Die ING verwaltet für 10 Millionen Kunden Einlagen von rund 156 Milliarden Euro, was im Durchschnitt etwa 15.450 Euro pro Kunde entspricht. Nimmt man an, dass dieses Geld zu 30 Prozent auf zinslosen Girokonten und zu 70 Prozent auf dem Tagesgeldkonto (zu 0,75 % verzinst) liegt, kostet das die Bank jährlich rund 819 Millionen Euro an Zinszahlungen an die Kunden. Legt die Bank diese gesamten 156 Milliarden Euro zeitgleich für 2 Prozent am Geldmarkt an, erzielt sie allein durch diese einfache Zinsdifferenz einen satten Bruttogewinn von rund 2,3 Milliarden Euro pro Jahr. Heruntergerechnet auf den einzelnen der gut 10 Millionen Kunden macht die Bank mit dieser Zinsdifferenz also einen rechnerischen Gewinn von rund 19 Euro pro Kunde und Monat.
Liebe ING, ich werde ganz sicher die Bank wechseln, wenn ich zusätzlich noch 4 Euro pro Monat bezahlen soll.
Die ING hat da tatsächlich massiv Gewinn gemacht in den letzten Jahren.
Warum ich das weiß? Ich partizipiere an diesem Gewinn dank einigen ING-Aktien, die ich vor längerer Zeit zum Spaß gekauft habe (damals für unter 10 EUR das Stück). Sie sind aktuell 167% im Plus und zahlen auch noch Dividende. ![]()