Wird wirklich alles immer schlechter mit der Zeit?

KI-Zusammenfassung

: Bleiben Konditionen von Diensten und Anbietern langfristig verlässlich, wenn Beispiele wie DYN, Bank-Norwegian-Reiseversicherung und DKB unterschiedliche Erfahrungen zeigen?

Bleiben Konditionen von Diensten und Anbietern langfristig verlässlich, wenn Beispiele wie DYN, Bank-Norwegian-Reiseversicherung und DKB unterschiedliche Erfahrungen zeigen?

  • Mehrere Beiträge erklären schlechtere Konditionen mit Gewinnoptimierung, Inflation, Digitalisierung und auf Kunden verlagerter Arbeit.
  • Andere Stimmen verweisen auf gegenläufige Beispiele bei Neobrokern, Mobilfunk, Konten und Internetanschlüssen und sehen keine klare allgemeine Verschlechterung.
  • Vielleicht informierst du dich etwas umfassender. Mein Auto gibt es in allen Ausstattungsvarianten nur mit 87 kWh-Akku. Das Schöne war, es stand auf dem Hof der Händlerin. Nix mit 1000 Optionen, die erst bestellt werden müssen und monatelanges Warten verursachen.

    Ausnahmen bestätigen die Regel. Bei Kia bekommt man teilweise die großen Akkus auch in den unteren Ausstattungslinien. Preislich konkurrenzfähig zum Diesel macht es die Autos aber nicht unbedingt, dafür sind die Grundpreise zu hoch.

  • Preislich konkurrenzfähig zum Diesel macht es die Autos aber nicht unbedingt, dafür sind die Grundpreise zu hoch.

    Und auch die laufenden Kosten sind zu hoch, wenn man nur öffentliche Ladesäulen nutzen kann. Die aktuellen Spritpreise kosten mich 700 € mehr pro Jahr als Diesel für 1,50. Da kann ich noch sehr lange fahren, bis ich den Kaufpreis für ein E-Auto kompensiert habe. Vermutlich erlebe ich das nicht mehr.

    Und genau das ist der Haken an der ganzen Sache.

  • Was halt auch nur begrenzt hilft, wenn der Verbrauch so/zu hoch ist...

    Ich betrachte meinen Durchschnittsverbrauch von 16 kWh/100 km bei einem öffentlichen Ladepreis von 41 Ct/kWh als nicht zu hoch. Kann ja jeder anders bewerten. Gegenüber meinem Benziner zuvor ist das eine Reduzierung der Bezin/Ladekosten auf 40%.

  • Auf der Langstrecke? Autobahn?

    (Für "um die Ecke" nehme ich das Fahrrad, da brauche ich kein Auto.)

    Durchschnitt heißt Stadt bis Autobahn (fahre max. 130 km/h). Rein auf der Autobahn bisher max. 18 kWh. Dafür fahre ich in der Großstadt zwischen 12 und 16 kWh). Die Zahlen werden sich noch erhöhen, wenn der Winter hinzukommt. Trotzdem, für mich ist das mit dem ersten E-Auto bisher überraschend positiv.

  • Habe die Norwegian-VISA-Card letztes Jahr als Zweit-Karte in Betrieb genommen. Außer zur reinen Kredit-Karten Nutzung wollte ich die Karte gar nicht.
    Dass es eine inkludierte Reiseversicherung gibt, habe ich im Nachhinein zur Kenntnis genommen. Gestern erreichte mich auch die zitierte Nachricht. Da ich aber schon seit langem eine externe Reisekranken- und Abbruchfamilienversicherung abgeschlossen habe, tangiert mich diese Mitteilung nicht.
    Auf die diversen Streaming-Abo-Preis-Erhöhungen reagiere ich meist mit einem belustigtem Kopfschütteln.
    Leute, es geht auch ganz ohne!
    Einzig Magenta-TV gönne ich mir im Paket mit dem Internet-Vertrag und dort findet sich immer was zum Gucken, wenn die ÖR nix senden.

  • Doch, das ist möglich, wenn man den Energieträger wechselt. Der Verbrennungsmotor ist längst ausentwickelt. Selbst ein Elektro-SUV kannst du mit einem Benzinäquivalent von 1,2 bis 2 Liter pro 100 km bewegen.

    Technisch ist das auf jeden Fall möglich. Wahrscheinlich wäre heute sogar ein Wert unter 3 Liter möglich. Doch, was ich meinte war, für so ein "Nur"-Auto gibt es keine Nachfrage mehr.

  • Siehst du das noch immer so, wenn du die Ersparnisse bei den laufenden Kosten und auch z.B. die THG-Prämie miteinbeziehst?

    Ja. Wie im anderen Thread schon ausführlicher gerechnet...ich komme mit 20% öffentlich, 40% Netz, 40% PV auf rund 5,5c/km für Strom und 7-9c/km je nach eingesetztem Preis für Diesel. Also fast nichts. Das aktuelle, eher teure, Jahr liegt bei gut 8c/km. THG ist extrem schwankend...letztes Jahr hat die 60€ kein Mensch so groß rausgestellt. Aber dieses Jahr wird natürlich gleich so getan, als könnte man jedes Jahr fix mit 300€ und mehr rechnen. Steuer macht bei meiner aktuellen Fahrleistung rund 0,6c/km aus. Ist ein bisschen, aber keine Welt. Wartung braucht der Stromer etwas weniger, dafür ruft die Werkstatt deutlich höhere Preise auf. Normale Reifengrößen gibt es bei Elektroautos in der Größe gar nicht...aktuell fahre ich 195/65/15 und 205/55/16...verglichen mit den Monstertruck-Reifen bei BEV spare ich pro Jahr 150-200€ nur bei den Reifen. Unter der Annahme, dass ein Doppelsatz Reifen weiterhin 4 Jahre bzw. 100 000km schafft, was bei BEV höchst fraglich ist. Alles in allem dürfte ein vergleichbares Elektroauto rund 4k mehr kosten, damit sich das in halbwegs vernünftiger Laufleistung amortisiert. Einen Octavia in Wunschausstattung bekomme ich für 32k als Tageszulassung, was kostet mich ein vergleichbar große BEV mit >350km realer Reichweite, auch im Winter und nach Degradation, sowie mindestens 1t Anhängelast (bevorzugt 1,5t)?

    Da muss man schon zwei Preisklassen höher gehen, damit das klappt. Oder halt - wie viele Leute - unvernünftig viele Kreuze bei der Ausstattung setzen und sein Auto mit Kurzstrecken im Stadtverkehr runterreiten. Aber dann bricht bei Erstwagen die Argumentation mit der TCO schnell zusammen. Wer ernsthaft für sich in Anspruch nimmt, auf die Autokosten zu achten, der kauft sich keine teuren Autos und wird Kurzstrecken bevorzugt mit anderen Verkehrsmitteln zurücklegen. Kaufprämie kann man knicken...falls wir als Haushalt überhaupt berechtigt sind, dann nur in der kleinsten Stufe. Und der Unterschied zwischen einer Tageszulassung und einem Neuwagen im Sinn der Förderung entspricht recht genau jener Förderung...

  • Ok, bei mir sind die Unterschiede sehr groß und der elektrische Neuwagen amortisiert sich durch die Ersparnisse über seine Lebenszeit wahrscheinlich vollständig. Ich spare pro Jahr rund 1500 € (kommt durch Strom- vs. Spritpreis, Steuer und THG-Quote zustande, Versicherung ist praktisch identisch) und das Auto hat rund 28000 € gekostet, mit Förderung dann 24000 €. Da hätte ein günstiger Verbrenner definitiv überhaupt keinen Sinn gemacht!

    Werkstattpreise, ja da bin ich mal gespannt. Ich werde viel selbst machen, aber ja, da könnten sich die Ersparnisse etwas verkleinern oder auch umdrehen, das kann sein.

  • […]

    Deshalb würde mich eure Meinung mal interessieren: Ist es die Regel, dass man so gut wie immer damit rechnen muss, dass sich Anbieter in der Regel verschlechtern im Laufe der Zeit? Oder habt ihr auch gegenteilige Erfahrungen gemacht?

    […]

    Jahrzehntelang habe ich den SPIEGEL gelesen, als Dauer-Abonnent aber nie von Angeboten profitieren können. Nach der Relotius-Affäre habe ich das Abo gekündigt.

    Einige Jahre später gab es mal ein SPIEGEL + Abo für einen begrenzten Zeitraum von einigen Monaten zum Preis von knapp 12 € im Monat statt 24 €. Das habe ich genommen und zum Ende des Aktionszeitraums wieder gekündigt. Die ganze Chose habe ich mehrfach so wiederholt.

    Bis zum 31.08.26 gibt es wieder so ein Angebot: 12 Monate für 11,96€ statt 23,96 €. Da bin ich wieder im Spiel.

    Wenn Kundentreue nicht belohnt wird, dann eben so. Es wird also nicht alles schlechter, nur alles bleibt anders, um es mit Grönemeyer zu sagen…🤔

    Bei der DKB bin ich auch schon seit Jahren (genauer: als das ING-Girokonto kostenpflichtig wurde). Ich kann nichts Schlechtes über die DKB berichten, im Gegenteil. Dort kann ich noch mit einem TAN-Generator arbeiten. Alles gut…

  • Es gibt auch positive Beispiele:
    Habe seit Jahren die Bosch flow+ App für mein E-Bike, der Preis hat sich nicht verändert, aber es sind immer wieder nützliche Funktionen dazugekommen (die ich aber nicht alle brauche).

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Die Commerzbank hatte vor einigen Jahren für die wirklich totalen online Konten ein lebenslanges Versprechen von Kostenfreiheit.

    Trotzdem wurden alle Konten dieser Art auf Zahlungspflicht umgestellt. Wie viele Leute sich dagegen erfolgreich gewährt haben, weiß ich nicht.

  • Normale Reifengrößen gibt es bei Elektroautos in der Größe gar nicht...aktuell fahre ich 195/65/15 und 205/55/16...verglichen mit den Monstertruck-Reifen bei BEV spare ich pro Jahr 150-200€ nur bei den Reifen.

    Mein vermutliches E-Auto wird der ID Polo mit 7 J x 17 Felgen, darauf sind sowohl 205/50 R17
    als auch 205/55 R17 möglich. Dass man jedes Jahr die Reifen erneuern muss, wäre mir neu. Ich halte von Ganzjahresreifen nix und habe entsprechend 2 Satz Räder, die ich entsprechend wechseln lasse. Die 2x75 Euro im Jahr ist mir der Service und die Einlagerung wert. Dadurch halten sie entsprechend länger.

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