Tomarcy du schreibst hier sehr häufig, dass wichtige Informationen fehlen, genau so ist es in diesem Fall. Wann braucht sie das Geld und in welchen Umfang? Danach richtet sich doch alles aus, ist ein Puffer vorhanden, wie hoch ist die zu erwartende Rente, lebt sie alleine oder ist sie verheiratet? Wird das Geld mit Renteneintritt dringend gebraucht oder nur für die schönen Dinge des Lebens? So lange man darüber nichts erfährt, sollte man keinen Tipp geben.
59 Jahre - Sparplan erhöhen ?
-
Tomarcy -
28. April 2026 um 08:43 -
Erledigt
-
-
Da kann man sein Geld auch in einen Geldmarktfonds investieren, oder auch, wem das zu unübersichtlich ist, Tagesgeldhopping betreiben.
Ich habe alles auf 1 Depot (ETF + Anleihen) - Tagesgeldhopping ist zu anstrengend da die gute Konditionen nur kurze Zeit vorhanden sind.
Geldmarkt ETF rentieren mit ca 1,9%
Ich habe eine Anleihe mit Fälligkeitstermin 16.04.2027 mit einer Rendite von 2,42%
Solange ich nix machen ist mir diese 2,42% guarantiert. -
...Ich verstehe auch nicht, warum man Anleihen als risikoarm bezeichnet und den Leuten empfiehlt, im Alter in diese Anlageform umzuschichten.
Man bezeichnet nicht Anleihen als risikoarm, sondern kurzfristige Bundesanleihen werden so bezeichnet, und sie sind es auch.
Und im Alter vermehrt in diese Anlageform umzuschichten, wird deshalb empfohlen, um das Risiko aus dem Gesamtportfolio mit steigendem Lebensalter zunehmend herauszunehmen.
...
Eine solche Empfehlung mag zu den Zeiten, in denen Banken mit der Fristentransformation ihr Geld einfach verdient hatten, richtig gewesen sein....
Was empfehlenswert ist, hängt von der Zielsetzung ab. Es ist immer noch richtig, wenn es das Ziel ist, Risiko zu reduzieren. Es empfiehlt ja niemand, dass man alles umschichten soll.
Es ist auch ganz bestimmt der historische Regelfall, dass kurzfristige Bundesanleihen die Inflation nicht schlagen, nicht erst seit angeblichen Eingriffen der EZB. Zentralbanken greifen nun einmal ein. Das ist ihre Aufgabe. Und das taten sie schon immer.
-
So lange man darüber nichts erfährt, sollte man keinen Tipp geben.
Eigentlich richtig. Es ging mir vor allem darum, ob es sinnvoll ist, den Betrag jetzt zu erhöhen.
Für das Alter haben die eigentlich genügend Rücklagen in Bargeld und Gold. Gastronomen, die immer anonymisiert, Gold gekauft haben. -
Um ruhiger zu schlafen
Er versteht es leider nicht. Das war in einem anderen Thread schon Thema.
-
Eigentlich richtig. Es ging mir vor allem darum, ob es sinnvoll ist, den Betrag jetzt zu erhöhen.
...Ich verstehe es noch immer nicht? Man will wissen, ob man noch abwarten soll? Oder wie ist das zu verstehen?
-
Über eine Entnahme hat sie sich bisher überhaupt keinerlei Gedanken gemacht.
Für das Alter haben die eigentlich genügend Rücklagen in Bargeld und Gold. Gastronomen, die immer anonymisiert, Gold gekauft haben.
Ja. Natürlich. Wie Gastronomen halt so sind.
-
So ein Goldklumpen-Risiko würde ich auch umschichten. Sicherheitsmaßnahmen der LAgerstätte überprüft? Ggf. Schließfach-Versicherung überprüft?
-
Wieder mal ein Fall aus meiner Yogagruppe...
Vor allem wieder mal ein Fall, bei dem im Eingangspost viele Infos fehlen, z.B. selbstständig, Vermögen größtenteils in sicheren Anlagen und Gold...
Tomarcy Du solltest doch nach der langen Zeit hier im Forum gemerkt haben, dass so keine konkreten, hilfreichen Antworten zu erwarten sind.
Entscheidend ist, ob Yvonne und ihr Mann mit der Vermögensstruktur zufrieden sind, ob der Anlagemix zu ihnen passt.(Mir persönlich wären nennenswerte Vermögensanteile in Gold suspekt, aber jeder wie er meint)
Welche Funktion hat das Depot in diesem Anlagemix? Nur ein Experiment, eine nette Spielerei? Nur ein kleiner Anteil oder schon eine ordentliche Menge? Welche Größenordnung dürfte das Experiment haben, damit die Schwankungen weiterhin ok sind und nicht nervös machen, auch kurz vor bzw. während der Rente? Danach richtet sich, wie hoch die Sparrate sein sollte.
Auch die Aufteilung zwischen den einzelnen ETFs im Depot richtet sich nach seiner Funktion. Soll es als Experiment irgendwelchen Trends folgen? Irgendwelche bestimmten Gewichtungen o.ä. haben? Oder soll es auf Dauer eher einfach und pflegeleicht sein?
-
Wieder mal ein Fall aus meiner Yogagruppe.
Vielleicht sollte ich anfangen hier als "Gegenmodell" regelmäßig "Finanz-Fälle" aus meiner Golfgruppe vorzustellen ...

Ist es eventuell sinnvoll, etwas umzustrukturieren?
Ohne die für seriöse Hinweise relevanten sprich unverzichtbaren Infos - als conditio sine qua non in dem Bereich "private Finanzen" in der ganzheitliche Sicht - zur (objektiven und subjektiven) Gesamtsituation der "Yvonne" eine sinnbefreite Frage.
Die sich eigentlich einem "Finanzgenie" selbst aufdrängen müßte ...
Um nur einen einzigen Aspekt aus diversen anderen aufzugreifen und in dem Kontext
spart seit ungefähr 5 Jahren konsequent bei Trade Republik
Vermutlich ist damit gemeint "investiert in Aktien-ETFs" ...
Wer in seiner (derart kurzen) Investitions-Phase nie einen wirklichen im Sinne von signifikanten Crash an den Börsen miterlebt hat (a la 1987, a la 2000ff, a la 2008ff beispielsweis) vermag seine subjektive Risikobereitschaft (emotionale Risikotoleranz) nur bedingt, kaum oder ggf. auch gar nicht valide ab- oder einzuschätzen. Der Aspekt sollte zumindest bedacht werden.
Von der objektiven Risikotragfähigkeit mal ganz abgesehen.
Nur am Rande aber in dem Kontext
angeblichen Eingriffen der EZB.
(nachträglich gefettet von mir)
Billionen schwere Anleihekäufe samt einer langen Ära (2009 bis mindestens 2022) seitens der EZB orchestrierter nominaler Null- und Negativzinsen mit im Ergebnis dann weit ins Negative verschobenen Realzinsen und im Ergebnis der so organisierten Schuldentragfähigkeit einzelner Euro-Mitgliedsstaaten - im Gegensatz zu Art. 123 AEUV "Verbot der monetären Staatsfinanzierung durch die Notenbank" - subsumierst Du explizit unter "angebliche" Eingriffe der EZB ... ?
Zentralbanken greifen nun einmal ein. Das ist ihre Aufgabe.
Die EZB hat - im Gegensatz zum Doppelmandat der FED beispielsweise - als einzige prioritäre Aufgabe für Kaufkraftstabilität sprich Preisniveaustabilität zu sorgen (siehe Art. 119 Abs. 2 und Art. 127 Abs. 1 AEUV) - aber nicht für die Schuldentragfähigkeit einzelner Staaten. Da gilt das Gegenteil (siehe oben Art. 123 AEUV).
Was unter Preisniveaustabilität zu verstehen ist (tolerierte bzw. angestrebte Inflation) darf sich die EZB selbst definieren. Dies hat sie im Verlauf auch getan - und zwar vier Mal nach oben.
Auch auffällig, daß die EZB über die Jahre hinweg ihre Definition von "Geldwertstabilität" - semantisch und dann auch in praxi - immer weiter nach oben geschraubt hat (was unter Geldwertstabilität zu verstehen ist, kann sich die EZB selbst definieren): War da anfangs noch alles zwischen einem Wert von "Null bis zwei Prozent" akzeptabel (danach besteht bei einer Inflationsrate von z. B. ein 1,5% kein Grund zum Eingreifen ...), wurde dieser Korridor dann auf "nahe aber unter zwei Prozent" signifikant erhöht (also auf irgendwas zwischen "1,6 bis 1,9 Prozent"), dann weiter auf "fix zwei Prozent" erhöht - um schließlich ein mittelfristiges "symmetrisches Inflationsziel" zu definieren nach dem Motto "ist die Inflation einige Zeit unter zwei Prozent, kann sie danach auch längere Zeit über zwei Prozent liegen". Meine Einschätzung ist, daß der EZB klar sein dürfte, daß diverse Länder der Eurozone auf höhere Inflationsraten angewiesen sind, sollen diese (trotz ihre hohen bis exorbitanten) Staatsverschuldung irgendwie in der Eurozone gehalten werden ...
Der "Yvonne" wünsche ich gute Entscheidungen - und Dir Tomarcy weiter viel Glück mit Deinen privaten Finanzen bzw. denen Deiner Familie und Deinem/Eurem Schweizer Vermögensverwalter !
-
Vielleicht sollte Yvonne einen Teil Goldgewinne mitnehmen und in einen globalen ETF in Liechtenstein oder der Schweiz anlegen. Diversifizierung. Und die 200 dort, das scheint ja nur ein Klacks.
-
welche Yoga praktiziert ihr?
-
Vielleicht sollte Yvonne einen Teil Goldgewinne mitnehmen und in einen globalen ETF in Liechtenstein oder der Schweiz anlegen. Diversifizierung. Und die 200 dort, das scheint ja nur ein Klacks.
Ernstgemeinte Frage: warum und wie genau ein globaler ETF in Liechtenstein oder Schweiz?
-
Gibt bankenbasiert z.B. yuh, willbe u.a. wo auch Deutsche ein Konto/Depot haben können. Wie gesagt, Diversifizierung. Deshalb habe ich u.a. auch weiterhin den amerikanischen FTSE.
-
Deshalb habe ich u.a. auch weiterhin den amerikanischen FTSE.
Du meinst Invesco oder Vanguard, aber nicht Xtrackers?
-
Ja, den Invesco. Schön, dass es nun auch den Xtrackers gibt, in ein paar Jahren bestimmt nützlich.
-
Wieviel hat Yvonne denn so flüssig? Wenn das flüssige Überläuft fein weiter in die 4 investieren und fertig ist die Laube. Ansonsten würde ich so langsam anfangen das flüssige in dem Alter zu erhöhen...
Das Flüssigkeitsproblem mancher Teilnehmer in Yogagruppen ist gelegentlich auch Thema in TV-Werbespots...

-
Ist es eventuell sinnvoll, etwas umzustrukturieren?
Mir wäre das tatsächlich ein wenig zu komplex, geht einfacher.
Hinweise mit Notgroschen finde ich absolut gerechtfertigt, danke britty
Vermutlich wäre es gut, der Dame auch mal unterschwellig zu erläutern, dass die erfreulichen Renditen der letzten 5-10 Jahre nicht unbedingt so fortgeschrieben werden müssen, Regression zur Mitte.
Losgelöst von den vielen spannenden Rückmeldungen: wie siehst du die "Struktur" bei deiner Bekannten?
-
Mir wäre das tatsächlich ein wenig zu komplex, geht einfacher.
Hinweise mit Notgroschen finde ich absolut gerechtfertigt, danke britty
Vermutlich wäre es gut, der Dame auch mal unterschwellig zu erläutern, dass die erfreulichen Renditen der letzten 5-10 Jahre nicht unbedingt so fortgeschrieben werden müssen, Regression zur Mitte.
Losgelöst von den vielen spannenden Rückmeldungen: wie siehst du die "Struktur" bei deiner Bekannten?
Deine Überlegungen treffen es eigentlich genau. Ich habe mich heute mal mit ihr gemütlich unterhalten und sie da….. sie lässt es jetzt mit den 300 € einfach laufen.
Struktur hat sie eigentlich überhaupt keine, sie freut sich nur an diesen immer grünen tollen Zahlen.
Also jetzt einfach so weiterlaufen lassen.Sollten die Märkte nachgeben, merkt sie eigentlich gar nichts davon.
So Fälle gibt es eben.
Einer nervt hier immer rum mit dem „Paulanergarten. Offenbar kapiert er nicht, dass die Welt so funktioniert.
Im Gastronomiebereich wird immer viel gejammert, dafür fahren die Kinder ab 18, dann einen netten, dicken BMW durch die Gegend… Papa nimmt den Porsche… -
Das Flüssigkeitsproblem mancher Teilnehmer in Yogagruppen ist gelegentlich auch Thema in TV-Werbespots...

Ein bekanntes Phänomen welches - nach meiner Erinnerung - bereits im Film "Das Leben des Brian" (1979) von Monty Python in Form der schönen Dame "Incontinentia" thematisiert wurde (im Film übrigens die Ehefrau von "Schwanzus Longus") ...
-
Passende Ratgeber für Dich
Rentenlücke
So viel Geld brauchst Du im Ruhestand jeden Monat
Rebalancing
Wann Du Deine Geldanlagen umschichten solltest
Geldanlage
So legst Du Dein Geld einfach sicher an
ETF-Sparplan Vergleich
So baust Du in kleinen Raten ein Vermögen auf
Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert
Was Finanztip ausmacht