Altersvorsorge ist sinnlos

  • Man hat sich ja schon mein gesamtes Erwerbsleben an mir dumm und dämlich verdient.

    Mein Kompliment für Deine Fähigkeiten.

    Wenn Deine Produktivität samt Wertschöpfung derart hoch ist, noch dazu kontinuierlich über so lange Zeiträume, daß sich andere "an Dir dumm und dämlich verdienen" können - warum bis Du dann nicht (längst) als Selbständiger, Freiberuler oder (Klein)Unternehmer tätig ... ?

    Oder hängst ein Schild an die Hauswand (in der heutigen Zeit: Stellst eine Website in Netz) mit der Aufschrift: "Duregar-Consulting - Tagessätze schon ab 10.000 €" ... ?

    Um nur ein konkretes Beispiel aus vielen zu nennen.

    Dann können sich auch nicht mehr "andere an Dir dumm und dämlich verdienen".

  • Stelle Deine Fragen an unsere Finanztip-Experten

    So entnimmst Du Geld im Alter
    Vorsorge Expertengespräch am 22.10.2026

    Reicht mein Geld? So entnimmst Du aus Deinem Depot

  • Ja, es wäre schön. Aber wir wissen seit über 30 Jahren, dass sie das eben nicht tut. Da nicht privat vorzusorgen ist schlicht und einfach grob fahrlässig.

    Und genau deshalb finde ich, man sollte eine fiktive Anrechnung einer privaten Vorsorge in Höhe von 4% des jährlichen Bruttos während der Arbeitsphase auf die Grundsicherung vornehmen.

    Ich finde es grob fahrlässig das die Regierung seit 30 Jahren nichts unternimmt das zu ändern. Jetzt wird es in immer größer werdendem Maß auf die kommenden Generationen abgewälzt. Längere und höhere Einzahlungen verbunden mit niedrigerem Niveau. Jetzt nochmal zu fordern das mehr selbst vorgesorgt wird ist mMn daneben, vor allem wenn der Reallohn seit langem eh schon stagniert.

  • Kann das sein, dass du den Thread bisher überhaupt nicht verstanden hast? Es geht nicht um unverschuldete Sozialfälle, sondern um Menschen, die bewusst nicht vorsorgen, um im Rentenalter dann auf Kosten der Allgemeinheit zu leben.

    Leute wie ich die gar nicht daran glauben aus gesundheitlichen Gründen das Rentenalter überhaupt zu erreichen und nur vom gierigen Staat ausgelutscht werden und gar nicht "Vorsorgen können" selbst wenn diese wollten.

  • Für andere (die nicht vorsorgen, weil sie nicht können) ist der Sozialstaat da. Und nur für die.

    Und was ist mit all denen, die seit ca. einer Dekade bei uns über die Grenzen strömen und unsere sozialen Netze zum Bersten bringen? Bin ich jetzt automatisch ein böser Brauner, weil ich diese Frage stelle?

  • Und was ist mit all denen, die seit ca. einer Dekade bei uns über die Grenzen strömen und unsere sozialen Netze zum Bersten bringen? Bin ich jetzt automatisch ein böser Brauner, weil ich diese Frage stelle?

    Tun sie das ? Hast du Zahlen dazu, das macht die Betrachtung einfacher ob da wirklich was am Bersten ist.

  • Mein Vater, der der Erfinder des Perpetuum Mobile war, erfand auch diesen Spruch: Das Leben ist eins der unfairsten.

    Es ist schlicht weg unfair wenn zur Berechnung des Krankenkassenzwangsbeitrags bei "Freiwillig-zwangsversicherte" die nur vom ersparten und von Hand in der Mund leben und keine Sozialhilfe beziehen möchten, ein fiktives Mindesteinkommen als Grundlage verwendet wird, das 1/4 der Beitragsbemessungsgrenze ist, vollkommen egal dass man so einen hohen Monatlichen Betrag überhaupt nicht hat und gänzlich utopisch ist.

    In den Medien und Politik schwafeln die auch immer dass das anheben der Beitragsbemessungsgrenze nur die Spitzenverdiener trifft. Dem ist nicht so.

    Kann man den Zwangsbeitrag länger als 2 Monate nicht bezahlen, wird schon mit dem Zoll gedroht der eine Zwangsvollstreckung vornehmen soll und gleichzeitig die Aufforderung die Versicherungskarte zu vernichten oder zurück zu geben. Außer Notfallbehandlungen gibt es nichts mehr von der Medizin... man kann rückwirkend Arztkosten noch selbst aufgedrückt bekommen und zahlt noch Mahngebühren und Säumniszuschläge. Ich hab in einem Jahr so rechnerisch 14 Monatsbeiträge bezahlen müssen.

  • Es ist schlicht weg unfair wenn zur Berechnung des Krankenkassenzwangsbeitrags bei "Freiwillig-zwangsversicherte" die nur vom ersparten und von Hand in der Mund leben, ein fiktives Mindesteinkommen als Grundlage verwendet wird, das 1/4 der Beitragsbemessungsgrenze ist, vollkommen egal das man so einen hohen Betrag überhaupt nicht hat und gänzlich utopisch ist.

    In den Medien und Politik schwafeln die auch immer dass das anheben der Beitragsbemessungsgrenze nur die Spitzenverdiener trifft. Dem ist nicht so.

    1/3 der Bezugsgröße! (Kann man nachlesen!)

  • 1/3 der Bezugsgröße! (Kann man nachlesen!)

    Ich bin schon länger raus aus dieser Sorte Krankenversicherung. Hab eben den Zettel von der Krankenkasse Anno 2016 rausgesucht... da nennen die es "gesetzliche Mindestbemessungsgrundlage" die 968,33 Euro betrug. Heute sei die laut KI schon 1318,33 Euro

    Das runde 1/4 hatte ich wohl noch im Kopf durch diese Hinweise welche die immer ganz unten abgedruckt haben... vom 17.12.2012. Grad nachgerechnet... 22,8% von der damaligen Beitragsbemessungsgrenze... ist grob die 1/4.

  • In den Medien und Politik schwafeln die auch immer dass das anheben der Beitragsbemessungsgrenze nur die Spitzenverdiener trifft. Dem ist nicht so.

    Ich fühle mich gemäß dieser Schwafel-Behauptung höchstens als Gutverdienender. Dann würde ich ja automatisch zu solchen Managern gehören, die eine Mio Euro im Monat verdienen. Da fühle ich mich aber sooo was von geschmeichelt …

  • Nun ja, es ist der Diskussionskultur und der Diskursfähigkeit der Gesellschaft auch nicht zuträglich, wenn der schlichte Hinweis auf Personen, die noch nie etwas eingezahlt haben, aber Leistungen zu beziehen, gecancelt wird bzw. in Frage gestellt wird, dass es sowas gibt.

    Man kann ja die Meinung vertreten, dass das mengenmäßig irrelevant ist - aber wer den Umstand ganz negiert, vermittelt m. E. den Eindruck, das Gegenüber für dumm verkaufen zu wollen.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen