400 Milliarden später: Das teuerste Energie-Experiment der deutschen Geschichte

  • Und bei der Gelegenheit kannst du dann auch gleich nachfragen, wie man mit KI generierten Textbeiträgen umgeht.

    Und was hat das jetzt eigentlich in einem Finanzforum von Finanztip zu suchen ? Nichts.

    Wer generiert ihr eigentlich diesen totalen Blödsinn mit den „Dichtern und Denkern“ ??

    Ich glaube, du bist da irgendwie in einer falschen Zeit. Diese gab’s nämlich nie.

    Sag mal... was ist dir denn über die Leber gelaufen? Streß mit der Ehefrau, Auto kaputt, Fußballverein auf Abstiegskurs...?

    Komm mal wieder runter, entspann dich, mach ein paar Atemübungen und chill mal --

    Das wird schon wieder! 😂

  • Das was die EU (oder von der Leyen und auch Söder) da von sich gibt, ist - mit Verlaub - nichts anderes als Volksverdummung. Das reiht sich in den Schwachsinn mit der Technologieoffenheit bei Heizungen und Verbrenner (PKWs) ein.

    Es gibt nicht ein einzigen SMR-Reaktor, der tatsächlich nennenswert Strom produziert und am Netz hängt. Es gibt ein oder zwei Demonstrations-reaktoren in China und/oder Russland, das wars. Es gibt Konzepte, ja. Aber es gibt auch Konzepte für eine bemannte Marsstation, oder für eine autarkte Unterwasserstadt auf dem Grund des Pazifiks.
    Und uns wird erzählt, SMR sei die Lösung. Genauso wie Wasserstoff-Heizungen oder mit Wasserstoff betriebene PKWs. Das ist einfach nur Bullshit.

    Und die Leute glauben es. Ich könnte einfach nur kotzen bei dem Thema. Muss mich an dieser Stelle auch zurückhalten, das bringt hier eh nix. ;)

    Aber zum Thema Kosten und Fehler: die Energiekonzerne selbst sagen, Atomkraft ist die teuerste Art der Energieerzeugung.
    Drei Gründe, warum sich Kernkraft nicht rechnet | EnBW

    Und die sollten es doch wissen.

    Es ist mir ein Rätsel, wieso uns die Politik in Sachen Energie ständig und immer wieder für dumm verkaufen will.

  • Es gibt nicht ein einzigen SMR-Reaktor, der tatsächlich nennenswert Strom produziert und am Netz hängt. Es gibt ein oder zwei Demonstrations-reaktoren in China und/oder Russland, das wars. Es gibt Konzepte, ja.

    Genau so sieht es aus.

    Es ist mir ein Rätsel, wieso uns die Politik in Sachen Energie ständig und immer wieder für dumm verkaufen will.

    Ist doch klar.
    Wenn man in Sachen SMR in Deutschland forschen will, gibt es eine Menge Staatsgeld abzugreifen. Warum fällt mir da sogleich der 'schnelle Brüter' in Kalkar ein.:/
    War seinerzeit eine absolute Zukunftstechnologie. Ist bloß nie ans Netz gegangen. Hat aber ein paar Mrd. € von der Entwicklung bis zum Bau verschlungen.

    Warum kann man nicht einfach abwarten, wie sich die SMR Entwicklungen in den anderen Ländern bewähren?
    Und wenn es was taugt kann man doch einfach einen fertigen Reaktor von der Stange von Oklo, Terrapower oder Valar kaufen. Es muss doch nicht jeder versuchen das Rad neu zu erfinden.

  • Kommt zwar aus dem anderen Thread, aber weil es so gut passt:

    Zitat

    Harte Kritik an Deutschland

    Besonders deutlich wird Birol beim Blick nach Deutschland. Sein Urteil ist eindeutig. "Deutschland hat [...] einen riesigen strategischen Fehler begangen, indem es die Kernkraftwerke stillgelegt hat", erklärt er und betont: "Die Situation wäre heute nicht so schlimm, wenn Deutschland die Kraftwerke noch hätte."

    Darf der das?

    Fragen über Fragen ...

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Das ist einfach ein riesen Quatsch.

    Nicht nur das das Abfall Problem immer noch nicht gelöst ist und einfach ignoriert wird.

    Ein AKW baut sich nicht mal eben. In der Zeit in der man die fehlenden AKW bejammert hätte man mal das Geld was so ein AKW kostet in den Netzausbau stecken können. Das geht sofort. Da muss man keine neue Technik entwickeln. Und es wirkt auch sofort.

  • Die Sache mit der Endlagerung ist einfach etwas, wo du einen Punkt hast. Letztlich ist diese Frage aber auch stark von den gleichen Rahmenbedingungen geprägt, die auch hier eher lähmen:

    ...hätte man mal das Geld was so ein AKW kostet in den Netzausbau stecken können. Das geht sofort.

    Nein, sowas geht in D eben nicht sofort. Bis da alle Gremien und Planungsstellen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene ihren Senf dazu gegeben haben und diesen so zusammengemixt haben, bis dass da noch etwas verwertbares in Sachen Netzausbau oder auch Ausbau Erneuerbarer Energien generell herauskommen kann, dauert es viel zu lange, zu träge, zu ineffizient. Wie die Endlagersuche letztlich auch.

    Und eines fällt zumindest mir hier in meiner Region auf (jaja, anekdotische Evidenz): Die größten Hürden für Netzausbau, größere PV-Anlagen, Windräder... kamen immer von der grünen Basis. Hier in der Kommune steht kein einziges Windrad, teils haben die Grünen in den Gremien massiv dagegen gearbeitet, teils wurden auch Bürgerinitiativen dagegen gegründet, deren Vorstände man direkt mit den Grünen in Verbindung bringen kann. Größere PV-Parkanlagen gibt es mittlerweile 2, gegen massive (basis)grüne Widerstände und nach ewigen Bauplanungs- und -genehmigungsverfahren, die sich inzwischen etwas vereinfacht haben. In Sachen Netzausbau laufen immer noch Abstimmungen zu "Ultranet". Seit 2014 ist das in Planungs- und Genehmigungsverfahren. Wer macht in den Kommunen am meisten Stimmung dagegen? Richtig: Die Angehörigen der Partei, die sich das Thema Energiewende im Bund am lautesten zu eigen gemacht hat.

    Das passt einfach nicht. Ja, ein richtiger Netzausbau, ein richtiger Ausbau erneuerbarer Energien kann, eher muss die richtige Reaktion auf den Kernkraftausstieg sein. Kernkraft abschalten, Stromverbrauch tendenziell sehr zeitnah und durchgängig erhöhen, und den Ausbau der Netze und EE erstmal 10, 20 Jahre in die deutsche Planungsbürokratie zu werfen, passt so nicht. Erste Schritte, das in manchen Teilschritten etwas zu beschleunigen, hat es gegeben, ja. Aber bei weitem nicht so, dass für mich der Kernkraftausstieg und die Energiewende von den Zeitpunkten her vernünftig nah beieinander liegen. Deshalb bin ich weiter für Kernkraft - so lange wie sie nötig ist. Und nötig wäre sie auch in D weiterhin, um eine vernünftige (und nebenbei auch eher bezahlbare und akzeptierbare) Energiewende zu gestalten. Gut, das ist jetzt für viele wahrscheinlich etwas zu grau in einer Diskussion, die für viele mal wieder nur schwarz und weiß kennt. Aber in den meisten Länder, in denen Kernkraft noch besteht und weiter ausgebaut wird, dürfte genau das der Hintergrund sein. Energiewende von heute auf morgen klappt nur, wenn nachts noch genug Strom da ist. Oder Beispiel ohne Atom: Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken. Sehen viele als essentiell für die Energiewende an, dauert halte 20-25 Jahre bis von der Standortsuche an irgendwo mal was gespeichert werden könnte. Das ist Mist, wenn wir heute Speicherkapazität brauchen.

  • Nein, sowas geht in D eben nicht sofort. Bis da alle Gremien und Planungsstellen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene ihren Senf dazu gegeben haben und diesen so zusammengemixt haben, bis dass da noch etwas verwertbares in Sachen Netzausbau oder auch Ausbau Erneuerbarer Energien generell herauskommen kann, dauert es viel zu lange, zu träge, zu ineffizient.

    Gut das dies bei der Genehmigung eines AKW ganz anders ist.

  • Bei der Argumentation zur evtl. Weiter- bzw. Wiedernutzung der vorhandenen AKW ging es eher immer um die Kosten und teils die Betriebssicherheit, und weniger darum, dass man die Dinger schon längst wieder aus allen Flächennutzungsplänen und Baugenehmigungen gestrichen hätte und da wieder bei 0 startet. Aber gut, das wäre D natürlich durchaus zuzutrauen.

  • Und eines fällt zumindest mir hier in meiner Region auf (jaja, anekdotische Evidenz): Die größten Hürden für Netzausbau, größere PV-Anlagen, Windräder... kamen immer von der grünen Basis. Hier in der Kommune steht kein einziges Windrad, teils haben die Grünen in den Gremien massiv dagegen gearbeitet, teils wurden auch Bürgerinitiativen dagegen gegründet, deren Vorstände man direkt mit den Grünen in Verbindung bringen kann.

    Das stimmt die Grünen sind bekannt dafür das sie gegen erneuerbare Energien sind :D not in my backyard Einstellungen gibts natürlich immer, ich möchte auch nicht das vor meinem Haus ein Windrad, Photovoltaikpark, ein Kernkraftwerk, eine Kohlekraftwerk, ein Gaskraftwerk, eine Bahnstecke oder Autobahn oder eine Kläranlage gebaut wird^^.

    Manchmal kann man nur den Kopf schütteln was rechts-braun versifft so von sich gibt. Mitten in der Krise, in der es sich wiedermal zeigt das die links-grün versiffte Politik (erneuerbare Energien, Effiziente Gebäude & Verkehrssystem uvm) sinnvoll und wichtig ist um die Abhängigkeit von Öl und Gas zu senken ...

  • teils die Betriebssicherheit

    OK, wenn du dich nur auf die letzten 3 beziehst - ja, die hätte man alle erst einer jahrelangen Revision unterziehen müssen. Und parallel dazu neue Brennstäbe in RUS bestellen müssen. Aber ja, das hätte man problemlos machen können. Um 3-5% des Strombedarfs zu decken.

    Dazu kommt noch: was wir brauchen sind schnell zuschaltbare Kraftwerke. Das gerade ist ein AKW nicht. Da ist die Reiche mit ihren Gastkraftwerken eher auf dem richtigen Weg. Wenn auch aus den falschen Gründen.

  • Mal anders gefragt:

    Wäre ein dezentrales Netz aus vielen regenerativen Einspeisern und ausreichend Speichern nicht um einiges resilienter als ein Haufen Großkraftwerke, die mit Rohstoffen aus anderen Ländern befeuert werden? (Sonne, Wind, Wasser und Ingenieurskunst sind ja heimische Rohstoffe.)

  • Mal anders gefragt:

    Ja, eben. Drum wäre es ja sinniger, einen Ausbau eines solchen dezentralen Netzes und aller dazugehörigen Komponenten zu forcieren, wirtschaftlich und zeitlich.

    Ist leider geografisch nicht so einfach zu lösen

    Darin sehe ich noch ein zwar natürlich existentes, aber eher kleines Problem. Planungen und Standortdiskussionen gabs schon genug. Am Ende waren es oft auch hier Wirtschaftlichkeitsberechnungen (der einzelnen potentiellen Betreiber, nicht des Gesamtenergiemarktes!), an denen es dann scheitert.

  • Das stimmt die Grünen sind bekannt dafür das sie gegen erneuerbare Energien sind

    Naja, im Zweifel spricht gegen ein Windrad oder ein Solarpark oder sonstwas an der Stelle halt irgendeine seltene Eidechsen- oder Insektenart oder Vogelflug … und dahin ist die grundsätzlich positive Einstellung.

    Ein Stück weit hat das halt damit zu tun, dass die Energiewende kein romantisches „Zurück zur Natur“ ist, in der ein wunderbarer Naturzustand wieder hergestellt wird, sondern faktisch ein massives Ausrollen von Technik und Baukörpern bedeutet.

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