Wird wirklich alles immer schlechter mit der Zeit?

KI-Zusammenfassung

: Ist bei Diensten, Banken und Abos langfristig eher mit schlechteren Konditionen zu rechnen, obwohl es auch Beispiele für günstigere oder bessere Angebote gibt?

Ist bei Diensten, Banken und Abos langfristig eher mit schlechteren Konditionen zu rechnen, obwohl es auch Beispiele für günstigere oder bessere Angebote gibt?

  • Mehrere Beiträge erklären Verschlechterungen mit Gewinnoptimierung, Inflation und digitalen Serviceverlagerungen, andere verweisen auf günstigere Neobroker, Mobilfunk- und Internetangebote.
  • Als konkrete Beispiele nennt die Community höhere DYN-Preise, strengere Bedingungen bei einer Kreditkarten-Reiseversicherung und Kontomodelle mit steigenden Geldeingängen für kostenlose Nutzung.
  • Ein einheitliches Fazit entsteht nicht, aber die Wahrnehmung von Verschlechterungen wird laut mehreren Beiträgen durch Gewöhnung an Verbesserungen und stärkere Erinnerung an negative Änderungen verstärkt.

Unsere Finanztip-Empfehlungen zu diesem Thema

Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig und nach strengen Finanztip-Kriterien. Mehr Infos
  • Es gibt auch positive Beispiele:
    Habe seit Jahren die Bosch flow+ App für mein E-Bike, der Preis hat sich nicht verändert, aber es sind immer wieder nützliche Funktionen dazugekommen (die ich aber nicht alle brauche).

    Du empfindest es als positiv neben dem Kaufpreis noch ein Abo zu zahlen? Dabei ist das das beste Beispiel für Enshittification. Früher hat man ein Produkt gekauft und benutzt. Fertig. Heute muss man zusätzlich noch ein Abo abschließen. No Go

  • Unsere Empfehlungen zu diesem Thema

    Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig und nach strengen Finanztip-Kriterien. Mehr Infos

    Von unseren Finanztip-Experten getestet

    Was Finanztip ausmacht
    Finanztip Bewertungen
  • Mein vermutliches E-Auto wird der ID Polo mit 7 J x 17 Felgen, darauf sind sowohl 205/50 R17
    als auch 205/55 R17 möglich.

    Bedenkt man, dass ein Polo mal Felgen ab 14 Zoll und Reifen ab 175 hatte, sind die genannten Größen auch obszön. Bei Familienkutschen fängt man dann eben ab 235er Breite und 19 Zoll an, häufig mit 255er hinten.

    Dass man jedes Jahr die Reifen erneuern muss, wäre mir neu.

    Habe ich das behauptet?

    Ein Hunderter Aufpreis pro Reifen bei einem Doppelsatz = 8 Reifen in 4 Jahren/100tkm entspricht 200€ pro Jahr. Gleiche Lebensdauer angenommen. Die bei BEV eben aufgrund von hohem Gewicht und absurdem Drehmoment fraglich ist.

    Ok, bei mir sind die Unterschiede sehr groß und der elektrische Neuwagen amortisiert sich durch die Ersparnisse über seine Lebenszeit wahrscheinlich vollständig. Ich spare pro Jahr rund 1500 € (kommt durch Strom- vs. Spritpreis, Steuer und THG-Quote zustande, Versicherung ist praktisch identisch) und das Auto hat rund 28000 € gekostet, mit Förderung dann 24000 €. Da hätte ein günstiger Verbrenner definitiv überhaupt keinen Sinn gemacht!

    Da sieht man, dass du ganz offensichtlich in einer anderen Fahrzeugkategorie unterwegs bist. Die Ironie an der Sache ist ja, dass gerade diejenigen mit dem Umstieg auf Elektro nichts sparen, die vorher schon auf die Kosten geachtet haben und ein Vernunftauto fahren. Hauptproblem sind hier nicht die Akkupreise, sondern schlicht und einfach die Positionierung der BEV im Markt.

  • Bedenkt man, dass ein Polo mal Felgen ab 14 Zoll und Reifen ab 175 hatte

    ach ihr jungen Leute :thumbup:.... Da ich vor gefühlt 100 Jahren auch mal einen Polo 1 hatte, habe ich jetzt mal nachgeschaut. Die ersten Polo fuhren zum Teil auf 135SR13... :)

    Noch zum Thema - solange ich zuhause einen privaten Internetanschluss habe - das muss so 2001 gewesen sein - zahle ich dafür den gleichen Preis.... am Anfang hieß das Internet 2000. Mittlerweile ist es ein 150 MBit Tarif - wächst beständig über die Jahre und wenn ichs erlebe, werde ich auch die Glasfaser noch übertrumpfen ;). Also nicht alles wird schlechter....

    Gruß

    Patrick

  • Du empfindest es als positiv neben dem Kaufpreis noch ein Abo zu zahlen? Dabei ist das das beste Beispiel für Enshittification. Früher hat man ein Produkt gekauft und benutzt. Fertig. Heute muss man zusätzlich noch ein Abo abschließen. No Go

    Ich verstehe nicht was Du meinst. (Muss ich auch nicht).

    Die App ist kostenlos, bietet alles was man zum Pedalieren benötigt. Das kostenpflichtige Abo muss man ja nicht nutzen.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Die App ist kostenlos, mit den kostenpflichtigen Zusatzdiensten hat die App mehr Funktionen wie Diebstahl-Alarm etc.
    Der Preis hat sich über die Jahre nicht verändert, es sind aber weitere Funktionen dazugekommen.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • ach ihr jungen Leute :thumbup: .... Da ich vor gefühlt 100 Jahren auch mal einen Polo 1 hatte, habe ich jetzt mal nachgeschaut. Die ersten Polo fuhren zum Teil auf 135SR13... :)

    Meine Freundin hatte bis Frühling noch einen Polo 3, der hatte auch noch ganz andere Reifengrößen. Ich habe aber da bewusst auf relativ neue Modelle geschaut, weil die monströsen Reifen auch zu einem großen Teil den Zeitgeist widerspiegeln. Aber der Sprung vom Verbrenner-Polo zum elektrischen ist halt schon ganz ordentlich. Und mit technischen Anforderungen nicht wirklich zu begründen, zumal Breitreifen in Punkto Verbrauch und Reichweite total kontraproduktiv sind. Der originale i3 stand nicht ohne Gründe auf extra schmalen Reifen. Auch die Zoe 1 hatte noch 185/65/15 als Standardbereifung, obwohl vom Gewicht relativ vergleichbar mit dem ID.Polo...

    Das ist halt so ein Punkt, der mich an der Reifengeschichte total ärgert. Der Reifen ist nicht nur teuer, sondern macht das Auto objektiv schlechter da man deutlich mehr verbraucht und ein guter Batzen Reichweite fehlt. Und Optik mag subjektiv sein...ich finds auch nicht schön.

  • Ich halte von Ganzjahresreifen nix

    Folgendes finde ich dazu bedenkenswert: Prinzipiell sind Winterreifen im Winter besser als Ganzjahresreifen, und Sommerreifen im Sommer. Nur: Wann genau ist Winter, wann Sommer? In der Übergangszeit, die schlecht vorhersehbar und wechselhaft ist, ist ein Ganzjahresreifen im Vorteil. Klar, im Extremfall bleibt der Spezialreifen technisch überlegen – aber wie oft trifft man diesen Extremfall wirklich? Nicht nur die Übergangszeit ist unklar, auch innerhalb von Sommer und Winter gibt es ja nicht durchgehend Extrembedingungen.

  • Seit dem ich ein E-Auto fahre, habe ich GJR von Good Year im Einsatz.
    Egal ob (Alpenvorland, grob: südöstlich von MUC) bei 40cm Schnee oder bei 35° konnte ich keine nennenswerte Unterschiede feststellen.

    Klar, Alpenpässe sind nicht drin, da Kettenpflicht, aber für den Alltag zwischen 30 und 200 km/h hatte ich nie das Gefühl von Unsicherheit. Die sollten dann, erst Recht, für die Flachland-Tiroler, reichen.

    Sind aber nur meine Erfahrungen!

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • […]

    Dass man jedes Jahr die Reifen erneuern muss, wäre mir neu. Ich halte von Ganzjahresreifen nix und habe entsprechend 2 Satz Räder, die ich entsprechend wechseln lasse.

    […]

    Meine persönliche Erfahrung nach 10 Jahren Elektroauto mit Ganzjahresreifen:

    - in 10 Jahren hatten wir genau einen harten Winter in 2025. Diese Reifenwechselarie lohnt aus meiner Sicht nicht.

    - die Reifen sind bei der ZOE teilweise nach 22.000 - 25.000 km runter und müssen erneuert werden aufgrund des hohen Gewichtes der Batterie

  • Klar, im Extremfall bleibt der Spezialreifen technisch überlegen – aber wie oft trifft man diesen Extremfall wirklich?

    Oft genug. Und einmal würde reichen, wenn du dann von der Straße fliegst. Ich hatte im anderen Thread mal auf den Schneefall im November 24 am Bodensee verwiesen. Da nützt der milde Durchschnitt nichts. Und wenn du eine Vollbremsung machen oder im Notfall ausweichen musst, bist du um jedes bisschen Performance froh.

    Aber Performance ist nur ein Faktor...bei 40 Grad Luft- und entsprechender Asphalttemperatur lebt ein wintertauglicher Reifen nicht lange. Alleine deshalb rentieren sich bei ordentlicher Fahrleistung zwei Sätze Reifen. Der Wechsel ist schnell gemacht, wenn man nicht am zweiten Satz Felgen spart. Zumal man GJR ohnehin auch regelmäßig achsweise rotieren soll, damit die sich gleichmäßig abnutzen

  • Oft genug. Und einmal würde reichen, wenn du dann von der Straße fliegst. Ich hatte im anderen Thread mal auf den Schneefall im November 24 am Bodensee verwiesen. Da nützt der milde Durchschnitt nichts. Und wenn du eine Vollbremsung machen oder im Notfall ausweichen musst, bist du um jedes bisschen Performance froh.

    Dem steht entgegen: Wenn im Winter eben kein Winter ist, ist der Ganzjahresreifen in dem Moment im Vorteil, der Winterreifen nur dann, wenn es tatsächlich winterlich wird. Genau deshalb zählt der Durchschnitt über die Saison – man kann schließlich nicht täglich je nach Wetterbericht die Reifen wechseln.

  • Gegenfrage: ist der GJR, der bei Schnee auch was taugt, bei 3 Grad und Regen wirklich besser?

    Er müsste in dem Szenario ja auch nicht nur ein bisschen besser sein, sondern so viel, dass er auch die Nachteile über den gesamten Sommer ausgleicht. Wintertauglichkeit kommt ja nicht von einem Label, sondern der Konstruktion. Weicher Gummi führt zu höherem Verschleiß. Lamellen führen zu längerem Bremsweg. Ein wintertaugliches Profil erschwert die Ableitung von Wasser bei Starkregen. GJR sind kein Punkt, sondern ein Spektrum. Und je winterorientierter ein GJR ist, desto schlechter wird er automatisch im Sommer. Ein sommerorientierter GJR ist dagegen eher ein rechtliches Alibi denn ein brauchbarer Reifen im Winter

  • man kann schließlich nicht täglich je nach Wetterbericht die Reifen wechseln.

    Deshalb bevorzuge ich Ganzjahresreifen. Mir wurden die Tage in Herbst und Frühjahr, an denen man idealerweise morgens mit Winterreifen zur Arbeit fährt, und nachmittags mit Sommerreifen wieder heim, einfach zu viel. Und gefühlt sind derartige Tage häufiger, als Schneedecke oder 40°.

  • Wenn man maximal defensiv fährt,

    sehe ich Opa, der sonntags sein am Samstag frisch geputztes Glanzstück zum Kaffeetrinken über die Landstraße bremst.

    Maximal zurückgedacht, auch im Sinne des Threads, denke ich an die tollen beschlagenen Kutschenräder, die im Winter jedes Eis durchgesägt haben. Und im Sommer ging die Post ab. Das waren noch Zeiten. 😅

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen