Hilfe der Crash kommt... (bald?) reloaded

KI-Zusammenfassung

: Kommt wegen Iran-Konflikt und möglicher Sperrung der Straße von Hormus ein Börsencrash, oder sind die Rücksetzer nur kurzfristige Schwankungen? Betroffen sind auch Sparpläne, größere Einmalbeträge und vorhandene Liquidität.

Kommt wegen Iran-Konflikt und möglicher Sperrung der Straße von Hormus ein Börsencrash, oder sind die Rücksetzer nur kurzfristige Schwankungen? Betroffen sind auch Sparpläne, größere Einmalbeträge und vorhandene Liquidität.

  • Mehrere Beiträge nennen zentrale Risiken wie Energiepreise, Inflation, Zinsen und Tech-Bewertungen, während andere auf langfristig steigende Märkte trotz Krisen verweisen.
  • Aus der Community gibt es praktische Hinweise zu verzögerten Lieferketteneffekten, problematischer Schiffsversicherung, normalen Tagesbewegungen von 0,5 bis 1 % und der eigenen Risikotragfähigkeit.
  • Die Tendenz im Thread bleibt uneinig, bei passiven Anlegern überwiegen aber weiterlaufende Sparpläne und Skepsis gegenüber Market-Timing, zumal der große Crash zunächst ausblieb.
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  • So wenig Crash in den letzten Tagen war selten.

    Für die Medien ein echtes Problem...

    Also in Wirklichkeit geht es in vielen Bereichen schrittweise zurück.
    Aber „Crash“…..?

    Für echte „Welt“-ETF wohl derzeit nicht.
    Ich habe einen Sohn mit 16, der sich zu Weihnachten einen Sparplan auf den „Gral“ gewünscht hat.
    Papa bespart den seit 15. Juni wöchentlich brav….

    Veränderung beim Vanguard FTSE All-World aktuell - 0,1 %…..

  • Ehrlich gesagt, habe ich Schwierigkeiten, die Beiträge in diesem Thread von denen in anderen Threads zu unterscheiden.

    Auch wenn ich dies ("rumgeblödelt" - gemäß Boersenfeger) anders bzw. differenzierter und positiver sehe in Bezug auf das gesamte Forum ...

    ... dürfte diese schlichte Sachgesetzlichkeit - noch geschrieben im Ursprungsstrang und nicht dem mit dem Zusatz "reloaded" - das Ganze ziemlich auf den Punkt bringen:

    Da Crashs zur Börse gehören wie die Nacht zum Tag ... kann die Lebensdauer dieses Strangs (Start am 30. Januar 2018) samt Zahl der Beiträge (> 3.240) verwundern.

    Bei einer zur objektiven Risikotragfähigkeit und zur subjektiven Risikobereitschaft (Risikotoleranz) adäquat eingestellten Aktienquote sollte ein (an der Börse immer möglicher) Crash kein oder nur ein Randthema sein.

    Offensichtlich ist das hier aber anders ...

    Dabei drängt sich mir jedenfalls die Frage auf: Was wird dann hier erst los sein, wenn wirklich der nächste (früher oder später) unvermeidliche Crash die Bühne betritt ... ?

  • Also in Wirklichkeit geht es in vielen Bereichen schrittweise zurück.
    Aber „Crash“…..?

    Für echte „Welt“-ETF wohl derzeit nicht.
    Ich habe einen Sohn mit 16, der sich zu Weihnachten einen Sparplan auf den „Gral“ gewünscht hat.
    Papa bespart den seit 15. Juni wöchentlich brav….

    Veränderung beim Vanguard FTSE All-World aktuell - 0,1 %…..

    Vielleicht hast du deinen Sohn auch falsch verstanden, da es Weihnachten war wollte der vielleicht den "Heiligen Gral".

  • Naja minicrash gab es ja bisher nur bei spacex. Aber denke der ipo war eh nur um alte Musk Fans mal kurzzeitig in die Gewinnzone zu heben damit die verkaufen können.

    Aber hauptsächlich wird bissl Luft abgelassen. Ist halt blöd wenn selbst donny es nicht mehr schafft irgendwen zu schocken. Sind dem eigentlich die Ideen ausgegangen? Ist so still seit ner Zeit und das Hormuz Ding ist ja ein alter Hut. Damit lockt der keinen mehr hinterm (Crash-)Ofen hervor, egal wie oft den noch wen angreift oder Frieden schließt.

  • Naja minicrash gab es ja bisher nur bei spacex. Aber denke der ipo war eh nur um alte Musk Fans mal kurzzeitig in die Gewinnzone zu heben damit die verkaufen können.

    Kannst Du das näher erläutern?
    AFAIK gelten für Altinvestoren von SpaceX 'Lock-up-Fristen' für den Verkauf Ihrer Anteile. :/
    Frühestens nach dem ersten Quartalsbericht endet die erste 'Look-up-Frist' ab dem Altaktionäre und Mitarbeiter einen Teil Ihrer Aktien verkaufen dürfen.
    Das Gros aller SpaceX-Aktien darf aber vor 2027 gar nicht versilbert werden.

    Was man als Altaktionär natürlich machen kann: Man leiht sich Geld um damit zu spekulieren/investieren und hinterlegt als Sicherheit die SpaceX Aktien. Auch dann hat man natürlich ein Interesse an zumindest stabilen Kursen. Nicht, dass man noch Geld als Sicherheit nachschießen muss, wenn der Wert des SpaceX Aktienpaketes fällt.

  • Kannst Du das näher erläutern?
    AFAIK gelten für Altinvestoren von SpaceX 'Lock-up-Fristen' für den Verkauf Ihrer Anteile. :/
    Frühestens nach dem ersten Quartalsbericht endet die erste 'Look-up-Frist' ab dem Altaktionäre und Mitarbeiter einen Teil Ihrer Aktien verkaufen dürfen.
    Das Gros aller SpaceX-Aktien darf aber vor 2027 gar nicht versilbert werden.

    Was man als Altaktionär natürlich machen kann: Man leiht sich Geld um damit zu spekulieren/investieren und hinterlegt als Sicherheit die SpaceX Aktien. Auch dann hat man natürlich ein Interesse an zumindest stabilen Kursen. Nicht, dass man noch Geld als Sicherheit nachschießen muss, wenn der Wert des SpaceX Aktienpaketes fällt.

    https://www.surplusmagazin.de/spacex-borseng…usk-twitter-ki/

    Ist aber eine paywall, nur um die Quelle zu nennen eingefügt. Der Artikel baut das ganze noch systematischer auf, aber die Essenz sollten die kopierten Abschnitte enthalten:

    "Denn Musk hat Twitter nie »klassisch« bezahlt und dann aus dem Cashflow saniert, sondern seine Firmenkonstrukte wie eine Kaskade aus Aktientauschgeschäften übereinandergestapelt. Zuerst hat er die Firma 2025 in einem reinen Aktiendeal in seine KI‑Firma xAI hineingeschoben: xAI übernahm Twitter, das mittlerweile X heißt, in einer All‑Stock‑Transaktion, ohne dass ein Dollar in bar floss. Die bisherigen X‑Eigentümer bekamen xAI‑Anteile, Musk verschob nur die Etiketten auf demselben Schuldenberg. Anschließend kaufte 2026 SpaceX seinerseits xAI – wieder in einem Aktientausch. Wer vorher xAI‑Anteile hielt – darunter die über X hereingeholten Twitter‑Investoren –, bekam für jede xAI‑Aktie einen festgelegten Bruchteil einer SpaceX‑Aktie gutgeschrieben.

    Damit war das alte Twitter‑Kapital still und leise in die Rakete gewandert: Anstelle eines verlustreichen, schwer verwertbaren Social‑Media‑Assets hielten die damaligen Geldgeber plötzlich Beteiligungen an dem wertvollsten privaten Raumfahrtkonzern der Welt. Erst wenn SpaceX an die Börse geht, können aus den durch xAI und X umgebuchten Papiergewinnen überhaupt reale Kassenbestände werden."

  • Wie erwähnt das ist ein Auszug aus dem Artikel und mit "klassisch" bezahlt denke ich ist gemeint das man Geld überweist. Deshalb steht das ja such in Anführungsstrichen.

    Soll ja häufiger vorkommen, dass Firmenübernahmen nicht 'klassisch' bezahlt werden. Ich sehe da jetzt irgendwie keine Besonderheit.:/
    So erhielt die Eigentümerfamilie der Fa. Vissmann als einen Teil des Kaufpreises einen 7% Aktienanteil der Carrier Group. Und ich würde wetten, dass Die Familie diesen Aktienanteil an Carrier auch nicht sofort wieder verkaufen darf, sondern an entsprechende Haltefristen gebunden ist.
    Wie ein Forist immer so schön schreibt: It takes two to tango.

  • Soll ja häufiger vorkommen, dass Firmenübernahmen nicht 'klassisch' bezahlt werden. Ich sehe da jetzt irgendwie keine Besonderheit.:/
    So erhielt die Eigentümerfamilie der Fa. Vissmann als einen Teil des Kaufpreises einen 7% Aktienanteil der Carrier Group. Und ich würde wetten, dass Die Familie diesen Aktienanteil an Carrier auch nicht sofort wieder verkaufen darf, sondern an entsprechende Haltefristen gebunden ist.
    Wie ein Forist immer so schön schreibt: It takes two to tango.

    Die lock up fristen liegen normalerweise bei 180 Tagen. Spacex hat diese aber Stufenweise eingeführt und die ersten 20% müssten schon handelbar sein (Angabe war auf juni/Juli datiert die ich gefunden habe). Weitere Aktien werden im August und September schrittweise handelbar. Dann kommt noch ne Phase im November und im Dezember läuft die reguläre Lock up Phase aus.

    Dadurch das nur knapp 5% freefloat ausgegeben und gleichzeitig ein starker hype von musk selbst erzeugt wurde ist der Preis recht gut nach oben gegangen und die erste Tranche konnte schonmal gewinnbringend veräußert werden. Vor allem da die Indizes die Pflicht hatten den freefloat direkt aufzukaufen. Das ist schon sehr Altaktionärsfreundlich gestaltet.

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