Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS ETF

KI-Zusammenfassung

: Soll der neue Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS ETF mit 0,07 % TER direkt gekauft oder bespart werden, oder bei etablierten Welt-ETFs bleiben? Wichtig sind fehlende Historie, anfängliche Handelbarkeit und mögliche Kosten eines Wechsels.

Soll der neue Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS ETF mit 0,07 % TER direkt gekauft oder bespart werden, oder bei etablierten Welt-ETFs bleiben? Wichtig sind fehlende Historie, anfängliche Handelbarkeit und mögliche Kosten eines Wechsels.

  • Mehrere Beiträge werten die breite Marktabdeckung inklusive Small Caps als günstigen Vorteil, andere erwarten gegenüber FTSE All-World oder ACWI IMI nur geringe Renditeunterschiede.
  • Aus der Community gibt es praktische Hinweise zu anfangs hohen Spreads, uneinheitlicher Sparplanfähigkeit, Sampling sowie Steuer- und Transaktionskosten bei Verkäufen.
  • Die Community-Tendenz trennt neue Einzahlungen von bestehenden Positionen, denn viele sehen eine Sparplanumstellung als vertretbar, während Verkäufe steuerpflichtiger Altbestände umstritten bleiben.

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  • Dann erkläre du mir bitte die „Statistik“. 😉

    Ich wollte in erster Linie ausdrücken, dass ich diesen Spruch, den du da geschrieben hast, absolut nicht ausstehen kann.

    Ich wüsste jetzt spontan auch gar nicht, um welche Statistik es hier geht. Aber folgendes Video ist vielleicht ein Ansatz:

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  • Dieser besagte Thread ist letztendlich Rechenungenauigkeiten aufgesessen. Im Wertpapierforum wurde dazu nahezu wissenschaftlich philosophiert. Nachdem dann am Ende alle Rechenfehler korrigiert wurden war das Ergebnis gleich.
    Am Ende ist es also schlicht egal.

    Dieser Darstellung kann ich definitiv nicht folgen!

    Irgendwann wurden manche Diskutanten einfach müde jeder noch so irrigen Darstellung zu widersprechen. Das Problem einer solchen Abschätzung ist, dass man Annahmen treffen muss und da scheiden sich die Geister. Damit will ich die Diskussion nicht erneut aufnehmen, lediglich anmerken, dass die Schlussfolgerung mehr als gewagt ist.

  • Ich möchte noch weitere 60.000 € investieren (in monatlichen Tranchen von je 10.000 €) und danach per Sparplan meine „normale“ monatliche Sparrate von 1.400,00 € fortführen. Vielleicht hilft das etwas bei der Einordnung. Ich bin jetzt 41 Jahre alt, habe also noch eine lange Ansparphase und insgesamt einen weiten Anlagehorizont.

    Das bedeutet, der realisiete Verlust würde meine zu zahlende Steuer auf die Vorabpauschale im mindern, richtig?

    Verluste wirken sich allerdings nur dann vorteilhaft aus, wenn Du den Sparerpauschbetrag nicht bereits ausschöpfst. Sonst fallen sie mehr oder weniger unter den Teppich (werden verrechnet und der nicht genutzte Sparerpauschbetrag verfällt am Jahresende). So etwas kann man zwar verhindern durch Verwendung unterschiedlicher Depots, bei dem hier im Raum stehenden Verlust wäre der Aufwand aber zu hoch meiner Einschätzung nach.

  • Emil von Finanztip:


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    Finanztip Empfehlung ist immer noch


    State Street SPDR MSCI ACWI IMI IE00B3YLTY66


    LG

  • Ich finde die Einstellung zumindest theoretisch nachvollziehbar. Ich würde in diesem Fall vielleicht trotzdem nicht 5 sondern nur 1 Jahr warten. Auch nach einem Jahr wird man sehen können, ob der Index vernünftig abgebildet wird und kann auch einen Vergleich zum IMI ziehen. Am Ende wird es egal sein.

    P.S.: heute 870 Mio. 8o

  • Ich verstehe diese starren Finanztip-Regeln auch nicht so recht.

    1. Es ist ja nicht so, dass Vanguard ein neuer Anbieter auf dem ETF-Markt wäre. Die wissen wie man ETF baut und vermarktet.
    2. Vanguard bietet einen ETF auf den FTSE Global All Cap-Index schon seit vielen Jahren in den USA an.

    Da könnte man von den strickten Empfehlungsregeln m.E. durchaus abweichen.

  • Andererseits haben die Regeln ja einen Zweck. Das Fondsvolumen würde ja bereits für die Empfehlung ausreichen. Ich würde es auch nicht so starr sehen aber man verpasst ja auch nichts wenn man noch 5 Jahre wartet bis auf die bessere TER.

    Und wer weiß. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der ein oder andere auch größere ETF in den nächsten Jahren dicht macht wenn festgestellt wird, dass die Konkurrenz zu groß ist und der ETF sich nicht auszahlt. Man kann nicht wissen welche ETF am Ende übrig bleiben.

    Es kommen ja gerade unzählige ETF auf den Markt und das Tempo zieht weiter an.

  • Wenn ich All Caps habe dann habe ich sogar mehr USA als beim All World.


    Warum hat niemand Angst vor zuviel USA im All Cap

    Weil die größten Small Cap aus den USA kommen. Das Rsiko muss jeder für sich beurteilen. Es gibt ja Alternativen, um das „Klumpenrisiko“ USA zu reduzieren, aber keiner kann dir sagen, was die Zukunft wirklich bringt.

  • Ich verstehe diese starren Finanztip-Regeln auch nicht so recht.

    1. Es ist ja nicht so, dass Vanguard ein neuer Anbieter auf dem ETF-Markt wäre. Die wissen wie man ETF baut und vermarktet.
    2. Vanguard bietet einen ETF auf den FTSE Global All Cap-Index schon seit vielen Jahren in den USA an.

    Da könnte man von den strickten Empfehlungsregeln m.E. durchaus abweichen.

    Sehr verwunderliches Video. In ein paar Wochen vergessen.

    Meine Wette gilt..bis Ende des Jahres kommt die Empfehlung…

  • Verluste wirken sich allerdings nur dann vorteilhaft aus, wenn Du den Sparerpauschbetrag nicht bereits ausschöpfst. Sonst fallen sie mehr oder weniger unter den Teppich (werden verrechnet und der nicht genutzte Sparerpauschbetrag verfällt am Jahresende). So etwas kann man zwar verhindern durch Verwendung unterschiedlicher Depots, bei dem hier im Raum stehenden Verlust wäre der Aufwand aber zu hoch meiner Einschätzung nach.

    Vielen Dank für diesen Hinweis und die Erklärung. Meinen Sparerpauschbetrag habe ich dieses Jahr bereits ausgeschöpft. Wenn ich den ETF nun mit z. B. 100 € Verlust verkaufe, wandert dieser Betrag beim Broker in den Verlustverrechnungstopf und wird am Ende des Jahres 2026 in das Jahr 2027 übertragen, oder? Falls dann in den Folgejahren Steuern anfallen – wie die Steuer auf die Vorabpauschale für den neu gekauften FTSE Global All-Cap –, werden diese mit dem Verlust verrechnet. So habe ich das zumindest verstanden.

  • Ich verstehe diese starren Finanztip-Regeln auch nicht so recht.

    1. Es ist ja nicht so, dass Vanguard ein neuer Anbieter auf dem ETF-Markt wäre. Die wissen wie man ETF baut und vermarktet.
    2. Vanguard bietet einen ETF auf den FTSE Global All Cap-Index schon seit vielen Jahren in den USA an.

    Da könnte man von den strickten Empfehlungsregeln m.E. durchaus abweichen.

    Aber wo soll man da die Grenze ziehen?

    Man kann auch argumentieren:

    * Franklin Templeton bietet in den USA seit 1948 Fonds an. Die kennen ihr Geschäft. Daher empfehlen wir den Franklin FTSE Developed World ETF.

    * iShares ist der größte ETF Anbieter in Europa. Die wissen was sie tun. Daher empfehlen wir den neuen iShares FTSE All-World ETF. Und den von Invesco und Xtrackers gleich mit.

    * Amundi ist ebenfalls etabliert in Europa, daher empfehlen wir den Amundi Prime All-Country World ETF. (Mir ist aufgefallen, dass Finanztip gar nichts mehr von Amundi empfiehlt? 🤔)

    * BNP Paribas bietet ETF auf breite etablierte Indizes, die wir empfehlen. Dazu sind sie die günstigsten, daher empfehlen wir deren ETF.

    * L&G ist lange in Europa etabliert, daher empfehlen wir den L&G Global Equity ETF (der zwar ganz leicht ESG ist, aber sonst alle Finanztip Empfehlungen erfüllt).


    Also eigentlich könnte man jeden breiten ETF empfehlen, der nicht von einem unseriösen Anbieter kommt.

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