Hallo zusammen,
wir möchten ab 2027 bis 2051 nur noch von Zinsen und dem Ersparten leben.
Rente gibt's frühestens ab 2037, die wegen jahrzehntelanger Selbstständigkeit aber nicht mehr als 350 € mtl. betragen wird.
Es bedarf einem Rendite- und Entnahmeplan, der maximal risikoarm sein sollte, somit aber renditeschwach sein wird.
Unsere ersten Überlegungen sehen daher wie folgt aus.
Monatlich sollen ca. 3.400 € übrig bleiben. Fixkosten belaufen sich auf ca. 2.000 € monatlich.
Wir nehmen an, dass ca. 400 - 700 € monatlich nicht gebraucht werden und auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt werden könnten.
Die 700 K Anlagevolumen, mit angedachten 3% jährlich, dürfen bis 2051 komplett aufgebraucht sein.
Grundfreibetrag , Sparer-Pauschbetrag, Sonderausgaben-Pauschbetrag 26.768 € jährlich sind berücksichtigt, jährliche Inflation noch nicht.
Zusätzlich liegen auf einem Tagesgeldkonto ca. 150 K zum Investieren und für Sonstiges bereit.
Sollten wir nach 2051 noch munter sein, wird die Eigentumswohnung verkauft und es geht ab ins betreute Wohnen o. ä..
Was bisher noch unklar ist, wie und wo das Festgeld angelegt wird und ob eine monatliche oder jährliche Auszahlung erfolgt.
Nichtveranlagungsbescheinigung wird beantragt, setzt aber voraus, dass alles bei deutschen Banken angelegt sein muss.
Ansonsten soll es über die Steuererklärung und Günstigerprüfung laufen. Dabei ginge allerdings der Zinseszins verloren.
Zinsportale sind scheinbar die derzeit beste Lösung um das Anlagevolumen mit wenig Aufwand aufzuteilen, um die maximale Einlagensicherung zu gewährleisten.
Was mich beschäftigt ist die recht geringe Rendite von nur 3%.
Hat jemand einen Tipp oder kennt Banken die ab 4% aufwärts auf Festgeld zahlen, gerne auch bis 10 Jahre? Auf den einsehbaren Markt findet sich nichts.
ETFs, Anleihen jeder Art, Aktien sind alle schön und gut. Aber für das Anlagevolumen soll zwingend eine Konstante her.
VG Aussteiger