Hausratversicherung

Schutz bei Einbruch, Brand und Wasserschäden

Henriette Neubert
Expertin für Versicherungen
28. Juli 2021
Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einer Hausratversicherung sicherst Du Dein Hab und Gut finanziell ab. Sie springt ein bei Schäden durch Feuer, ausgetretenes Leitungswasser, Sturm; aber auch bei Einbruchdiebstahl, Vandalismus und Raub.
  • Eine Hausratversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn Du den Verlust Deiner Sachen nicht selbst ausgleichen kannst oder willst.
  • Bei der Hausratversicherung gibt es Klauseln, auf die Du besonders achten solltest. Welche das sind, sagen wir Dir.
So gehst Du vor
  • Überlege, wie viel Dein Hausrat wert ist und ob Du im Schadensfall selbst dafür aufkommen könntest. Bedenke, dass Du beschädigte oder gestohlene Sachen wahrscheinlich zum Neupreis wiederbeschaffen musst.
  • Schau Dir die von uns aufgeführten Punkte an, die in Deinem Versicherungsvertrag besonders wichtig sind. Achte auch darauf, ob Du besonderen Schutz für Dein Fahrrad brauchst, oder gegen Elementarschäden wie Überschwemmung.
  • Nutze dann ein Vergleichsportal, um den für Dich passenden Tarif zu finden. Wir von Finanztip empfehlen Dir dafür Mr-Money.

Die Starkregen-Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz zeigt, dass Unwetter mit verheerenden Schäden viel mehr Haushalte treffen können als gedacht. Wie Du Ver­si­che­rungs­schutz gegen die finanziellen Folgen solcher Unwetter bekommst, zeigen wir Dir in diesem Ratgeber und den Ratgebern Elementarschaden und Hausrat

Der Naturgefahren-Check (ZÜRS Geo) der deutschen Versicherungsunternehmen soll künftig auch Starkregenereignisse zeigen. Damit bekommst Du ein besseres Gefühl, wie gefährdet Dein Haus oder Deine Wohnung ist. Wir informieren Dich, sobald der Service verfügbar ist.

Ein Wasserrohrbruch kann die Möbel und den Fußbodenbelag ruinieren, eine vergessene Kerze verursacht einen Wohnzimmerbrand, ein Einbrecher klaut Bargeld und den teuren Fernseher oder randaliert, weil er nichts findet.

All diese Ereignisse strapazieren nicht nur die Nerven, sondern verursachen auch Kosten. Wie hoch diese sind, hängt davon ab, wie viel Dein Hausrat wert und wie groß der entstandene Schaden ist. Vor allem wenn Du Dich gerade komplett neu eingerichtet hast oder hochpreisige Möbel besitzt, können Schäden teuer werden. Eine Hausratversicherung hilft, nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Doch nur, wenn Du die richtige hast. Denn ob sie im Fall der Fälle zahlt, hängt nicht nur davon ab, was passiert ist, sondern auch, welchen Schutz Du gewählt hast.

Wer braucht eine Hausratversicherung?

Ob Du eine Hausratversicherung abschließt, ist Deine persönliche Entscheidung, es gibt keine Versicherungspflicht, wie etwa bei der Kfz-Versicherung. Wenn Du das Risiko eines Schadens in Deinen vier Wänden als gering einschätzt oder Du Deinen Hausrat zur Not auch aus der eigenen Tasche nochmal anschaffen könntest, benötigst Du keine Hausratversicherung.

Möchtest Du das finanzielle Risiko eines eventuell eintretenden Schadens dagegen nicht allein tragen, kannst Du eine Hausratversicherung abschließen. Sie deckt alles ab, was in Deiner Wohnung, aber nicht fest am Haus verbaut ist: Möbel, Teppiche, Kleidung, Bücher oder Fahrräder. Außerdem auch die Einbauküche, wenn sie Dir gehört.

Sinnvoll ist diese Versicherung also vor allem, wenn Du viel Geld in Deine Einrichtung gesteckt hast und zum Beispiel nach einem Brand oder Einbruchdiebstahl die beschädigten oder gestohlenen Gegenstände nicht auf eigene Kosten neu anschaffen kannst oder willst.

Denke aber auch daran: Die Hausratversicherung soll ein Schutz vor dem finanziellen Ruin sein und nicht jeden kleinen Schaden absichern.

Was zahlt die Hausratversicherung?

Für welche Schäden Deine Hausratversicherung in welcher Höhe einspringt und welche Gegenstände versichert sind, ist ganz genau in den Vertragsbedingungen geregelt. Auch wenn sich die einzelnen Tarife voneinander unterscheiden, gibt es einige Regelungen, die in allen Tarifen enthalten sind.

Der Versicherungsort

Der Ver­si­che­rungs­schutz gilt für Deine Wohnung oder Dein Haus, also den Ort, an dem Du dauerhaft wohnst und den Du bei Vertragsabschluss angegeben hast. Zur Wohnung gehören auch Terrasse und Anbauten, Kellerräume sowie privat genutzte Räume oder Garagen in der Nähe der Wohnung.

Räume, die Du ausschließlich gewerblich oder beruflich nutzt, gehören nicht zum versicherten Wohnort, wenn Du sie über einen separaten Eingang betreten kannst. Deine berufliche Werkstatt in der Garage neben Deinem Einfamilienhaus ist demnach nicht in den Ver­si­che­rungs­schutz eingeschlossen, ein häusliches Arbeitszimmer hingegen schon.

Nicht immer müssen die versicherten Gegenstände aber bei Dir zuhause lagern. Wird Dir etwa während eines Urlaubs die Uhr aus dem Hotelzimmer geklaut, ist das ebenfalls versichert. Doch Achtung: Eine solche Außenversicherung greift zeitlich nur begrenzt – meist für maximal drei Monate, wenn Du oder eine mitversicherte Person auf Reisen sind.

Wenn Du Kinder hast, die in einer eigenen Wohnung leben und gerade eine Ausbildung oder ein freiwilliges Jahr absolvieren, gilt auch für sie beziehungsweise deren Hausrat die Außenversicherung.

Das decken alle Hausratversicherungen ab

Die Hausratversicherung zahlt, wenn Dein Hausrat durch klar definierte Ereignisse beschädigt wird oder abhandenkommt. Zu diesen Ereignissen zählen:

  • Brand, Blitzschlag und daraus resultierende Überspannung, Explosion, Implosion;
  • Einbruchdiebstahl (auch der Versuch) und Vandalismus;
  • Austritt von Leitungswasser;
  • Naturgefahren wie Sturm oder Hagel.

Du bist also zum Beispiel versichert, wenn der Blitz in Deinem Wohnhaus einschlägt und durch Überspannung Deinen Fernseher zerstört. Auch wenn Hagel Deine Markise zerschlägt oder ein Wasserrohrbruch Deinen Teppich ruiniert, sind das Fälle für Deine Hausratversicherung.

Auch der klassische Wohnungseinbruch ist versichert. Die Versicherung kommt in diesem Fall nicht nur für gestohlene Gegenstände auf, sondern auch für das zerstörte Türschloss oder Fenster. Wenn Dir der Schlüssel geklaut wird und in der Folge ein Diebstahl passiert, ist auch das abgesichert. Ebenso der räuberische Diebstahl, also Diebstahl unter Gewaltandrohung.

Im Zusammenhang mit einem Einbruch ebenfalls von der Hausratversicherung gedeckt ist Vandalismus – also wenn ein Einbrecher Deine Einrichtung mutwillig beschädigt oder zerstört.

Das gehört alles zum Hausrat

Zum Hausrat gehören zum Beispiel Möbel, Haushaltsgegenstände und -geräte sowie Kleidung. Auch geliehene Gegenstände sind durch die Hausratversicherung geschützt. Die Einbauküche gehört zum Hausrat, wenn Du die Küche eingebaut oder dafür bezahlt hast. Das gilt auch für Laminat, das Du als Mieter in der Wohnung verlegt hast.

Die Versicherung deckt auch Schäden an privat genutzten Antennen und Markisen ab. Ob Gartenmöbel versichert sind und in welchem Ausmaß, hängt vom Anbieter ab.

So viel erstattet die Hausratversicherung

Im Schadensfall ersetzt Dir die Versicherung den Schaden zum Neuwert. Auch wenn Deine Couch schon fünf Jahre alt war, erhältst Du einen Betrag, der ausreicht, um Dir eine gleichartige, neue Couch zu kaufen. 

Wertsachen wie Schmuck und Bargeld erstattet die Hausratversicherung in aller Regel nur bis zu einer bestimmten Obergrenze, meist liegt diese bei 20 bis 25 Prozent der Versicherungssumme. Außerdem gibt es Obergrenzen für Bargeld, Schmuck, Briefmarken, Münzen sowie Urkunden wie Wertpapiere oder Sparbücher, wenn Du solche Wertsachen ungesichert in der Wohnung aufbewahrst. Über diesen versicherten Wert hinaus müssen Wertgegenstände in speziellen Schutzschränken (Safe oder Tresor) aufbewahrt werden, damit Ver­si­che­rungs­schutz besteht.

Diese Kosten ersetzt die Versicherung

Zu den versicherten Kosten zählt aber nicht nur der Neuwert Deines zerstörten oder gestohlenen Hausrates. Auch weitere Kosten, die durch den Schadensfall verursacht wurden, sind versichert. Hierzu zählen zum Beispiel die Kosten für das Aufräumen, Reparaturen, ein Hotel, wenn Du nach einem Brand Deine Wohnung nicht nutzen kannst (zeitlich begrenzt, je nach Tarif) oder die Bewachung Deiner Wohnung, falls sie sich nicht mehr verschließen lässt.

Hast Du eine Selbstbeteiligung gewählt, ist das die Summe, die Du bei jedem Schaden maximal selbst trägst. Die Versicherung kürzt ihre Zahlung um diesen Betrag.

In einigen Fällen zahlt die Hausratversicherung nicht 

Fällt ein Gegenstand anlasslos herunter oder geht einfach kaputt, ist er nicht versichert. Die Versicherung zahlt in der Regel nicht, wenn Du ohne Gewaltanwendung auf der Straße bestohlen wirst. Auch Schäden infolge von Krieg, inneren Unruhen und durch Kernenergie sind nicht abgesichert.

Wird Dir Dein Fahrrad außerhalb Deiner vier Wände geklaut, ist dies in den meisten Tarifen nicht von der Hausratversicherung abgedeckt. Auch bei einem Einbruchdiebstahl sind Fahrräder in der Regel nur bis zu 1 Prozent der Versicherungssumme abgesichert. Allerdings kannst Du es mit einer Zusatzvereinbarung, der sogenannten Fahrradklausel, umfangreicher absichern. Dadurch wird die Versicherung allerdings teurer. Um wie viel, hängt vom Wert Deines Fahrrads ab.

Inzwischen bieten einige Hausratversicherer auch umfangreichere Fahrradabsicherungen an, zu relativ günstigen Beiträgen. Bevor Du ein solches Angebot annimmst, schau unbedingt in das Kleingedruckte: Was ist genau im Schadensfall geregelt, wenn das Fahrrad nachts auf der Straße angeschlossen steht und geklaut wird? Es kann durchaus sein, dass die hohe Versicherungssumme fürs Rad nachts nur gilt, wenn das teure Fahrrad in einem abgeschlossenen Raum abgestellt war. Die Versicherer werben dann eventuell mit ihrer hohen Versicherungssumme für Fahrräder, diese gilt zwischen 22 bis 6 Uhr aber nur eingeschränkt.

Tipp: Wenn Du ein teures Rad hast, vergleiche, ob eine extra Fahrradversicherung die bessere Wahl ist. Vergleiche dabei nicht nur die Beiträge, sondern auch die Leistungen.

Bei den meisten Versicherungen ebenfalls nicht im Grundtarif enthalten sind sogenannte Sengschäden, also Schäden, die durch Hitze ohne Feuer entstehen. Auch Wasserschäden, verursacht durch Plansch-, Reinigungs- oder Aquariumwasser, müssen zusätzlich abgesichert werden. Wenn Du ein großes Aquarium hast, kann sich auch eine zusätzliche Glasversicherung lohnen, in den meisten Fällen raten wir Dir aber von dieser Zusatzleistung ab.

Um auch im Fall von Überschwemmungen, Hochwasser oder Erdbeben versichert zu sein, kannst Du Deine Hausratversicherung um den Punkt Elementarschäden erweitern. Denn in diesen Fällen zahlt die Hausratversicherung standardmäßig nicht. Eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung macht den Vertrag aber deutlich teurer. Schau also genau, ob Du diesen Zusatz wirklich brauchst. 

Was kostet eine Hausratversicherung?

Wieviel eine Hausratversicherung kostet, hängt stark von Deiner individuellen Situation ab, also beispielsweise davon, wo Du wohnst. In Großstädten ist die Versicherung meist teurer als in ländlichen Regionen, da die Anbieter dort die Gefahr eines Einbruchs in Wohnung oder Keller als höher einschätzen. Wohnst Du in einer Gegend, in der es häufig zu Stürmen oder Hochwasser kommt, musst Du ebenfalls mehr zahlen. 

Je größer Dein Wohnraum, desto höher die Beiträge, denn die Versicherungen gehen davon aus, dass Du mehr Hausrat besitzt, der versichert werden muss. Außerdem kostet jeder Zusatzbaustein im Vertrag extra, zum Beispiel für Glas-, Fahrrad- oder Wasserschäden.

Bei welchem Anbieter Du den günstigsten Preis bekommst, lässt sich deshalb nicht pauschal sagen. Deshalb empfehlen wir Dir, ein Vergleichsportal zu benutzen, um den für Dich besten Vertrag zu finden. Damit Du aber ein Gefühl für die Kostenspanne bekommst, haben wir ein paar Beispiele für Dich berechnet.

Preisbeispiele: So günstig kann eine Hausratversicherung sein

OrtWohnungsgrößePreis pro Jahr
Wangerooge80 m²33 €
Köln60 m²48 €
Grimma150 m²47 €
Berlin 80 m²51 €

Alle Tarife mit maximal 150 Euro Selbstbeteiligung, ohne Elementarversicherung und Fahrradklausel, Laufzeit ein Jahr. 
Quelle: Mr-Money (Stand: 17. Dezember 2020)

Wo bekommst Du die passende Hausratversicherung?

Hausrat-Tarife bieten viele Wahlmöglichkeiten, über die Du Deinen Ver­si­che­rungs­schutz individuell anpassen kannst. Vergleichsportale im Internet sind die beste Möglichkeit, eine gute und passende Hausratversicherung zu finden, die außerdem noch günstig ist.

Ein solider Vertrag sollte in jedem Fall die Kriterien erfüllen, die wir im nächsten Abschnitt erklären. Diese kannst Du dann noch um weitere Kriterien ergänzen, die Dir wichtig sind.

Vergleichsportale handeln als Versicherungsmakler und sind deswegen gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden nach deren Wünschen und Bedürfnissen zum Ver­si­che­rungs­schutz zu befragen. Die Portale setzen das um, indem sie entweder konkrete Fragen formulieren oder Filter bereitstellen, mit denen Du bestimmte Leistungen gezielt auswählen kannst. Bei den Portalen, die wir empfehlen, kannst Du die Finanztip-Mindestkriterien als Filter einstellen.

Wir haben im Dezember 2020 und Januar 2021 Portale mit Angeboten zur Hausratversicherung umfassend untersucht. Details zu unserem Vorgehen kannst Du am Ende dieses Textes nachlesen.

Mr-Money, Verivox und vergleichen-und-sparen.de boten in unserer Untersuchung die von uns empfohlenen Filter und günstige Preise. Mit den Vergleichsrechnern konnten wir außerdem sehr übersichtlich die Angebote vergleichen. Die Portale vergeben für die Tarifdetails der Versicherer Punkte. Eine hohe Punktzahl bedeutet eine sehr gute Bewertung des Angebots. Allerdings muss der Tarif mit der höchsten Bewertung nicht zwingend der Beste für Dich sein. Es lohnt sich, im Detail zu schauen und zu vergleichen, ob Du einen teuren Premium-Tarif wirklich benötigst.

Nutze dafür den Detail- oder Leistungsvergleich, den jedes Portal anbietet. Damit kannst Du Dir die Leistungen der einzelnen Tarife genauer anschauen und auch mehrere Tarife gegenüberstellen und miteinander vergleichen. So erkennst Du schnell, welcher Tarif das beinhaltet, was Du brauchst und zu welchem Preis.

Die Angaben in den Vergleichen sind keine Interpretationen der Portale, sondern stammen normalerweise direkt von den Versicherern. Die Leistungsvergleiche sind also in der Regel verlässlich. Trotzdem gelten am Ende die Ver­si­che­rungs­be­din­gungen des abgeschlossenen Tarifes – auch wenn dort etwas anderes steht als im Leistungsvergleich. Schau Dir also das Versicherungsangebot und die Bedingungen noch einmal genau an, bevor Du einen Vertrag abschließt.

Dabei solltest Du auf einige Punkte achten: Manche Tarife enthalten feste Höchstgrenzen in Euro für die einzelnen Versicherungsfälle; in anderen machen die Versicherer die Angaben in Prozent der Versicherungssumme. Über die Grundabsicherung hinaus kannst Du diverse Erweiterungen einbeziehen. Diese weiten den Ver­si­che­rungs­schutz aus, verteuern ihn aber auch. Überlege daher genau, welche Ergänzungen Du benötigst und bis zu welcher Versicherungssumme diese abgesichert sein sollen.

Von allen Vergleichsportalen in unserer Untersuchung bot Mr-Money die besten Filtermöglichkeiten und listete Tarife zu einem günstigen Preis. Verivox und vergleichen-und-sparen.de nutzen nach unseren Recherchen die Daten von Mr-Money und zeigten bei unseren Abfragen die gleichen Ergebnisse. Da die Portale aus unserer Sicht jedoch keinen signifikanten Mehrwert bieten, empfehlen wir Mr-Money, das Portal mit den Originaldaten.

Mr-Money
Hausratvergleich mit umfangreichen Filtern
  • stets gute Preise in unserem Vergleich
  • sehr viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Vergleichsportal

Wenn Du bereits eine Hausratversicherung hast, solltest Du sie regelmäßig überprüfen. Es kann sich lohnen, einen neuen Vertrag abzuschließen, der mehr Schadensfälle einschließt – und dabei sogar weniger kostet. Bei Mr-Money kannst Du die Leistungen Deines aktuellen Tarifs direkt mit denen der Konkurrenz vergleichen. 

Wo findest Du eine günstige Hausratversicherung, die zu Dir passt?

Wir haben Vergleichsportale untersucht
38 Portale

Wir haben uns 38 Portale mit Vergleichsrechnern angeschaut, die zu den wichtigsten Suchbegriffen rund um „Hausratversicherung“ auf Google zu finden waren.

21 Profile

Wir haben mit 21 Profilen getestet, mit welchem Rechner Du günstigste Tarife mit gutem Ver­si­che­rungs­schutz findest.

1 Empfehlung

Die günstigsten Tarife, die unseren Kriterien für eine gute Hausratversicherung entsprechen, findest Du bei Mr-Money.

Was ist bei der Tarifauswahl wichtig?

Eine Hausratversicherung sollte bestimmte Bausteine unbedingt enthalten. Daneben gibt es Elemente, die zwar hilfreich, aber nicht unbedingt nötig sind sowie Bestandteile, auf die man oft verzichten kann. Wenn Du eine Hausratversicherung suchst, achte darauf, dass das Angebot alle Dir wichtigen Kriterien erfüllt. 

Absolute Muss-Bausteine

Grobe Fahrlässigkeit - Wenn Du Dein Haus mit offener Terrassentür verlässt und es ein Dieb dadurch leichter hat einzudringen, kann Dir die Versicherung vorwerfen, grob fahrlässig gehandelt zu haben. Dies gilt auch, wenn Du eine Kerze anzündest, diese für längere Zeit unbeaufsichtigt lässt und das ein Feuer verursacht.

Die Versicherung kann die Leistung grundsätzlich kürzen oder die Zahlung komplett ablehnen, wenn Du grob fahrlässig gehandelt hast. Es gibt allerdings die Möglichkeit, im Vertrag den Zusatz „Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit“ zu vereinbaren. Dann zahlt der Anbieter auch in solchen Fällen. Bei einigen Tarifen gilt das nur bis zu einer niedrigeren Schadenssumme. Achte deshalb darauf, dass dieser Schutz bis zur vollen Versicherungssumme gilt.

Erweiterung des Brandbegriffs - Mit drei zusätzlichen Bausteinen erhöhst Du den Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden durch Brand. Nimm erstens Schäden durch Rauch und Ruß sowie zweitens Seng- und Schmorschäden dazu. Drittens empfehlen wir die Ergänzung um Überspannungsschäden. Dann muss nicht erst ein Blitz in Dein Haus eingeschlagen haben, damit Du den Kurzschlussschaden am Fernseher ersetzt bekommst.

Diese Bausteine solltest Du prüfen

Die meisten Zusatzoptionen, die Du auswählen kannst, erhöhen Deine Versicherungsbeiträge zum Teil sehr stark. Deswegen sind diese Ergänzungen für einige Menschen Geldverschwendung, während sie für andere sehr sinnvoll sein können.

Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung - Die Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung greift bei den Folgen von Naturkatastrophen. Dazu gehören zum Beispiel Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung und Schneelast. In Hochwassergebieten ist dieser Schutz oft teuer. Bei unserer Stichprobe verteuerte er den Tarif im mittleren Risikobereich um fast das Doppelte (120 Quadratmeter Wohnung: von 35 Euro ohne Elementarschaden auf 64 Euro mit pro Jahr).

Auch trägst Du bei einem Elementarschaden meistens einen hohen Selbstbehalt, oft 10 Prozent des Schadens oder bis 500 Euro. Wenn Du in einer Region wohnst, die regelmäßig von Naturereignissen betroffen ist, kann sich dieser Schutz trotzdem lohnen. Du kannst aber nicht nur einen einzelnen Elementarschaden wie Erdsenkung versichern, sondern musst immer alle gemeinsam in einem Paket nehmen.

Möchtest Du Elementarschäden mitversichern und lebst in einem Gefahrengebiet für Naturkatastrophen, kann es sein, dass Du über ein Vergleichsportal kein Angebot findest. Bei unserem Test war dies bei zwei der von uns abgefragten Adressen der Fall. Dann musst Du bei den Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaften direkt nachfragen, ob Elementargefahren an Deiner Adresse abgesichert werden und was das kostet. Frage am besten bei mehreren Versicherungen nach, um die Angebote und Beitragshöhe miteinander zu vergleichen.

Fahrradversicherung - Wird das Fahrrad auf der Straße gestohlen, greift die Hausratversicherung nicht automatisch. Sie zahlt normalerweise nur bei Einbruch mit Diebstahl aus verschlossenen Räumen. Willst Du, dass Dein Fahrrad auch draußen auf der Straße versichert ist, kann sich eine Fahrradklausel lohnen. Achte hier aber darauf, dass Dein Fahrrad gegen Diebstahl bis zur vollen Versicherungssumme abgesichert ist, wenn Du es nachts vor dem Haus abstellst. Dafür musst Du bei einigen Versicherern genauer ins Kleingedruckte schauen.

Hast Du ein besonders teures Rad, ist vielleicht eine extra Fahrradversicherung das Richtige für Dich. In diesem Vertrag sind dann auch Schäden durch Unfälle versichert.

Wasserschadenversicherung - Wenn Du ein Aquarium oder Wasserbett besitzt, wird eine solche Erweiterung interessant. Denn der Grundtarif deckt meist nur Schäden durch Leitungswasser aus dem Rohrsystem ab.

Wertsachen - Bei Wertsachen wie Schmuck, Kunst und Antiquitäten greift die Versicherung in der Regel zu 20 bis 25 Prozent der Versicherungssumme. Sofern das für Deine Wertsachen nicht ausreicht, solltest Du Dich für eine höhere Deckung entscheiden.

Weniger wichtige Bausteine

Diebstahl aus dem Auto - Du kannst Gegenstände, die in Deinem Auto nicht fest verbaut sind, wie Handy, Kamera oder Kindersitze, über Deine Hausratversicherung extra gegen Diebstahl absichern. Bei dem Diebstahl von Wertsachen bekommst Du den Schaden nur dann ersetzt, wenn sie von außen nicht sichtbar waren.

Glasversicherung - Eine extra Glasversicherung lohnt sich in den meisten Fällen nicht. Lediglich bei teuren Glasbauten wie einem Wintergarten oder großen Aquarium kann das sinnvoll sein.

Es gibt insgesamt viele Details, die Du zusätzlich versichern kannst. Das reicht von Wäsche auf der Leine über Kinderwagen und Rollatoren im gemeinschaftlichen Hausflur. Natürlich musst Du dafür auch mehr zahlen. Die Frage, die Du Dir stellen solltest, ist, ob Du jeden möglichen Schaden versichern musst. Denn jeder zusätzliche Baustein kostet Aufpreis. Da solche Schäden oft wenige 100 Euro kosten, sind die Ergänzungen noch weniger sinnvoll, wenn Du eine Selbstbeteiligung gewählt hast. Denn dann zahlst Du den Schaden bis zur Höhe der Selbstbeteiligung. Die Versicherung übernimmt nur den restlichen Anteil, der bei solchen Kleinschäden gering ist.

Unser Tipp: Um besser zu entscheiden, ob sich ein Zusatzbaustein in Deiner Hausratversicherung lohnt, schreibe auf, wie viele solcher Schäden Dir in den letzten fünf Jahren entstanden sind und in welcher Höhe. Berechne, wie viel Dich der Schutz für diese fünf Jahre gekostet hätte und vergleiche beide Beträge miteinander. 

Worauf solltest Du noch achten?

Es gibt neben den Muss- und den Kann-Bausteinen bei der Hausratversicherung noch einige weitere wichtige Punkte, die Du bei der Auswahl und während der Laufzeit des Vertrags im Blick haben solltest.

Darauf kommt es beim Vertragsabschluss an

Vermeide eine Unterversicherung. Wenn Du sparen möchtest, indem Du eine niedrige Versicherungssumme angibst, kann es sein, dass der Versicherer alle Schäden nicht in voller Höhe ersetzt. Ist der Hausrat 80.000 Euro wert und nur mit 40.000 Euro versichert, ersetzt der Versicherer Schäden nur zur Hälfte. Der Versicherer spricht dann von einer Unterversicherung. Für einen entstandenen Schaden in Höhe von 1.000 Euro erhältst Du dann nur anteilig 500 Euro erstattet.

Vermeiden kannst Du das, indem Du die Option Unterversicherungsverzicht wählst. Dann setzt der Versicherer einen festen Betrag (meist 650 Euro) pro Quadratmeter Wohnfläche als Versicherungssumme fest und prüft im Schadensfall nicht, ob Du unterversichert bist.

Wenn Du Dir sicher bist, dass Dein Hausrat weniger wert ist, kannst Du seinen Wert mithilfe einer Wertermittlungstabellen auch selbst festlegen und dokumentieren, um Versicherungsbeiträge zu sparen. Die Hausratversicherung ist dann günstiger und mit der Auflistung hast Du im Schadensfall einen Nachweis, dass keine Unterversicherung vorlag.

Wähle einen Tarif mit Selbstbeteiligung. Das ist empfehlenswert, weil die Selbstbeteiligung den Beitrag für die Versicherung senkt und es sich fast jeder leisten kann, kleine Schäden selbst zu zahlen.

Darauf kommt es während der Vertragslaufzeit an

Heb Kaufbelege für teure Anschaffungen auf. Damit kannst Du bei Bedarf nachweisen, wie viel ein zerstörter Gegenstand gekostet hat. Mit einem Foto dokumentierst Du, wie er aussah und wo Du ihn üblicherweise in Deiner Wohnung aufbewahrt hast. Bewahre die Nachweise für den Fall eines Brands außerhalb der Wohnung auf, zum Beispiel indem Du die Dokumente online speicherst.

Bei sehr teuren Anschaffungen musst Du gegebenenfalls die Versicherungssumme anpassen. Melde solche Käufe unbedingt der Versicherung.

Wenn Du ein Haus besitzt, schließt Du die Gebäudeversicherung und die Hausratversicherung am besten bei demselben Anbieter ab. So lässt sich Gerangel zwischen verschiedenen Versicherern vermeiden, wenn es zu einem Schaden kommt.

Ziehst Du um, musst Du Deinem Versicherer das mitteilen. Ansonsten ist Dein Hausrat in der neuen Wohnung nicht mehr geschützt. Für einen gewissen Zeitraum während des Umzugs gilt Ver­si­che­rungs­schutz allerdings in beiden Wohnungen. Wie lange genau, steht in den Vertragsbedingungen. Falls Dein neues Zuhause größer ist als Dein altes, kostet die Versicherung entweder automatisch mehr oder Du nutzt eine Wertermittlungstabelle, um den Wert Deiner Besitztümer zu bestimmen und nicht zu viel zu zahlen.

Melde eine Gefahrenerhöhung. Wird zum Beispiel ein Gerüst am Haus errichtet, solltest Du das Deinem Versicherer mitteilen. Denn das Gerüst erhöht die Gefahr eines Einbruchs. Bricht bei Dir jemand ein und Du hast das Gerüst vorher nicht gemeldet, kann die Versicherung auf die versäumte Meldung verweisen und versuchen, die Zahlung zu kürzen oder gar zu verweigern. Spielt das Gerüst allerdings für den Schaden gar keine Rolle, etwa bei einem Brand, musst Du keine Kürzung der Zahlung befürchten.

Auch wenn Du länger nicht zuhause bist, musst Du Deine Hausratversicherung informieren. Denn auch Abwesenheit gilt als Gefahrenerhöhung. Ob das bereits nach sechs Wochen oder erst nach drei Monaten der Fall ist, hängt vom Vertrag ab.

Was musst Du im Schadensfall tun?

Je mehr versichert ist, desto eher wirst Du die Versicherung in Anspruch nehmen wollen. Die Unternehmen schauen oft genau, wie viele Schäden in welcher Höhe ein Kunde meldet. Wird der Kunde zu teuer, kündigen sie möglicherweise beim nächsten Schaden, und es wird schwer, mit dieser Vorgeschichte einen neuen Anbieter zu finden. Überlege daher genau, ob Du wirklich jeden kleinen Schaden ersetzen lassen musst.

Willst Du die Versicherung in Anspruch nehmen, solltest Du auf Folgendes achten: Ist ein Schaden eingetreten, musst Du diesen der Versicherung so schnell wie möglich melden. In den Bedingungen steht „unverzüglich“. Du kannst natürlich nur die Schäden melden, von denen Du weißt. Daher kommt es darauf an, wann Du von dem Schaden erfahren hast.

Du musst außerdem sofort etwas unternehmen, um zu verhindern, dass der Schaden größer wird. Dazu zählt beispielsweise, dass Du den Hauptwasserhahn abdrehst, wenn das Wasser durch ein gebrochenes Rohr in Deine Küche sprudelt.

Wenn Du auf dem Weg zum Hauptwasseranschluss in aller Eile hängenbleibst und Dein Pullover reißt oder Du eine teure Decke auf die brennende Kerze wirfst, um ein Feuer zu löschen, bekommst Du diese Schäden ersetzt. Und zwar ohne Prüfung von Unterversicherung und auch ohne Selbstbeteiligung. Denn das sind Schadenminderungskosten. Wichtig ist jedoch immer: Bring Dich nicht in Gefahr!

Wenn ein Schaden entstanden ist, musst Du beweisen, wie er entstanden ist. Bei Blitz- und Sturmschäden kannst Du auf die Wettermeldungen des Deutschen Wetterdienstes zurückgreifen. Bei einem Einbruch musst Du eine Anzeige bei der Polizei nachweisen. Hier helfen außerdem Fotos. Ist ein Brand für den Schaden verantwortlich, musst Du nachweisen, wie genau der Schaden entstanden ist. Je weiter Dein Vertrag den Brandbegriff fasst (Ruß- oder Sengschäden mitversichert), desto einfacher ist es für Dich, Deiner Beweis- und Darlegungslast nachzukommen.

Falls Du unzufrieden mit der Entscheidung Deines Versicherers bist, weil er den Schaden komplett oder teilweise abgelehnt hat, kannst Du Dich an den Ver­si­che­rungs­om­buds­mann wenden.

Unser Podcast zum Thema

So haben wir getestet

Test Hausratversicherungen 2021

Finanztip hat im Dezember 2020 und Januar 2021 alle über Google auffindbaren Vergleichsportale für Hausratversicherungen untersucht. Wir haben alle Seiten mit Vergleichsrechnern geprüft, die unter den Suchbegriffen „Hausratversicherung“ und „Hausratversicherung Vergleich“ auf den ersten fünf Google-Seiten zu finden waren. Außerdem haben wir uns die Ergebnisse der ersten drei Seiten für den Begriff „Hausratversicherung Test“ angeschaut. Von den 38 über Google gefundenen Seiten mit Vergleichsrechnern haben wir solche aussortiert, auf denen Nutzer zuerst ihre persönlichen Daten eingeben müssen, um ein Ergebnis angezeigt zu bekommen. 

Im nächsten Schritt haben wir 17 Seiten mit eindeutig erkennbaren Duplikaten entfernt. Das heißt, diese Internetseiten enthielten lediglich Vergleichsrechner von anderen Anbietern, ohne dass diese verändert wurden. 

Bei allen verbliebenen 21 Seiten haben wir uns im nächsten Schritt die Filtermöglichkeiten der Rechner angeschaut. Diese mussten unsere oben genannten Mindestkriterien erfüllen.

Lediglich auf acht Seiten bot der entsprechende Vergleichsrechner die von uns gewünschten Filtermöglichkeiten. Bis auf eine Ausnahme handelte es sich auf allen Seiten um den Vergleichsrechner von Mr-Money. Jedoch wurden die Rechner zum Teil stark verändert und nicht nur eingebettet, weshalb wir sie weiter mit untersucht haben. 

Wir haben bei allen acht Rechnern Preisabfragen mit verschiedenen Testprofilen vorgenommen. Unsere 21 Testprofile waren in ganz Deutschland verteilt, deckten verschiedene Gefahrenzonen und Wohngegebenheiten (Wohnung oder Haus, unterschiedliche Quadratmeteranzahl) ab. Zudem untersuchten wir Tarife mit und ohne Elementarschadenabsicherung, mit und ohne Fahrradklausel, in Groß-, Mittel- und Kleinstädten. 

Wir haben in unseren Testprofilen außerdem folgende Kriterien für gute Hausratversicherungen vorgegeben, die eine Versicherung erfüllen sollte:

  • grobe Fahrlässigkeit: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme
  • Überspannungsschäden durch Blitz: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme
  • Rauch- und Rußschäden: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme
  • Seng- und Schmorschäden: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme
  • Elementarschäden: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme, sofern beantragt
  • Fahrraddiebstahl: Deckung bis 3 Prozent der Versicherungssumme oder bis 1.500 Euro, sofern beantragt

Zudem haben wir mit einer Selbstbeteiligung von 150 Euro gerechnet und haben immer „keine Vorschäden“ angegeben.

Im ersten Schritt der Preisabfrage haben wir für zehn Profile den Beitrag berechnet. Dabei fielen zwei Rechner (geld.de und verbraucherforum.info) auf, die durchweg teurere Angebote zeigten als die anderen Rechner. Diese haben wir daher gestrichen und auf den verbliebenen sechs Vergleichsportalen die restlichen elf Profile abgefragt.

Mr-Money und vergleichen-und-sparen.de boten über alle Profile die günstigsten Tarife an. Verivox zeigte bei zwei Tarifen zunächst ein schlechteres Ergebnis an, da hier ein Anbieter (der Günstigste) nicht mit aufgelistet wurde. Da dieser Anbieter allerdings in den teilnehmenden Versicherungen aufgelistet war, fragten wir bei Verivox nach. Tatsächlich handelte es sich um einen Fehler, den Verivox bis zum Ende des Tests behob.

Am Ende der Untersuchung zeigten also drei Portale die über alle Profile günstigsten Tarife an: Mr-Money, Verivox sowie vergleichen-und-sparen.de. Verivox und vergleichen-und-sparen.de arbeiten mit dem Rechner von Mr-Money und boten in all unseren Stichproben die gleichen Ergebnisse. Darüber hinaus sehen wir keinen Mehrwert, aber möglicherweise eine höhere Fehleranfälligkeit, weshalb wir den Originalrechner von Mr-Money empfehlen. 

* Was der Stern bedeutet:

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Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.