Einstieg in die ETF-Welt

  • Bei der DKB könnte ich z.B. 4 Sparplanausführungen pro Monat á 5.000€ einrichten. Das wären dann 20K€ pro Monat, die man per Sparplan investieren könnte.

    Bei der ING sind es meines Wissens an den 4 Ausführungstagen 1., 7., 15. und 22. je 5 Sparpläne à 1000 Euro. Damit wären die 20k aus dem Beispiel schon weggespart.

  • Bei der ING sind es meines Wissens an den 4 Ausführungstagen 1., 7., 15. und 22. je 5 Sparpläne à 1000 Euro. Damit wären die 20k aus dem Beispiel schon weggespart.

    Nur aus Interesse, da ich die ING nicht kenne. Wie lange dauert es insgesamt 20 Sparpläne bei der ING einzurichten und anschließend wieder zu löschen?
    Ich weiß auch nicht, wie viel eine Einzelinvestition bei der ING über diese Summer kostet.
    M.E. sollte man immer die Kosten/Nutzenrechnung im Auge behalten. Und für mich wären die 30€ bei der DKB für einen Einzelkauf die zeitersparnis Wert.
    JustMy2Cent

  • Bei der ING sind es meines Wissens an den 4 Ausführungstagen 1., 7., 15. und 22. je 5 Sparpläne à 1000 Euro. Damit wären die 20k aus dem Beispiel schon weggespart.

    Dafür bräuchte man aber auch 5 ETFs. Hatte eig. vor nur mit einem anzufangen.

    Nur aus Interesse, da ich die ING nicht kenne. Wie lange dauert es insgesamt 20 Sparpläne bei der ING einzurichten und anschließend wieder zu löschen?

    Wenn man weiß, welche ETFs man besparen möchte, dauert es wenige Minuten pro ETF.

    Meine Frage zur einmaligen Einzahlung war eher theoretischer Natur. Obwohl es durchaus vorkommen kann, dass man die Gelegenheit kriegt einen größeren Betrag einzahlen zu können.

    Einmal editiert, zuletzt von Langaroth (11. Mai 2026 um 14:06)

  • Dafür bräuchte man aber auch 5 ETFs. Hatte eig. vor nur mit einem anzufangen.

    Brauchst du nicht. Ich habe jetzt für 15.Mai testweise in einem ING-Depot angefangen Sparpläne für den Kommer-ETF mit jeweils 1000 Euro anzulegen. Nach dem Siebten (7) habe ich erschöpft aufgehört. Über 5 hinaus geht also.

  • Habe noch eine Verständinsfrage: wenn man einmalig einen größeren Betrag in einen Sparplan stecken möchte (z.B. 20k), geht das nur über einen Order (mit Gebühren) oder über mehrere Monate durch eine manuelle Umstellung (4x 1000EUR pro Monat) oder durch weitere separate ETFs?

    Du brauchst dafür nicht zwingend Monate.

    Bei der ING z.B. kann man mehrere (bis zu fünf?) Sparpläne zu je 1.000 EUR auf ein und denselben ETF je Ausführungszeitpunkt einrichten. Im Monat gibt es vier Ausführungszeitpunkte (ich glaube der 1., 7., 15. und 23. (?) des Monats). Das bedeutet, man hätte 20.000 EUR in einem Monat investiert.

    Nachteil: Man kann die Uhrzeit der Ausführung nicht bestimmen, und man erhält vier unterschiedliche Einstiegskurse.

    Mit zunehmender Höhe werden auch die Kosten des Einmalkaufs anteilig immer geringer. Bei 20.000 EUR wären es 54,90 EUR und damit ca. 0,27% des Anlagebetrags. Bei noch höheren Einmalkäufen greift die Deckelung auf 69,90 EUR, bei 50.000 EUR Anlagebetrag sind es dann nur noch 0,14%, bei 100.000 EUR Anlagebetrag nur noch 0,07%. Klar, 69,90 EUR sind Geld, aber in Relation zum Anlagebetrag jedenfalls so wenig, dass es die Rendite auf lange Sicht kaum messbar beeinträchtigt.

    Aktuell gibt es wohl auch diverse Aktions-ETFs mit 1,90 EUR Ordergebühr. Da kann man sich dann wirklich überlegen, ob man den Aufwand mit 20 Sparplänen betreiben will oder doch die einmaligen 1,90 EUR zahlt.

  • Brauchst du nicht. Ich habe jetzt für 15.Mai testweise in einem ING-Depot angefangen Sparpläne für den Kommer-ETF mit jeweils 1000 Euro anzulegen. Nach dem Siebten (7) habe ich erschöpft aufgehört. Über 5 hinaus geht also.

    Ich wusste nicht, dass tatsächlich auch mehr als fünf je Ausführungszeitpunkt gehen. Wieder was gelernt! Vermutlich setzt die ING darauf, dass auch der größte Geizhals es irgendwann leid ist, Sparplan Nr. 47, 48, 49 einzurichten (und nach einmaliger Ausführung alle wieder zu löschen!). ^^

  • Nur aus Interesse, da ich die ING nicht kenne. Wie lange dauert es insgesamt 20 Sparpläne bei der ING einzurichten und anschließend wieder zu löschen?

    In der App, wenn bereits ein Sparplan auf einen ETF existiert: Mit dem beschriebenen Weg über das Plus-Symbol dauert das keine 15 Sekunden (inkl. biometrischer 2FA), einen weiteren Sparplan anzulegen.

    Sparplan löschen geht genauso schnell: In der Übersicht der Sparpläne nach links swipen, um das Lösch-Symbol zu bekommen.

  • Dafür bräuchte man aber auch 5 ETFs. Hatte eig. vor nur mit einem anzufangen.

    Nein, das schreiben wir doch schon seit zwei Seiten.

    Nur aus Interesse, da ich die ING nicht kenne. Wie lange dauert es insgesamt 20 Sparpläne bei der ING einzurichten und anschließend wieder zu löschen?

    Das hängt natürlich stark von den eigenen Fähigkeiten ab. Aber ich würde sagen: drei Minuten

  • Ich wusste nicht, dass tatsächlich auch mehr als fünf je Ausführungszeitpunkt gehen. Wieder was gelernt! Vermutlich setzt die ING darauf, dass auch der größte Geizhals es irgendwann leid ist, Sparplan Nr. 47, 48, 49 einzurichten (und nach einmaliger Ausführung alle wieder zu löschen!). ^^

    Bei 20 ist wohl Schluss ???

  • Hab jetzt nur die letzten Posts gelesen. Warum nicht zu einem Neobroker? Keine Ordergebühren. Ein Zweitdepot ist sowieso nützlich.

    Nach allem, was ich über Neobroker die letzten ein bis zwei Jahre über gelesen habe, würde ich da mein Geld nicht freiwillig anlegen. Probleme bei Abrechnungen, kein Service, Antworten von KI-Bots und kein echter Mensch, der sich ernsthaft mit Problemen auseinandersetzt.

    Lieber mit ein paar Klicks ein paar mehr kostenlose Sparpläne eröffnen oder bei ganz hohen Beträgen einmalig eine Ordergebühr und dabei ordentlichen Support und ordentliche Abrechnungen, als ein paar Euro gespart und hinterher nur Ärger.

    Es muss ja nicht die ING sein, je nachdem, was man schwerpunktmäßig kaufen und wie man anlegen möchte gibt es auch diverse andere Direktbanken mit nochmal anderem Kostenprofil. Ich sehe da nicht wirklich den Mehrwert von Neobrokern.

  • Es gibt solche und solche. Bei smartbroker+ z.B. gibts menschlichen Support, saubere Abrechnungen, gute Konditionen und eine übersichtliche App. Die und auch Traders Place haben eine Bank im Hintergrund. Das ideale Zweitdepot. Es kommt mehr auf Fakten und Erfahrungen als auf Vorurteile. Nicht jeder Neobroker ist so "experimentierfreudig" wie Trade Republic und hat Dauerschwierigkeiten mit der Bafin.

  • Hi Langaroth und willkommen. Ein ETF reicht auch, weltweit diversifiziert, ich empfehle einen ETF auf den FTSE All-World.

    keep it simple! und bleibe diszipliniert. (das ist das schwerste, weil langweiligste)

    Sehe ich auch so. Habe noch die Zeit ohne ETF erlebt und war mit Einzelwerten unterwegs. Hier und Heute ein oder zwei globale ETF und in diesem Alter keine ! Rentenpapiere und keine Versicherungsangebote.

    Das Problem ist tatsächlich eine gewisse Monotonie bei großer Informationsdichte.

  • Bei Sparraten von 5000 Euro würde ich auch über Einzelorders nachdenken. Weniger Abrechnungen und es wird später deutlich übersichtlicher, wenn Du beispielsweise die Berechnung von Vorabpauschalen nachvollziehen willst oder auch beim Verkauf. Alternativ kannst Du den Banken blind vertrauen, was sich allerdings nicht bei allen Banken empfiehlt. Einzelorder haben oft zusätzlich den Vorteil etwas besserer Kurse. Nachteil ist, dass man einmal im Monat eine Order platzieren muss. Was am Ende für Euch "besser" ist, müsst ihr selbst abwägen.

    Was den Notgroschen angeht sehe ich das auch so, dass man bei einer Sparrate von 5000 Euro im Monat viele typische Notfälle abhandeln kann, ohne auf Reserven zugreifen zu müssen. Aber es schadet auch nicht, sie etwas aufzustocken.

    Was Eure Risikobereitschaft angeht habe ich noch wenig bis nichts gelesen. Darüber solltet ihr Euch noch Gedanken machen. Aber ihr könnt problemlos mit 100 % Aktien anfangen und die Adjustierung in den nächsten Jahren vornehmen. Ein marktbreiter Index ist eine gute Basis und funktioniert auch gut als alleiniger Baustein.

    Sofern ihr bis zum Rentenalter oder kurz davor arbeiten wollt, werdet ihr voraussichtlich mehr Geld auf der hohen Kante haben als ihr braucht. Aber die Entscheidung zu Schenkungen an die Kinder würde ich mindestens bis zu dem Zeitpunkt verschieben, bis klar ist, ob ihr nicht vielleicht vorzeitig mit dem Ruhestand anfangen werdet. Manchmal ist das keine freiwillige Entscheidung und da ist es gut, wenn man die Option noch hat. Das nimmt Druck raus.

    In ca. fünfzehn Jahren schaut Euch die Situation an in Bezug auf Rente, Betriebsrente etc. und wie groß ihr eine eventuelle Lücke seht. Dann könnt ihr anfangen mit Planungen, von wegen für wie viele Jahre ihr einen Sicherheitspuffer haben wollt und welche Entnahmeform für Euch gut geeignet ist.

    Ich bin übrigens ein Freund ausschüttender Fonds. Man hat deutlich weniger Ärger mit der Liquiditätsplanung für die Besteuerung der Vorabpauschalen und später kann man das als automatische Ausschüttung nutzen, die man je nach Bedarf aufstockt.

  • Viele Themen um FTM herum, die Du ansprichst, sind für uns Neuland. Daher sind wir derzeit fleißig am Lesen, u.a. auch auf dieser Plattform.

    Habe gerade ein Buch durch, in dem der Autor zum Bilden einer "Kriegskasse" als Tagesgeld rät um in einer "Bärenphase" in der Lage zu sein, zu günstigeren Konditionen höher in den ETF zu investieren. Ob wir dafür ausreichend risikobereit sein würden, kann ich derzeit beim besten Willen nicht sagen.

    Wir werden einfach mit dem möglichst hohen Besparen unseres ersten ETFs beginnen, einen Teil des "freien Geldes" auf Tagesgeldkonto parken und werden versuchen uns tiefer in die Materie einzuarbeiten um eben die Aspekte der Besteuerung, Schenkung etc. genau kennenzulernen...

  • Habe gerade ein Buch durch, in dem der Autor zum Bilden einer "Kriegskasse" als Tagesgeld rät um in einer "Bärenphase" in der Lage zu sein, zu günstigeren Konditionen höher in den ETF zu investieren.

    Ja, so etwas liest sich ganz toll. Nur leider funktioniert so etwas (fast) immer nur in der Theorie.
    Im Nachgang weiß man immer ganz genau, wann der beste Zeitpunkt für eine Investition in den Aktienmarkt gewesen wäre.
    Das Problem in der Praxis. Wer hat dann am 18.03. 2020 wirklich die traute gehabt bei -35% sein Geld in den Aktienmarkt zu stecken? Ich jedenfalls nicht! ;)
    Viele haben doch gedacht, dass der Markt noch viel weiter fallen würde und haben Ihr Geld eben nicht investiert.
    Und wohlmöglich wartest Du dann Jahrelang mit Deinem Geld am Seitenrand und findest nie den richtigen Bärenmarkt zum investieren.

    Lies Dir einfach die folgende kleine Geschichte der 3 Freundinnen durch:
    https://finanzgeschichten.com/timing-beim-in…tfs-so-geht-es/

    Seit Ende 2021 habe ich meine Lektion gelernt. Wenn ich Geld abseits meiner monatlichen Sparrate über habe und das auf absehbare Zeit nicht benötige wird das investiert. Und zwar sofort. Und seither bin ich wirklich nicht schlecht damit gefahren.


  • Das Problem in der Praxis. Wer hat dann am 18.03. 2020 wirklich die traute gehabt bei -35% sein Geld in den Aktienmarkt zu stecken? Ich jedenfalls nicht!

    Nun, ich schon, zwar nicht am 18.3. aber am 23.3..... 1000 Euro sind gerade zur Hand gewesen.

    So doll gelohnt hat es sich bisher nicht, allerdings ging die Hälfte auch in den Geldmarkt-ETF.



  • Lies Dir einfach die folgende kleine Geschichte der 3 Freundinnen durch:
    https://finanzgeschichten.com/timing-beim-in…tfs-so-geht-es/

    Spannende und lustige Geschichte :) Würde gern wissen, ob die Zahlen sich tatsächlich belegen lassen oder einfach aus der Luft gegriffen sind.

    Auf jeden Fall meine ich nicht das gesamte Geld, das nicht konsumiert worden wird, auf Tagesgeldkonto zu parken um dann, wenn der "richtige" Zeitpunkt gekommen zu sein scheint, zu investieren. Der Großteil soll mittels Sparplan regelmäßig in ein oder zwei ETF reinfließen und "nur" 500EUR auf das Tagesgeldkonto. Bis dieses Konto bis zu einem noch nicht festgelegten Betrag gefüttert wird. Sozusagen, eine Kombination aus den Strategien der sturen Sarah und der schlauen Brittany ;)

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen