Kochen aber mit finanzen fest im blick!

  • Irgendwo oben wurde über "normaler Backofen" vs. "Minibackofen" geschrieben. Wenn man sich die Zahlen anschaut, also den Energieverbrauch, ist der normale Backofen gar nicht so schlecht. Der hat halt außen nicht nur ein bisschen Blech, womit man zu nennenswerten Teilen die Küche heizt.

  • AirFryer sind die neuen Thermomixer. Noch ein Kleingerät mehr um sich die Arbeitsfläche zuzustellen. Wir brauchen beides nicht. Dafür haben wir zwei Backöfen. Einen klassischen mit intregrierter Mikrowellenfunktion und einen kompakten Dampfbackofen. Der Kompakte hat neben dem Dampfgarer alle Funktionen eines klassischen Backofens, nur dass der Garraum kleiner und damit energiesparender ist. Dieser kommt dann bei uns auch bei kleineren Mengen vorzugsweise zum Einsatz. Bei einem jährlichen Autarkiegrad von 75% bei der Stromversorgung brauch ich auch nicht mehr die letzte Kilowattstunde im Verbrauch herbeizuoptimieren.

    Wirklich sparen können wir durch die Einkäufe beim ortlichen Bauern. Dort ist die Ware in der Regel von deutlich besserer Qualität und die Preise sehr günstig. Dafür ist die Auswahl beschränkt und das Angebot eher saisonal. Aber ich kann jedem empfehlen, der die Möglichkeit vor Ort hat, solche Hofläden mal auszuprobieren.

  • Einen klassischen mit intregrierter Mikrowellenfunktion

    ein klassicher preiswerter backofen hat keine mikrowelle, das sind öfen wie z.b. ein BAUKNECHT BBA285HU0K welcher in der bei mir vermieteten wohnung mit einbauküche drin ist. preis 300€ inklusive einbau.

    dein preimum modell für mehr als 1000€ exluive einbau ist jedenfalls kein "klassischer" Ofen.


    selbst wenn ich neben diesen backofen noch ein mittelpreisige mikrowelle wie die LG MH 6535 GIS stelle (130€) mit grillfunktion, ist man billiger unterwegs wie mit deinem backofen. lasse ich den backofen wie eingangs vorgeschlagen komplett weg, und nehme nur eine heisluft/airfryer, wie den NINJA AF500EU ~160€ (den hab ich hier stehen, da passt sogar ein ganzes Hähnchen rein) dann spart man nochmals massiv an den Anschaffungskosten.

  • dein preimum modell für mehr als 1000€ exluive einbau ist jedenfalls kein "klassischer" Ofen.

    Wer definiert, was ein "klassischer" Backofen ist? Der Entwicklungsstand von 1980?

    Zitat

    (...) dann spart man nochmals massiv an den Anschaffungskosten.

    Genau, lieber die Arbeitsfläche mit einem Haufen an Kleingeräten (Mikrowelle, Kompaktbackofen, Airfryer) zustellen, als sich ein ordentliches Gerät anzuschaffen, welches sich vernünftig in die Küche integriert. Manche Prioritätensetzungen finde ich wirklich erstaunlich.

    Und noch zum Tipp mit dem Herd ausstellen beim Kochen: Bei Induktionsherden ist das in meinen Augen weder möglich, noch sinnvoll. Das klappt nur mit den klassischen Gussplatten, evtl. noch eingeschränkt mit Infrarot-Heizplatten. Und beide sind per se recht ineffizient...im Vergleich zu einem Induktionskochfeld.

  • ….lasse ich den backofen wie eingangs vorgeschlagen komplett weg, und nehme nur eine heisluft/airfryer, dann spart man nochmals massiv an den anschaffungskosten.

    …und stopft sich die Arbeitsfläche weiter voll.

    Dort stehen dann Kaffeemaschine, Mikrowelle, Wasserkocher, airfryer, Toaster, Küchenmaschine und sonst noch so einiges rum….denn wegräumen ist unpraktisch und meistens auch kein Platz vorhanden …aber ja, der fehlende Backofen würde zumindest das stauraumproblem teilweise kompensieren.

    Ist halt sehr individuell was wo für wen passt.

  • Wer definiert, was ein "klassischer" Backofen ist? Der Entwicklungsstand von 1980?

    noch bis vor einigen jahren war der klasische backofen nur mit ober unter hitze, miterweile wird zumindest schonmal eine umluft funktion vorausgesetzt. auf der Wunschliste steht dann bereits eine Grillfunktion, die gehört meistens schon zu den optionalen funktionen...

    preimum funktionen wie pyrolse, mikrowelle, integrierter bratenthermeter usw. sind jedenfalls keine klasischen backofen funktionen.


    die meist verkauften modelle sind keine modelle die spielend 1000€ sprengen, die kann sich nämlich ohnhin kaum wer leisten. und haben auch nix in einem thread zu tun in dem es darum geht geld zu sparen, ein backofen für 1000+€ spart kein geld der kostet 300%+ mehr als andere modelle.

  • preimum funktionen wie pyrolse, mikrowelle, integrierter bratenthermeter usw. sind jedenfalls keine klasischen backofen funktionen.

    Aha. Für mich ist das einfach die logische Weiterentwicklung bzw. der technische Fortschritt.
    Du definierst willkürlich für dich, was ein "klassischer" Backofen zu sein hat.

    Zitat

    die meist verkauften modelle sind keine modelle die spielend 1000€ sprengen, die kann sich nämlich ohnhin kaum wer leisten.

    Warum sollte das der Fall sein? Ein ordentliches Modell dürfte eine Lebensdauer haben, die sich eher in Jahrzehnten bemisst. Was ich ich von diversen Hype-Kleingeräten eher nicht erwarten würde.

    Manche geben für Alkohol und Zigaretten im Jahr 1000 Euro aus. Ich könnte/wollte mir da auch nicht leisten.

    Zitat

    und haben auch nix in einem thread zu tun in dem es darum geht geld zu sparen, ein backofen für 1000+€ spart kein geld der kostet 300%+ mehr als andere modelle.

    Genau. Hauptsache jetzt an Komfort und Geld sparen, aber dafür der reichste Mensch auf dem Friedhof sein :)

    Ansonsten habe ich auch nicht behauptet, dass so ein Backofen mit vielen Funktionen unbedingt Geld spart. Aber hier wurden halt schon wieder (u.A. von britty) haarsträubende fehlerhafte Berechnungen gestreut/zitiert, dass ich dem widersprechen musste.

  • Und die ganzen Kleingeräte, die dann zusätzlich erworben werden, kosten scheinbar kein Geld?

    Mal abgesehen davon, dass die Arbeitsplatten dann derart zugestellt sind, dass außer der schnellen Zubereitung von Fertiggerichten vernünftiges Arbeiten in solchen Küchen nicht mehr möglich ist. Dies kann man in einschlägigen TV-Formaten wie "Viel für Wenig" in schöner Regelmäßigkeit beobachten. Wo wir dann wieder bei den Kosten wären.

    Während die ganzen zusätzlichen Kleingeräte bei einem Defekt natürlich entsorgt und ersetzt werden müssen, weil eine Reparatur sich wieder lohnt noch möglich ist, habe ich bei etwas teureren Marken-Einbaugeräten die Möglichkeit (der Kompakte ist ein Einbaugerät), langjährig Ersatzteile zu bekommen und diese mit etwas handwerklichem Geschick sogar selber zu reparieren. So kürzlich geschehen, als bei dem Kompakten die Wasserpumpe defekt war. Das Gerät ist 10 Jahre alt und das Ersatzteil hat mich 30 € gekostet. Die Reparatur war zügig erledigt. Nur die Recherche davor war etwas zeitaufwändiger.

  • Bin wirklich überrascht, dass man es hier sogar hinkriegt, sich wegen so Küchengeräten in die Haare zu kriegen … und das, ohne dass jemand gesagt hat, dass ihn seine Heißluftfriteuse ohnehin gar nichts gekostet hat, weil er die aus Dividenden gekauft hat, und die Rendite on top und geschenktes Geld sind … 8o


    Und nur zu Klarstellung, damit es alle wissen: Das einzige zusätzliche Gerät zum Aufstellen, das man braucht, ist eine Küchenmaschine von Kitchen Aid, weil die wunderschön sind. :love:

  • Wirklich sparen können wir durch die Einkäufe beim ortlichen Bauern. Dort ist die Ware in der Regel von deutlich besserer Qualität und die Preise sehr günstig. Dafür ist die Auswahl beschränkt und das Angebot eher saisonal. Aber ich kann jedem empfehlen, der die Möglichkeit vor Ort hat, solche Hofläden mal auszuprobieren.

    Ca. alle 2 Wochen kaufe ich in einem Hofladen einer großen Biogärtnerei ein, die ganz überwiegend mit behinderten Menschen arbeitet. Hinzu kommen Bioprodukte von Erzeugern der Umgebung. Der Einkauf geht nicht nur deutlich schneller, die Qualität ist um Klassen besser. Es ist nicht alles billiger dort, aber ich kaufe deutlich weniger.

    Ergänzend nutze ich noch viele weitere Einkaufsmöglichkeiten bei Bauern, je nachdem was gerade auf der Wunschliste steht. Ein genialer Obsthof ist dabei wo man diverses Obst und Gemüse selbst pflücken kann, was nochmals spart. Einer hat einen 24 Stunden Laden, wo man sich auch nach der Rückkehr aus dem Urlaub eindecken kann. Ein Kartoffelspezialist ist noch an Bord, der auch Linsen anbaut und Leinöl pressen lässt. Und dann gibt es noch die kleine Hütte eines Biobauern, wo ich bis 22:00 Uhr neben frischen Eiern auch tiefgefrorenes Biofleisch einkaufe. Und fast hätte ich es vergessen, es gibt auch noch eine Teichwirtschaft mit frischen und geräucherten Forellen in der Kühlung.

  • Bin wirklich überrascht, dass man es hier sogar hinkriegt, sich wegen so Küchengeräten in die Haare zu kriegen …

    Ich warte noch auf den Thread, in welchem die Vorteile des klassischen Plumplsklos elaboriert werden. Das Kosteneinsparungspotenzial ist enorm, vor allem wenn man sich die Kosten für Wasser und Abwasser anschaut. Von den hohen Installationskosten eines WCs mal ganz zu schweigen.

  • Wer definiert, was ein "klassischer" Backofen ist? Der Entwicklungsstand von 1980?

    Genau, lieber die Arbeitsfläche mit einem Haufen an Kleingeräten (Mikrowelle, Kompaktbackofen, Airfryer) zustellen, als sich ein ordentliches Gerät anzuschaffen, welches sich vernünftig in die Küche integriert. Manche Prioritätensetzungen finde ich wirklich erstaunlich.

    Und noch zum Tipp mit dem Herd ausstellen beim Kochen: Bei Induktionsherden ist das in meinen Augen weder möglich, noch sinnvoll. Das klappt nur mit den klassischen Gussplatten, evtl. noch eingeschränkt mit Infrarot-Heizplatten. Und beide sind per se recht ineffizient...im Vergleich zu einem Induktionskochfeld.

    Wer investiert schon in eine Mietwohnungsküche?

    Arroganz mancher Immobilienbesitzer?

    Und was die Technikposts hier anbelangt - wer kann diese Behauptungen aus der hohlen Hand überprüfen? Quellenangaben wären angebracht.

  • Und nur zu Klarstellung, damit es alle wissen: Das einzige zusätzliche Gerät zum Aufstellen, das man braucht, ist eine Küchenmaschine von Kitchen Aid, weil die wunderschön sind. :love:

    Das zweite das man unbedingt braucht ist die Smeg espressomaschine, das dritte die Smeg Kaffeemühle….aus eben dem von Dir genannten Grund 😉


  • Und nur zu Klarstellung, damit es alle wissen: Das einzige zusätzliche Gerät zum Aufstellen, das man braucht, ist eine Küchenmaschine von Kitchen Aid, weil die wunderschön sind. :love:

    Unterschreibe ich doch glatt mit. :thumbup:

    Unsere KitchenAid ist 16 Jahre alt und m.E. unverwüstlich. Dazu zog vor ein paar Jahren noch der Kitchenaid Standmixer ein. Machen sich gut so nebeneinander. :love:

  • Wer investiert schon in eine Mietwohnungsküche?

    Arroganz der Immobilienbesitzer? :/

    Interessant, dass jetzt hier wieder eine Prämisse aufgestellt wird, von der nie die Rede war.

    Auch als Mieter kann ich in einer Mietwohnungsküche in bessere Geräte investieren. Entweder, weil eh gar keine Einbauküche vorhanden ist - oder weil der Austausch eines Backofens ja kein dauerhafter Eingriff in die Mietsache ist; man könnte den alten wieder einbauen, wenn der Vermieter drauf besteht.

  • Das einzige zusätzliche Gerät zum Aufstellen, das man braucht, ist eine Küchenmaschine von Kitchen Aid, weil die wunderschön sind

    ich hab seit mehr als 15 Jahren eine Bosch Küchenmaschine, ein heutiges pendant wäre wohl die Series 2 oder 4 die man für wohl aktuell für um die ~150€ bekommt da ist ein kitchen aid ja schon bisl teurer, für bisl design...


    Arbeitsplatten dann derart zugestellt sind

    ich benutz die geräte nicht jeden tag, demensprechend stehen die bei mir im schrank und werden nur hingestellt wenn man diese benötigt.

    das einzige küchengerät dass ich oben auf der anrichte immer stehen habe ist mein 10€ wasserkocher, und eine 45€ mikrowelle,

    einen einbaubackofen habe ich nicht, wüsste nicht wofür ich einen solchen brauchen sollte.

    der aifryer steht im schrank und wird nur bei bedarf rausgeholt, ebenso wie die küchenmaschine.

    eine kaffemaschine sucht man hier übrigens vergeblich :p

  • Ich warte noch auf den Thread, in welchem die Vorteile des klassischen Plumplsklos elaboriert werden. Das Kosteneinsparungspotenzial ist enorm, vor allem wenn man sich die Kosten für Wasser und Abwasser anschaut. Von den hohen Installationskosten eines WCs mal ganz zu schweigen.

    Nudelwasser kann man einfrieren, soll gut zum binden sein wegen der Stärke. Den Überschuss könnte man zum spülen von flüssigen Ausscheidungen nutzen.
    So lassen sich Energie und Wasser Kosten sparen.

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