Steuerreform 2027

  • Wie wäre es denn mal mit einer jährlichen Anpassung des Steuerfreibetrags an die Inflationsrate? Der Grundfreibetrag (Existenzminimum) wird ja auch jährlich erhöht. :/
    Seit der Einführung der Abgeltungssteuer wurde der Freibetrag einmal erhöht (von 801€->1000€). Das war es dann aber auch.
    Lt. KI müsste der Freibetrag rein Inflationsbereinigt inzwischen bei 1.150€ liegen.

    Wo müßte "lautt KI" der Sparerfreibetrag des Jahres 1999 mit damals 6.000 DM plus 100 DM Werbungskostenpauschale (6.100 DM) "inflationsbereinigt" heute im Jahr 2026 liegen ... ?

    Unabhängig davon: Die drastische ("inflationsbereinigt" noch viel drastischere) Absenkung des Sparerfreibetrag könnte vor dem Hintergrund zu erklären sein, daß die Bedeutung privaten Sparens und privater Altersvorsorge aus Sicht der Politik seit dem Jahr 1999 aufgrund der hervorragenden Entwicklung der Gesetzlichen Rente sowie einer sehr günstigen demographischen Entwicklung (das Umlagesystem der GRV betreffend) signifikant abgenommen hat ...

    Nicht eine Diskussion über eine mögliche Erhöhung der KapEST. Und wenn's nur ein halbes Prozent wäre.

    Ein Fall für Kundigere als meine Wenigkeit.

    Nur aus der (in dem Fall schwachen) Erinnerung: Ging es damals (2009 herum) als offiziell erklärte politische Absicht nicht um eine "Vereinfachung des Steuersystems" (warum eigentlich, denn unser Steuersystem war doch bereits einfach und transparent ... ?) und das "Schließen von Steuerschlupflöchern" via der Einführung einer Abgeltungssteuer mit einem generellen Steuersatz von pauschal 25% auf Kapitalerträge (plus Soli plus ggf. Kirchensteuer) - wobei die drastische Absenkung des Sparerfreibetrags als Ergebnis (Kompensation) dieser politischen Reformen (im Gesamtpaket) zu sehen oder zu verstehen sein könnte ... ?

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  • Wie wäre es denn mal mit einer jährlichen Anpassung des Steuerfreibetrags an die Inflationsrate? Der Grundfreibetrag (Existenzminimum) wird ja auch jährlich erhöht. :/

    Sinnvollerweise würde man hier eh aufräumen. Existenzminimum in der Sozialhilfe, Bafög, Wert eines Rentenpunkts, Kindergeld, Grundfreibetrag, Sparerfreibetrag, Beitragsbemessungsgrenzen, etc. werden auf einen Wert zurückgeführt und der wird jährlich erhöht.

    Eventuell würde sich auch anbieten, die Diäten von Abgeordneten an diesen Wert zu koppeln ;)

  • Kindergeld gehört eh komplett gestrichen meiner Meinung nach. Besser das Geld in Lehrmittelfreiheit der Schüler und Schulspeisung stecken, ebenso damit Kitas finanzieren so das diese Deutschlandweit kostenfrei sind. Ebenso der Transport zu Schulen und Kitas kostenfrei und organisiert. Damit wäre den Eltern deutlich mehr geholfen und das Gießkannenprinzip für in diesem Fall dann ausser Kraft gesetzt werden.

  • ...und Schulspeisung stecken...

    Da frage ich mich immer, wie konnten wir Kinder der 1970'er nur ohne Schulspeisung überleben und groß werden!?:/
    Da gab es noch Brotdose und Pausenbrot. So etwas scheint es ja offenbar heute nicht mehr zu geben.

    Es gab IMHO 'Milchgeld', dass über die Klassenkasse eingesammelt wurde. Dafür gab es dann in der großen Pause einen Becher Milch, Kakao, Erbeer- oder Bananenmlich. Blöd, wenn die Eltern nicht wollten, dass man Kakao, Erdbeer- oder Bananenmilch trank und einem nur Geld für Milch mitgaben. Dann musste man entweder aus dem eigenen Taschengeld dazubuttern oder hat nur 3-4 Tage die Woche einen leckeren Pausentrunk gehabt. ;)
    Ja ja, Vaddi erzählt wieder vom Krieg. ;)

  • Da frage ich mich immer, wie konnten wir Kinder der 1970'er nur ohne Schulspeisung überleben und groß werden!? :/
    Da gab es noch Brotdose und Pausenbrot. So etwas scheint es ja offenbar heute nicht mehr zu geben.

    Da war aber auch um 13:00 Uhr Feierabend... ;)

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Schau dir doch die öffentliche Debatte in Deutschland an

    Vielen Dank für diesen Hinweis bzw. Aufforderung. Aber "öffentliche Debatten" in "Deutschland" verfolge ich ungefähr seit der Untersekunda (mit im Verlauf steigender Intensität) - das bedeutet in meinem Fall seit vielen Jahrzehnten.

    Für meinen Teil halte ich es schon für eine ziemlich "sportive" Angelegenheit, den Menschen in einem Nachbarland pauschal und zuverlässig andere Vorlieben und/oder Prioritäten zu attestieren. Stichwort: Frankreich - um nur ein Beispiel zu nennen. Schon früher meinte ich da eine etwas andere Bedeutung des Kulinarischen - im Vergleich zu Deutschland - ausmachen zu können (vor dem Restaurant standen nicht selten zerbeulte Peugeots, Renaults und Citroens - drinnen wurde für Hunderte von Franc gespeist und Chablis oder Sancerre dazu getrunken; hierzulande war nicht selten Curryurst mit Pommes oder ein möglichst günstiges Jägerschnitzel angesagt und getrunken wurde dazu Bier oder Cola- die Autos vor der Imbissbude oder dem Restaurant waren aber eher teurere, gepflegtere und wertigere).

    Hierzulande fehlt es an Vernunft, was solche Abstimmungen angeht.

    Sich aber in Sachen "Vernunft" und Intelligenz der eigenen Bürger im Vergleich zu einem Nachbarland (in dem Fall der Schweiz) mit solchen pauschalen Aussagen zu versteigen, halte ich für mehr als gewagt und damit deplatziert.

    Unabhängig davon dürfte auch das Selbstbewußtsein und Selbstverständnis der Schweizer Bürger (auch und gerade gegenüber der Politik) eine Rolle spielen (Richtung Selbstbestimmungsrecht der Völker). Im Demokratieverständnis vieler Schweizer ist das Volk der Chef und nicht der vom Volk bezahlte Politiker. "Solche Abstimmungen" und Formen der direkten Demokratie (Volksabstimmungen/Referenden) sind letztlich ein Ausdruck und Bestandteil dieser Haltung.


    Bei der Attitüde so mancher Politiker hierzulande kommt mir dagegen immer häufiger in den Sinn:

    Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes ?

    (Bertolt Brecht)

  • Ein großer Unterschied, die meisten Mütter sind heute berufstätig. Das war bei mir zwar auch so, allerdings bekam ich täglich bei Oma ein warmes Mittagessen.

    Meine Mutter war auch schon berufstätig. Meine Schwester und ich waren sog. Schlüsselkinder.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BCsselkind

    Warmes Essen gab es aber trotzdem täglich. Entweder hat mein Vater gekocht wenn er Spät-oder Nachtschicht hatte oder es wurde eben vorgekocht (z.B. Eintöpfe). Konnte man dann schnell warm machen. Weil so etwas wie eine Mikrowelle gab es bei uns im Haushalt nicht.

  • Im Demokratieverständnis vieler Schweizer ist das Volk der Chef und nicht der vom Volk bezahlte Politiker.

    Ich kann nichts dafür, wie andere Leute (in Deutschland) ihre Politiker sehen.

    Ansonsten - wenn zu einer Volksabstimmung 30% gehen, dann ist das Thema für 70% nicht ausreichend wichtig. Daraus besondere Begeisterung abzuleiten… naja…


    Bzgl Vernunft kannst du mir ja gerne helfen zu verstehen, warum Leute einerseits den schlechten ÖPNV beklagen, aber neue Signale und Verkabelung auf der Riedbahn ablehnen.

  • Ich habe den Eindruck, als hätte sich da etwas geändert. Viele Dinge die die Menschen früher selbst organisiert haben (natürlich nicht immer optimal), müssen heute staatlich vorgehalten werden. Vermutlich gibt es kaum noch Schlüsselkinder, weil man eine Betreuung organisiert oder erwartet, dass diese bereit gestellt wird.

    Mein Vater wäre niemals von der Arbeit zuhause geblieben, als ich Kinderkrankheiten hatte. Heute genehmige ich Kindkrank Anträge der jungen Väter die kurzfristig mit genau dieser Begründung kommen.

  • Ein warmes Essen ohne Aufwand ist jetzt nicht das Problem. Man kann Vorkochen und portionsweise einfrieren. Am Abend vorher die Soße zum Auftauen in den Kühlschrank. Einmal aufwärmen, Nudeln dazu machen und fertig. Wenn ich Pizza backe, mache ich gleich 6 Stück (1 Kilo Mehl) und friere die übrigen einzeln ein. Auftauen lassen, im Minibackofen aufbacken...

    Bekommt ein Schüler auch hin

  • Ich habe den Eindruck, als hätte sich da etwas geändert. Viele Dinge die die Menschen früher selbst organisiert haben (natürlich nicht immer optimal), müssen heute staatlich vorgehalten werden. Vermutlich gibt es kaum noch Schlüsselkinder, weil man eine Betreuung organisiert oder erwartet, dass diese bereit gestellt wird.

    Mein Vater wäre niemals von der Arbeit zuhause geblieben, als ich Kinderkrankheiten hatte. Heute genehmige ich Kindkrank Anträge der jungen Väter die kurzfristig mit genau dieser Begründung kommen.

    Die Gesellschaft wandelt sich. Das kann gut sein oder eben auch nicht.
    Ich empfinde es z.B. als sehr gut, wenn Väter in Elternzeit gehen oder bei Krankheit des Kindes auch mal zu Hause bleiben.
    Die Frage ist aber, bei welchem Krankheitsbild man überhaupt das Kind zu Hause behält und dann auch zu Hause bleibt. Ein Schnupfen war nie ein Grund für meine Eltern uns vom Unterricht zu befreien. Und die berüchtigten Bauchschmerzen die man als Kind ja hin und wieder hat (insbesondere vor Klassenarbeiten) bedingten dann auch, dass man den ganzen im Bett zu bleiben hatte (gefoltert mit Tee und Zwieback;)).
    Und früher hatte man eben keinen Fernseher, Playstation oder Handy um im Bett entspannt 'zu chillen'. Mehr wie Bücher gab es nicht.
    Also überlegte man es sich schon als Kind recht früh, ob man nicht doch besser in die Schule ging. Da waren dann ja auch die Spielkameraden, Freunde usw.
    Ob das nun früher besser war? Ich weiß es nicht.

  • Also wollt ihr lieber weiter Kindergeld, die Gießkanne sorgt dann dafür das Leute Kindergeld bekommen die das erst gar nicht benötigen oder wieder andere erschleichen sich Kindergeld in krimineller Weise. Klar wird sich jetzt hier an der Schulspeisung aufgehangen, mir geht es aber vorwiegend um Kosten die im Monat höher liegen als das was das Kindergeld bringt, wie Kita oder Schulbücher. Gerade wenn Schulbücher keine Privatsache mehr sind sondern Aufgabe des Staates hört vielleicht der Unsinn auf jedes Jahr neue Schulbücher mit eigentlich dem selben Inhalt herauszubringen auf. Auch beim Thema Schulspeisung, mir geht es um das wohl der Kinder, schön wenn ihr hier behütet aufgewachsen seid und es jeden Tag warmes Essen gab (war bei mir übrigens auch so), nur gibt es genug Kinder in Deutschland die eben nicht das richtige oder was warmes zu Essen bekommen, teilweise nur Junkfood oder mal gar nix. Auch mal die eigene Blase verlassen das es leider nicht immer so behütet ist. Gerade mit dem Kindergeld könnte man sehr viel sinnvolles für Kinder tun das auch uns am Ende mehr hilft als das pure Auszahlen des Kindergeldes. Bei der GRV sind sich hier doch auch viele einig das es besser ist der Staat verwaltet das als wenn jeder jeden Monat die GRV Beträge selbst anlegt, das würde wohl auch mit Schwung in die Hose gehen.

  • Mischu
    Sicherlich traurig aber leider wahr. Das ist aber ein Problem, dass Du auch mit Schulspeisungen nicht lösen wirst. Es gibt Menschen, die keine Kinder bekommen bzw. 'erziehen' dürften. Schlichtweg weil Ihnen dazu die notwendige Reife/Verantwortungsgefühl fehlt!

  • Ich kann nichts dafür, wie andere Leute (in Deutschland) ihre Politiker sehen.

    Ich kann nichts dafür, wenn Du pauschal und generell den Bürgern in einem Nachbarland (Schweiz) mehr "Vernunft" unterstellst, als den Bürgern hierzulande.

    Siehe hier:

    Hierzulande fehlt es an Vernunft, was solche Abstimmungen angeht.

    In dem Kontext:

    Ansonsten - wenn zu einer Volksabstimmung 30% gehen, dann ist das Thema für 70% nicht ausreichend wichtig. Daraus besondere Begeisterung abzuleiten… naja…

    Ansonsten - wenn zur letzten Europa- (präziser EU-, denn Europa ist nur eine Landmasse) Wahl nur rund die Hälfte der Menschen hierzulande überhaupt wählen gehen, dann ist das Thema für rund 50% nicht ausreichend wichtig. Daraus besondere Begeisterung für die indirekte Demokratie und die real existierende EU abzuleiten ... naja ...

    Bzgl Vernunft kannst du mir ja gerne helfen zu verstehen, warum Leute einerseits den schlechten ÖPNV beklagen, aber neue Signale und Verkabelung auf der Riedbahn ablehnen.

    Bzgl. Vernunft kannst du mir ja gerne helfen zu verstehen, warum Leute in Berlin einerseits den Wohnraummangel in der Stadt massiv beklagen (und u. a. Enteignungen von Wohnungen fordern - unabhängig von den gigantischen Kosten (Stichwort: Entschädigungen): Wie entsteht so mehr Wohnraum ... ?), aber eine adäquate Bebauung des Tempelhofer Feldes (über 350 Hektar meines Wissens und größte innerstädtische Freifläche der Welt ...) von den Berlinern mehrheitlich abgelehnt wird (Volksentscheid 2014). Diese ablehnende Haltung gilt nach meiner Erinnerung sogar für eine nur Randbebauung.


    Zum dem von Dir attestierten "Mehr an Vernunft" beim Schweizer generell im Vergleich zum Deutschen: Nach meiner Erinnerung haben bei der letzten Schweizer Volksinitiative samt Abstimmung ("Keine 10 Millionen Schweiz" die Einwohnerzahl betreffend - nicht den Kontostand in CHF betreffend ...) bei einer Wahlbeteiligung von rund 59% (deutlich mehr übrigens als bei den letzten Europa-Wahlen ...) über 45% der Schweizer für die insgesamt abgelehnte Initiative gestimmt. Das von Dir festgestellte pauschale "Mehr an Vernunft" bei den Schweizern gegenüber den Deutschen scheint mir auf sehr bis äußert tönernen Füßchen zu stehen. Nichtsdestotrotz und immerhin: Die Schweizer Bürger konnten direkt und selbst darüber abstimmen und entscheiden.

    (Zahlen aus der Erinnerung; Kundigere mögen das gerne korrigieren).

  • Ansonsten - wenn zur letzten Europa- (präziser EU-, denn Europa ist nur eine Landmasse) Wahl nur rund die Hälfte der Menschen hierzulande überhaupt wählen gehen, dann ist das Thema für rund 50% nicht ausreichend wichtig.

    (…)


    Zum dem von Dir attestierten "Mehr an Vernunft" beim Schweizer generell im Vergleich zum Deutschen: Nach meiner Erinnerung haben bei der letzten Schweizer Volksinitiative samt Abstimmung ("Keine 10 Millionen Schweiz" die Einwohnerzahl betreffend - nicht den Kontostand in CHF betreffend ...) bei einer Wahlbeteiligung von rund 59% (deutlich mehr übrigens als bei den letzten Europa-Wahlen ...) über 45% der Schweizer für die abgelehnte Initiative gestimmt.

    Keine Ahnung, warum die Leute nicht zur Wahl zum EU-Parlament gehen. Wer nicht hingeht, muss mit dem leben, was die wählen , die hingehen.

    Ich sehe nicht, was am Ergebnis dieses Volksentscheids unvernünftig sein soll.

  • Der Kinderfreibetrag trägt erstmal dem Rechnung, dass man mehr Personen versorgt und nicht wie ein Single besteuert wird. Das halte ich erstmal für fair. Das Kindergeld sorgt dafür, dass nicht nur Gutverdiener davon profitieren. Auch das halte ich für eine faire Sache.

  • Der Kinderfreibetrag trägt erstmal dem Rechnung, dass man mehr Personen versorgt und nicht wie ein Single besteuert wird. Das halte ich erstmal für fair. Das Kindergeld sorgt dafür, dass nicht nur Gutverdiener davon profitieren. Auch das halte ich für eine faire Sache.

    Manche scheinen den Sinn des Kindergeldes offenbar nicht zu verstehen.

  • Keine Ahnung, warum die Leute nicht zur Wahl zum EU-Parlament gehen.

    Ein Grund könnte - neben anderen - beispielsweise sein, daß nach der Wahl zum EU-Parlament nicht der eigentliche Wahlsieger, sondern eine ganz andere Person an äußerst prominenter Stelle installiert wird - die vorher nicht mal auf dem Wahlzettel stand ... ^^

    Ich sehe nicht, was am Ergebnis dieses Volksentscheids unvernünftig sein soll.

    Du hast gar nicht verstanden, daß es mir hierbei (im "Vernunft"-Vergleich "Schweiz vs Deutschland") um die immerhin 45,2% ging, die der Initiative zugestimmt hatten ... ?

    Siehe hier:

    Zum dem von Dir attestierten "Mehr an Vernunft" beim Schweizer generell im Vergleich zum Deutschen: Nach meiner Erinnerung haben bei der letzten Schweizer Volksinitiative samt Abstimmung ("Keine 10 Millionen Schweiz" die Einwohnerzahl betreffend - nicht den Kontostand in CHF betreffend ...) bei einer Wahlbeteiligung von rund 59% (deutlich mehr übrigens als bei den letzten Europa-Wahlen ...) über 45% der Schweizer für die insgesamt abgelehnte Initiative gestimmt. Das von Dir festgestellte pauschale "Mehr an Vernunft" bei den Schweizern gegenüber den Deutschen scheint mir auf sehr bis äußert tönernen Füßchen zu stehen. Nichtsdestotrotz und immerhin: Die Schweizer Bürger konnten direkt und selbst darüber abstimmen und entscheiden.

    (nunmehr gefettet von mir).

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