• Klingt nach Neid, mit Arroganz übertüncht.

    Von verschiedenen Lerntypen hat der jedenfalls noch nichts gehört.

    jedenfalls mal wieder ein Fall, wo sich jemand durch andere Sichtweisen stark getriggert fühlt und sie mit missionarischem Eifer "heilen" will.

    11. Gebot: Du sollst nicht spielen!

  • ich überlege mir, ob ich mir nicht auch eine Spielwiese anlege.

    Vom Grand Design her befindest Du Dich ohnehin längst auf einer "Spielwiese" (um Deine Formulierung aufzugreifen):

    Das betrifft sowohl das Geldsystem (Fiat-Money seit 1973) und den Umgang der Staaten und staatlichen Notenbanken damit im Allgemeinen als auch das europäische Einheitswährungs-Experiment (Euro seit 1999 als Buchgeld und 2002 als Bargeld) und den Umgang der beteiligten Länder und der EZB damit - inklusive der zugehörigen EU-Verträge (AEUV) - im Besonderen.


    Nur am Rande aber in dem Kontext:

    Da gibt es keine neuen Erfahrungen zu machen. Es wird auch keine neuen Erkenntnisse bringen. Die Fakten liegen bereits auf dem Tisch. Wir wissen alles, was man wissen muss.

    In Sachen ökonomischer Ausrichtung im Allgemeinen beispielsweise und monetärer Ökonomik im Speziellen beispielsweise sehe ich das ebenso.

    Gleiches gilt übrigens auch für die Versuche von Währungsunionen a la Euro in der bisherigen Währungs- und Finanzgeschichte.

    Es ist nun einmal falsch, dass der Mensch nur durch Erfahrung lernt. Auch das ist lange bekannt.

    Der Mensch lernt durch Nachahmung. Das ist der einfachste Weg.

    Der Mensch lernt auch durch eigene Überlegungen. Das ist der edelste Weg.

    Und der Mensch lernt auch durch Erfahrungen. Das ist der bitterste Weg.

    Selbst der "bitterste Weg" (siehe DDR beispielsweise) oder die diversen anderen gescheiterten bitteren Versuche - von Kuba bis Nordkorea und von Nicaragua bis Venezuela und von Kambodscha bis Mozambique - scheinen hierzulande dem Glauben an sozialistische Ansätze oder gar dem Sozialismus-Gedanken selbst, also Staatswirtschaft samt Kollektivierung und Etatismus, nichts anhaben zu können.

    Jedenfalls in gewissen Teilen und Kreisen der Politik und bei so manchen Protagonisten auch außerhalb der Politik-Community.

    Nach meinem Dafürhalten: Eine durchaus anspruchsvolle und herausordernde Aufgaben bei diesem Grand Design - sprich Fiat-Money-System im Allgemeinen und Experiment Euro im Speziellen - und dem ökonomischen Trend hierzulande für eine solide und möglichst robuste und resiliente Aufstellung der eigenen privaten Finanzen zu sorgen.

    Als ein von diesen Kreisen als "Überreicher" definierter und diskreditierter dürfte das erst recht gelten.

  • ...und vergebe den Stockpickern ihre Sünden, denn niemand sonst wird es tun.

    Denn Dein ist das Reich, die Kraft, die Herrlichkeit und die Trackingdifferenz.

    Da würde ich aber bei den harten Mods von Finanztip aufpassen….Späßchen auf Kosten von religiösen Gemeinschaften jedweder Art sind nicht gerne gesehen und werden abgemahnt.

    P.S. Bin tolerant. finde es aber auch nicht schön, dass du das zentrale Gebet der Christenheit so verwendest.

  • P.S. Bin tolerant. finde es aber auch nicht schön, dass du das zentrale Gebet der Christenheit so verwendest

    "Danach lasst uns alle streben, renditestark mit Zins und Pfand."

    Findest Du das auch geschmacklos?


    Ernst gemeinte Frage! Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlen kann, bloß weil man ohne Schmähgedanken ein paar gängige Textzeilen verballhornt.

  • Verwende unbedingt ein zweites Depot für die Spielwiese. Eine strikte Trennung ist unumgänglich, wenn du nicht auf dumme Gedanken kommen willst.

    Bei mir keine Spielwiese, die Zeit nutze ich lieber bei einem echten Spieleabend oder hier im FT Forum.

    Meine Hörner für "aktives" Investieren habe ich mir schon abgeschlagen. Ich schätze zeiteffektives möglichst prognosefreies investieren.

    Vermutlich macht eine Depot Trennung Sinn, einfach auch um die Depotgrösse der Spielwiese im Auge zu behalten und ggf. einen VS-Vergleich zu haben.

    Ein Hinweis: ich denke, der eine oder andere sollte aufpassen, bei Fehlkäufen (zu früh zu hoch eingestiegen) bei weiteren Rücksetzer immer weiter zuzugreifen. Das kann gut gehen, muss es aber nicht, ist dann ein bisschen wie am Spieltisch ("mein Geld hole ich mir zurück")

  • Ein Hinweis: ich denke, der eine oder andere sollte aufpassen, bei Fehlkäufen (zu früh zu hoch eingestiegen) bei weiteren Rücksetzer immer weiter zuzugreifen. Das kann gut gehen, muss es aber nicht, ist dann ein bisschen wie am Spieltisch ("mein Geld hole ich mir zurück")

    Darauf zielt auch mein Tipp mit dem Extra Depot ab. Wenn man alles in einem Depot hat, ist die Verlockung viel zu hoch, dass man schnell mal Geld aus dem ernsthaften Investment entnimmt und der Spielwiese zuführt.

    Bei getrennten Depots sind die Hürden (etwas) höher.

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Nun ja … ich habe vieles hier nur überflogen … hat schon jemand Schillers Ausführungen über die ästhetische Erziehung des Menschen ins Feld geführt? Dort lernen wir, dass der Mensch nur dort ganz Mensch ist, wo er spielt. Das Diktat der Aufklärung, streng rational zu agieren, zwängt den Menschen ja in eine Unfreiheit. Also: Wieso keine Spielwiese, wenn man das möchte?

    Wäre alles nur rational, gäbe es Myriaden schöner Dinge nicht.

  • Es sind nicht nur "ein paar gängige Textzeilen" .....

    Ich würde mir wirklich etwas aussagekräftigere Antworten erhoffen. ^^

    Ich verstehe, dass Religion für viele sehr wichtig ist, aber ich verstehe nicht wie man sich hier angegriffen fühlen kann. Ich würde mich freuen, wenn das Jemand beschreiben/erklären kann.

    Meiner Meinung nach hat Schwachzocker niemanden angreifen wollen (die Absicht erkenne ich jedenfalls nicht). Er hat sich einer Sprachmelodie bedient, die man kennt (sonst funktioniert das nicht) und etwas unerwartetes daraus gemacht.

    Meine Vermutung ist, dass diese Sprachmelodue, das Mantra einigen heilig ist?

    Aber selbst wenn: Das ist die Modernisierung einer Übersetzung einer Übersetzung einer Übersetzung einer Niederschrift von 10 Generationen mündlicher Überlieferung von etwas das der eine Gott gesagt hat.

    Und ja, wenn der Inhalt das alles unbeschadet überstanden hat, ist die inhaltliche Aussage sehr wichtig. Aber die Sprachmelodie ist doch nicht sakrosankt? Das ist auch nur ein Gefäß aus der Neuzeit.

    Ich hätte wirklich gerne eine Erklärung warum das was Schwachzocker gemacht hat für anscheinend mindestens drei Leute so schlimm ist.

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