Radversicherung oder Bikeleasing?

KI-Zusammenfassung

: Soll ein etwa 4.000 € teures Gravelbike in Berlin über JobRad-Leasing bei der Arbeitgeberin der Freundin oder per Kauf mit Hausrat- oder Fahrradversicherung abgesichert werden, wenn nur ein mit Vorhängeschloss gesicherter Keller-Holzverschlag bleibt? Die Community sieht keine klare Tendenz für Leasing oder Kauf. Häufig genannt werden eine sicherere Unterbringung, etwa Wohnung oder Einzelbox, sowie ein genauer Blick auf Versicherungssumme, Lagerort, Nachtdeckung und Schlosspflichten. Beim Leasing bleiben vor allem die 36 Monate Laufzeit, die Nutzung durch eine andere Person und die finanziellen Folgen eines Diebstahls offen.

Soll ein etwa 4.000 € teures Gravelbike in Berlin über JobRad-Leasing bei der Arbeitgeberin der Freundin oder per Kauf mit Hausrat- oder Fahrradversicherung abgesichert werden, wenn nur ein mit Vorhängeschloss gesicherter Keller-Holzverschlag bleibt? Die Community sieht keine klare Tendenz für Leasing oder Kauf. Häufig genannt werden eine sicherere Unterbringung, etwa Wohnung oder Einzelbox, sowie ein genauer Blick auf Versicherungssumme, Lagerort, Nachtdeckung und Schlosspflichten. Beim Leasing bleiben vor allem die 36 Monate Laufzeit, die Nutzung durch eine andere Person und die finanziellen Folgen eines Diebstahls offen.

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  • Moin liebe Finanztip-Community,


    gerne würde ich mir folgendes Rad hier kaufen: https://www.rosebikes.de/p/rose-backroa…Supersonic+Grey


    Aktuell gibt es ein Angebot für 4000€ - sprich eine ordentliche Summe. Da ich in Berlin wohne und „nur“ einen klassischen Holzverschlagkeller habe, der nicht unbedingt so einbruchsicher ist, will ich das Rad versichern. Nun gibt es aus meiner Sicht (aber ergänzt mich gerne) zwei Optionen.

    Option 1:

    Rad über Jobrad leasen (Vollkasko-Versicherung ist inklusive). Da mein Arbeitgeber das nicht anbietet, müsste ich das Fahrrad über meine Freundin bei ihrem Arbeitgeber leasen. Die Vertragslaufzeiten beziehen sich ja immer auf 36 Monate. In der aktuellen Situation ist man ja nie sicher, ob man so lange seinen Job behält. Wie bewertet ihr diese Variante? Zudem kann hier nicht auf den Angebotspreis zurückgegriffen werden, da Leasing nur über den Listenpreis geht.

    Option 2:

    Rad im Angebot kaufen und eine zusätzliche RadVersicherung abschließen - oder eine Hausrat? Hier kenne ich mich aber absolut nicht aus …


    Könntet ihr mich bei dieser Frage ein wenig unterstützen?

    Besten Dank schonmal vorab :)

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  • Hallo ThomasChristian,

    Da ich in Berlin wohne und „nur“ einen klassischen Holzverschlagkeller habe, der nicht unbedingt so einbruchsicher ist, will ich das Rad versichern.

    Rad kaufen und mit in die Wohnung nehmen (habe ich erlebt). Die Versicherung bezahlt Ihnen genau einmal den Diebstahl, wenn Sie überhaupt für Berlin ein bezahlbares Angebot bekommen.

    Für den Alltag sich mit dem billigsten Rad, das gerade so fährt, zufriedengeben.

    Gruß Pumphut

  • Hallo Pumphut,


    besten Dank für Ihre Hilfe. Die Wohnung bietet leider absolut keinen Platz für das Unterstellen. Das Fahrrad kann also nur im Kellerabteil in einer „Holzbox“ mit Vorhängeschloss untergebracht werden.

    Ein Alltagsrad habe ich bereits jetzt :)

  • Das ist ein sehr sportliches Gravelbike. Wird es ausschließlich zum Sport genutzt? Falls das so ist (und das würde ich dringend empfehlen), besteht das höchste Risiko tatsächlich im Keller.

    Auch ich würde so ein Rad immer mit in die Wohnung nehmen, es gibt schöne Wandhalterungen, da nimmt es kaum Platz weg und sieht auch noch gut aus an der Wand.

    Falls wirklich nur der Holzverschlag im Keller in Frage kommt, würde ich den als erstes blickdicht auskleiden. Für das Risiko im Keller reicht die normale Hausratversicherung, dort sind Fahrräder im allgemeinen zum Wiederbeschaffungswert (das ist der Preis eines äquivalenten neuen Rades) mitversichert. Allerdings gibt es dann unterwegs keinen Schutz, daher nie irgendwo daußen angeschlossen stehen lassen!

  • Vermutlich am günstigsten ist für Hausratsversicherung. Aber darauf achten, dass explizit Fahrräder bis zu dir Höhe mitversichert sind (kann man bei z.B. CHECK24 angeben).

    Dann darauf acht geben, dass Versicherungsschutz auch besteht wenn es nachts zwar angeschossen aber nicht in einem sicheren Raum ist.

    Mit wurde vor Jahren Mal ein Rad vor der Tür geklaut und die Versicherung hat bezahlt (waren aber dass "nur" 800 Euro).

    BusinessBike lohnt sich nicht, wenn der Arbeitgeber nicht viel dazu zahlt.

    Mit der Empfehlung von Pumphut "billigstes Bike", gehe ich nicht mehr mit, seitdem ich ordentliche Räder fahre (so um die 1500-2000 Eur).

  • Für ein Fahrrad lohnt sich in der Regel keine Versicherung, da

    - der Verlust nicht existenzbedrohend, aber sehr wahrscheinlich ist

    - und die Versicherung zudem viele Betrugsfälle gemeldet bekommt, wo Versicherungsnehmer einfach nur ein neues Fahrrad kaufen wollen.

    Bei Deinen Optionen solltest Du ganz genau das Kleingedruckte lesen.

    Option 1 - Jobrad: Lassen die Bedingungen überhaupt einen Vertrag zu, bei dem das Fahrrad gar nicht als Jobrad von der Arbeitnehmerin, sondern von Dritten genutzt wird? Ist die Versicherung dann überhaupt gültig und zahlt sie auch bei Überlassung an Dritte?

    Alle Optionen:

    - zahlt die Versicherung überhaupt, wenn das Fahrrad außerhalb der Wohnung abgestellt wird? Unter welchen Bedingungen und Sicherheitsvorkehrungen? Auch über Nacht? Nachweise? Entschädigungshöhe (nur Zeitwert?)?

    - eine Hausratsversicherung dürfte weniger betrugsanfällig (= billiger und bessere Bedingungen) als eine reine Radversicherung sein. Aber auch da muss das Fahrrad vermutlich in einem vernünftigen Verhältnis zum Gesamtwert des Hausrats (häufig zB 1 oder 2%) stehen.

    Wenn die Wohnung so klein ist, dass nicht mal ein Fahrrad hineinpasst, bezweifle ich, dass sich eine Hausratsversicherung findet, die ein 4.000-Euro-Rad mal eben so „mitversichert“. Jedenfalls nicht zu einem günstigen Preis.

  • Meine Sicht auf Versicherungen sieht etwas minimalistischer aus. Das bedeutet, ich versichere nur das was mir Existenz bedrohend erscheint. Deshalb würde ich kein Fahrrad versichern, auch dann nicht wenn es etwas hochwertiger ist, denn das ist vergleichsweise viel zu teuer.

  • Hab mal einen Bericht im TV über abschließbare Einzelboxen in Berlin gesehen, vielleicht hast Du sowas ja in Deiner Nähe.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Wenn die Wohnung so klein ist, dass nicht mal ein Fahrrad hineinpasst, bezweifle ich, dass sich eine Hausratsversicherung findet, die ein 4.000-Euro-Rad mal eben so „mitversichert“. Jedenfalls nicht zu einem günstigen Preis.

    Gerade dann lohnt es sich.

    Z.b. Ammerländer, im Tarif Excellent bis zur Versicherungssumme versichert, auch wenn es draußen angeschlossen ist. Bei kleiner Wohnung unter 50 eur im Jahr.

    NV Versicherung im Tarif max bis 5000 und in Premium bis 10.000 Eur drin.

  • Wir zahlen bei unserer Hauseat jährlich 15€ für den Diebstahlschutz unserer E-Bikes. Versicherungswert bis 10.000€ (geringer ging nicht).


    Sind bei dem Anbieter auch mit Rechtsschutz, Gebäudeversicherung, Haftpflicht, Betriebshaftpflicht etc.

  • Unabhängig von der Versicherungsfrage würde ich ein neues Fahrrad immer codieren lassen. Hier (Ba-Wü) macht das die Verkehrswacht, für Berlin müsstest du nachschauen. Der örtliche ADFC kann ggfs. auch Auskunft geben.

    Allerdings ist eine Codierung von geleasten Fahrrädern afaik nicht möglich, weil du nur Besitzer, nicht aber Eigentümer bist.

  • Meine Sicht auf Versicherungen sieht etwas minimalistischer aus. Das bedeutet, ich versichere nur das was mir Existenz bedrohend erscheint. Deshalb würde ich kein Fahrrad versichern, auch dann nicht wenn es etwas hochwertiger ist, denn das ist vergleichsweise viel zu teuer.

    Unseren Nachbarn wurden jetzt zum 3. Mal die versicherten Fahrräder gestohlen. Einmal aus dem Keller, einmal wurden die abends am Auto angebracht weil es am nächsten tag in den Urlaub gehen sollte, und einmal vor der Tür für eine Nacht. Waren jedesmal mit guten Schlössern die von der Versicherung vorgegeben waren abgeschlossen. In zwei der Fälle waren die Räder keinen Monat alt. Also bei uns würde ich sowas gar nicht erst kaufen. Aber wenn ich es haben wollte auf jeden Fall versichern. Denn die Frage ist nicht ob es gestohlen wird, sondern wann. Gehe davon aus das Berlin da in einer ähnlichen Liga spielt.

  • einmal wurden die abends am Auto angebracht weil es am nächsten tag in den Urlaub gehen sollte, und einmal vor der Tür für eine Nacht.

    Zahlte denn da auch jedes Mal die Versicherung, wenn die Räder quasi „auf dem Silbertablett“ serviert wurden, trotz Schloss? Oder wurde da eine gewisse „Mithaft“ ins Spiel gebracht?

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