Wie wäre es denn mal mit einer jährlichen Anpassung des Steuerfreibetrags an die Inflationsrate? Der Grundfreibetrag (Existenzminimum) wird ja auch jährlich erhöht.
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Seit der Einführung der Abgeltungssteuer wurde der Freibetrag einmal erhöht (von 801€->1000€). Das war es dann aber auch.
Lt. KI müsste der Freibetrag rein Inflationsbereinigt inzwischen bei 1.150€ liegen.
Wo müßte "lautt KI" der Sparerfreibetrag des Jahres 1999 mit damals 6.000 DM plus 100 DM Werbungskostenpauschale (6.100 DM) "inflationsbereinigt" heute im Jahr 2026 liegen ... ?
Unabhängig davon: Die drastische ("inflationsbereinigt" noch viel drastischere) Absenkung des Sparerfreibetrag könnte vor dem Hintergrund zu erklären sein, daß die Bedeutung privaten Sparens und privater Altersvorsorge aus Sicht der Politik seit dem Jahr 1999 aufgrund der hervorragenden Entwicklung der Gesetzlichen Rente sowie einer sehr günstigen demographischen Entwicklung (das Umlagesystem der GRV betreffend) signifikant abgenommen hat ...
Nicht eine Diskussion über eine mögliche Erhöhung der KapEST. Und wenn's nur ein halbes Prozent wäre.
Ein Fall für Kundigere als meine Wenigkeit.
Nur aus der (in dem Fall schwachen) Erinnerung: Ging es damals (2009 herum) als offiziell erklärte politische Absicht nicht um eine "Vereinfachung des Steuersystems" (warum eigentlich, denn unser Steuersystem war doch bereits einfach und transparent ... ?) und das "Schließen von Steuerschlupflöchern" via der Einführung einer Abgeltungssteuer mit einem generellen Steuersatz von pauschal 25% auf Kapitalerträge (plus Soli plus ggf. Kirchensteuer) - wobei die drastische Absenkung des Sparerfreibetrags als Ergebnis (Kompensation) dieser politischen Reformen (im Gesamtpaket) zu sehen oder zu verstehen sein könnte ... ?