Alternativen zu Festgeldern

KI-Zusammenfassung

: Welche Alternative zu Festgeld eignet sich für den risikoarmen Vermögensteil, wenn das Geld teilweise liquide bleiben und später für planbare Ausgaben wie einen Autokauf verfügbar sein soll?

Welche Alternative zu Festgeld eignet sich für den risikoarmen Vermögensteil, wenn das Geld teilweise liquide bleiben und später für planbare Ausgaben wie einen Autokauf verfügbar sein soll?

  • Mehrere Beiträge sehen Tagesgeld, Geldmarktprodukte oder passendes Festgeld für planbare Ausgaben als zentrale Sicherheitsbausteine, weil längere Anleihen-ETFs stärker schwanken können.
  • Mehrere Beiträge sehen bei Geldmarkt-ETFs offene Abwägungen, weil Bequemlichkeit, Steuerfragen und zusätzliche Risiken gegen den möglichen Zinsvorteil gegenüber Tagesgeld gestellt werden.

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  • Beim Xtrackers II Germany Government Bond ist Dir Dein Schuldner leider nicht wirklich bekannt. Der Fonds betreibt in hohem Maß Wertpapierleihe. Scroll mal auf der Webseite von Xtrackers ganz weit unten auf den Punkt Wertpapierleihe. Derzeit sind über 75 % der Staatsanleihen verliehen. Dafür hast Du dann irgendwelche Sicherheiten von wem auch immer.

    Ja das ist krass. Mir ist das vor einem halben Jahr zum ersten Mal aufgefallen, nachdem ein Youtuber darauf aufmerksam gemacht hatte. Ist das irgendwie bedenklich? Mein Sicherheitsbaustein liegt auch dadrin.

    Auf der anderen Seite: Der DBX0AN wird oft als Sicherheitsbaustein zitiert, aber der ist doch noch viel schlimmer, also da ist ja alles mögliche im Trägerportfolio drin, z.B. kanadische Unternehmensanleihen, italienische Bankanleihen oder türkische Staatsanleihen.

  • Ist das irgendwie bedenklich?

    Wertpapierleihe als solche ist zunächst einmal nichts Verwerfliches. Bei diesem Fonds würde es mich aber durchgreifend stören. Sofern ich höchstmögliche Sicherheit möchte und deshalb unter Verzicht auf Rendite in deutsche Staatsanleihen investiere, möchte ich auch das bekommen was draufsteht. Ich würde daher deutsche Staatsanleihen einfach direkt zu kaufen. Dies ist problemlos bei geringem Spread möglich.

  • Wer der Diversifikation einen Wert zumisst, könnte sich z.B. überlegen, warum er sich auf nur 2 Assetklassen beschränken soll. Warum nicht z.B. 3 Assetklassen nutzen, also risikoreich, risikogemäßigt und risikoarm? Und schon kommen Anleihen für den mittleren Risikobereich in Frage und ich bin diversifizierter.

    Das hört sich für mich so an, als ob Du im Bereich risikogemäßigt etwas Konkretes im Auge hast? Magst Du es in den Ring werfen?

  • Das hört sich für mich so an, als ob Du im Bereich risikogemäßigt etwas Konkretes im Auge hast? Magst Du es in den Ring werfen?

    Eigentlich habe ich nichts Konkretes im Sinn, da ich über verschiedene Emittenten (Unternehmen und Banken) in verschiedenen Risikoklassen streue.

    Aber mein Lieblingsemittent ist die Helaba, da sie eine große Auswahl vieler Laufzeiten hat und an der Börse Frankfurt (nur dort!) einen guten Sekundärmarkt macht. Die Anleihen der Landesbanken sind über die Sicherungssysteme der Sparkassen zusätzlich abgesichert. Daher gab es keine Ausfälle oder Nachteile bei den WestLB-Anleihen, als die WestLB pleite war.

  • Ich hab meine Sicherheitsbausteine breit gestreut (iBonds, Bundesanleihen, etc), aber den Grossteil davon in 8-12 Festgeldkonten mit 12 oder 24 Monaten Laufzeit angelegt. Hiervon werden alle 3 Monate jeweils 1-2 Festgelder fällig, die ich dann wieder anlege, wobei ich dann wieder entscheiden kann, welchen betrag ich davon für 12 oder 24 Monate festlegen, in Tagesgeld oder Wertpapieren anlegen will.

    Damit ist sichergestellt, dass ich innerhalb von z.B. 12 Monaten an 50% meiner Festgelder komme, in 6 Monaten an 25% usf.

    Funktioniert über Raisin eigentlich ganz gut

  • Bei steigenden Zinsen sind kurze Intervalle gut, bei fallendem Zinsumfeld nicht. Eventuell auch ein besseres Gefühl.

    Hmm :/
    Wenn ich einfach darüber nachdenke, muss ich da ja ständig wieder Festgelder anlegen und schiebe alle 3 Monate 1-2 Festgelder hin und her.

    Dann kann ich aktuell ja auch einfach alle 4-6 Monate einmal ein gutes Tagesgeldangebot suchen und abschließen. Gibt aktuell häufig sogar höhere Zinsen als eine Festgeldanlage.
    Zumindest so lange ich mich im Bereich der Einlagensicherung bewege (100.000€) erscheint es mir einfacher. Dann schiebe ich 2-3 mal im Jahr Geld herum und bin immer liquide.

    Wen es natürlich um 100.000€ pro Festgeldanlage geht wäre das etwas anderes. Aber da stellt sich mir die Frage, warum/wofür ich einen so hohen kurzfristigen Liquiditätsbedarf habe, dass ich innerhalb von 6 Monaten an so viel Geld kommen muss? :/

    Und bei solchen Beträgen wären dann ja auch eine direkte Investition in Anleihen ein Thema, die ich bei Bedarf ja umgehend zu Geld machen kann. :/

    8-12 Festgeldkonten mit 12 oder 24 Monaten Laufzeit angelegt. Hiervon werden alle 3 Monate jeweils 1-2 Festgelder fällig, die ich dann wieder anlege

    Damit ist sichergestellt, dass ich innerhalb von z.B. 12 Monaten an 50% meiner Festgelder komme, in 6 Monaten an 25% usf.

  • Hmm :/
    Wenn ich einfach darüber nachdenke, muss ich da ja ständig wieder Festgelder anlegen und schiebe alle 3 Monate 1-2 Festgelder hin und her.

    Dann kann ich aktuell ja auch einfach alle 4-6 Monate einmal ein gutes Tagesgeldangebot suchen und abschließen.

    Wen es natürlich um 100.000€ pro Festgeldanlage geht wäre das etwas anderes. Aber da stellt sich mir die Frage, warum/wofür ich einen so hohen kurzfristigen Liquiditätsbedarf habe, dass ich innerhalb von 6 Monaten an so viel Geld kommen muss? :/


    Zugegeben, die 8-12 Konten sind schon recht extrem - 8 Konten zu je 2 Jahren alle 3 Monate, bei niedrigeren Liquiditätsansprüchen 4 Konten zu 2 Jahren alle 6 Monate, geht sicher auch, oder halt auch über 3-4 Jahre verteilt.

    Tagesgeldhopping ist halt aufwändig: jedes mal neu legitimieren usw. - da funktioniert die Aufsplittung auf verschiedene Festgeldkonten via Raisin sehr konfortabel: nach Ablauf des alten Festgeldkontos erfolgt die Anlage auf ein neus Festgeldkonto bei jeder beliebigen neuen Bank via Raisin innerhalb von 5 Minuten von der Couch.

    Und Du kannst dabei noch gut das Risiko über Länder und Einzelbanken streuen: ein Teil liegt leicht risikobehaftet im Ausland, der Großteil seit Trumps irrer Politik im Inland - zusätzlich Liquidität, "Festgeld-Sicherheit", usw.

    Ich würd hingegen nie mein gesamtes Festgeld in nur 1-2 Konten anlegen: dann würd ich tatsächlich schon eher Tagesgeld nehmen; bei Klumpung auf wenige Konten bleibt dann aber Banken- und Länderrisiko, mit dem du Dir höherer TG-Zinsen erkaufst...

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