GRV ungleich Investment

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  • Werden Frühpensionen für Beamte dann auch konsequent gestrichen und müssen die bis 70 anwesend sein ?

    Im Regelfall wird das übertragen. Deshalb habe ich mir schon eine Hundeleine besorgt und werde dann ab 60 beginnen, meinen unsichtbaren Hund zu suchen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Und als Beamter kann man dann zehn Jahre krank sein, bei vollen Bezügen?

    Sind wohl auch eher Ausnahmen.
    Aber eine Frühpensionierung ist natürlich möglich. Als Beamter tut man sich da durchaus leichter als ein 'Rentenversicherungsangestellter'. Hier zählt für die teilweise Berufsunfähigkeit nur, ob Du noch irgendeinen Job mindestens noch 3 Stunden am Tag ausführen kannst.

    Bei einem Beamten zählt dann auch, dass der mögliche Job 'angemessen' ist. Also einem Beamten so einfach zu sagen, Du kannst dann noch als Museumswärter arbeiten geht im Gegensatz zu einem GRV-Beschäftigten nicht so ohne weiteres.

  • Ja klar, die wenigen mit dem unsichtbaren Hund.

    Nun ja,
    es gibt ja solche Extremfälle wie kürzlich der Fall der Lehrerin, die 16 Jahre krank geschrieben war:
    https://www.spiegel.de/panorama/justi…5f-1862f3b883e3

    Oder den Fall der Berliner SPD-Politikerin:
    https://www.spiegel.de/politik/deutsc…3f-3c7f00f8d6fc

    Aber daraus eine Verallgemeinerung konstruieren zu wollen liegt mir fern. Es ist aber eine Tatsache, dass es wesentlich 'leichter' ist als Beamter eine Arbeitsunfähigkeit Dienstunfähigkeit zu erreichen wie als GRV-Zwangsversicherter die Arbeitsunfähigkeit.
    Ein Schelm wer dabei böses denkt. ;)
    Aber man hätte ja auch den Beamtenstatus anstreben können.


  • Ich halte nichts von Beamtenbashing.

    Wenn allerdings TexDawson wiederholt Hüftschüsse gegen die GRV abfeuert, wirkt das wie Wasser-Predigen und gleichzeitig Wein-Trinken.

    Pensionsansprüche sind nicht naturgegeben. Wer beständig gegen die GRV lamentiert, darf auch mal sinnstiftende Konsolidierungsvorschläge zur Beamtenversorgung unterbreiten.

    Darauf angesprochen hören wir entweder ad-hominem-Gejammer und heuer putzige Hundeleinen Geschichten.

  • Vorschläge zur Sanierung der Kassen der GRV:

    - Deutliche Verkleinerung des Berufsbeamtentums,

    - Festschreibung der jährlichen Rentenerhöhung auf die Inflationsrate, Status Quo muss allerdings gegeben sein, falls es eine Deflation geben sollte

    - Zahlungen, für die keine Einzahlungen in die bestehende GRV erfolgt sind, wie etwa Mütterrente, Ostrenten und sonstiges werden ausgelagert und in den normalen Bundeshaushalt überführt

    weiteres kann gerne ergänzt werden...

  • Wer beständig gegen die GRV lamentiert, darf auch mal sinnstiftende Konsolidierungsvorschläge zur Beamtenversorgung unterbreiten.

    Wenn man sich das Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 27. September 2005 - 2 BvR 1387/02 - durchliest, könnte man meinen, er tut dies sogar ;)

    z.B.

    Zitat

    Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung und die diesen zu Grunde liegenden Entwicklungen können Anlass bieten, sie in der Beamtenversorgung systemkonform nachzuführen. Die Berücksichtigungsfähigkeit von Einschnitten in die Alterseinkünfte der Rentner beruht auf der herausragenden Bedeutung der Einkommen der privatrechtlich beschäftigten Arbeitnehmer für die verfassungsrechtlich gebotene Alimentierung. Mit der Übertragung der Rentenreform 2001 hat sich der Gesetzgeber folglich an Umständen orientiert, die für die Bemessung der Amtsangemessenheit der Alimentation von Bedeutung sind.

    ...

    Das System der gesetzlichen Rentenversicherung und dessen Veränderungen können allerdings nur insofern zur Bestimmung der Amtsangemessenheit der Versorgungsbezüge und zur Rechtfertigung von deren Absenkung herangezogen werden, als dies mit den strukturellen Unterschieden der Versorgungssysteme vereinbar ist.

    ...

    Die Übertragung der erst künftigen Auswirkungen der Rentenreform auf die Beamtenversorgung erforderte deshalb eine prognostische Entscheidung des Gesetzgebers. Hiermit zwangsläufig verbundene Ungenauigkeiten und Abweichungen sind bei der Beurteilung des Gestaltungsspielraums und der Amtsangemessenheit der Versorgungsbezüge zu berücksichtigen. Eine von Anbeginn bestehende Deckungsgleichheit der Veränderungen in den Versorgungssystemen ist deshalb nicht Voraussetzung der Verfassungsmäßigkeit des gesetzgeberischen Handelns. Dem Besoldungsgesetzgeber ist darüber hinaus zuzugestehen, zunächst die Auswirkungen der Veränderungen abzuwarten. Andererseits ist er jedoch gehalten, bei einer nicht unerheblichen Abweichung der tatsächlichen von der prognostizierten Entwicklung Korrekturen an der Ausgestaltung der Bezüge vorzunehmen.

  • Habe mal die KI dazu befragt, irgendwie kommt da eher das Gegenteil heraus das die Boomer keine Kinder bekommen, eher sind die nachfolgenden Generationen zurückhaltenter (also die die gerade schreien die Boomer hätten zu wenig Kinder...):

    • Babyboomer (1946–1964):
      • Kinder pro Frau: Bis zu 2,54 im Rekordjahr 1964.
    • Generation X (1965–1979):
      • Kinder pro Frau: Sank stark auf ca. 1,4 bis 1,5.
    • Generation Y / Millennials (1980–1995):
      • Kinder pro Frau: Durchschnittlich 1,3 bis 1,5.
    • Generation Z (1996–2010):
      • Kinder pro Frau: Zwischen 1,35 und 1,59.

    Das sind die Geburtsjahrgänge. Kinder bekommen mit damals Mitte 20. der Pillenknick ab 1964 passierte genau zur Vermehrungszeit der Boomer.

    Alle anderen haben danach auch keine Kinder mehr bekommen, erwarten aber auch keine Rente von Kindern die sie nie hatten.

  • Das sind die Geburtsjahrgänge. Kinder bekommen mit damals Mitte 20. der Pillenknick ab 1964 passierte genau zur Vermehrungszeit der Boomer.

    Alle anderen haben danach auch keine Kinder mehr bekommen, erwarten aber auch keine Rente von Kindern die sie nie hatten.

    Deine Rechtfertigungen warum die Boomer an allem Schuld sind werden immer Abstruser.

  • Deine Rechtfertigungen warum die Boomer an allem Schuld sind werden immer Abstruser.

    Was für Schuld? Sie sind an gar nix schuld nur können Kinder die es nie gab auch keine Rente zahlen. Und damit sollte sich die Diskussion doch erübrigen.
    Das besondere der Boomer ist dass sie derartig simple Mathematik nicht akzeptieren wollen und einfach drauf pochen dass ihnen das zusteht.
    Die nachfolgenden Generationen haben längst eingesehen dass sich das nicht mehr ausgeht.

    Da sieht man wie übel Demokratie ist.

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