Haben u.a. eine viel stufige Festgeldtreppe mit jeweils ca. 6 Monaten Laufzeit zu durchschnittlich 2,3 %, die jetzt, da der anvisierte Autokauf (Bestellung) angegangen wird, zunächst nicht weiter prolongiert wird. Wenn dann der Kauf und die Barzahlung über die Bühne gegangen ist, setzen wir uns hin, machen einen Kassensturz und überlegen, wie es weiter geht. Vielleicht kommen wir zum Schluss, dass der Notgroschen nicht mehr so groß sein muss, wie in der Vergangenheit, da waren es ca. 8 Monatseinkommen, das wir keine Festgeldtreppe mehr aufbauen oder das die Stufen flacher werden, vielleicht investieren wir auch mehr in die monatlichen Ausschütter?!
Das Börsenumfeld wird es zeigen... ![]()
Alternativen zu Festgeldern
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LoveMyDog -
18. August 2026 um 12:17 -
Unerledigt
KI-Zusammenfassung
: Welche Alternative zu Festgeld eignet sich für den risikoarmen Vermögensteil, wenn das Geld teilweise liquide bleiben und später für planbare Ausgaben wie einen Autokauf verfügbar sein soll?
Welche Alternative zu Festgeld eignet sich für den risikoarmen Vermögensteil, wenn das Geld teilweise liquide bleiben und später für planbare Ausgaben wie einen Autokauf verfügbar sein soll?
- Mehrere Beiträge sehen Tagesgeld, Geldmarktprodukte oder passendes Festgeld für planbare Ausgaben als zentrale Sicherheitsbausteine, weil längere Anleihen-ETFs stärker schwanken können.
- Mehrere Beiträge sehen bei Geldmarkt-ETFs offene Abwägungen, weil Bequemlichkeit, Steuerfragen und zusätzliche Risiken gegen den möglichen Zinsvorteil gegenüber Tagesgeld gestellt werden.
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Ich habe ihn noch, weil er thesauriert und mein Freibetrag schon aufgebraucht ist. D.h. auf die Zinszalung bei SC zahle ich Steuer, auf den DBX0AN nur Vorabpauschale.
Guter Hinweis! Ich muss das auch mal durchrechnen für die Zeit nach dem aktuellen Aktionszins.
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Alternativ mal über den Fixed Income One schlau machen.
Wo siehst Du seine Stärken gegenüber einem anderen Anleihen-ETF? Das Zinsänderungsrisiko muss man ja ebenfalls tragen und hat damit ein ähnliches Problem wie bei Aktien: wenn man das Geld braucht, kann ein ungünstiger Moment sein.
Vielleicht übersehe ich da etwas beim Fixed Income One?
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Wo siehst Du seine Stärken gegenüber einem anderen Anleihen-ETF? Das Zinsänderungsrisiko muss man ja ebenfalls tragen und hat damit ein ähnliches Problem wie bei Aktien: wenn man das Geld braucht, kann ein ungünstiger Moment sein.
Vielleicht übersehe ich da etwas beim Fixed Income One?
Im Vergleich zu Aktien ist das Risiko bzw. der maximale Drawdown aber besser einschätz- bzw. eingrenzbar.
Ich persönlich würde Geld, dass ich definitiv zu einem bestimmten Zeitpunkt brauche auch nur in Geldmarkt, TG oder FG (mit passender Laufzeit) packen.
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Vielleicht übersehe ich da etwas beim Fixed Income One?
Ja. Du verwechselst Sicherheit mit Rendite.

Sicherheit bedeutet, dass ich das benötigte Geld zum Zeitpunkt X habe. Ohne wenn und aber. Wenn ich das Geld auf 1, 2 oder 5 Jahre nicht benötige kann ich versuchen eine höhere Rendite als den kurzfristigen EZB-Zins zu erzielen.
Das kann aber auch daneben gehen, wie viele Anleger in der Zinswende erleben durften, die sich irgendwelche Anleihe-ETF (Langläufer) ins Depot gelegt hatten.
Hier mal der Income One im vergleich zum Xtracker Overnight.
https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…S9,LU0290358497
Und dann schau Dir mal den Kursverlauf über 1 Jahr an. Das ist m.E. schon ganz schön volatil und nicht das was ich unter einem Sicherheitsbaustein verstehen würde.
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Wo siehst Du seine Stärken gegenüber einem anderen Anleihen-ETF?
Die Stärke des FIO ist in der Theorie, dass es keine starre Duration gibt.
Sie kann vom Management aktiv angepasst werden, um auf das Zinsumfeld zu reagieren. -
Wie legt ihr Gelder an, die nicht in den Aktienmarkt sollen, aber auch nicht kurzfristig benötigt werden?
Was ich kurzfristig benötigen könnte (was auch immer kurzfristig bedeutet) liegt im Geldmarkt. Egal ob auf einem TG-Konto, dem verzinsten Konto meines Brokers oder in Geldmarkt-ETFs.
Da von Dir genannt gibt es noch eine PRV und ein paar BAVs, die jeweils mit einem Zieltermin und einem zu diesem Zeitpunkt definierten Mindestbetrag ausgezahlt werden. Zumindest die PRV ist aber nicht mit Festgeld vergleichbar, diese kann ich bei Bedarf übermorgen auflösen.
aber wenn ich heute 30T EUR parken will, weil ich in 5 Jahren ein Auto davon kaufen möchte,
Dann gibt es bei mir zwei Alternativen:
Tagesgeld, weil ich exakt weiss, dass ich in (max.) 5 Jahren kaufen MUSS und lieber den Kaufkraftverlust wie den möglichen Gewinn im Aktienmarkt habe. Sowas gilt für mich aber nur, wenn ich z.B. in 5 Jahren meinen Immo-Kredit abzahlen müsste oder ich mit einem Defekt des derzeitigen PKW in 0-5 Jahren rechne.Oder ich werfe das Geld in den Aktien-ETF, hoffe auf eine Rendite oberhalb der Inflation und verschiebe zur Not den gewünschten PKW-Kauf in 5 Jahren, wenn mir der gefallenen Markt den PKW zu teuer macht und ich den Gewinn nicht früh genug abgeschöpft habe.
Da mein aktueller PKW eher noch 10 Jahre halten soll/wird und mir derzeit auch die Vollkasko den Wiederbeschaffungswert zahlt, landet das dazu zu sparende Geld im Aktien-ETF. Ich habe auch heute das Kapital für mein zukünftiges Auto nicht reserviert. Das kommt erst ein Paar Jahre vor den geplanten Kauf (oder auch nicht, wenn das Geld bis dahin im Aktien-ETF mehr wie genug Überrendite zum TG erzielt haben sollte).
Ich könnte dann im Ernsfall das Auto nicht kaufen, oder?
Dann ist es für mich kein "wollen" in 5 Jahren sondern ein "müssen". Und zwar zum heute schon definierten Preis. Aber ja, wenn das Auto dann 30k€ kostet und Du nur noch 20k€ hast, dann gibt das mit dem Auto nichts.
Steigt der Preis aber schon nur über die Nettozinsen Deiner Anlage., ist es das Selbe. Dort aber garantiert und ohne die Chance, dass die Anlage eine Überrendite erwirtschaften könnte.
Selbst SC bietet 2,5% dauerhaft an...
Ich habe dort keinen dauerhafte Zins-Zusage, sondern nur die Hoffnung, dass sie längerfristig über dem EZB Zins zahlen werden.
Wo siehst Du seine Stärken gegenüber einem anderen Anleihen-ETF?
Dazu müsste man sich die Fact Sheets genau durchlesen. Ich würde hoffen (nur auf Basis der Videos von/mit Andreas Beck, Folgendes ist also reine Spekulation), dass der Fonds sich die Anleihen nicht nur passend aussucht sondern auch aktiv entscheidet, ob er diese zum gegebenen Zeitpunkt veräußert (wie es ein dummer, sorry passiver Anleihen ETF tun muss) oder ob es für die Rendite aktuell besser ist, die Anleihen ggf. bis zum Laufzeitende zu halten.
Ich habe weder Anleihen ETFs noch den Fixed Income One. Anleihen ETFs abseits von Ultra-Short Bonds oder Geldmarkt-ETFs kommen für mich nicht in Frage, da ich die Logik dahinter nicht vertrete. Da werden die Anleihen stur bei zu kurzer Restlaufzeit veräußert, egal, ob das positiv oder negativ für die Rendite des ETFs ist.
Wenn ich etwas mit Anleihen machen wollte, dann entweder über Laufzeit ETFs, den Fixed Income One (nach intensiver Prüfung des Vorgehens) oder ggf. derzeit über einzelne Staatsanleihen, bei denen man ggf. das Zinsänderungsrisiko ausnutzen kann, wenn man sich sicher ist, dass man sie bis zum Laufzeitende behält.
Z.B. haben gewisse BRD Anleihen (mit 0% Zins) derzeit einen Kurs von 74% des Nennwertes. Damit kann man sich ausrechnen, welcher Zins sich bis zum Laufzeitende ergibt. Festgeld mag aktuell mehr bringen, es ist halt fest. Benötige ich zwingend vor Laufzeitende einen neuen PKW, dann kaufe ich den auch für 20k€ anstatt noch ein paar Jahre ohne PKW zu leben.
Die dritte Alternative wäre der erwähnte LifeStrategy ETF, aber erst, wenn ich keine Lust mehr auf anderes habe und damit hoffe, den Kursverlauf meines Depots während der späten Entnahme etwas zu glätten ohne ganz auf die Rendite von Aktien zu verzichten.
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Und dann schau Dir mal den Kursverlauf über 1 Jahr an.
Dabei aber nicht vergessen, dass die FIO ein ausschüttender Fonds ist. Die 1,89% (2026) bis 3,3% (2025) Ausschüttung Ende April müsste man beim FIO dazu rechnen. Oder fehlt diese Aussage im Chart und es wird dort gemacht?
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Oder fehlt diese Aussage im Chart und es wird dort gemacht?
Fondsweb gibt alle Kurse nach BVI-Methode an. Also inkl. aller Ausschüttungen. Damit sind die Renditen von ausschüttenden/thesaurierenden Produkten direkt vergleichbar.
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Danke für Eure Antworten. Ich habe verstanden, dass wenn es planbar sein soll, ich bei TG und FG bleiben sollte.
Wenn ich Rendite will, nehme ich ETF
Und Anleihen in allen Varianten (außer Ultrakurzläufer) sind irgendwo dazwischen. Eine möglicherweise bessere Rendite in dem Bereich erkauft man sich durch geringere Planbarkeit und höhere Volatilität.
Mal sehen, was ich mit dieser Erkenntnis anfange...
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Guter Hinweis! Ich muss das auch mal durchrechnen für die Zeit nach dem aktuellen Aktionszins.
wäre vielleicht auch etwas, wenn meine TG bei Chase und T212 auslaufen... oder DBX0T8, statt TG bei SC. -
Was ich kurzfristig benötigen könnte (was auch immer kurzfristig bedeutet) liegt im Geldmarkt. Egal ob auf einem TG-Konto, dem verzinsten Konto meines Brokers oder in Geldmarkt-ETFs.
Ich habe meinen Modus operandi da noch nicht gefunden. Erst hatte ich es gestaffelt – 80 bis 90% in Fonds, der Rest sofort verfügbar. Das war mir aber zu zerpflückt, weshalb jetzt alles auf einem TG-Konto liegt. Obwohl es rational gesehen natürlich unwahrscheinlich ist, dass ich nicht zwei Tage warten kann.
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Die 40% meiner 60/40-Gewichtung besteht aus einer Mischung von Tagesgeld, Geldmarktfonds, Lebensversicherungen und Festgeldern.
Mit der Anlage in Festgeld bin ich aber nicht so richtig glücklich, weil einige meiner Anlagen unterhalb der Inflationsrate laufen und dort für max. 3 Jahre feststecken. Höchstwahrscheinlich werde ich sie bei Fälligkeit dann erneut ins Festgeld stecken, wenn bis dahin das Zinsniveau gesunken ist möglicherweise erneut zu einem mickerlichen Zins.
Ich habe schon über Anleihen-ETFs und iBonds nachgelesen, aber irgendwie konnte mich bisher nichts überzeugen.
Wie legt ihr Gelder an, die nicht in den Aktienmarkt sollen, aber auch nicht kurzfristig benötigt werden? Ich suche nach einer Alternative zur Anlage in Festgeld.
Du suchst nach Rendite im sicheren Teil des Portfolios. Wenn du dies erreichen willst, musst du höhere Risiken in Kauf nehmen, bspw. Bonitätsrisiken, Zinsänderungsrisiken oder Währungsrisiken. Aber sobald du dies tust, ist dieser Teil des Portfolios eben nicht mehr sicher und verfehlt somit seinen Zweck.
Ich nutze daher mittlerweile nur noch ETFs auf kurzlaufende Bundesanleihen (0 bis max. 3 Jahre Restlaufzeit) als Sicherheitsbaustein sowie Geldmarktfonds für den kurzfristigen Liquiditätsbedarf. Das ist weniger aufwendig als die regelmässige Wiederanlage von Festgeldern oder einzelnen Anleihen. Wenn mir die Renditeerwartung des Gesamtportfolios dann nicht hoch genug ist, erhöhe ich eher die Aktienquote als im Anleiheteil Risiken einzugehen. Einzig für eine konkrete größere Investition zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft kann es Sinn ergeben bspw. eine Anleihe mit Endfälligkeit kurz vor diesem Zeitpunkt zu wählen.
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Festgeld hat meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man einen bestimmten Geldbetrag über die Zeit konservieren will. Als Anlage zum Inflationsschutz taugt es nicht. Letzteres trifft auch auf alle anderen risikoarmen Anlagen zu. Von daher musst du klar Farbe bekennen, was du willst: Betrag einfrieren ohne Risiko oder Inflation schlagen gegen Risiko.
Ich denke ähnlich darüber. Es stellt sich mir immer mal die Frage, ob ”ohne Risiko” nicht gefährlicher ist.
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Ich denke ähnlich darüber. Es stellt sich mir immer mal die Frage, ob ”ohne Risiko” nicht gefährlicher ist.
Dazu muss man zunächst mal definieren, was Du unter Gefahr genau verstehst.
Wer z.B. statt die Sondertilgung für den Immobilienkredit zu 1,x% zu leisten dieses Geld lieber in ein Festgeld mit 3,2% p.a. zu 5 Jahren anlegt um in 5 Jahren den Immobilienkredit zu tilgen, geht sicherlich kein Risiko ein.
Wer das Gleiche tut in der Hoffnung so die Kaufkraft seines Geldes zu erhalten hingegen schon. -
Interessante Gedanken von euch. 🫡
Da ein Produkt noch nicht erwähnt wurde, möchte ich kurz erwähnen was ich neben Tagesgeld nutze um Cash zu verwahren.
Ich nutze dafür inzwischen Bonuszertifikate auf den DAX.
Das ist natürlich nicht direkt mit Festgeld vergleichbar. Für mich ist es aber eine interessante Alternative zu kurzfristigem Festgeld mit einer Laufzeit von etwa einem Jahr.
Ich nehme dabei mittlerweile nur noch den DAX-Index oder andere Indize und keine Einzelwerte mehr. Mit Einzelwerten hatte ich früher mehrfach das Problem, dass die Barriere doch gerissen wurde. Das Risiko ist beim DAX für mich deutlich überschaubarer. Und mit einem Puffer von über 30% auch gut kalkulierbar.
Aktuell komme ich damit auf etwa 8% p.a. – bei einer Barriere von beispielsweise 17.000 DAX-Punkten.
Dafür muss man natürlich das entsprechende Risiko akzeptieren. Wenn die Barriere hält, ist die Renditechance allerdings deutlich höher als bei Festgeld.
Interessant finde ich dabei zudem, dass der Kurs des Zertifikats bei unverändertem DAX mit näher rückendem Laufzeitende tendenziell ansteigt Und jederzeit verkauft werden kann.
Für mich ist das daher inzwischen ein Ersatz für einen Teil des kurzfristigen Festgeldes: etwas mehr Risiko, dafür aber eine aus meiner Sicht sehr attraktive Renditechance bei eher geringer Volatilität.
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Danke für Eure Antworten. Ich habe verstanden, dass wenn es planbar sein soll, ich bei TG und FG bleiben sollte.
Wenn ich Rendite will, nehme ich ETF
Und Anleihen in allen Varianten (außer Ultrakurzläufer) sind irgendwo dazwischen. Eine möglicherweise bessere Rendite in dem Bereich erkauft man sich durch geringere Planbarkeit und höhere Volatilität.
Mal sehen, was ich mit dieser Erkenntnis anfange...
Grundsätzlich gehen Chance und Risiko immer Hand in Hand. Höhere Chance auf Rendite steht immer auch ein höheres Risiko auf Verlust gegenüber.
Und dann gibt es noch die Inflation die aus offensichtlich sicheren Anlagen nur den sicheren Verlust von Kaufkraft bedeutet. So bei vielen Tagesgelder und Festgeldern. Wobei Tagesgeld natürlich einen anderen Zweck erfüllt als maximale Renditechance.
Daher gilt es für sich persönlich, nach der eigenen Risikotoleranz das richtige Produkt zu finden und dann natürlich auch zu diversifizieren.
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Sicherheit Volatilität und Flexibilität wird oft vermischt.
Sicherheit ist, wenn man langfristig nach Inflation und und Steuern kein Geld verliert, sondern gewinnt.
Wenn man Geld als Kaufkraft (und nicht als eine Zahl) betrachtet sind in diesem Sinn Tagesgeld, Geldmarkt usw. nicht wirklich sicher.
Wenn ich für eine bestimmte Summe eine geringe Volatilität und eine hohe Flexibilität brauche ist bei kleinen Summen das Tagesgeld eine Alternative und bei größeren Summen ein Geldmarkt ETF.Der Xtracker Overnight Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap LU0290358497 ist eine Alternative. Aber warum einen riesigen Swap ETF mit 22 Mrd. € investieren? Niemand weiß wie sich ein derartiger ETF in einer tiefen Krise verhält. Wie sicher sind die hinterlegten Sicherheiten? Theoretisch sollte es funktionieren.
Deshalb gehe ich für den flexiblen Teil meines Depots in kurzlaufende Staatsanleihen.
Xtrackers II Germany Government Bond 0-1 LU2641054551. Da ist mein Schuldner bekannt.
Wenn der deutsche Staat nicht zahlen kann, wird er sich das Geld von seinen Bürgern holen.
Ich kann auch auf ETF mit anderen Euro Staatsanleihen gehen und Frankreich, Spanien, Italien hinzunehmen. Dann bekomme ich hinter der Kommastelle etwas mehr Rendite, aber ob ich mehr Sicherheit bekomme ist fraglich.
Ein Spezialfall ist wenn ich nicht flexibel sein möchte, sondern eine größere genau definierte Summe zu einem genau definierten Zeitpunkt braucht. Dann sind die Laufzeit ETF von Xtracker (Xtracker Maturity) oder iShares (ibonds) eine Alternative, die normalerweise etwas mehr Rendite erwarten lässt als die Tagesgeld oder Geldmarkt (nd gleichzeitig im Notfall täglich verfügbar ist. Im Extremfall von sehr stark steigenden Zinsen kann die Rendite kleiner sein, als im Geldmarkt.
Wenn ich Rendite suche, suche ich nicht im Anleihenteil, sondern lege alles Geld, das ich nicht flexibel brauche zu 100 % in den Aktienmarkt.
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Gibt es eine Anlage, die mit dem EZB-Zins nach oben und unten wandert und die mehr abwirft als Tagesgeld?
Ja, gibt es, den Amundi Smart Overnight Return (LU1190417599). Läuft wie der DBX0AN mit einem Zuschlag von ca. 0,4 %. Da es keine Rendite ohne Risiko gibt: Der Sicherheitskorb besteht aus Aktien und nicht aus Anleihen.
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Sicherheit ist, wenn man langfristig nach Inflation und und Steuern kein Geld verliert, sondern gewinnt.
Wenn man Geld als Kaufkraft (und nicht als eine Zahl) betrachtet sind in diesem Sinn Tagesgeld, Geldmarkt usw. nicht wirklich sicher.
Wobei man sagen muss, dass jeder Sicherheit unterschiedlich definiert und das oben geschriebene deine Definition ist.
Bei dem Sicherheit orientiere ich mich an SRI (Summary Risk Indicator).
Sicher ist hierbei für mich die Risikoklasse 1. Nach Steuern und Inflationen verliere ich damit ggf. Geld. -
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