Hersteller ist der Wechsel eines Birnchens ein AktFahrzeugstruktur integriert wird.

    eine firma die das hierzulande macht ist beispielsweise die EV Clinic Berlin

    Ist bekannt. Besonders oft macht man sowas aber nicht, für ein Model S kostet die Reparatur 7200€. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Preise noch ein bisschen runter kommen...das liegt am oberen Ende der Größenordnung für einen Motortausch beim Verbrenner. Und der ist fast immer ein wirtschaftlicher Totalschaden.

    Wenn man mit Lösungen um die Ecke kommt, sollte man die auch realistisch einordnen.

    Quasi wie beim Übergang von der Pferde- zur Motor-Kutsche.

    Nur mit dem Unterschied, dass die frühen Autos vor allem Spielzeuge für Reiche waren. Bei BEV dagegen soll es in weniger als 2 Jahrzehnten von ersten Massenmodellen zur kompletten Übernahme des Neuwagenmarkts kommen. Während sich die Technik massiv weiterentwickelt

  • Und ich stimme dir zu: Das Sekundärzitat hätte ich deutlicher kennzeichnen können. Für mich reicht es so, wie ich es gemacht habe, da wir hier ja keine wissenschaftliche Arbeit schreiben, aber mit expliziter Angabe der Primärquelle (indem ich einfach alles ins Zitat packe) ist es eindeutiger. Mea culpa. Friede?

    :thumbup: Und: Gerne von meiner Seite aus.


    Um Deine Terminologie "Friede" (im Gegensatzpaar (*)) aufzugreifen:

    An "Krieg" ist mir generell nicht gelegen. Meine Beiträge sind kongruent mit meiner Meinung und Haltung, die sich über Jahrzehnte hinweg aus Recherchen, Beobachtungen und aus Erfahrungen im In- und Ausland gebildet haben. Zudem ist mein Menschenbild eines, in dem Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit als sozusagen mündiger Bürger und ebensolcher Verbraucher, noch eine prominente Rolle spielen. Zu meiner Meinung und Haltung stehe ich daher und vertrete diese aus guten Gründen.


    (*) Wie ich leider schon damals n den langen Jahren des "Kalten Kriegs" erfahren und lernen mußte und worauf es nun eindeutig wieder hinauszulaufen scheint: Zwischen "Krieg" und "Frieden" - als Gegensatzpaar - existieren noch andere Abstufungen Richtung (noch) "kein heißer Krieg aber schon ein kalter" oder auch "kein Frieden mehr bzw. ein Nicht-Frieden" aber (noch) "kein Krieg".

  • An "Krieg" ist mir generell nicht gelegen. Meine Beiträge sind kongruent mit meiner Meinung und Haltung, die sich über Jahrzehnte hinweg aus Recherchen, Beobachtungen und aus Erfahrungen im In- und Ausland gebildet haben. Zudem ist mein Menschenbild eines, in dem Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit als sozusagen mündiger Bürger und ebensolcher Verbraucher, noch eine prominente Rolle spielen. Zu meiner Meinung und Haltung stehe ich daher und vertrete diese aus guten Gründen.

    Dito! Mir ist dabei zudem wichtig, dass ich flexibel bleibe und Kompromisse eingehen, also auf meine Mitmenschen zugehen und deren Sichtweise einnehmen kann, ohne dabei meine eigene zu verwerfen. Meine Wahrheit ist keine universelle Wahrheit, sondern MEINE. Das noch als Ergänzung, die mir persönlich noch wichtig ist.

  • Ich fahre mit meinem Auto von A nach B um bei der Aussage von ArminL. zubleiben. Meine Autos habe ich gefahren, weil ich sie entweder gewonnen und umgetauscht habe (wie weiland einen VW Beetle in einen Skoda Octavia), oder einen familientauglichen Wagen zum Transport von 4 Personen (VW Golf Variant) gekauft habe und schließlich beim jetzigen Skoda Fabia seit 8 Jahren gelandet bin. Dieser wird nun durch ein E-Auto ersetzt, wohl aber erst in 10 - 12 Monaten lieferbaren VW ID Polo.
    Nie musste ich ein Auto besitzen, das irgendwie etwas darstellen sollte, auch nicht den (nicht vorhandenen) Reichtum oder die Stellung in der Öffentlichkeit, die mir auch völlig am Allerwertesten vorbeigeht.
    Aber manche brauchen das ja: Meine Frau, mein Haus, mein Auto, meine Yacht.

    Kurz: Ein Auto sollte fahren und funktionieren, mehr nicht.
    Aber auch hier gilt: Jeder macht seins!

  • Ich fahre mit meinem Auto von A nach B um bei der Aussage von ArminL. zubleiben. Meine Autos habe ich gefahren, weil ich sie entweder gewonnen und umgetauscht habe (wie weiland einen VW Beetle in einen Skoda Octavia), oder einen familientauglichen Wagen zum Transport von 4 Personen (VW Golf Variant) gekauft habe und schließlich beim jetzigen Skoda Fabia seit 8 Jahren gelandet bin. Dieser wird nun durch ein E-Auto ersetzt, wohl aber erst in 10 - 12 Monaten lieferbaren VW ID Polo.
    Nie musste ich ein Auto besitzen, das irgendwie etwas darstellen sollte, auch nicht den (nicht vorhandenen) Reichtum oder die Stellung in der Öffentlichkeit, die mir auch völlig am Allerwertesten vorbeigeht.
    Aber manche brauchen das ja: Meine Frau, mein Haus, mein Auto, meine Yacht.

    Kurz: Ein Auto sollte fahren und funktionieren, mehr nicht.
    Aber auch hier gilt: Jeder macht seins!

    Da bin ich deiner Meinung, ein Auto soll seinen Zweck erfüllen und mich und meine Mitfahrer nebst Gepäck sicher von A nach B bringen. Wenn es ein Statussymbol oder Oldtimer sein muss, ist es für mich ein Fahrzeug was in Richtung Hobby geht. Welches für wem das Richtige ist, sollte jeder für sich entscheiden. Mir persönlich ist es völlig Wurscht was mein Nachbar für einen Wagen fährt, daher sehe ich die Diskussion recht gelassen. Sicherlich wird der Verbrenner in einigen Jahren die Ausnahme sein, ob das E-Auto die letzte Innovation sein wird, warten wir’s ab.

  • Da bin ich deiner Meinung, ein Auto soll seinen Zweck erfüllen und mich und meine Mitfahrer nebst Gepäck sicher von A nach B bringen.

    Ich ergänze: Ein Auto sollte zudem andere Verkehrsteilnehmer, Anwohner etc. nicht nerven.

    Wer von "Charakter" spricht, der meint sehr oft, gepaart mit einem gewissen Narzissmus und Egoismus, dass auch die Allgemeinheit sehen und hören muss, was für ein tolles Auto man fährt.

  • Ich ergänze: Ein Auto sollte zudem andere Verkehrsteilnehmer, Anwohner etc. nicht nerven.

    Ich ergänze: Eine kohärente Verkehrsplanung sollte die Bedürfnisse bzw. Mobilitätsbedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer, E-Bike-Fahrer, Motorräder, Autos, Lieferverkehr, Busse/ÖPNV, Taxen usw.) berücksichtigen - und zudem die Innenstädte nicht sukzessive sterben und/oder abends zu einer Nogo-Ära verkommen lassen ...

    Wer von "Charakter" spricht, der meint sehr oft, gepaart mit einem gewissen Narzissmus und Egoismus, dass auch die Allgemeinheit sehen und hören muss, was für ein tolles Auto man fährt.

    War gestern und heute zwecks Erledigungen und einigen Terminen in der City mit meinem kleinen Lieblings-Stadtauto unterwegs (73er Fiat Nuoca 500 "Cinquecento"). Da kann dem "Narzissmus" und "Egoismus" so richtig Zucker gegeben werden und die "Allgemeinheit" (in dem Fall sogar die Stadtgesellschaft (!)) auch "sehen und hören", was man für ein "tolles Auto" fährt -

    das Alles mit nur 0,6 Litern Hub (präzise 594 ccm) und bärenstarken 18 PS ... ^^

    Sicherlich wird der Verbrenner in einigen Jahren die Ausnahme sein, ob das E-Auto die letzte Innovation sein wird, warten wir’s ab.

    "Mer wasse net" - wie mancher Hesse und Pfälzer zu sagen pflegt.

    Was ich aber weiß: Die Melange aus Verboten i. V. m. Planwirtschaft gehört auch hier zu den denkbar schlechtesten Vorgehensweisen.

  • War gestern und heute zwecks Erledigungen und einigen Terminen in der City mit meinem kleinen Lieblings-Stadtauto unterwegs (73er Fiat Nuoca 500 "Cinquecento")

    Der ist aber niedlich. :)
    Parkplatzprobleme dürfte es damit keine geben. Aber kommt der im Parkhaus auch die Rampen hoch bei der PS-Zahl? Vor allem, wenn du deine Goldbarren ins Schließfach bringen willst? ;)

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