Zu den sicheren Anlagen, entscheidend ist wann brauchst du wieviel, danach richtet sich die Anlage aus. Da ich demnächst auch Neurentner bin, ist mein Bedarf für 5 Jahre in TG und Geldmarkt ETF, der Rest ist im weltweiten ETF und wird bei, für mich gutem Stand, rüber geschoben. Ist die einfachste Lösung, du musst allerdings mit dir klären, sind 5 Jahre die richtige Zeitspanne, dass kann dir keiner abnehmen. Zu deinen anderen Anlagen wurde ja schon ausreichend geschrieben. Ich bin für ein Ein- maximal 2ETF Modell, damit bleibt der Überblick gewahrt. Viel Erfolg!
Gesamtportfolio vor der Rente
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PeJo -
28. März 2026 um 20:40 -
Erledigt
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Auch ich würde das Hausinvestprodukt komplett abstoßen und die 10 % Abzug verschmerzen. Ich gehe davon aus, das fabioso dies auch so sieht?
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Auch ich würde das Hausinvestprodukt komplett abstoßen und die 10 % Abzug verschmerzen. Ich gehe davon aus, das fabioso dies auch so sieht?
Im Gegenteil. Aber ich hatte auch kein Geld zu verschenken, deshalb habe ich damals nicht zum Börsenpreis, sondern 12 Monate später zum im Vergleich 13% höheren „Listenpreis“ verkauft. Deswegen: Morgen Rückgabe anstoßen und in 12 Monaten über Gewinn statt Verlust freuen.
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Im Gegenteil. Aber ich hatte auch kein Geld zu verschenken, deshalb habe ich damals nicht zum Börsenpreis, sondern 12 Monate später zum im Vergleich 13% höheren „Listenpreis“ verkauft. Deswegen: Morgen Rückgabe anstoßen und in 12 Monaten über Gewinn statt Verlust freuen.
Man könnte auch noch ein bisschen warten und ein hohes Limit zwischen Börsen- und Listenpreis einstellen, es gibt ja manchmal Spitzen.
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OK, danke für die Richtigstellung, da haben wir dann unterschiedliche Ansichten.
Entscheiden muss es eh PeJo -
Mich von den Immofonds komplett zu trennen habe ich auch schon in Betracht gezogen - werde ich auf jeden Fall machen, die Kündigungsfrist beträgt aber 12 Monate.
Auch nur, wenn du an die Fondgesellschaft verkaufst. Verkaufst du über die Börse, kennst du deinen Preis / Erlös und hast das Geld zeitnah (würde mal max. 2 Tage schätzen). Bei der Fondgesellschaft wartest du 12 Monate und kennst deinen Verkaufserlös nicht, bis am Stichtag X die Abrechnung im Postfach liegt. Das können die 44€ / Anteil von heute sein oder eben wie bei Uniglobal / UniImmo eben aufgrund von Neubewertung des NAVs und Abschlags eben 30% weniger. Oder wenn eine Immobilienkrise käme, wird der Fond geschlossen und du wartest 20 Jahre auf die Auflösung und bekommst vielleicht gar nichts. Wäre keine Seltenheit. Weiterhin: Oppertunitätskosten, Verwaltungsgebühr, ...
Das musst du für dich wissen. Ich würde einen Preis bevorzugen, den ich kenne.
Im Gegenteil. Aber ich hatte auch kein Geld zu verschenken, deshalb habe ich damals nicht zum Börsenpreis, sondern 12 Monate später zum im Vergleich 13% höheren „Listenpreis“ verkauft. Deswegen: Morgen Rückgabe anstoßen und in 12 Monaten über Gewinn statt Verlust freuen.
Ist halt wie Lotto spielen. Du kannst kündigen, kennst den Preis aber nicht! Wenn wir einen Preissturz bei den Immobilien haben oder Immofonds aufgrund des deutlich niedrigeren NAVs durch Neubewertung haben, dann ... Der Markt sagt: Der Fond ist 10% weniger wert als es die Fondgesellschaft verkaufen will

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Okay,
vielleicht bin ich zu sehr auf mein Alter fixiert,
wenn ich alle Beiträge zusammenfassen würde und richtig verstanden habe:
1. Aus den Immofonds raus, jetzt kündigen oder sofort an der Börse verkaufen,
2. Aktive Fonds weitgehend verkaufen
3. Umschichtung in bestehende ETFs, ggf. Berücksichtigung ausschüttender ETFs
4. Sicherheitsbaustein mit TG, Geldmarkt-ETFs, kurzlaufende Staatsanleihen-ETFs.
Die Gewichtung : Aktien ca. 50-60% : Sicherheitsbaustein ca. 40-50% anstreben.
So würde ich mit meinen angepeilten Zielen (Rentenlücke, Reisen, Lebensstandard) über mind. 5 Jahre hinkommen mit TG, Geldmarkt/Anleihen.
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Vielen Dank für alle wohlwollenden Kommentare und Anregungen -
gibt mir wichtige Hilfe bei der Entscheidungsfindung,
ich werde jetzt alle Informationen mal sacken lassen.
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Du bist auf einem guten Weg!
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Das sehe ich auch so wie 90 Prozent Aktien . 💪🏻😃
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Du musst dich mit allem wohlfühlen, dann kommt es später auch zu keinem Hinterfragen mehr, ob man es nicht doch noch anders gestalten hätte können...

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Für das ist die Community da, um Erfahrungsberichte, Erfahrungen und die verschiedenen Sichtweisen lesen zu können.
So wie du es geschrieben hast, bist du auf einem für dich richtigen Weg alles zu vereinfachen und trotzdem dein persönliches Wohlbefinden zu haben. Viel Erfolg!
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stehe grad vor einer ähnlichen Situation wie du, nur daß meine Rentenlücke größer ist.
Mein Zieldepot ist zu je 1/3 Geldmarktfonds, Msci World ETF und Arero. Arero deshalb weil ich mich nicht um die Diversifikation der Themen Rohstoffe, Anleihen und EM kümmern muß
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stehe grad vor einer ähnlichen Situation wie du, nur daß meine Rentenlücke größer ist.
Mein Zieldepot ist zu je 1/3 Geldmarktfonds, Msci World ETF und Arero. Arero deshalb weil ich mich nicht um die Diversifikation der Themen Rohstoffe, Anleihen und EM kümmern muß
Bei dieser Aufteilung könntest Du auch gleich 100% Arero nehmen.
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Bei dieser Aufteilung könntest Du auch gleich 100% Arero nehmen.
auch der Arero bleibt von Einbrüchen nicht verschont und so können Entnahmen erst mal aus dem Geldmarkt erfolgen, der dann immer wieder aufgefüllt wird, wenns grad nicht soo ungünstig ist. Soweit erstmal die Theorie

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und so können Entnahmen erst mal aus dem Geldmarkt erfolgen, der dann immer wieder aufgefüllt wird, wenns grad nicht soo ungünstig ist.
Ich bin im Ruhestand und nutze aktuell die Töpfe-Strategie, wie z.B. von Beck beschrieben: Geld anlegen und davon leben
Aber die Kritik daran von Shack ist bedenkenswert: How to ACTUALLY Manage Your Money in Retirement (For a More Secure Income). Ein Mischfonds rebalanced automatisch. Und wie entscheidet man, wie "günstig/ungünstig" das Auffüllen gerade ist.
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Die Bucket Strategie dient in erster Linie der Beruhigung, wobei sie natürlich auch dem SORR entgegen wirkt. Das größte Risiko im Rentenalter ist, dass man Panik bekommt bei fallenden Märkten und dann schlechte Entscheidungen trifft. Wie in dem Video beschrieben, gibt es unterschiedliche Methoden, die sich in ihrer Wirkung nicht groß unterscheiden. Wichtig ist, in schlechten Börsenzeiten, wenig von den Renditebausteinen zu verkaufen.
Viel wichtiger als eine Bucket Strategie oder die Festlegung des Risikos ist die Bereitschaft zu einer (teil)dynamischen Entnahme. Das bringt bedeutend mehr Sicherheit bei überschaubaren Einschränkungen und oft auch spürbar höheren Ausgaben.
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