Steuerreform 2027

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    Steuern sparen bei der Geldanlage
    Recht & Steuern 10 Kapitel

    Steuern sparen bei der Geldanlage

    Recht & Steuern 10 Kapitel
  • Warum stören dich diese Subventionen, während dich die für Kernkraft nicht stören? Ich vermute, dass du die Ursache selbst genannt hast…

    Da hast du mich falsch verstanden. Mich stören grundsätzlich alle Subventionen, auch für die Kernkraft. Der Staat ist aus meiner Sicht schlicht der schlechtere Investor. Er kann nicht wissen, welche Technologien sich langfristig durchsetzen werden, und verzerrt mit Subventionen den Wettbewerb.

    Deshalb plädiere ich für möglichst wenige Subventionen und stattdessen für möglichst niedrige Steuern. Dann entscheiden Millionen Verbraucher und Unternehmen mit ihrem Geld, welche Lösungen sich durchsetzen und nicht einige wenige Politiker oder Ministerien. Das halte ich langfristig für deutlich effizienter.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Und dann schauen wir noch die Subventionen an, die Frankreich reinsteckt und gerne auch die Staatsschulden, die bei EDF geparkt werden.

    "Am deutschen Wesen (eher Sonderweg in dem Fall) soll die Welt genesen" ...

    Wenn es stimmt, was die Tochter eines Kollegen Ende 2025 berichtete (sie war immerhin einige Zeit selbst in China unterwegs), sieht man das Thema beispielsweise dort (ziemlich) anders. Sie nannte eine atemberaubende Zahl von fest geplanten neuen - sprich zusätzlichen (zu den bereits rund 60 (?) kommerziellen in Betrieb befindlichen AKWs und weiteren (rund 35 ?) bereits im Bau befindlichen Reaktoren - Atomkraftwerken und (Hunderten ?) neuen Kohlekraftwerken allein binnen der nächsten 10 bis 15 Jahre. Keine Ahnung, ob das stimmt ... ?(ich war selbst nicht "vor Ort" und habe auch keinen naturwissenschaftlichen Hintergrund). Die junge Dame machte auf mich einen zumindest tendenziell glaubwürdigen Eindruck.


    Hierzulande steht einer signifikanten Erhöhung der Sicherheitslage (nicht der Lage zur Energiesicherheit ...) durch den Atomausstieg ein bißchen (sehr) entgegen, daß es reichlich grenznahe AKWs gibt, die wohl weiter in Betrieb sind. Ob diese den deutschen Sicherheitsstandards entsprechen wäre zudem eine eigenständige Frage.

    Zum Thema "GAU"

    In einem oder mehreren der sieben, acht oder neun (?) grenznahen AKWs zu Deutschland ...

  • Noch! Aktuell profitieren wir vor allem von den starken Markennamen wie Audi, BMW oder Mercedes. Technisch sind die Chinesen den europäischen Herstellern inzwischen in vielen Bereichen voraus. Das höre ich jedenfalls von jedem, der aus der Branche kommt. Ich kenne zufällig zwei Ingenieure bei Audi, die mir das immer wieder bestätigen. Man holt zwar langsam auf, hat aber viele Jahre verschlafen.

    Sind sie auch in den entscheidenden Punkten voraus? Preislich sind sie nicht entscheidend günstiger. Erst recht, wenn man bedenkt, dass man eben kein flächendeckendes Servicenetz hat und höchst fraglich ist, wer von den Herstellern in 5 oder 10 Jahren noch existiert. Viel Spaß, wenn dann ohne die Server die meisten Funktionen kaputt sind. Ohnehin...die Chinesen bekommen viel Lob dafür, dass sie - wie auch Tesla - das Bananenauto vorantreiben. Natürlich verwendet man da eher den Euphemismus "agil", aber als Software Entwickler weiß ich sehr genau, was sich da wirklich hinter verbirgt. Das Datenblatt der chinesischen Autos ist jetzt nicht überragend, zumindest bei real existierenden Autos und wenn man nicht den chinesischen Zyklus als Maßstab nimmt. Nach WLTP bleibt nicht viel von 1000km Reichweite übrig und der WLTP ist als simulierter Stadtverkehr noch sehr beschönigend, wenn es tatsächlich drauf ankommt. Aber klar...Realität macht sich nicht so gut wie irgendwelche Marketing-Versprechen.

  • Mich stören grundsätzlich alle Subventionen, auch für die Kernkraft. Der Staat ist aus meiner Sicht schlicht der schlechtere Investor. Er kann nicht wissen, welche Technologien sich langfristig durchsetzen werden, und verzerrt mit Subventionen den Wettbewerb.

    Deshalb plädiere ich für möglichst wenige Subventionen und stattdessen für möglichst niedrige Steuern. Dann entscheiden Millionen Verbraucher und Unternehmen mit ihrem Geld, welche Lösungen sich durchsetzen und nicht einige wenige Politiker oder Ministerien. Das halte ich langfristig für deutlich effizienter.

    Dann darf Dich die Abschaltung der deutschen KKW doch gar nicht stören. Die KKW hätte es ohne die massiven Subventionen des Staates doch ohnehin nie gegeben. ;)

    Wenn es stimmt, was die Tochter eines Kollegen Ende 2025 berichtete (sie war immerhin einige Zeit selbst in China unterwegs), sieht man das Thema beispielsweise dort (ziemlich) anders. Sie nannte eine atemberaubende Zahl von fest geplanten neuen - sprich zusätzlichen (zu den bereits rund 60 (?) kommerziellen in Betrieb befindlichen AKWs und weiteren (rund 35 ?) bereits im Bau befindlichen Reaktoren - Atomkraftwerken und (Hunderten ?) neuen Kohlekraftwerken allein binnen der nächsten 10 bis 15 Jahre. Keine Ahnung, ob das stimmt ... ?

    Soweit ich mich erinnere gab es einen breiten Konsens in der Politik (und der Wählerschaft) die über Jahre zur Abschaltung der deutschen KKW geführt haben.
    Ein Herr Söder hat als damaliger Bayrischer Umweltminister 2011 doch sogar mit Rücktritt gedroht, wenn der Ausstieg aus der Atomkraft nicht kommt.;)

    In China ist m.E. die Sachlage etwas anders. Da wird einfach von der Partei bestimmt und dann gemacht. Kann man so machen entspricht aber wohl nicht dem was man hier politisch durchsetzen kann.

    Warten wir doch einfach mal ab wie das wohlmöglich kommende Referendum in der Schweiz ausgeht. Dort hat ja bekanntlich der mündige Bürger das letzte Wort.
    Beim letzten Referendum in der Sache hat sich das Volk mehrheitlich für ein Bauverbot von KKW in der Schweiz ausgesprochen.
    Man sollte nur nicht zu häufig abstimmen. Sonst geht ein möglicher Neubau eines KKW dann gar nicht erst ans Netz. :D So ein Bau eines KKW dauert ja locker 10 Jahre...

  • In China ist m.E. die Sachlage etwas anders. Da wird einfach von der Partei bestimmt und dann gemacht. Kann man so machen entspricht aber wohl nicht dem was man hier politisch durchsetzen kann.

    Das politische System betreffend ist das wohl so.

    China steht mit seiner Haltung zum Thema AKWs aber nicht allein da (das Thema interessiert mich nicht besonders; zudem habe ich keinen naturwissenschaftlichen Hintergrund). Erinnere mich aber an einen kurzen Blick meinerseits in Wikipedia zu dem Thema. Da finden sich unter den Rubriken "Planung neuer Reaktoren", "Bau erster Reaktoren", "Planung erster Reaktoren", "Betreibt Reaktoren" jeweils ziemlich viele Länder ...

    Unter der Rubrik "Planung neuer Reaktoren" (in der Regel zu den bereits bestehenden) beispielsweise so "unbedeutende" und "kleine" Länder wie China, Indien, Russland, Japan ...

    Mit Realitätsbezug betrachtet, scheint es zu dem Thema in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Haltungen, Sichtweisen und Vorgehensweisen zu geben. Insbesondere auch solche, die von der deutschen Haltung abweichen.

  • Sind sie auch in den entscheidenden Punkten voraus? Preislich sind sie nicht entscheidend günstiger. Erst recht, wenn man bedenkt, dass man eben kein flächendeckendes Servicenetz hat und höchst fraglich ist, wer von den Herstellern in 5 oder 10 Jahren noch existiert. Viel Spaß, wenn dann ohne die Server die meisten Funktionen kaputt sind. Ohnehin...die Chinesen bekommen viel Lob dafür, dass sie - wie auch Tesla - das Bananenauto vorantreiben. Natürlich verwendet man da eher den Euphemismus "agil", aber als Software Entwickler weiß ich sehr genau, was sich da wirklich hinter verbirgt. Das Datenblatt der chinesischen Autos ist jetzt nicht überragend, zumindest bei real existierenden Autos und wenn man nicht den chinesischen Zyklus als Maßstab nimmt. Nach WLTP bleibt nicht viel von 1000km Reichweite übrig und der WLTP ist als simulierter Stadtverkehr noch sehr beschönigend, wenn es tatsächlich drauf ankommt. Aber klar...Realität macht sich nicht so gut wie irgendwelche Marketing-Versprechen.

    Ich habe mich in den letzten Wochen aus eigenem Interesse intensiver mit dem Markt und verschiedenen Tests chinesischer Elektroautos beschäftigt. Die Bewertungen fallen insgesamt überraschend positiv aus, insbesondere was Verarbeitung, Ausstattung und das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht. Dass chinesische Hersteller nur billige Kopien bauen, entspricht meinem Eindruck jedenfalls nicht mehr.

    Bei der Software sollte man natürlich genauer hinschauen. Soweit ich weiß, entwickelt aber längst nicht jeder Hersteller alles selbst. Viele Komponenten und teilweise auch die Software basieren auf Plattformen oder Baukastensystemen, die bei mehreren Herstellern zum Einsatz kommen. Deshalb glaube ich nicht, dass jedes Fahrzeug automatisch zum Totalausfall wird, falls ein einzelner Hersteller irgendwann vom Markt verschwindet.

    Was man am Ende aber festhalten kann, und da sind wir uns wahrscheinlich einig, ist, dass die Konkurrenz aus China dem europäischen Markt auch guttut. Wettbewerb zwingt die Hersteller, innovativer zu werden und Preise im Zaum zu halten. Denn am Ende möchte kaum jemand für einen Mittelklassewagen wie nen Audi Q4 e-tron 100.000 Euro bezahlen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Und jetzt die Subventionen gegenrechnen die der Staat in Atomenergie steckt und auf den Arbeitskreis aufschlagen.

    Dazu hat die KI nichts gefunden, aber vielleicht weißt Du da ja mehr...

    Allerdings spuckte die KI aus, dass die Förderung von Wind und Solarenergie in Deutschland in 2025 zwischen 17 und 20 Milliarden Euro betrugen.

    Für die Versorgungssicherheit, die Bezahlbarkeit und die Reduktion des CO2 Ausstoßes hat das aber offensichtlich noch nicht so viel genutzt.

    Dabei will Deutschland doch das Weltklima retten, so ein Ärger...?(

  • Soweit ich mich erinnere gab es einen breiten Konsens in der Politik (und der Wählerschaft) die über Jahre zur Abschaltung der deutschen KKW geführt haben.
    ...

    Ich kann mich darüber hinaus daran erinnern, dass sich dieser "breite Konsens" mehrfach geändert hat, je nachdem ob irgendwo auf der Welt gerade ein Atomkraftwerk in die Luft geflogen ist oder nicht.

  • Dazu hat die KI nichts gefunden, aber vielleicht weißt Du da ja mehr...

    Allerdings spuckte die KI aus, dass die Förderung von Wind und Solarenergie in Deutschland in 2025 zwischen 17 und 20 Milliarden Euro betrugen.

    Für die Versorgungssicherheit, die Bezahlbarkeit und die Reduktion des CO2 Ausstoßes hat das aber offensichtlich noch nicht so viel genutzt.

    Dabei will Deutschland doch das Weltklima retten, so ein Ärger...?(

    Das ist schade das du leider nur so kurzsichtig blickst. "Heimatenergie" macht uns deutlich unabhängiger von "Schurkenstaaten" und Energieabhängigkeiten auch anderer Staaten.

    "Dabei will Deutschland doch das Weltklima retten, so ein Ärger..."

    Was ist daran ärgerlich, einer muss ja mal Anfangen, vor allem kannst du daraus auch mal eine Weltmarktführerschaft in Energiefragen machen, du hast dann einfach einen Technologievorsprung. Lieber halten wir an allem fossilem Fest anstatt mal neu Wege einzuschlagen, den Unternehmen fehlt heute einfach Weitsicht und Mut, die Politik, allen voran Merz und Reiche, zementieren und zelebrieren dann das alte auch noch als unser aller Rettung. Wir sollten alle mal verstehen das wir das Gestern nicht mehr konservieren können und uns eine Nation nach der anderen Überholt. Jetzt wäre noch eine kleine Chance bei was neuem dabei zu sein oder gar die Führungsrolle zu übernehmen.

  • Das ist schade das du leider nur so kurzsichtig blickst. "Heimatenergie" macht uns deutlich unabhängiger von "Schurkenstaaten" und Energieabhängigkeiten auch anderer Staaten.

    "Dabei will Deutschland doch das Weltklima retten, so ein Ärger..."

    Was ist daran ärgerlich, einer muss ja mal Anfangen, vor allem kannst du daraus auch mal eine Weltmarktführerschaft in Energiefragen machen, du hast dann einfach einen Technologievorsprung. Lieber halten wir an allem fossilem Fest anstatt mal neu Wege einzuschlagen, den Unternehmen fehlt heute einfach Weitsicht und Mut, die Politik, allen voran Merz und Reiche, zementieren und zelebrieren dann das alte auch noch als unser aller Rettung. Wir sollten alle mal verstehen das wir das Gestern nicht mehr konservieren können und uns eine Nation nach der anderen Überholt. Jetzt wäre noch eine kleine Chance bei was neuem dabei zu sein oder gar die Führungsrolle zu übernehmen.

    Es bezweifelt doch niemand, dass erneuerbare Energien langfristig die Zukunft sind und wir in diesen Bereichen technologisch vorne mitspielen sollten. Darüber besteht im Grunde gar kein Streit.

    Der Kritikpunkt ist vielmehr die Umsetzung. Man hat begonnen, auf ein neues System umzusteigen, obwohl die notwendige Infrastruktur noch gar nicht ausreichend vorhanden war. Das ist ungefähr so, als würde man das Dach eines Hauses abreißen, bevor das neue fertig gedeckt ist. Dass es anschließend hineinregnet, überrascht dann nicht.

    Genau deshalb muss Deutschland heute zeitweise teuren Strom aus dem Ausland beziehen, um diese Übergangsphase zu überbrücken. Sinnvoller wäre es gewesen, die bestehenden Kernkraftwerke so lange weiterzubetreiben, bis erneuerbare Energien und die dazugehörige Infrastruktur die Versorgung tatsächlich zuverlässig hätten übernehmen können. Dann wäre der Übergang geordneter, günstiger und mit deutlich weniger Risiken verlaufen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Dazu hat die KI nichts gefunden, aber vielleicht weißt Du da ja mehr...

    Dann frag Deine KI doch mal, wieviel Mrd. der japanische Steuerzahler für Fukushima zahlt. Dann kommst Du vielleicht selbst drauf, dass auch die Übernahme von Risiken eine Subvention darstellt.

    Für die Versorgungssicherheit, die Bezahlbarkeit und die Reduktion des CO2 Ausstoßes hat das aber offensichtlich noch nicht so viel genutzt.

    Wir haben kein Problem mit der Versorgungssicherheit, und der Strompreis liegt an den Fossilen insbesondere aufgrund der aktuellen Weltlage. Wir können froh über den Erneuerbaren Anteil sein, sonst wäre der Strompreis deutlich höher.

    Dabei will Deutschland doch das Weltklima retten, so ein Ärger...?(

    Wie kommst Du darauf? Unser pro Kopf Anteil an den weltweiten THG Emissionen ist deutlich höher als der weltweite Durchschnitt.

    @alle anderen, sry für die OT Diskussion.... Aber so einen Unfug kann man doch nicht einfach so stehen lassen.

  • Das ist ungefähr so, als würde man das Dach eines Hauses abreißen, bevor das neue fertig gedeckt ist. Dass es anschließend hineinregnet, überrascht dann nicht.

    derartige Simplifizierungen klingen oft überzeugend und logisch, sind nur leider meist tendenziös gewählt und selten diskussionsförderlich. Führt nur dazu, dass der nächste mit einer mehr oder weniger geistreichen Simplifizierung antwortet, ala "Wenn man im alten Dach aber nun mal Aspest entdeckt, würde auch keiner auf die Idee kommen, dass man drin wohnen bleibt und erst dann umzieht, wenn das neue Haus in aller Schönheit aufgebaut ist."

  • derartige Simplifizierungen klingen oft überzeugend und logisch, sind nur leider meist tendenziös gewählt und selten diskussionsförderlich. Führt nur dazu, dass der nächste mit einer mehr oder weniger geistreichen Simplifizierung antwortet, ala "Wenn man im alten Dach aber nun mal Aspest entdeckt, würde auch keiner auf die Idee kommen, dass man drin wohnen bleibt und erst dann umzieht, wenn das neue Haus in aller Schönheit aufgebaut ist."

    Das ist doch genau der Sinn einer Metapher, komplexe Sachverhalte greifbar zu machen. – Und dein Vergleich würde nur passen, wenn die Kernkraftwerke tatsächlich akut „unbewohnbar“ bzw. unmittelbar lebensgefährlich gewesen wären. Das war de facto nicht der Fall. Viele Länder betreiben ihre Kernkraftwerke bis heute weiter oder bauen sogar neue. Deshalb ist die Frage doch legitim, ob ein längerer Weiterbetrieb bis zum Ausbau von Netzen, Speichern und erneuerbaren Energien nicht die sinnvollere Übergangslösung gewesen wäre.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Das ist doch genau der Sinn einer Metapher, komplexe Sachverhalte greifbar zu machen

    Das ist mir klar. Nur in der Realität ist es nunmal oft schwierig, aus einer extrem komplexen Gemengelage und 1000 Grautönen und diversen Pro und Contra ein Schwarz oder Weiß zu machen. Schon allein "Dach einreißen" suggeriert, dass dies ohne Gründe, quasi spontan, passiert ist und es verschweigt die ganze politische und gesellschaftliche Diskussion (die ja nicht erst seit Fukujima geführt wurde). Und "bevor das neue fertig gedeckt ist" verschweigt dann einfach, dass es auch nach dem Ausstiegsbeschluss lange Übergangsfristen gab, die auch noch verlängert worden.


    Das Motiv hinter der Simplifizierung ist nun mal leider viel zu selten "komplexe Sachverhalte greifbar zu machen", sondern die eigene Meinung mit Pauschalurteilen und Totschlagargumenten zu begründen.

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