Hallo zusammen ![]()
seit letztem Jahr habe ich intensiv damit begonnen mich mit der Welt der Finanzen auseinanderzusetzen und bin seitdem stiller Mitleser in diesem Forum. Im Umgang um das Thema Geld bin ich ziemlich offen und möchte bezüglich meiner ersten Frage hier im Forum auch gerne ein paar harte Fakten mit auf den Weg geben, die zur Beantwortung meiner Frage sicher hilfreich sein werden.
Im Jahr 2020 habe ich mir mit 28 Jahren eine Eigentumswohnung gekauft, die ich seither selbst bewohne. Hierfür habe ich einen Kredit in Höhe von 110.000 Euro mit einem effektiven Jahreszins von 1,5 % aufgenommen und zahle monatlich knapp 500 Euro zurück. Abzüglich meiner gesamten monatlichen Fixkosten komme ich derzeit auf eine Sparrate von 1.500 Euro.
Mein Ziel ist es nach Ablauf der Sollzinsbindung in vier Jahren meine Restschuld auf einen Schlag zu begleichen. Hierfür liegen auf meinem Tagesgeldkonto (Trade Republic, 2 % p.a.) bereits 28.000 Euro erspartes, zusätzlich bespare ich seit einem knappen Jahr den Vanguard FTSE All-World mit 400 Euro monatlich (in den obigen Fixkosten bereits mit verrechnet), der durch eine zu Beginn getätigte Einmalzahlung bereits bei 12.000 Euro steht. Das Ersparte, was am Ende des Monats übrig bleibt (also maximal 1.500 Euro im Monat), lege ich auf mein Tagesgeldkonto.
An dieser Stelle möchte ich euch um Rat bitten, da mir mein Bachgefühl sagt, ich sollte nicht so viel Geld auf dem Tagesgeldkonto halten: Würdet ihr es aufgrund der geringen Rendite des Tagesgeldkontos riskieren für die kommenden vier Jahre mehr Geld in ETFs zu investieren oder es lieber weiterhin deutlich stärker gewichtet das Tagesgeldkonto besparen, sodass die in vier Jahren geforderte Restschuld auch garantiert zur Verfügung steht und beglichen werden kann?
Mein ETF Sparplan soll später als Altersvorsorge dienen. Nach Begleichung meiner Restschuld würde ich den Sparplan um die wegfallende Kreditrate (500 Euro) von derzeit 400 auf 900 Euro monatlich anheben.
Viele Grüße und Danke für eure Meinungen / Tipps,
Karsten