Wasserstoff-Aktien und ETFs

Trend-Element im Depot

Hendrik Buhrs
Finanztip-Experte für Bank und Börse
14. Februar 2022
Das Wichtigste in Kürze
  • Wasserstoff gilt als ein Zukunftstrend und wird in Deutschland und anderen Ländern politisch gefördert, damit diese ihre Klimaziele erreichen können.
  • An der Börse gibt es Wasserstoff-Aktien einzelner Firmen zu kaufen, aber auch als fertiges Paket in Form von Fonds. Zwei ETFs fassen Aktien aus der gesamten Wertstoffkette des globalen Wasserstoffmarkts zusammen. Du kannst schon mit kleinen Beträgen daran teilhaben.
  • Weil er spitzer zugeschnitten ist und weniger Unternehmen abdeckt, ist ein Wasserstoff-ETF risikoreicher als ein umfassenderer ETF, etwa auf den MSCI World. Deine Rendite hängt hier von einer einzigen Branche ab.
So gehst Du vor
  • Mach Dir klar, dass Du mit Wasserstoff-Aktien oder -ETFs nur auf einen Wirtschaftszweig setzt. Der Schwerpunkt Deines Portfolios sollte auf ETFs liegen, die alle Branchen beinhalten.
  • Aktuell gibt es in Deutschland zwei Wasserstoff-ETFs, VanEck Vectors Hydrogen Economy (ISIN: IE00BMDH1538) und L&G Hydrogen Economy (IE00BMYDM794). Beide sind noch sehr jung. Möchtest Du sie zu einem kleinen Teil beimischen, findest Du in diesem Ratgeber mehr Informationen.
  • Falls Du noch kein kostenloses Wertpapierdepot hast, eröffne eins.

Im Periodensystem der chemischen Elemente steht Wasserstoff an erster Stelle, und auch auf der Beobachtungsliste mancher Anleger ist das leichte brennbare Gas weit oben. Wasserstoff ist vielseitig als Energiespeicher einsetzbar und gilt als Alternative zu fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas. Noch gibt es aber einen entscheidenden Haken: Die umweltfreundlichste Herstellung ist aufwendig und teuer. Auch die Frage des Transports von Wasserstoff zu den Kunden ist noch nicht gelöst.

Warum gilt Wasserstoff als Zukunftstrend?

Wasserstoff hat Eigenschaften, die helfen können, die Klimaziele besser zu erreichen. Er ist ein Speichermedium, das sich transportieren und sehr lange lagern lässt. Dabei ist es möglich, den Wasserstoff sowohl für Heizzwecke zu verwenden, als auch die im Wasserstoff gespeicherte Energie wieder in Strom zu wandeln. Da sich gut gespeicherter Wasserstoff nicht verändert, ist es möglich, hohe Stromerträge an wind- und sonnenreichen Tagen mittel- oder auch langfristig zu speichern und etwa Solarstromerträge aus dem Sommer im Winter zu nutzen. Batterien hingegen können nur ein paar Tage Strom speichern. Somit kann Wasserstoff die Stromversorgung stetiger machen. Auch als Antriebsenergie für schwere Lasten auf langen Strecken, etwa für Lkw oder Transportschiffe, ist Wasserstoff geeignet.
Inzwischen ist es politischer Konsens, dass Energieträger wie Wasserstoff nötig sind, um die Klimaziele zu erreichen. Die Europäische Union plant in ihrer Wasserstoffstrategie im Rahmen des „EU Green Deal“, die Herstellungskapazität für umweltfreundlichen Wasserstoff in mehreren Schritten zwischen 2024 und 2030 zu steigern. Die Nationale Wasserstoffstrategie Deutschlands sieht Investitionen von 9 Milliarden Euro vor.

Wasserstoff ist flüchtig und kommt daher in Verbindungen mit anderen Elementen vor. Reiner Wasserstoff muss also erst gewonnen werden. In der Regel wird dazu Elektrolyse eingesetzt. Dabei ist ein hoher Stromeinsatz erforderlich. Woher der Strom stammen sollte, ist bislang nicht vorgegeben. Die Wasserstoff-Branche bildet die Stromherkunft über Farben ab, die als Attribut zum Wort „Wasserstoff“ verwendet werden: So gibt es grünen Wasserstoff, blauen Wasserstoff oder türkisen Wasserstoff. Das Gas selbst ist aber tatsächlich farblos. Wichtig zu wissen ist: Nur grüner Wasserstoff ist klimafreundlich, da der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Quellen stammt und damit CO2-frei ist. Alternativ wird grauer, blauer oder türkiser Wasserstoff durch Erdgas gefördert, wobei wieder Emissionen und damit klimaschädliches CO2 entsteht. Derzeit sind rund 96 Prozent des weltweit erzeugten Wasserstoffs „grau“, entstehen also nicht klimaneutral.

Farben des Wasserstoffs

VerfahrenEnergiequelleKlimawirkung
Grüner WasserstoffErneuerbare Energien (Elektrolyse / Spaltung von Wasser)CO2-frei
Grauer WasserstoffFossile Quellen (z. B. Erdgas-Spaltung in Wasserstoff und CO2, aber auch Wasser-Elektrolyse mit fossilen Energieträgern)CO2 wird ausgestoßen
Blauer WasserstoffFossile Quellen, wie grauer WasserstoffCO2 wird abgeschieden und unterirdisch gespeichert
Türkiser WasserstoffErdgas (Spaltung in Wasserstoff und festen Kohlenstoff)CO2 wird ausgestoßen, je nach Energiequelle und Herkunft des Erdgases
Violetter
Wasserstoff
AtomenergieCO2-Ausstoß bei Urangewinnung und Müll-Lagerung

Quelle: BMBF, Finanztip-Recherche (Stand: 1. Februar 2022)

Wasserstoff kann auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Im Verkehr dient er als Kraftstoff, wo der direkte Einsatz von Strom nicht möglich oder unwirtschaftlich ist, beispielsweise für Lkw, Schiffe und Flugzeuge. In der Industrie wird Wasserstoff als alternativer Brennstoff genutzt. Gerade die Chemieindustrie hat hier einen hohen Bedarf. Grüner Wasserstoff könnte zudem wichtig für die Stahlindustrie werden, als Ersatz für Kohle in der Produktion. Hier kommt aktuell vor allem grauer Wasserstoff zum Einsatz, weil der grüne Wasserstoff bislang noch vergleichsweise teuer ist. Experten erwarten jedoch, dass die Elektrolyse effizienter wird und der Preis für Wasserstoff aus erneuerbaren Energien sinkt. Das dauert aber noch.

Dabei wird in Zukunft sehr viel grüner Wasserstoff benötigt. Umso wichtiger wird der Import von Strom. Der Bund strebt deswegen Partnerschaften mit Ländern in Süd- und Westafrika sowie mit Australien an. Denn dort herrschen günstige Bedingungen, um Strom aus Wind und Sonne zu produzieren. Die Bundesregierung fördert den Aufbau von Wasserstoff-Lieferketten aus diesen Regionen.

Wie erfolgreich solche Programme sind, lässt sich natürlich nur schätzen. Analysen der Beratungsgesellschaften McKinsey oder PWC sagen voraus, dass grüner Wasserstoff in den 2030er Jahren wettbewerbsfähig werden dürfte. Dennoch garantieren solche Prognosen (oder, aus Sicht von Managern und Investoren: Hoffnungen) nicht, dass es tatsächlich auch so kommt. Skeptiker warnen, dass Wasserstoff möglicherweise ein überbewerteter Hype sein könnte, auf den sich viele stürzen, was die Bildung einer Investitionsblase begünstigt.

Welche Wasserstoff-ETFs gibt es?

Auf dem deutschen Markt gibt es aktuell zwei Wasserstoff-ETFs, in die Du investieren kannst: Der L&G Hydrogen Economy UCITS ETF und der VanEck Vectors Hydrogen Economy UCITS ETF. Die Portfolios ähneln sich, der L&G ist allerdings etwas breiter aufgestellt als der VanEck. Beide sind physisch replizierende ETFs. Das heißt, dass ein ETF den Index real nachbildet. Es werden also die Wertpapiere eingekauft, die es auch im Index gibt. Er wird damit 1 zu 1 nachgebildet mit genau derselben Gewichtung. Wenn die enthaltenen Aktien Gewinne in Form von Dividenden ausschütten, legen beide ETFs diese Gewinne wieder für Dich an (thesaurieren).

Beide ETFs wurden erst Anfang 2021 aufgelegt, sind also noch sehr junge Fonds. Damit ist noch nicht sichergestellt, dass der Anbieter Erfahrung hat, und eine Wertentwicklung ist noch schwierig zu beurteilen. Du als Anleger solltest Dir der damit verbundenen Risiken bewusst sein, bevor Du Dein Geld in diese ETFs investierst.

Merkmale der Wasserstoff-Fonds (ETFs)

ETF

Art der

Nachbildung1

Ertrags-
verwendung1

Enthaltene

Unternehmen

Kosten

(TER) p.a.

L&G Hydrogen Economy UCITS ETF (ISIN: IE00BMYDM794)physischthesaurierend340,49
VanEck Vectors Hydrogen Economy UCITS ETF (IE00BMDH1538)physischthesaurierend250,55
Zum Vergleich: ETF auf den MSCI World (iShares Core, IE00B4L5Y983)physischthesaurierendca. 1.5500,20

1 In einem anderen Finanztip-Ratgeber findest Du mehr über die Funktionsweise von ETFs.
Quelle: Anbieter (Stand: 1. Februar 2022)

Der L&G Hydrogen Economy investiert in 34 Unternehmen. Seine geschätzte Kostenquote (TER) beträgt jährlich 0,49 Prozent, und er hat seit Februar 2021 mehr als 430 Millionen Euro Fondsvolumen gesammelt. Der VanEck Vectors Hydrogen Economy investiert dagegen in 25 und damit vergleichsweise weniger Firmen. Auch sein Fondsvolumen liegt mit 65 Millionen Euro deutlich unter dem L&G-ETF. Zudem kostet er mit 0,55 Prozent im Jahr etwas mehr. – Die erwähnten Kostenquoten werden vom jeweiligen ETF-Anbieter aus dem gesamten Fondsvermögen entnommen, wie bei jedem ETF üblich. Du als Kunde bekommst keine extra Rechnung.

Im Vergleich ist der L&G-ETF auch bei der Länderverteilung breiter aufgestellt. Die meisten Anteile stammen von Firmen aus den USA (etwa 27,8 Prozent), Deutschland (11,9), Japan (10,8), Großbritannien (10,7), und Südkorea (10,0). Der VanEck-ETF setzt dagegen stärker auf die USA (31,2), Großbritannien (20,3) und Frankreich (11,4). Deutsche Firmen stecken hier nur mit einem geringen Anteil von 1,2 Prozent drin. Außerdem bilden die ersten sechs Positionen des VanEck-ETF schon rund die Hälfte des Portfolios. Beim L&G-ETF stehen die Top 6 für rund 24 Prozent des Portfolios. Zum Vergleich: Bei ETFs auf den MSCI World sind es rund 15 Prozent (alle Angaben mit Stand Januar 2022).

Die etwas breitere Streuung bei der Anzahl der Unternehmen und das deutlich größere Fondsvolumen sprechen aktuell eher für den ETF von L&G als für den von VanEck. Die üblichen Kriterien, die Finanztip an ETFs anlegt, erfüllen aber beide nicht vollständig, da sie erst 2021 aufgelegt wurden und somit keine mehrjährige Wertentwicklung berechnet werden kann.

Welche Wasserstoff-Indizes gibt es?

Ein ETF baut einen Börsenindex nach. Der Fonds orientiert sich für seinen Aktienkorb also an den Auswahlkriterien eines solchen Index. Während bei einem regionalen Index wie dem Dax der Firmensitz eines Unternehmens (etwa Deutschland) wichtig ist, spielt bei einem Themenindex oder Branchenindex wie beim Wasserstoff der Geschäftsbereich der Unternehmen die zentrale Rolle. Der L&G-ETF folgt dem „Solactive Hydrogen Economy Index NTR”, der VanEck-ETF dem “MVIS Global Hydrogen Economy ESG Index”. Beide Indizes haben zum Ziel, die Entwicklung des globalen Wasserstoffmarktes abzubilden.

Der MVIS Global wird von MV Index Solutions berechnet, einer Tochter des US-Vermögensverwalters Van Eck. Der Index enthält Unternehmen, die mindestens 25 Prozent ihres Umsatzes in der Wasserstoffbranche erwirtschaften. Für Neumitglieder ist er strenger, hier gilt mittlerweile eine Schwelle von mindestens 50 Prozent Umsatzanteil. Weiterhin nimmt der Index auch Firmen auf, die 50 Prozent ihrer Umsätze aus Brennstoffzellen- oder Industriegasprojekten erzielen oder dies anstreben. Zudem wählt der Index nach ESG-Kriterien aus. Das heißt, Unternehmen, die bestimmte Umwelt- und Sozialstandards nicht einhalten, beispielsweise kontroverse Waffen produzieren, oder Defizite bei der Unternehmenskultur haben, dürfen nicht Teil dieses Index werden.

Auch der Solactive-Index schließt Unternehmen aus, die einen nennenswerten Anteil des Gewinns aus Kohleabbau erzielen, in Waffengeschäfte involviert sind oder nicht für mindestens drei Jahre nachweisen können, die UN-Menschenrechts- und Umweltstandards zu erfüllen. Der Index enthält Firmen, die in der Wertschöpfungskette der Wasserstoffbranche aktiv sind, also in Produktion, Transport, Speicherung oder Endverwendung. Solactive ist ein Indexanbieter aus Frankfurt am Main.

Welche Wasserstoff-Aktien stecken in den ETFs?

Wichtige Produzenten von Wasserstoff sind die Gasriesen Linde, Air Liquide und Air Products. 
Linde führt dabei weltweit: Der Konzern setzt mehr als zwei Milliarden US-Dollar pro Jahr mit Produktion, Vertrieb, Speicherung und Anwendung von Wasserstoff um. Zudem kooperiert Linde mit Daimler Truck. Mit verbesserter Betankungstechnologie für Lkw sollen größere Reichweiten der Fahrzeuge und schnelleres Tanken möglich sein. Eine Pilotstation in Deutschland ist für 2023 geplant. Dann soll der erste Prototyp-Lkw befüllt werden. 
Air Liquide gehört hingegen zu den größten französischen Unternehmen und betreibt unter anderem ein Wasserstoff-Pipeline-Netz im Ruhrgebiet. Air Products sitzt in den USA und wurde unter anderem bekannt, weil es für die Space Shuttles der NASA Wasserstoff lieferte.

Alle drei Unternehmen finden sich sowohl im VanEck-ETF (Anteile jeweils zwischen 9 und 10 Prozent) wie auch im L&G-ETF (hier sind die Anteile pro Firma stärker gedeckelt, daher jeweils rund 3 bis 4 Prozent).

Da die Auswahl möglicher Firmen nicht besonders groß ist, gibt es weitere Überschneidungen zwischen den ETFs, etwa die US-Gesellschaft Plug Power. Nur im ETF von L&G sind beispielsweise die deutschen Unternehmen Mercedes-Benz und Daimler Truck, Siemens Energy oder Uniper. Mit Weichai Power gibt es eine Wasserstoff-Aktie aus China. Dagegen finden sich nur im ETF von VanEck die japanische Mitsubishi Chemical Holdings, der Lkw-Hersteller Nikola oder der israelische Brennstoffzellenhersteller Gencell, sowie der Hersteller SFC Energy aus Deutschland (Stand aller Angaben Januar 2022).

Wasserstoff-ETF kaufen oder nicht?

Ein Wasserstoff-ETF ist ein Fonds mit stark eingegrenztem Blickwinkel und damit eine Sektorwette. Eine Investition in diese Technologie solltest Du für Dich selbst gut begründen. Überlege, warum die Unternehmen aus dieser Branche stärker wachsen sollten als andere.

Zudem solltest Du starke Schwankungen aushalten können. Anfang und Mitte 2021 herrschte geradezu ein Hype, viele Wasserstoff-Aktien schwankten stark – so auch die Werte der beiden hier vorgestellten ETFs.

Bei manchen der enthaltenen Firmen werden Börsenkenner aufhorchen. Plug Power und Nikola sind Beispiele für Unternehmen, die in den vergangenen Jahren starke Kurseinbrüche hatten und bisher noch keinen Gewinn erzielten. Auch dies zeigt, wie risikoreich ein größeres Investment in der Wasserstoffbranche sein kann. Ein ETF kann zwar manche Sorgenkinder auffangen, aber wenn es auf der anderen Seite nicht genügend erfolgreiche Gegengewichte gibt, leidet auch der ETF-Kurs.

Wie bereits erklärt, sind beide ETFs erst 2021 aufgelegt worden. Auch die Indizes starteten nur kurz davor. Da sich die Wasserstoffbranche dynamischer entwickelt als traditionelle Sektoren wie Banken oder Lebensmittel, gibt es keine langjährigen Erfahrungswerte, die bei der Einschätzung helfen können.

Damit Deine Rendite nicht nur von der Wasserstoff-Branche abhängt, um also ein Klumpenrisiko zu vermeiden, solltest du einen Wasserstoff-ETF nur einem breit aufgestellten Portfolio beimischen. Ein solcher ETF sollte nur eine Ergänzung zu Deinen anderen Investments sein, keine alleinstehende Anlage. Um gegebenenfalls Verluste aus einem solchen spezielleren Fonds auszugleichen, empfehlen wir Dir als Fundament Fonds, die den Weltaktienindex MSCI World nachbauen, oder einen Index inklusive Schwellenländern wie den FTSE All-World. In ihnen stecken außer Wasserstoff-Unternehmen die unterschiedlichsten Branchen wie Pharma, IT oder Banken. Damit profitierst du von der weltweiten Börsenentwicklung.

Was kosten Wasserstoff-Aktien und -ETFs?

Die beiden in Deutschland erhältlichen Wasserstoff-ETFs kannst Du schon mit sehr wenig Geld kaufen. Der L&G Hydrogen Economy UCITS ETF (IE00BMYDM794) wie auch der
VanEck Vectors Hydrogen Economy UCITS ETF (IE00BMDH1538) kosten pro Stück deutlich unter 20 Euro (Stand: Januar 2022). Die Kurse schwanken ständig, daher kann sich das natürlich ändern. Für den Kauf einzelner Wasserstoff-Aktien kommt es auf das konkrete Unternehmen an. Schau auf Nachrichtenportalen wie Tagesschau.de oder bei Deinem Depotanbieter nach. Manche Aktien wie die von Linde oder Air Liquide können deutlich mehr als 200 Euro pro Stück kosten. Denk auch vor einem Kauf immer daran, ob die dabei anfallenden Gebühren Deines Depots in einem vernünftigen Verhältnis zu einer Investition stehen. ETFs und einige Aktien kannst Du auch zu einem regelmäßigen Anlagebetrag per Sparplan kaufen. Dabei bekommst Du aber gebrochene Anteile (Bruchstücke), damit die Rechnung aufgeht.

Wie kaufst Du Wasserstoff-Aktien und -ETFs?

Wenn Du die Chancen und Risiken abgewogen hast, kannst Du Wasserstoff-Wertpapiere genauso kaufen, wie es auch bei anderen Aktien oder ETFs funktioniert: Zunächst brauchst Du ein Wertpapierdepot, sozusagen das Konto für Deine Wertpapiere, in unserem Ratgeber zu dem Thema findest Du die aus unserer Sicht besten Depots. Dann ist ein ETF oder eine Aktie mit wenigen Klicks kaufbar. Bei einigen Depots kannst Du einen regelmäßigen Sparplan anlegen. Wenn Du Einsteiger bist, lies Dir vorher Grundlagen zu ETFs und zum Aktienkauf durch. Wie in diesem Ratgeber ausgeführt sollten Wasserstoff-Aktien allenfalls eine kleinere Beimischung zu Deiner Geldanlage sein. Besser als einzelne Aktien sind Wasserstoff-ETFs, weil sie das Risiko etwas breiter verteilen – aber noch besser ist es, Dein Schwergewicht auf alle Wirtschaftszweige zu legen.

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