Hallo, ich habe vor einiger Zeit in den ETF MSCI ACWI investiert. Jetzt habe ich immer wieder gelesen, dass empfohlen wird, den hohen US Anteil zu reduzieren. Hier wurde mir vorgeschlagen, noch zusätzlich in den MSCI World ex USA und den MSCI Emerging Markets zu investieren, wobei der Großteil in den MSCI ACWI fließt. Ist das empfehlenswert oder soll ich einfach nur bei einem ETF bleiben (MSCI ACWI)? Danke für das Feedback
USA Anteil ausgleichen
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Katha81 -
14. September 2026 um 12:47 -
Unerledigt
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Kater.Ka
14. September 2026 um 12:48 Hat das Thema freigeschaltet. -
Wer hats empfohlen?

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Jedes Jahr ein neuer Hype, davon leben Finfluencer.
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Dein ETF gewichtet nach Marktkapitalisierung. Sollte mal die USA untergehen und ein anderes Land die Börse dominieren, dann wird dein ACWI sich entsprechend umstellen ohne dass du etwas dafür tun musst. Falls das deine Sorge ist oder das der Hauptgrund ist was du mal gehört hast.
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Ich empfehle es nicht. Und schon gar nicht EM.
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Man kann vieles lesen, ob der Autor was sinnvolles geschrieben hat, steht auf einem anderen Blatt. Da die US Konzerne weltweit ihre Umsätze machen, relativiert sich vieles. Zu Umstellungen im ETF wurde bereits vom Vorschreiber alles geschrieben, also Füße still halten.
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Hier wurde mir vorgeschlagen, noch zusätzlich in den MSCI World ex USA und den MSCI Emerging Markets zu investieren, wobei der Großteil in den MSCI ACWI fließt.
Wo ? Irgendwo hier ?
BeitragRE: Der „Bastl-Wastl“-Thread: ETF-Portfolios selbst gebaut und erklärt



Moin
hier seht Ihr mein bastl-wastl-Portfolio.
Mit dem ACWI IMI habe ich angefangen, der war von Anfang an mein Core. Allerdings gefällt mir aus verschiedenen Gründen die reine Gewichtung nach Market-Cap nicht. Der US-Anteil war mir zu hoch, der Emerging-Markets Anteil war mir zu niedrig, der US-$ Anteil war mir zu dominant, und einige Sektoren und Faktoren wollte ich als Satelliten mit aufnehmen bzw. höher gewichten. ETFs auf Staats- und Unternehmensanleihen habe ich inzwischen alle…dersichnenetfpflanzt15. August 2026 um 23:46 -
Dein ETF gewichtet nach Marktkapitalisierung. Sollte mal die USA untergehen und ein anderes Land die Börse dominieren, dann wird dein ACWI sich entsprechend umstellen ohne dass du etwas dafür tun musst. Falls das deine Sorge ist oder das der Hauptgrund ist was du mal gehört hast.
Coole Umschreibung für ,,drastische Verluste und viele Jahre (besser Jahrzehnte) Bärenmarkt“. Mein Portfolio rauscht nicht nach unten, es ,,stellt sich nur um“.

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Wenn Du Dich mit 60-70 % USA nicht wohlfühlst, kannst Du sie gezielt reduzieren. Ein FTSE All World Ex USA wäre ein geeignetes Instrument (eine Zeile mehr im Depot). Wer sich besonders am hohen Tech Anteil im MSCI ACWI stört, sollte statt dessen vielleicht mit einem Value Fonds dagegen arbeiten oder einem breit anlegenden Dividenden ETF. Damit reduziert man gleichzeitig auch den US-Anteil.
Ob man das muss? Ganz sicher nicht! Es gibt aber durchaus auch ernst zu nehmende Fachleute (Kommer, Walz beispielsweise), die das für sinnvoll halten. In keinem Fall sollte man es damit übertreiben, wenn man sich nicht permanente Arbeit einhandeln will durch notwendiges Rebalancing.
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Hallo, ich habe vor einiger Zeit in den ETF MSCI ACWI investiert. Jetzt habe ich immer wieder gelesen, dass empfohlen wird, den hohen US Anteil zu reduzieren.
Hast Du Dir mal darüber Gedanken gemacht, wie hoch Dein 'Deutschland-Anteil' an Deinen privaten Finanzen und Deinem Leben ist?
Ich kann nur empfehlen auch nicht nur das eine ETF-Depot zu betrachten, sondern einfach mal alle Vermögenswerte zu betrachten (z.B. Ansprüche an Pension/GRV, private Versicherungen, Immobilien, Sparguthaben, usw.). Dann stellt man schnell fest dass Vieles davon allein von gesicherten Verhältnissen in Deutschland abhängt.
Insofern empfinde ich einen hohen US-Anteil sogar als Diversifikation des hohen 'Deutschland-Anteils'. -
...(besser Jahrzehnte) Bärenmarkt“.
Belege für einen jahrzehntelangen Bärenmarkt eines weltweiten Aktienindizes in der Vergangenheit?

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Wer hats empfohlen?

Na diese Herren:
Es gibt aber durchaus auch ernst zu nehmende Fachleute (Kommer, Walz beispielsweise), die das für sinnvoll halten.
Ich meine, Andreas Beck, Christian Fuchs, Ben Felix und Hendrik Leber reduzieren auch ihren US Anteil.
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Man muss dann aber auch einen Plan haben, was die Alternative ist.
EM, die letztlich auch vom US Markt abhängig sind?
EU, die letztlich auch vom US Markt abhängig sind?
Da ist der Vorschlag von 90 Prozent Aktien schon sinnvoller ein anderes Marktsegment zu wählen. Also vorzugsweise eins, das nicht mit US und Tech korreliert. Ich bin da mit meinem VanEck Dividend Leaders ganz zufrieden. Der birgt dafür natürlich andere Risiken.
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Belege für einen jahrzehntelangen Bärenmarkt eines weltweiten Aktienindizes in der Vergangenheit?

Belege, dass die USA schon mal untergangen wären oder es ähnliche Verwerfungen gab wie in Europa oder Asien ?
Der US-Anteil am globalen Aktienmarkt und die wirtschaftliche und geopolitische Entwicklung der vergangenen 120 Jahre in den USA ist der wohl größte Survivership Bias den es gibt. -
Da ist der Vorschlag von 90 Prozent Aktien schon sinnvoller ein anderes Marktsegment zu wählen.
Bei Value ist man aktuell aber auch extrem Tech-Lastig unterwegs. Über 14% in einem Unternehmen. Das muss man erstmal mit einem FTSE All World schaffen.
Und der US-Anteil an diesem Value-ETF liegt auch bei rund 48%.
Wenn man des US-Anteil wirklich und dauerhaft reduzieren will, sollte man dazu schon einen ETF nehmen, der keine US-Werte enthält.
Also z.B. den Xtrackers FTSE All-World ex US (ISIN IE000YKHGYN2)
Sonst kann es einem eben doch passieren, dass der neue, ehemals evtl. gar nicht so US lastige Value- oder Dividenden-ETF doch 50% oder gar mehr US-Anteil enthält. -
Micron ist Value? Dann habe ich wohl was nicht verstanden
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Belege, dass die USA schon mal untergangen wären oder es ähnliche Verwerfungen gab wie in Europa oder Asien ?
Die bewusste Untergewichtung der USA auf 50% oder 30% bietet aber keinerlei Garantie dafür, dass der Absturz eines Portfolios entsprechend gemildert würde, wenn die USA als Wirtschaftsmacht ausfallen würde.
Insbesondere wenn man Unternehmen im Portfolio hat, deren Umsatz zu großen Teilen vom Exportgeschäft (z.B. in die USA) abhängt.
Das kann man sicherlich hoffen. Aber einen entsprechenden Beleg dafür wirst Du kaum liefern können.
Im Gegenteil. Ich befürchte eher, dass andere Wirtschaftsräume vor massiven Problemen stehen würden, wenn die USA den Zugang beschränken oder gar komplett verhindern würden (z.B. Abhängigkeit von US-Tech-Unternehmen). -
Na diese Herren:
Ich meine, Andreas Beck, Christian Fuchs, Ben Felix und Hendrik Leber reduzieren auch ihren US Anteil.
Den Anteil Mag7 reduzieren in erster Linie, was dann den US-Anteil reduziert.
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Hallo, ich habe vor einiger Zeit in den ETF MSCI ACWI investiert. Jetzt habe ich immer wieder gelesen, dass empfohlen wird, den hohen US Anteil zu reduzieren. Hier wurde mir vorgeschlagen, noch zusätzlich in den MSCI World ex USA und den MSCI Emerging Markets zu investieren, wobei der Großteil in den MSCI ACWI fließt. Ist das empfehlenswert oder soll ich einfach nur bei einem ETF bleiben (MSCI ACWI)? Danke für das Feedback
Das kommt darauf an, was man erreichen will.
Niemand weiß, was in Zukunft die bessere Lösung gewesen sein wird. Aber es gibt zu der Fragestellung, was zukünftig die beste Lösung gewesen sein wird, eine durchschnittliche Marktmeinung. Und die spiegelt der MSCI ACWI gut wieder.
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Ich muss sagen, ich finde das gezielte Unter-/Übergewichten eines Maktes immer schwierig. Für mich machte es die Protagonisten, die dieses predigen eher unseriös. Wenn man doch davon ausgeht, dass man eh nicht in die Zukunft gucken kann und marktbreit, im Fall des MSCI World ACWI nach Kapitalisierung, investieren soll, machen Prognosen doch keinen Sinn.
Keiner weiß doch, wie sich die USA zukünftig entwickelt.
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Da nun der oder die Fragesteller(in) wieder völlig überfordert und verunsichert wurde, mit allerlei Aussagen, die wir alle nicht vorhersagen können, sollte man einfach abwarten. Was besser läuft wird die Zukunft zeigen, Fakt ist allerdings, wenn die USA kräftig abschmiert wird die gesamte Weltwirtschaft kräftige Auswirkungen haben und mit in diesem Strudel geraten. Da reichen schon vom Zollpräsidenten ein paar Aktionen um europäische und asiatische Märkte in Unruhe zu versetzen.
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