Neues Kontomodell bei ING

KI-Zusammenfassung

: Wird die ING Deutschland nach den neuen Girokonto-Tarifen in den Niederlanden ebenfalls mehrere Modelle einführen, bleibt ein kostenloses Konto bei regelmäßigem Geldeingang von 1.000 € erhalten und wann käme eine Änderung? Die Community sieht dafür bisher keine belastbare Bestätigung. Mehrere Beiträge raten zum Abwarten, weil konkrete Konditionen und ein Zeitplan für Deutschland fehlen. Kostenpflichtige Modelle mit Zusatzleistungen gelten einigen als denkbar, andere sehen im deutschen Direktbankmarkt wenig Spielraum für höhere Gebühren und würden bei deutlicher Verteuerung Alternativen prüfen.

Wird die ING Deutschland nach den neuen Girokonto-Tarifen in den Niederlanden ebenfalls mehrere Modelle einführen, bleibt ein kostenloses Konto bei regelmäßigem Geldeingang von 1.000 € erhalten und wann käme eine Änderung? Die Community sieht dafür bisher keine belastbare Bestätigung. Mehrere Beiträge raten zum Abwarten, weil konkrete Konditionen und ein Zeitplan für Deutschland fehlen. Kostenpflichtige Modelle mit Zusatzleistungen gelten einigen als denkbar, andere sehen im deutschen Direktbankmarkt wenig Spielraum für höhere Gebühren und würden bei deutlicher Verteuerung Alternativen prüfen.

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  • Interessant ist diese Information auf alle Fälle.

    Ich finde es erstaunlich, dass es tatsächlich Kunden gibt die solche Kontomodelle nutzen.

    Also das teuerste.

    Aber auf der anderen Seite sind wir alle hier in einem Forum der besonderen Art.

    Hier ist das Kostenbewusstsein stark ausgeprägt.

  • Die ING verwaltet für 10 Millionen Kunden Einlagen von rund 156 Milliarden Euro, was im Durchschnitt etwa 15.450 Euro pro Kunde entspricht. Nimmt man an, dass dieses Geld zu 30 Prozent auf zinslosen Girokonten und zu 70 Prozent auf dem Tagesgeldkonto (zu 0,75 % verzinst) liegt, kostet das die Bank jährlich rund 819 Millionen Euro an Zinszahlungen an die Kunden. Legt die Bank diese gesamten 156 Milliarden Euro zeitgleich für 2 Prozent am Geldmarkt an, erzielt sie allein durch diese einfache Zinsdifferenz einen satten Bruttogewinn von rund 2,3 Milliarden Euro pro Jahr. Heruntergerechnet auf den einzelnen der gut 10 Millionen Kunden macht die Bank mit dieser Zinsdifferenz also einen rechnerischen Gewinn von rund 19 Euro pro Kunde und Monat.

    Liebe ING, ich werde ganz sicher die Bank wechseln, wenn ich zusätzlich noch 4 Euro pro Monat bezahlen soll.

    ..

  • Hmm, ich werde mich da nochmal einlesen in die Materie, ob es lediglich Panikmache ist. Nicht, dass ich dann zur ING wechsele, alle Dauersufträge etc umändere, nur um dies dann in einem halben Jahr zu wiederholen.

    Hat jemand zufällig ein Giro bei ING und DKB und kann aus persönlicher Erfahrung sprechen? Das ist mir mehr Wert als irgendwelche Bewertungsportale, bei denen schlicht nach Faktenlage verglichen wird.

    Abhängig von der Modelländerung tendiere ich aktuell zur DKB.

  • Hat jemand zufällig ein Giro bei ING und DKB und kann aus persönlicher Erfahrung sprechen? Das ist mir mehr Wert als irgendwelche Bewertungsportale, bei denen schlicht nach Faktenlage verglichen wird.

    Abhängig von der Modelländerung tendiere ich aktuell zur DKB.

    Ich bin bei der ING, bezahle freiwillig 1€ für ein „Girokonto Future“ und bin sehr zufrieden. Bei einer Verteuerung wechsle ich vermutlich wieder zu Comdirect, da kam ich her und war auch sehr zufrieden. Depot und Extra-Konto würde ich dann bei der ING lassen.

  • Hat jemand zufällig ein Giro bei ING und DKB und kann aus persönlicher Erfahrung sprechen? Das ist mir mehr Wert als irgendwelche Bewertungsportale, bei denen schlicht nach Faktenlage verglichen wird.

    Abhängig von der Modelländerung tendiere ich aktuell zur DKB.

    Roman_Vetti86
    28. Mai 2026 um 08:48

    Schau mal dort rein.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Hat jemand zufällig ein Giro bei ING und DKB und kann aus persönlicher Erfahrung sprechen?

    Tut beides was es soll. Service hab ich je einmal gebraucht, hat beides schnell und inhaltlich gut funktioniert.

    Bei den Konditionen gibts kleine Unterschiede. DKB ab 700€ kostenlos, ING ab 1000€. Und bei der DKB sind als Aktivkunde Zahlungen im nicht EU-Ausland ohne Aufpreis. Das hilft mir bei Dienstreisen erheblich.

    Das was bei der DKB nicht so toll war, war die Umstellung auf die neue App vor ein paar Jahren. Damals fand ich’s nervig, heute weiß ich nicht mal mehr warum (abgesehen von den damals fehlenden Auftragsvorlagen, die es inzwischen aber gibt).

  • Das was bei der DKB nicht so toll war, war die Umstellung auf die neue App vor ein paar Jahren. Damals fand ich’s nervig, heute weiß ich nicht mal mehr warum (abgesehen von den damals fehlenden Auftragsvorlagen, die es inzwischen aber gibt).

    Ich kann mich nur noch dunkel erinnern, dass die neue App zur Anfangszeit noch sehr wenig konnte und man beide parallel nutzen musste. Das war ein wenig nervig. Aber mir geht es auch so, davon ist heute nichts mehr übrig (negative Gedanken meinerseits).

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Ich kann mich nur noch dunkel erinnern, dass die neue App zur Anfangszeit noch sehr wenig konnte und man beide parallel nutzen musste. Das war ein wenig nervig. Aber mir geht es auch so, davon ist heute nichts mehr übrig

    Ein Punkt ist für mich immer noch offen: die Markierung, dass es neue Dokumente im Postfach gibt. Einfach ein Pünktchen bei "Profil". Klickt man darauf, sieht man das beim "Postfach". Einfach, aber hilfreich.

  • Bei der Umstellung mit der App war das Gute, dass die DKB-Browserversion einwandfrei durchlief. Es ging mit der App langsam voran, aber besser so als überhastet. Bis eben hatte ich das schon vergessen.

    Mir gefällt auch, dass regelmäßig Umfragen kommen. Gestern eine zu vorhandenen und gewünschten Depotfunktionen und Kundenzufriedenheit.

    Die KK ist gut, dazu die monatlichen drei Zeitschriften/Zeitungen nach Wahl aus dem Onlinekiosk.

  • Wenn die ING nicht mehr das aktuelle (mit Mindestgehalt) kostenlose Giro anbietet, ist fraglich, wieviele Kunden einen Wechsel scheuen. Der Markt in D ist mMn einfach zu kompetetiv, gerade für Direktbanken.

    In der Tat. Ich bin schon sehr, sehr lange bei der ING, inzwischen bestimmt über 20 Jahre mit dem Girokonto, und war da immer super zufrieden. Im Lauf der Zeit wurden viele ehemals kostenlose Leistungen eingestampft oder eingekürzt (z.B. weltweit kostenlos Geld abheben, kostenlose EC-Karte) bzw. die Konditionen verschlechtert (z.B. keine marktgerechten Tagesgeldzinsen für Bestandskunden). Das waren aber Dinge, die für mich persönlich nicht allzu relevant waren. Mein Tagesgeld habe ich woanders.

    Wenn die ING aber dazu übergeht, das Girokonto auch mit regelmäßigem Gehaltseingang kostenpflichtig zu machen (und zwar nicht mit eher symbolischen 0,99 EUR, sondern 5 oder 10 oder 20 EUR), dann werde ich mich auch nach einer Alternative umschauen. Ich habe das letzte Jahr über im Alltag viel das BBVA-Girokonto genutzt (weil es Cashback gab und 3,2% Zinsen sowohl aufs Tagesgeld, als auch aufs Giro). Ich habe im Grunde jeden Monat direkt nach Gehaltseingang alles Geld, was nicht für monatliche Abbuchungen erforderlich war, von der ING zur BBVA geschoben. Trotzdem habe ich mich bisher gescheut, komplett mit Gehalt und allen Abbuchungen/Daueraufträgen zu wechseln (never change a running system...).

    Wenn die ING aber ihr Giro kostenpflichtig macht, dann werde ich das wohl doch mal angehen. Ob es dann die BBVA wird (weil ich da jetzt schon ein Giro-Konto habe und die Nutzung als bequem und intuitiv empfinde) oder eher einer der "etablierten" Direktbanken, mal schauen.

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