Hilfe der Crash kommt... (bald?) reloaded

KI-Zusammenfassung

: Kommt wegen Iran-Konflikt und möglicher Sperrung der Straße von Hormus ein Börsencrash, oder sind die Rücksetzer nur kurzfristige Schwankungen? Betroffen sind auch Sparpläne, größere Einmalbeträge und vorhandene Liquidität.

Kommt wegen Iran-Konflikt und möglicher Sperrung der Straße von Hormus ein Börsencrash, oder sind die Rücksetzer nur kurzfristige Schwankungen? Betroffen sind auch Sparpläne, größere Einmalbeträge und vorhandene Liquidität.

  • Mehrere Beiträge nennen zentrale Risiken wie Energiepreise, Inflation, Zinsen und Tech-Bewertungen, während andere auf langfristig steigende Märkte trotz Krisen verweisen.
  • Aus der Community gibt es praktische Hinweise zu verzögerten Lieferketteneffekten, problematischer Schiffsversicherung, normalen Tagesbewegungen von 0,5 bis 1 % und der eigenen Risikotragfähigkeit.
  • Die Tendenz im Thread bleibt uneinig, bei passiven Anlegern überwiegen aber weiterlaufende Sparpläne und Skepsis gegenüber Market-Timing, zumal der große Crash zunächst ausblieb.
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  • gelöscht weil Grafik nachgereicht wurde.

    Mir wäre das zu einseitig. Ein Katholischer, ein evangelischer sowie ein freikirchlicher ETF müsste da beigemischt werden.

    Mal im Ernst gibts sowas?

    Gibts zumindest katholisch.

    https://extraetf.com/de/guides/themes/christian-principles

    Rest keine Ahnung.

    Wobei 14,4 % NVIDIA sehr „sportlich“ sind.

    Kann übrigens bei Flatax bespart werden, bei der ING nicht. Ist aber ein Thesaurierer…Du hast also eine glaubwürdige Ausrede.

  • ETFs nach religiösen Prinzipien wecken Assoziationen in mir, die schlimmer nicht sein könnten 🤮

    So ein Etf muss einerseits aus Rüstungsindustrie und andererseits aus Gold, diversen anderen Edelmetallen, Diamantenminen und Pomp- und Prunkartikelkerzeugern bestehen(Elgob könnte die Unternehmen sicher alle aufzählen)……also jedenfalls so ziemlich das Gegenteil von ESG.

    So ein scheinheiliges Getue.

  • Hallo 90 Prozent Aktien,

    ich habe gerade meine morgendliche Forumslektüre absolviert und bei deinem Beitrag zum Kursverzehnfachung kurz überlegt:

    War die Frage ernst gemeint – oder bereits schwäbisch-trockene Ironie?

    Ich bin seit 1983 an der Börse aktiv, also seit mehr als 40 Jahren. In den ersten Jahren habe ich ziemlich zuverlässig fast jeden Fehler gemacht, den man machen konnte: kaufen, verkaufen, wieder kaufen, Nebenwerte, Pennystocks, Rohstoffe, Gold und möglichst alles, was schnelle Gewinne versprach. Solide Aktien galten mir damals als langweilig.

    Zehn Prozent im Jahr? Viel zu wenig! Zehn Prozent im Monat klang schon besser – und täglich wäre natürlich ideal gewesen.

    Dann kam der 19. Oktober 1987, der „Schwarze Montag“.

    Für mich war das im Nachhinein beinahe ein Glückstag. Besonders viel konnte ich nämlich nicht mehr verlieren – ich hatte vorher schon ausreichend Lehrgeld bezahlt. Auch das ist eine Form der Risikobegrenzung, allerdings keine besonders empfehlenswerte.

    Danach habe ich meine Strategie geändert. Der Dow Jones stand Ende der 1980er-Jahre bei ungefähr 2.000 Punkten, heute bei über 40.000. Dazwischen lagen Kriege, Krisen, Inflation, Rezessionen, Börsencrashs und eine ganze Reihe amerikanischer Präsidenten. Der Dow hat sich davon langfristig erstaunlich wenig beeindrucken lassen.

    Seitdem habe ich regelmäßig solide Aktien gekauft, vor allem große amerikanische Unternehmen – und sie anschließend möglichst in Ruhe gelassen.

    Dadurch hatte ich später tatsächlich Aktien im Depot, die sich durch Kurssteigerungen, Splits, Gratisaktien und Bezugsrechte vervielfacht hatten. Mein Depot hat sich seit Ende der 1980er-Jahre im Durchschnitt etwa verzwanzigfacht und liegt heute im zweistelligen Millionenbereich.

    Natürlich wäre es mathematisch noch schöner, wenn ich 1988 bereits mein gesamtes späteres Kapital hätte investieren können. Das Problem war nur: Ich hatte es damals noch nicht. Ein kleiner, aber entscheidender Schönheitsfehler jeder rückblickenden Börsenrechnung.

    Als Selbstständiger in der Immobilienbranche konnte ich jedoch über viele Jahre regelmäßig größere Beträge nachlegen. Das Geheimnis war am Ende erstaunlich unspektakulär: kaufen, liegen lassen, Dividenden kassieren – und bei einem Börsencrash nicht in Ohnmacht fallen.

    Inzwischen habe ich viele Krisen erlebt und überlebt. Mein Depot ist geblieben, und die Dividenden kamen ebenfalls – meist sogar höher als zuvor.

    Heute, jenseits der 80, habe ich die Einzelaktien weitgehend durch ausschüttende ETFs ersetzt. Trotz Steuer!!

    Dabei ging es auch um eine möglichst einfache Nachlassregelung sowie um das Vermögen meiner gemeinnützigen Kulturstiftung. Ein ETF muss nicht ständig beobachtet werden, passt sich automatisch an und macht es denjenigen leichter, die sich später darum kümmern müssen.

    Das ist keine allgemeingültige Anleitung und schon gar keine Predigt. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen sammeln – ich habe meine jedenfalls gründlich gesammelt und ordentlich dafür bezahlt.

    Aber eines habe ich gelernt: An der Börse entstehen die wirklich großen Gewinne meistens nicht durch besondere Hektik, sondern durch den Faktor Zeit. In meinem Fall waren es rund 40 Jahre.

    In diesem Sinne wünsche ich jedem seine eigene gute Strategie, ausreichend Geduld und natürlich viel Erfolg.

    Herzliche Grüße vom alten Börsenhasen McProfit

  • :thumbup: Aus meiner Sicht und meinen eigenen Erfahrungen - bin zwar auch alt aber noch nicht ganz so alt wie Du, nichtsdestotrotz aber noch einen Tick länger aktiv dabei u. a. in Sachen Aktien und Immobilien.

    Wobei bekanntlich ja viele Wege nach Rom führen.

    Eine live miterlebte Anekdote. Auf die Frage, wie er so reich geworden sei (der Mann war wirklich reich und schon sehr alt), meinte dieser nur lapidar: "Wie die katholische Kirche". Ungläubige Blicke und die Nachfrage, was das heißt. Knappe Antwort: "Mein ganzes Leben nur gekauft und nie verkauft" ...

    Wobei er dies nicht nur auf Aktien sondern auch auf Grund und Boden, Immobilien, Kunstwerke, Edelmetalle usw. bezog.

    Dir weiter einen schönen, netten und gesunden Ruhestand ... !

  • Hallo 90 Prozent Aktien,

    ich habe gerade meine morgendliche Forumslektüre absolviert und bei deinem Beitrag zum Kursverzehnfachung kurz überlegt:

    War die Frage ernst gemeint – oder bereits schwäbisch-trockene Ironie?

    Es ging mir darum, den genannten Gewinnanteil im Kurswert zurecht zu rücken. Die meisten rechnen mit deutlich zu niedrigen Beträgen, die beim Verkauf zu versteuern sind. Wenn man, wie ja immer wieder geraten wird, langfristig anlegt, der kennt die Verzehnfachung von Positionen im eigenen Depot und das muss keine Zockerposition sein (bei mir ist es Linde). Aber auch mein Nordamerika ETF in 2008 gekauft hat heftige Gewinne drin. Es wird oft unterschätzt welche Wertsteigerungen über die Zeit entstehen. Dir muss ich das ganz sicher nicht erklären, denn Du hast eine noch längere Anlagehistorie!

    Dann kam der 19. Oktober 1987, der „Schwarze Montag“.

    Danach habe ich an der Börse begonnen, aber nicht sehr lange, denn mit dem Kauf des Hauses ging für ein paar Jahre erst mal alles in Betongold.

  • Heute mal wieder ein schöner Tag.
    “Crash“ bei IBM, SAP wankt dem Abgrund entgegen….

    Gut, dass dies alles zum passiven Anlegen dazugehört. Wer Lust hat schaut den Anteil der beiden Firmen am MSCI World, MSCI ACWI und FTSE All World nach.

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