Smart Vermögen (Sparkasse)

  • Hallo liebe Community,

    vor ein paar Tagen habe ich mich leider von meiner Sparkassen-Beratin bequatschen lassen ein Smart Vermögen Depot (by bevestor) abzuschließen.

    Nachträglich habe ich mich natürlich bisschen tiefgründiger zu dem Produkt belesen und die Erfahrungsberichte hierzu, teilweise 2 Jahre alt, waren überwiegend negativ. Nicht zuletzt aufgrund der Gebühren in Höhe von 1,5% p.a..

    Grundsätzlich begrüße ich natürlich eine unkomplizierte Vermögensanlage, da ich mich kaum mit Depots, Anlagestrategien etc. auskenne.

    Jetzt zu meinen Fragen:

    1. Gab es in den letzten Jahren positive Veränderungen in Bezug auf das Smart Vermögen Depot?

    2. Wäre es ggf. sinnvoller über einen anderen Neo-Broker ausschließlich in z.B. einen „Vanguard FTSE All-World UCITS ETF - (USD) Accumulating Shares“ zu investieren?

    3. Wäre es eine sinnvolle Option beide Portfolios zu besparen um die Performance zu vergleichen?

    Vielen Dank vorab für eure Unterstützung. 🙏🏻

    MfG Roman

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  • Kater.Ka 10. Oktober 2026 um 12:15

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hi Roman, hier kann es keine positiven Veränderungen gegeben haben, da sowas generell nix taugt. Suche hier gern auch nach z.B. Quirion, das ist einfach nur mies.

    Nimm einen von Finanztipp empfohlenen All-Word ETF oder den IMI ETF in einem der empfohlenen Depots und FERTIG. Mehr ist nicht. Super einfach.

    Noch zu Punkt 3: kannst du machen wenn du sehen willst wie das Geld, welches du in das Smart Vermögen gegeben hat ganz unsmart abkackt im Vergleich 😅

    • Hilfreichste Antwort

    Wäre es ggf. sinnvoller über einen anderen Neo-Broker ausschließlich in z.B. einen „Vanguard FTSE All-World UCITS ETF - (USD) Accumulating Shares“ zu investieren?

    Sinnvoller in Form der zu erwartenden Rendite über Jahrzehnte wäre es. Geringere Kosten, volle Entscheidungsgewalt (daran sind hier im Forum schon einige Beginner gescheiter) und Eigenverantwortung.

    Folgst Du den Vorschlägen von Finanztip brauchst Du auch keine ausgeklügelte Anlagestrategie. Einfach einen der von FT genannten Welt-ETFs besparen und dieses stur und lange genug durchhalten.

    Wäre es eine sinnvolle Option beide Portfolios zu besparen um die Performance zu vergleichen?

    Dann hast Du zwar nur bei 50% Deiner Anlagesumme den Verlust (mind. 1,5% Gebührten gegenüber 0,14% beim FTSE All-World), dafür aber einen "schuldigen" dem Du mental dafür verantwortlich machen kannst, wenn das Portfolio nicht so läuft wie von Dir erträumt. Real ist das Geld trotzdem weg.

  • Roman S. , habe nur Deinen Beitrag Nr. 1 überflogen.


    Die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute in kommunaler Trägerschaft - sprich die Sparkassen - werden u. a. deshalb (so auch von mir) gerne mal als "Spaßkatzen" bezeichnet, weil man als Kunde bereit sein muß, sich den "Spaß" dort reichlich was kosten zu lassen ...

    Gebühren in Höhe von 1,5% p.a..

    (dazu kommt noch erschwerend: Die Gebühren sind Dir sicher - die von der Spaßkatze für Dich generierten Ergebnisse - abzüglich der hohen Gebühren - dagegen unsicher)

    und einem in aller Regel auch keine

    Sparkassen-Beratin

    oder Sparkassen-Berater (im Sinne von "Best Advice for the Client") gegenüber sitzt - sondern ein(e) Bankprodukte-"Verkäufer(in)" (Tendenz "Best Profit for the Bank")

    Für meinen Teil wäre daher der "smarte" Rat sich da schnellstmöglich zu verabschieden - und die Finanzen in die eigene Hand zu nehmen.

    Vor dem Hintergrund

    Grundsätzlich begrüße ich natürlich eine unkomplizierte Vermögensanlage, da ich mich kaum mit Depots, Anlagestrategien etc. auskenne.

    hast Du Dir mit Deinem Punkt 2. die Antwort sozusagen schon selbst gegeben.

    3. Wäre es eine sinnvolle Option beide Portfolios zu besparen um die Performance zu vergleichen?

    Nein, weil das Ergebnis auf längere Sicht von vorneherein feststeht ...


    Dir gute Gedanken und danach ebensolche Finanz-Entscheidungen ... !

  • Roman S. 10. Oktober 2026 um 13:03

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Roman S. 10. Oktober 2026 um 13:04

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Was sind ein paar Tage? Eventuell lässt sich der Vertrag widerrufen.

    Was ich mich zudem häufig frage: Warum zieht man Erkundigungen - insbesondere bei den heutzutage vorhandenen Möglichkeiten - nicht vor einer solchen Entscheidung/Abschluß ein - sondern erst danach ... ?

    Immerhin noch besser als sich überhaupt nicht zu erkundigen ...

  • Was ich mich zudem häufig frage: Warum zieht man Erkundigungen - insbesondere bei den heutzutage vorhandenen Möglichkeiten - nicht vor einer solchen Entscheidung/Abschluß ein - sondern erst danach ... ?

    Normalerweise bin ich auch jemand der sich vorher informiert. Insbesondere bei finanziellen Themen bringt es nichts etwas über das Knie zu brechen. Muss auch leider eingestehen, dass es die „Verkäuferin“ geschickt angestellt hat um mich, zumindest in diesem Moment, für einen Abschluss zu überzeugen. Ich hatte schon wenige Stunden nach dem Abschluss ein eher flaues Bauchgefühl. & so bin ich nach etwas Eigenrecherche hier gelandet.

    Was sind ein paar Tage? Eventuell lässt sich der Vertrag widerrufen.

    Bewege mich zum Glück noch innerhalb der Widerrufsfrist.

  • Normalerweise bin ich auch jemand der sich vorher informiert. Insbesondere bei finanziellen Themen bringt es nichts etwas über das Knie zu brechen. Muss auch leider eingestehen, dass es die „Verkäuferin“ geschickt angestellt hat um mich, zumindest in diesem Moment, für einen Abschluss zu überzeugen. Ich hatte schon wenige Stunden nach dem Abschluss ein eher flaues Bauchgefühl. & so bin ich nach etwas Eigenrecherche hier gelandet.

    Bewege mich zum Glück noch innerhalb der Widerrufsfrist.

    Du bist vermutlich zu einem Gespräch "gebeten" worden, weil die "Finanzproduktefachverkäuferin" meinte, dass du der richtige Kunde für das Produkt sein könntest.
    In diesem Fall hattest du natürlich kaum eine Chance, dich im Vorfeld über das Produkt zu informieren. Meist ist es dann so, dass man nach dem Gespräch "mal eben so" unterschreibt, weil das Gesagte eigentlich ganz plausibel klingt.
    Zu sagen, dass man sich die Sache zu Hause in Ruhe überlegen möchte und einen zweiten Termin benötigt, kommt meist nicht bei solchen Gesprächen vor.

    Wenn du den Vertrag widerrufen möchtest, dann mach das am besten schriftlich: "Hiermit widerrufe ich den am XX.XX.XX abgeschlossenen Vertrag innerhalb der Widerrufsfrist."

    Bei einem neuen Gespräch wird vermutlich sonst erst wieder viel über das "warum und wieso" diskutiert.

  • Ich würde zusätzlich alles an Vermögen von der Sparkasse abziehen und alle Konten kündigen.

    ... und alle Sparkassenangestellten am besten öffentlich auspeitschen lassen, gell?


    Im Ernst: Die Sparkassen bieten mit s-broker und s-neo auch kostengünstigere Depots an. Wenn man gezielt danach fragt, bekommt man die auch. ETF kann man darin auch ansparen.

    Und wenn man keine Werbeansprache haben will, geht das auch.

  • Ich würde zusätzlich alles an Vermögen von der Sparkasse abziehen und alle Konten kündigen.

    Wenn ich die Geschäftsverbindung zu allen Unternehmen abbreche, die mir in der Vergangenheit schon einmal "Mist" verkauft haben oder deren Leistungen nicht das erbracht haben, was ich erwartet habe, dann ist/wird meine Auswahl bei zukünftigen Käufen, Dienstleistungen etc. schon ziemlich eingeschränkt.

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