TER des Vanguard FTSE All World sinkt auf 0,14%

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  • Macht mir die Entscheidung zwischen xtrackers und vanguard wieder schwerer für den nächsten Wechsel.

    Xtrackers hat jetzt immerhin 70mio Fondsvolumen erreicht und die Positionen ein Stück weit aufgebaut. Wenn man genauer schaut sind da aber auch noch einige Basteleien wie ein India Swap etf in den vorderen Positionen enthalten. Ich denke die 100mio werden dann in den ersten 6 Monaten locker erreicht.

    Irgendwie bin ich auch verwirrt, dass laut factsheet an Position folgendes ist: IE00BYQNZ507

  • Macht mir die Entscheidung zwischen xtrackers und vanguard wieder schwerer für den nächsten Wechsel.

    Xtrackers hat jetzt immerhin 70mio Fondsvolumen erreicht und die Positionen ein Stück weit aufgebaut. Wenn man genauer schaut sind da aber auch noch einige Basteleien wie ein India Swap etf in den vorderen Positionen enthalten. Ich denke die 100mio werden dann in den ersten 6 Monaten locker erreicht.

    Ja, das denke ich auch.

    Laut Fondsweb hat Xtrackers mit 0,03 % auch die Transaktionskosten im Griff. Mit Gesamtkosten von 0,07 % TER und 0,03 % Transaktionskosten, also 0,10 %, unterbietet Xtrackers damit sogar den bisherigen Welt-ETF-Preissieger Amundi Prime All-World, der zuletzt bei gleicher TER, aber 0,05 % Transaktionskosten lag.

    Der FTSE All-World von Xtrackers ist damit schon ein sehr gutes Angebot. Anfangs natürlich noch mit etwas höherem Spread, aber das sollte sich über die Zeit geben.

  • Macht mir die Entscheidung zwischen xtrackers und vanguard wieder schwerer für den nächsten Wechsel.

    Vielleicht hilft dir die Tatsache, dass bei Xtrackers ein deutsches und kein ausländisches Unternehmen die Stimmrechte bei den Hauptversammlungen der Aktiengesellschaften ausübt etwas bei deiner Entscheidungsfindung.

  • Das ist offenbar ein Geldmarktfonds, der mit 3.4% unter den top 3 Positionen ist. Kann das jemand erklären? Wirkt auf mich eher ungewöhnlich.

    Ist ein sehr neuer und noch kleiner ETF. Vermutlich ist es einfach die Cashreserve, die für den Kauf neuer Anteile gehalten wird.
    Bei einem kleinen Fondsvolumen macht sie natürlich prozentual mehr aus. Hätte der ETF schon das 10-fache Volumen, wären es gerade mal 0,34%.

  • Ist ein sehr neuer und noch kleiner ETF. Vermutlich ist es einfach die Cashreserve, die für den Kauf neuer Anteile gehalten wird.
    Bei einem kleinen Fondsvolumen macht sie natürlich prozentual mehr aus. Hätte der ETF schon das 10-fache Volumen, wären es gerade mal 0,34%.

    So sehe ich das auch. Jeder Aktien-ETF hat einen gewissen Cash-Bestand … so eine Reserve, eingegangenene und noch nicht re-investierte Dividenden, usw.

  • Die Frage sollte doch eher sein, wie die abstimmen und nicht aus welchem Land sie kommen.

    Ja klar, aber es gibt doch einen Zusammenhang zwischen beidem. Über eine deutsche Fondsgesellschaft fließt eine deutsch-europäische Sichtweise in die Hauptversammlungen ein. Bspw. bei Themen wie (überzogener) Vorstandsgehälter, Unabhängigkeit in Kontrollgremien, Einhaltung von Klimazielen, Diverisitätsrichtlinien, etc.

  • ...Einhaltung von Klimazielen...

    Ich habe mir nur diesen Punkt herausgegriffen, weil mir bisher niemand erklären kann, welchen Einfluss der ETF-Emittent hier wie genau nehmen soll!?
    xtrackers hat hunderte von ETF in seinem Portfolio. Sowohl welche nach nachhaltigen ESG/SRI-Kriterien als auch ETF ohne solche Kriterien.
    Nun kommt es zur Hauptversammlung bei nVidia, deren Aktien ja in vielen xtrackers ETF enthalten sind. Wieder nachhaltige ESG/SRI als auch ETF ohne solche Kriterien.

    Wie soll den nun xtrackers mit seinem Stimmanteil Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von nVidia nehmen? :/
    Mehr in Richtung Nachhaltigkeit? Oder eher doch nicht, weil 51% aller nVidia Anteile die von xtrackers verwaltet werden ja doch in 'normalen' ETF stecken?:/

    Wenn mir das allein mal nur am Beispiel von 'Klimazielen' erklären könnte welche Rolle der ETF Emittent da konkret spielen soll wäre ich begeistert.

    PS: Ich erwarte von einem ETF-Emittenten, dass er sich neutral gegenüber allen Anlegern verhält! Nicht mehr und nicht weniger.
    Wenn ich einen besonderen Impact durch den ETF-Emittenten erwarte, dann muss ich mir einen Anbieter suchen der so etwas auch explizit in seinen Anlagerichtlinien herausstellt. Die Umweltbank bietet z.B. einen solchen ETF an. Da würde ich dann auch erwarten bzw. voraussetzten, dass hier im Sinne der Anlagerichtlinien der Umweltbank abgestimmt wird.

  • Ich würde mich im Zweifel immer für einen europäischen Anbieter entscheiden.

    Das hat für eine ganze Reihe von Anlegern bei Amundi, bzw. deren europäischen Vorgängern wie Comstage, Lyxor eher nicht so gut funktioniert. :/
    Ich würde mich in Zweifel eher für den günstigen/großen ETF entscheiden. Je größer der ETF um so geringer die Wahrscheinlichkeit dass der Emittent den ETF auflöst/verschmilzt.

  • Unabhängigkeit in Kontrollgremien

    Damit gehe ich d'accord. Governance ist immer wichtig, egal ob gezielt nachhaltig oder nicht

    Einhaltung von Klimazielen, Diverisitätsrichtlinien

    Und in diskutablen Punkten soll sich die Fondsgesellschaft raushalten, erst recht wenn diese die Gefahr bergen, dass die Profitabilität in Gefahr ist. Ich investiere absichtlich in ein neutrales Portfolio. Für die Spielregeln ist der Staat zuständig und Diskriminierung auf Basis von Hautfarbe, Geschlecht oder Ethnie kann man nur ablehnen

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