Was verdient ihr & seid ihr zufrieden?

  • Aber für den Wechsel in die PKV ist es bei mir zu spät.

    Vielleicht kannst Du auch ganz froh sein, dass Du in der GKV bist.

    Ich finde die PKV einfach nur anstrengend. Man muss deutlich forschender sein, vor der Behandlung abklären, ob das die PKV auch wirklich zahlt etc. Natürlich liegt der Vorteil bei Terminvergabe etc., was im Alter eventuell wertvoller sein könnte...

    Und dann der innere Zwang, nicht zum Arzt zu gehen, da die Krankenkassen mit Bonisystemen arbeiten. Da ist man immer am rumrechnen... nervig.

    Die Beiträge der PKV sind natürlich auch nicht ohne im Alter. Für meine Mutter wurde der Beitrag von 700,- auf knapp 1000,- erhöht innerhalb von 2 Jahren. Das muss man dann als Rentner auch wegstecken können.

    Also wenn Geld keine Rolle spielt, überwiegen für mich die Vorteile der PKV, aber man muss auch aufpassen, dass man zielführend behandelt wird und der Arzt (soll keine böse Unterstellung sein) nicht versucht, möglichst viel abzurechnen...das hatte ich auch schon erlebt.

  • Vielleicht kannst Du auch ganz froh sein, dass Du in der GKV bist.

    Ich finde die PKV einfach nur anstrengend. Man muss deutlich forschender sein, vor der Behandlung abklären, ob das die PKV auch wirklich zahlt etc. Natürlich liegt der Vorteil bei Terminvergabe etc., was im Alter eventuell wertvoller sein könnte...

    Und dann der innere Zwang, nicht zum Arzt zu gehen, da die Krankenkassen mit Bonisystemen arbeiten. Da ist man immer am rumrechnen... nervig.

    Die Beiträge der PKV sind natürlich auch nicht ohne im Alter. Für meine Mutter wurde der Beitrag von 700,- auf knapp 1000,- erhöht innerhalb von 2 Jahren. Das muss man dann als Rentner auch wegstecken können.

    Also wenn Geld keine Rolle spielt, überwiegen für mich die Vorteile der PKV, aber man muss auch aufpassen, dass man zielführend behandelt wird und der Arzt (soll keine böse Unterstellung sein) nicht versucht, möglichst viel abzurechnen...das hatte ich auch schon erlebt.

    Auch das waren meine Erfahrungen mit der PKV in der Verwandschaft. Da zahle ich lieber mit meinem Guten Namen und lege meine GKV-Karte beim Arzt vor.

  • Vielleicht kannst Du auch ganz froh sein, dass Du in der GKV bist.

    Eindeutig nicht. Grund für die PKV wäre niemals die Geldersparnis gewesen.

    Rückerstattungen muss man nicht mitmachen, wenn der Aufwand den Nutzen übersteigt. Und IGEL Leistungen versucht man mir als GKV Versicherter auch immer mla wieder anzudrehen.

    Die Beiträge der PKV sind natürlich auch nicht ohne im Alter. Für meine Mutter wurde der Beitrag von 700,- auf knapp 1000,- erhöht innerhalb von 2 Jahren

    Völlig klar, die Frage ist aber, falls man es finanziell rechnen möchte, wieviel mehr Netto man im gesamten Arbeitsleben gehabt hätte. Dieses muss man konsequent als private Rücklage ansparen. Ggf. geht sowas auch teilweise AG-finanziert, falls die PKV dies durch höhere Beiträge als Altersrückstellung anbietet.

    Dazu kommen im Alter ggf. auch noch Einsparungen bei KV-Beiträgen von einer BAV.

    Alleine dadurch, dass man alles vorfinanzieren muss (außer, man möchte den Aufwand treiben, jeder Rechnung sofort einzureichen und zu hoffen, dass die PKV schnell genug überweist) muss schon eine gute Rücklage vorhanden sein. Ich habe das Jahrzehntelang bei meiner Mutter mitbekommen.

    ob das die PKV auch wirklich zahlt

    Wenn ich sehe, was die GKV bei mir die letzten 20 Jahre nicht gezahlt hat, dann kann das bei einer PKV nicht weniger sein.

    Aber am Ende bleibt es Spekulation. Ich kenne weder die PKV-Verträge von ca. 2005 noch weiss ich, was ich damals oder heute für meine PKV zahlen würde. Ich weiss nur, dass ich bei der heutigen BBG lieber den selben Betrag für meine individuelle Versicherung aufbringen würde wie den Betrag in ein Solidarsystem zu zahlen, das (wie anderen Stellen auch) immer mehr von oben nach unten verteilt und wo sich der Staat, der die Leistung einfordert, von seiner Zahlungspflicht entzieht.

  • Auch wenn OT, es werden bei diesem Vergleich PKV / GKV in der Rente oft Äpfel mit Birnen verglichen.

    Natürlich ist ein Vergleich nur sinnvoll, wenn ein AN grosse Teile seines Berufslebens über der Versicherungspflichtgrenze liegt, nur dann stellt sich realistisch die Frage nach PKV. Allerdings erwirbt er dann auch signifikante Rentenpunkte. Bekommt also ein Rentner 3000EUR Rente und 1000EUR bAV und der PKV Beitrag ist 1000EUR, dann erhält er ca. 260EUR Zuschuss on top auf seine Rente, also bleiben effektiv 740EUR.

    Ist er dagegen in der GKV zahlt er ca. 12,2% auf die 3000EUR und ca. 20% auf 800EUR (nach ca. 200EUR Freibetrag) auf die BAV, macht in Summe 520EUR.

    Und plötzlich klingt das gar nicht so dramatisch. 740 vs. 520.

    Ausserdem kann man über einen Beitragsentlastungstarif oder eben konsequentes Sparen der Vorteile PKV in jungen Jahren, die effektive Summe im Alter weiter senken. Nicht zuletzt bleibt das Tarifwechselrecht nach §204, wodurch man in neuere, weniger vergreiste Tarife wechseln kann.

    Vereinfacht gesagt: Je besser die Altersvorsorge aud GRV und bAV ausfällt, desto mehr relativiert sich der angebliche Nachteil der PKV im Alter.

  • Danke für die differenzierte Betrachtung. Du hast natürlich ein sehr positives Beispiel gewählt. Allerdings dürfte es nicht besonders viele AN geben, die in den Genuss einer solch hohen bAV kommen. Das sind praktisch nur Beschäftige in Großunternehmen mit entsprechender langer Betriebszugehörigkeit, eine eher aussterbende Spezies. Und auf 3000 EUR Rente muss man auch erst einmal kommen.

    Es dürfte sehr viel mehr Menschen geben, die über der JAEG verdienen und in der PKV sind, jedoch weder Aussicht auf eine Betriebsrente noch eine dauerhaft gesicherte Anstellung haben. In diesen Fällen oder auch bei Selbständigen kann die Rechnung im Alter ganz anders aussehen.

    Eine PKV muss man sich eben leisten können. Wie du richtig schreibst, gibt es Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass die Beiträge auch im Alter nicht zu einem Problem werden.

  • Allerdings dürfte es nicht besonders viele AN geben, die in den Genuss einer solch hohen bAV kommen.

    Wenn alles gut geht, werde ich später als Rentner ca. 700€ Rente aus der bAV bekommen.

    Mich würde interessieren, wieviel Prozent der Rentner überhaupt eine solche Rente bekommen und wie die Verteilung bei dieser Rente ist, z.B.: 1 Mio Rentner bekommen 100€ oder weniger.

  • Was genau muss denn in deinem Fall „gut“ gehen? Vor oder nach Steuer und SV-Abgaben?

    Gut gehen heißt einfach, dass ich diese Lebensphase erreichen werde und dann auch noch genießen kann. Sicher bin ich erst dann, wenn ich diese Rente dann auch wirklich bekommen werde. Im Laufe meines Lebens habe ich irgendwie schon viel Mist erlebt.

    „Gut gehen“ bedeutet auch, dass einige meiner ehemaligen Kollegen (nur männliche!) vor dieser Phase gestorben ist.

  • Servus, das ist echt eine super Initiative, weil das Thema Gehalt in Deutschland ja leider immer noch viel zu oft ein Tabu ist und man durch die ganzen Extrembeispiele auf Social Media schnell das Gefühl für die Realität verliert. Bin aus Österreich, vielleicht ist das bei uns nochmal bissl was anderes. Was die Zufriedenheit angeht, bin ich insgesamt im grünen Bereich, da die Work-Life-Balance stimmt, die Überstunden erfasst werden und das Betriebsklima passt, was mir persönlich fast wichtiger ist als die letzten hundert Euro netto mehr auf dem Konto. Klar schielt man manchmal auf die Gehälter in den ganz großen Konzernen, aber man muss eben das Gesamtpaket aus Gehalt, Freizeit und Stresslevel sehen, um wirklich beurteilen zu können, ob man fair bezahlt wird.

  • Wenn alles gut geht, werde ich später als Rentner ca. 700€ Rente aus der bAV bekommen.

    Mich würde interessieren, wieviel Prozent der Rentner überhaupt eine solche Rente bekommen und wie die Verteilung bei dieser Rente ist, z.B.: 1 Mio Rentner bekommen 100€ oder weniger.

    Es gibt die Studie "Alterssicherung in Deutschland 2023 (ASID 2023)", in der genau das untersucht wurde.

    https://www.bmas.de/DE/Service/Pub…ussbericht.html

    Damit man das nicht alles durchlesen muss, habe ich mal die KI meines Vertrauens gebeten, die entsprechenden Daten zu extrahieren:

    >>>>>>> KI Start

    Die Daten stammen aus dem Tabellenband Deutschland (ASID 2023), der über das BMAS veröffentlicht wurde.
    Quellen: BMASaba


    🇩🇪 Betriebliche Altersversorgung (bAV) unter Rentnern – vollständige Auswertung aus ASID 2023

    Die ASID‑Studie liefert für die Bevölkerung ab 60 Jahren detaillierte Tabellen zu:

    1. Anteil der Rentner mit Betriebsrente
    2. Höhe der Betriebsrenten (Median, Mittelwert)
    3. Verteilung nach Einkommensgruppen / Dezilen
    4. Unterschiede Ost/West
    5. Unterschiede Männer/Frauen
    6. Unterschiede nach Erwerbsbiografie
    7. Zusatzversorgung öffentlicher Dienst (VBL/ZVK) separat
    8. Private Wirtschaft separat

    Ich gebe Dir jetzt alle Werte, die aus dem Tabellenband extrahierbar sind.


    1️⃣ Anteil der Rentner mit Betriebsrente

    Die ASID unterscheidet:

    • Private Wirtschaft (klassische Betriebsrenten)
    • Öffentlicher Dienst (Zusatzversorgung VBL/ZVK)

    Gesamtbevölkerung 60+

    KategorieAnteil mit bAV
    Private Wirtschaftca. 17–18 %
    Öffentlicher Dienst (VBL/ZVK)ca. 11–12 %
    Gesamt (mind. eine Betriebsrente)ca. 28–30 %

    ➡️ Nur etwa jeder dritte Rentner hat irgendeine Form von Betriebsrente.
    ➡️ Die Mehrheit der heutigen Rentner hatte nie Zugang zu bAV.

    Quelle: ASID Tabellenband Deutschland, Einkommenskomponenten. aba


    2️⃣ Höhe der Betriebsrenten (Netto)

    Die ASID weist Nettoleistungen aus (also nach Steuern/KV/PV).

    Private Wirtschaft

    KennzahlBetrag (Netto/Monat)
    Medianca. 180–190 €
    Durchschnittca. 260–280 €

    Öffentlicher Dienst (VBL/ZVK)

    KennzahlBetrag (Netto/Monat)
    Medianca. 310–330 €
    Durchschnittca. 360–380 €

    ➡️ Öffentlicher Dienst deutlich höher, weil dort Pflichtsysteme existieren.

    Quelle: ASID 2023, Tabellenband, Nettoleistungen bAV. aba


    3️⃣ Verteilung nach Einkommensgruppen (Dezile)

    Die ASID zeigt klar:

    • bAV konzentriert sich stark im oberen Einkommensbereich.
    • In den unteren 40 % der Rentnerhaushalte ist bAV selten.

    Anteil mit bAV nach Dezilen

    EinkommensdezilAnteil mit bAV
    1. Dezil (ärmste 10 %)< 5 %
    2.–4. Dezil8–15 %
    5.–7. Dezil20–30 %
    8.–10. Dezil40–55 %

    ➡️ bAV ist ein Mittelschicht- und Oberschichtphänomen.

    Quelle: ASID Tabellenband, Einkommenskomponenten nach Dezilen. aba


    4️⃣ Ost/West‑Unterschiede

    RegionAnteil mit bAVMedianhöhe
    Westca. 32 %ca. 220 €
    Ostca. 18 %ca. 160 €

    ➡️ Ostdeutschland hat deutlich geringere Verbreitung, weil dort bis 1990 kaum bAV‑Systeme existierten.

    Quelle: ASID Tabellenband Ost/West. aba


    5️⃣ Männer/Frauen

    GeschlechtAnteil mit bAVMedianhöhe
    Männerca. 35 %ca. 240 €
    Frauenca. 22 %ca. 170 €

    ➡️ Frauen haben seltener bAV und niedrigere Leistungen.
    ➡️ Ursache: Teilzeit, Erwerbsunterbrechungen, Branchenstruktur.

    Quelle: ASID Tabellenband Geschlechtervergleich. aba


    6️⃣ Unterschiede nach Erwerbsbiografie

    Die ASID zeigt:

    ErwerbsbiografieAnteil mit bAV
    Lebenslange Vollzeit40–50 %
    Teilzeit/unterbrochene Erwerbsbiografie15–20 %
    Geringfügige Beschäftigung< 5 %
    Beamtepraktisch 0 % (keine bAV, aber Pension)

    ➡️ bAV ist eng an stabile Vollzeitkarrieren gekoppelt.

    Quelle: ASID Tabellenband Erwerbsbiografien. aba


    7️⃣ Zusatzversorgung öffentlicher Dienst (VBL/ZVK)

    Die ASID liefert separate Tabellen:

    • Verbreitung: 11–12 % der Rentner
    • Medianleistung: 310–330 € netto
    • Starke Konzentration bei:
      • Verwaltung
      • Kliniken
      • Schulen
      • Universitäten
      • Kommunale Betriebe

    Quelle: ASID Tabellenband Zusatzversorgung. aba


    8️⃣ Private Wirtschaft – Branchenverteilung

    Die ASID weist aus, dass bAV besonders häufig ist in:

    BrancheAnteil mit bAV
    Chemiesehr hoch
    Metall/Industriehoch
    Energie/Versorgerhoch
    Banken/Versicherungenhoch
    Handelniedrig
    Gastronomiesehr niedrig
    Kleinbetriebeextrem niedrig

    ➡️ Genau das deckt sich mit Deiner Lebenserfahrung:
    Viele Beschäftigte hatten nie Zugang.

    Quelle: ASID Tabellenband Branchen. aba


    📌 Zusammenfassung in einem Satz

    Die ASID‑Studie zeigt eindeutig:
    Nur etwa ein Drittel der heutigen Rentner hat eine Betriebsrente, und diese ist stark ungleich verteilt – nach Einkommen, Geschlecht, Region und Erwerbsbiografie.

    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<< KI Ende

    Man sieht deutlich, dass die hier öfter mal genannten Betriebsrenten in vierstelliger Höhe die Ausnahme sind. Wenn man bedenkt, dass ein Durchschnittsrentner (Mann) ca. 1400 EUR Rente bekommt (Frauen ca. 950 EUR) und wohl keinen Euro Betriebsrente, besteht da schon eine gewisse Schieflage zu manchen, die das Glück hatten, beim richtigen Arbeitgeber zu landen und 5000 EUR und mehr kassieren.

  • Mich würde interessieren, wieviel Prozent der Rentner überhaupt eine solche Rente bekommen und wie die Verteilung bei dieser Rente ist, z.B.: 1 Mio Rentner bekommen 100€ oder weniger.

    Dafür müsstest Du auch noch statistisch erfassen, wie viele ihre BAV als Einmalbetrag auszahlen lassen und bei wie vielen Personen dies ggf. nicht freiwilig geschieht.

    BAV2: Der Rentenfaktor ist für mich so schlecht, dass ich mehr von einer Einmalzahlung wie von den 154€ Brutto im Monat habe (vermutich mit max. 1% Steigeurng im Jahr).

    BAV3: Fondsgebunden. Da gilt aber "Eine Rentenzahlung ist nur dann wählbar, wenn Dein Gesamt-Versorgungskapital zum Zeitpunkt des Versorgungsfalles das Vierfache der zu diesem Zeitpunkt gültigen monatlichen Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (West) (BBG) übersteigt." Das wäre derzeit ein nötiges Kaptal von 33800€

    Wo die BBG in 7 Jahren liegen wird und ob mein Kapital dann überhaupt hoch genug für eine lebenslange Rente wäre, weiss ich heute nicht. Es ist aber irrelevant, sollte sich an den gesetzlichen Bestimmungen nicht noch grundlegend etwas ändern, dann wird auch der Betrag als Einmalbetrag ausgezahlt und er wäre wieder aus der Statistik raus.

    besteht da schon eine gewisse Schieflage zu manchen, die das Glück hatten, beim richtigen Arbeitgeber zu landen

    Klar, Berufs- und Arbeitgeberwahl ist schon immer nur reiner Zufall. Man geht wohl zum erstbesten AG, der direkt um die Ecke des Lieblings-Wohnortes irgendeine Ausbildungsstelle anbietet.

  • ....Klar, Berufs- und Arbeitgeberwahl ist schon immer nur reiner Zufall. Man geht wohl zum erstbesten AG, der direkt um die Ecke des Lieblings-Wohnortes irgendeine Ausbildungsstelle anbietet.

    Mal zu diesem deinem Punkt. Es war oft Glück und Zufall gerade in den 80ziger Jahren einen Job oder Lehrstelle zu bekommen, wenn der AG in der Nähe war hatte man sogar echtes Glück. Das ist immer so leicht gesagt das man einfach den richtigen Job oder AG hätte wählen sollen, ist genau so unsinnig wie du hättest ja auch Beamter werden können, nur was macht Deutschland mit 60 Mio Beamten ? Den Wuschjob und das Wunschgehalt bleibt leider nur wenigen vorbehalten, nicht jeder kann Astronaut oder Lufthansa Pilot werden, da ist einfach nicht der Bedarf da im Gegensatz zum Handwerk oder der Pflege die dann leider nicht so übbig bezahlt sind. Auch mal darüber nachdenken, das andere lässt sich immer so leicht daher reden.

  • Klar, Berufs- und Arbeitgeberwahl ist schon immer nur reiner Zufall. Man geht wohl zum erstbesten AG, der direkt um die Ecke des Lieblings-Wohnortes irgendeine Ausbildungsstelle anbietet.

    Ich hab mit dem derzeitigen AG noch verhandelt, ob er meine bAV mit 2,x% Garantiezins und horrenden Kosten übernimmt 🤣

    Auf die Idee zu fragen, was er anbietet (ETF-basierte bAV und 500% Zuzahlung zum Eigenanteil), bin ich nicht gekommen.

  • Klar, Berufs- und Arbeitgeberwahl ist schon immer nur reiner Zufall. Man geht wohl zum erstbesten AG, der direkt um die Ecke des Lieblings-Wohnortes irgendeine Ausbildungsstelle anbietet.

    Das Leben ist kein Wunschkonzert und bei welchem Arbeitgeber man landet, schon mal gar nicht. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurden praktisch gar keine Jobs angeboten, z.B. in der Rezession 1993. Wenn man da einen Job braucht, nimmt man, was man kriegen kann.

  • Wenn du Geld ins Langzeitkonto einzahlst, wird dieses dann irgendwie verzinst? Das Geld geht dann auch vom Brutto weg oder? Ich hab mich mit dem Thema noch nicht so richtig auseinandergesetzt. Ich weiß von einem Kollegen in einer anderen Abteilung, dass er damit z.B. seine 2 Monate im Jahr "Urlaub" im Süden finanziert.

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