Die Frage von Elgob war, ob wir keine fixe Asset Allocation haben. Darauf hab ich geantwortet.
Die Frage habe ich da nicht gelesen, aber „Was macht ihr“ ist ja auch sehr unterschiedlich interpretierbar.
Die Frage von Elgob war, ob wir keine fixe Asset Allocation haben. Darauf hab ich geantwortet.
Die Frage habe ich da nicht gelesen, aber „Was macht ihr“ ist ja auch sehr unterschiedlich interpretierbar.
Von unseren Finanztip-Experten getestet
Was Finanztip ausmachtEin Thema ist es meiner Meinung nach schon. Durch den Neobroker-Boom vor ein paar Jahren (grob seit Beginn von Corona), ging es ja bis auf wenige kleine Rücksetzer nur bergauf. Lange Durststrecken oder massive Kursverluste haben die Einsteiger seit diesem Boom nicht mitgemacht.
In 5-8 Jahren will ich eine feste Summe aus meinem Depot entnehmen. Wenn dann Crash ist, kann ich damit auch noch ein paar Jahre warten. Quasi in der Höhe bestimmt, aber nicht im Zeitpunkt. Also spielt das heutige ATH keine Rolle.
Der Rest meines Depots ist eine Art Versicherung. Unter normalen Umständen brauche ich sie nicht. Folgich spielt das heutige ATH keine Rolle.
Ansonsten spare ich noch eine Überbrückungsreserve an, um ggfs. früher aus dem Job zu können (falls ich müsste). Aber auch hier spielt das ATH keine Rolle, denn es gäbe notfalls ja ALG.
Fazit: Das ATH ändert nichts an meinem Anlegerverhalten.
Ich würde Aktien verkaufen
was macht ihr?
Immer schön an die Börsenweisheiten halten, siehe
was macht ihr?
nix in Sachen Depot.
Ich überlege mir, was dem Orangenem da hinter dem Teich einfallen könnte um wieder eine Delle zu erzeugen.![]()
Bin in Rente. Mein SAF liegt bei 3-5 (Aufstockungs-) Jahresbedarfen. (je nachdem wieviel ich ausgeben, uns gönnen will,...)
Grundbedarf wird komplett über feste Rentenzahlungen abgedeckt.
Der Rest ist in Welt-Aktienfonds, ca. 75-80%.
Rebalanced wird im Dezember. Letzten Dezember hatte ich einen Aktienanteil von 75%, jetzt müssten es gute 80% sein. Ich laß das laufen.
Ich überlege mir, was dem Orangenem da hinter dem Teich einfallen könnte um wieder eine Delle zu erzeugen.
Du meinst, dass wahlweise er oder sein Sohnemann wieder schöne Insidergeschäfte machen können.. ![]()
Genau, da wäre es doch wieder an der Zeit,....![]()
Er möge dann noch bis Mitte Juni warten, dann steht wieder Festgeld aus der Treppe zum DIP-Kauf zur Verfügung und der letzte Sparbrief von vor 4 Jahren wird auch fällig.
ATH- was nun?
Wir freuen uns das wir das erleben durften und sammeln uns nun wieder alle im Crash-Thread. Bis zum nächsten ATH 😁
ATH- was nun?
Wir freuen uns das wir das erleben durften und sammeln uns nun wieder alle im Crash-Thread. Bis zum nächsten ATH 😁
Geht jetzt was
richtig runter? Gold ?
Geht jetzt was
richtig runter? Gold ?
Gold?🤷🏻♂️
Die Weizen die ich mir jetzt einverleibe. Die werden runtergehen 🤣 das ist sicher
Dank die neue ATHs bin ich immer noch 100% in Aktien ETF investiert
hier was zum Lesen
hier was zum Lesen
Zu komplex. Fass mal bitte in 3 Sätzen zusammen. 😉
Zu komplex. Fass mal bitte in 3 Sätzen zusammen. 😉
Langfristig sind Aktien ETFs sehr sicher.
100% - wenn du wirklich einen langen Atem hast.
Wenn du Angst vor dem Crash hast - dann Anleihen dazu mischen.
meine persönliche Meinung
Ich würde 70:30 empfehlen - die Norwegian Staatsfonds hat eine Asset Allokation von 70:30
Langfristig sind Aktien ETFs sehr sicher.
100% - wenn du wirklich einen langen Atem hast.
Klasse. Danke. 😅
Fass mal bitte in ca. 100 Sätzen zusammen.
Diese Veröffentlichung des Brandes Center fasst die wissenschaftliche Arbeit von Aizhan Anarkulova, Scott Cederburg und Michael O'Doherty („Beyond the Status Quo: A Critical Assessment of Lifecycle Investment Advice“) allgemeinverständlich zusammen. Die Autoren stellen eine der grundlegendsten Empfehlungen der Finanzwelt infrage: dass Anleger mit zunehmendem Alter schrittweise von Aktien in Anleihen umschichten sollten. Stattdessen argumentieren sie, dass eine lebenslange Aktienquote von 100 % (50 % Heimatmarkt, 50 % internationale Aktien) langfristig bessere und sogar sicherere Ergebnisse liefern kann.
Die Autoren behaupten nicht einfach, dass Aktien höhere Renditen bringen – das ist bekannt. Ihre eigentliche These lautet:
ZitatÜber den gesamten Lebenszyklus betrachtet sind Anleihen oft riskanter als breit diversifizierte Aktienportfolios.
Das widerspricht praktisch allen klassischen Empfehlungen.
Nach ihren Berechnungen führt ein dauerhaftes Aktienportfolio zu:
Sie fordern deshalb sogar, die bisherige Anlageberatung und regulatorische Vorgaben (z. B. Target-Date-Fonds) zu überdenken.
Seit Jahrzehnten lautet die Standardempfehlung:
ZitatJe jünger man ist, desto mehr Aktien.
Mit zunehmendem Alter immer mehr Anleihen.
Diese Strategie findet sich praktisch überall:
Gerade Target-Date-Fonds folgen einer sogenannten Glide Path:
Mit jedem Lebensjahr sinkt die Aktienquote automatisch zugunsten von Anleihen.
Target-Date-Fonds sind inzwischen riesig.
Das Papier nennt Zahlen:
Etwa 83 % aller amerikanischen Altersvorsorgesparer besitzen Anteile an solchen Fonds.
Rund 60 % investieren ausschließlich über einen einzigen Target-Date-Fonds.
Mit anderen Worten:
Die klassische Aktien-Anleihen-Logik bestimmt inzwischen die Altersvorsorge von Millionen Menschen.
Ein extrem einfaches Portfolio:
Keine Anleihen.
Keine schrittweise Umschichtung.
Keine Altersanpassung.
Dieses Portfolio soll vom Berufseinstieg bis zum Lebensende unverändert gehalten werden.
Das ist einer der spannendsten Punkte.
Die Autoren argumentieren:
Internationale Aktien erfüllen den Diversifikationseffekt besser als Staatsanleihen.
Begründung:
Besitzt man Aktien in Euro, Yen oder anderen Währungen, profitiert man unter Umständen sogar von Wechselkursbewegungen.
Gerade bei hoher heimischer Inflation kann das schützen.
Internationale Aktien zeigen langfristig nahezu keine systematische Beziehung zur heimischen Inflation.
Anleihen dagegen leiden massiv unter Inflation.
Die Forscher fanden:
Wenn heimische Aktien über Jahrzehnte schlecht laufen,
laufen heimische Anleihen überraschend häufig ebenfalls schlecht.
Sie nennen sogar eine Zahl:
ZitatWenn Aktien über 30 Jahre real verlieren,
liegt die Wahrscheinlichkeit bei ungefähr 65 %, dass auch Anleihen inflationsbereinigt enttäuschen.
Damit verlieren Anleihen einen großen Teil ihres angeblichen Sicherheitsvorteils.
Die Studie unterscheidet sich stark von klassischen Monte-Carlo-Simulationen.
Die Forscher verwendeten:
Dadurch umfasst der Datensatz:
und viele unterschiedliche Wirtschaftszyklen.
Normalerweise nehmen Simulationen an:
Jeder Börsenmonat ist statistisch unabhängig.
Die Autoren halten das für unrealistisch.
Stattdessen verwenden sie einen sogenannten Block-Bootstrap.
Das bedeutet:
Sie ziehen nicht einzelne Monate zufällig,
sondern ganze Zehnjahresblöcke.
Dadurch bleiben erhalten:
genau wie sie tatsächlich vorkamen.
Sie simulierten anschließend
1 Million Ehepaare.
Annahmen:
Insgesamt acht Strategien:
Die beiden reinen Aktienstrategien lieferten die höchsten Vermögen.
Dabei war die Kombination
50 % Heimat + 50 % international
noch robuster als reine Heimataktien.
Auch beim Einkommen im Ruhestand schnitten die beiden Aktienstrategien am besten ab.
Das bedeutet:
Man kann einen größeren Teil seines früheren Arbeitseinkommens weiter finanzieren.
Besonders überraschend:
Die Wahrscheinlichkeit,
im Ruhestand vollständig pleitezugehen,
war am niedrigsten
beim Portfolio
50 % Heimataktien / 50 % internationale Aktien.
Sie lag laut Autoren ungefähr bei 8 %.
Ein klassischer Target-Date-Fonds hatte ungefähr die doppelte Wahrscheinlichkeit.
Die höchste Pleitewahrscheinlichkeit zeigte sogar die vermeintlich sicherste Anlage:
100 % Geldmarkt (Bills).
Doch.
Und die Autoren verschweigen ihn ausdrücklich nicht.
Ein reines Aktienportfolio hat:
Gerade während des Ruhestands können diese psychologisch belastend sein.
Weil langfristig höhere Renditen wichtiger seien als kurzfristige Stabilität.
Die Autoren argumentieren:
Anleger brauchen ihr Geld oft noch 20 bis 35 Jahre nach Renteneintritt.
In dieser Zeit muss das Vermögen weiter wachsen.
Anleihen liefern dafür oft zu geringe reale Renditen.
Die Strategie funktioniert nur, wenn Anleger durchhalten.
Wenn jemand
brechen die langfristigen Vorteile zusammen.
Das betonen die Autoren mehrfach.
Interessanterweise relativieren die Autoren selbst ihre Aussage.
Sie sagen sinngemäß:
Wenn jemand weiß,
dass er große Börsenverluste psychologisch nicht aushält,
dann seien 80 % Aktien und 20 % Anleihen oder 90 % Aktien und 10 % Anleihen sinnvoller als ein späterer Panikverkauf.
Mit anderen Worten:
Das optimale Portfolio ist dasjenige,
das der Anleger auch in schweren Krisen tatsächlich durchhält.
Die Forscher erklären:
Mathematisch wäre sogar ungefähr
noch etwas besser gewesen.
Sie empfehlen dennoch 50/50,
weil diese Aufteilung einfach zu verstehen und praktisch umzusetzen ist.
Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die heute weit verbreitete Empfehlung, mit zunehmendem Alter systematisch von Aktien in Anleihen umzuschichten, auf Basis ihrer historischen Analysen nicht optimal ist. Sie plädieren stattdessen für ein dauerhaftes, breit diversifiziertes Aktienportfolio (50 % Heimatmarkt, 50 % internationale Aktien), das in ihren Simulationen höhere Vermögen, bessere Einkommensersatzquoten und eine geringere Wahrscheinlichkeit des Vermögensverzehrs im Ruhestand erzielte. Gleichzeitig betonen sie, dass diese Strategie mit deutlich stärkeren Kursschwankungen verbunden ist und nur für Anleger geeignet ist, die solche Phasen ohne Panikverkäufe durchstehen können.
Die Studie ist wissenschaftlich interessant und stellt etablierte Empfehlungen infrage. Sie beweist jedoch nicht, dass ein 100-%-Aktienportfolio künftig zwangsläufig überlegen sein wird. Ihre Ergebnisse beruhen auf historischen Daten und Simulationsannahmen (z. B. Sparquote, 4-%-Entnahmeregel, Verhalten der Anleger). Zudem richtet sich die Empfehlung an langfristig orientierte Investoren mit hoher Risikotoleranz – die Autoren selbst räumen ein, dass für viele Menschen ein kleiner Anleiheanteil sinnvoll sein kann, wenn er hilft, in Börsenkrisen investiert zu bleiben.
Klasse. Danke. 😅
meine persönliche Meinung - wenn du ängstlich bist
Ich würde 70:30 empfehlen - die Norwegian Staatsfonds hat eine Asset Allokation von 70:30
Die wissen was die machen 🤪
Die wissen was die machen 🤪
Auf jeden Fall.
Dank die neue ATHs bin ich immer noch 100% in Aktien ETF investiert
Hast Du nicht neulich erst geschrieben, komplett raus zu sein und nur wieder mit 50 Peozent rein zu wollen … weil Du zu alt für eine höhere Aktienquote seist?
Hast Du nicht neulich erst geschrieben, komplett raus zu sein und nur wieder mit 50 Peozent rein zu wollen … weil Du zu alt für eine höhere Aktienquote seist?
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern 🤪
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Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert
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