Bei meiner Recherche zu Entnahmestrategien bin ich auf den interessanten Beitrag Ausschüttender oder thesaurierender ETF in der Entnahmephase? gestossen.
Die gesamte Ansparphase um auf die 100.000€ Depotvolumen zu kommen, wurde nicht betrachtet sondern ausschließlich ein imaginärer Entnahmezyklus. Und dieser imaginäre Entnahmezyklus sieht dann auch eine 30-jährige Phase mit konstanten Kursgewinnen von 7% p.a. vor.![]()
Das ist ja so etwas von unrealistisch und konstruiert, dass einem nix mehr einfällt. Man hätte ja diese 30 Jahre zumindest mal mit realen Daten für Renditen und Basiszinssätzen durchspielen können.
Leider wahr. Seit den 90ern erlebe ich mittlerweile schon die vierte Art der Besteuerung von Aktien bzw. Kursgewinnen und Dividenden. Ich habe wenig Hoffnung, dass es die letzte gewesen sein wird.
Das dürfte uns ohnehin unsere Berechnungen/Annahmen verhageln wenn es kommt.
Ist doch schnuppe, Hauptsache motivierend. Und Gelegenheiten, sich zu freuen, kann man doch gar nicht genug haben.
Und wie siehst Du denn die Demotivation durch den regelmäßigen ETF-Sparplan, die Sparrate auf das Tagesgeldkonto, usw.?
Fiktives Beispiel: Ich zahle 200€/Monat aus meinem Lohn auf ein Tagesgeldkonto und soll dann über 30 Cent die das im Monat an Zinsen abwirft irgendwie motiviert werden? Ach Shit, von den 30 Cent gehen ja auch 26,375% Steuern weg. Und die Inflation frisst dann die Kaufkraft der ach so motivierenden Zinsen auch noch auf. ![]()
Da motiviert mich mein nächster Urlaub, ein Wochenendtrip oder Konzert-/Theaterbesuch viel mehr. Und die Aussicht darauf, dass wir uns das auch als Rentner finanziell leisten können.![]()
Aber jeder wie er/sie/es mag.