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  • Interessant fand ich den Satz aus dem heutigen Newsletter:

    Als Faustregel empfehlen wir mindestens drei Nettomonatsgehälter, sechs bei hohen monatlichen Kosten.

    D.h. die Leute, die auf großem Fuß leben, müssen (sollten) mehr für die Absicherung ihres Lebensstils zurücklegen. Das wiederum bringt Opportunitätskosten mit sich. D.h. wenn man eine geringe Sparrate hat, schwächt man seinen Vermögensaufbau nicht nur dadurch, sondern zusätzlich durch ein höheres Sicherheitsbedürfnis.

  • Vorweg: ich gehöre zu den 37%.

    Sollte sich das Tagesgeld nicht auf Monatsausgaben statt auf das Einkommen beziehen bzw. wie kurz man vor der Rente steht, droht Pflege, drohen Kosten fürs Eigenheim, etc.

    Es gibt etliche Threads und noch mehr Beiträge dazu :sleeping:

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Hm, ich unterscheide nicht zwischen Notgroschen und Sicherheitsanteil, sowie dessen was ich vielleicht bald in mein Eigenheim investieren möchte, neue Heizung, PV, mal sehen wie lang die Karre noch fährt....liegt alles auf dem Tagesgeldkonto.

    Absolute Zahlen tun hier nichts zur Sache.

  • Ich habe bis auf ein paar Euro auf dem Girokonto keinen Notgroschen. Ich wüsste auch gar nicht für was ich den benötigen könnte.

    Bei elnem Kontostand in Mio. Höhe verständlich, da hat man genug Reserven auch ohne
    Notgroschen auf dem Girokonto.

    Vieles richtig gemacht, würde ich sagen 👍🏼
    Meine Achtung hast Du.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Ich finde es sehr schade, dass Finanztip die Statistik nicht tiefer analysiert haben.

    Was möchtest Du da tiefer analysieren ohne eine komplette Finanzübersicht inkl. den Einstellungen der Leute zu ihren Finanzen zu haben?

    15k€ Rücklage als Selbstständiger mit Familie und unregelmäßigem Einkommen ist was anderes wie 15k€ Rücklage für einen ungekündigkten Angestellten ohne die Gefahr, in ein paar Monaten wegen auslaufendem Zeitmietvertrag aus der Wohnung zu müssen.

    Für was soll das Geld eigentlich sein?

    Laut Finanztipp gibt es andauerd Spontankündigungen im Job, unerwartete Umzüge und alle paar Moante ein defektes Gerät im Haushalt, welches man nicht aus den laufenden Einnahme ersetzen kann.

    Ich falle eher unter die übrigen 25% ohne Notgroschen.

    Ich würde die Rücklage auf dem TG auch nicht als Liquiditätsreserve bezeichnen, es ist der risiko- und schwankungsarme Teil meines Vermögens, aber keine Reserve, die für irgendwas zurückgehalten würde. Ich halte schlicht für mich nichts von einer 100% Aktienquote bei der ich für jede Tankfüllung ETF-Anteile verkaufen müsste.

    Wie sieht es bei Dir aus?

    Notgroschen: 0€
    Ich brauche keinen und habe auch noch nie Geld nur für Notfälle zurück gelegt.
    Auch als Berufseinsteiger war das Geld auf dem TG für alles nutzbar, vom Umzug bis zum Hobby.
    Aufteilung Aktien-ETF/Tagesgeld: aktuell: 80/20, bis vor ein paar Monaten 90/10.

  • 12k auf dem Girokonto, wie St. Irving ich wüsste auch nicht was ich damit anstellen sollte, aber gut, vielleicht verliere ich mal nen Auspuff in der 30er Zone, wenn ich über nen Hubbel brettere. Liquidität kostet die Inflation, mir soll es recht sein.

    Aber schon in der Lehre 1987 hatte ich mir nen Notgroschen von 1000,-DM (511,-€) auf dem Girokonto angespart, das war damals verdammt viel Geld. Ich dachte mir einfach als junger Bub, was man hat, hat man und bis heute bin ich noch nie in den Dispo gelaufen, es lief immer rund. Macht schon Sinn so ein "Freiheitspuffer". Und zur Not könnte ich auch schnell mehrere 100k liquidieren, für was auch immer.

  • 12k auf dem Girokonto, wie St. Irving ich wüsste auch nicht was ich damit anstellen sollte, aber gut, vielleicht verliere ich mal nen Auspuff in der 30er Zone, wenn ich über nen Hubbel brettere. Liquidität kostet die Inflation, mir soll es recht sein.

    Aber schon in der Lehre 1987 hatte ich mir nen Notgroschen von 1000,-DM (511,-€) auf dem Girokonto angespart, das war damals verdammt viel Geld. Ich dachte mir einfach als junger Bub, was man hat, hat man und bis heute bin ich noch nie in den Dispo gelaufen, es lief immer rund. Macht schon Sinn so ein "Freiheitspuffer". Und zur Not könnte ich auch schnell mehrere 100k liquidieren, für was auch immer.

    Ich denke, die Empfehlung zum Notgroschen richtet sich eher an Leute, die nicht Huntertausende angelegt haben, sondern gerade erst damit beginnen, zu sparen. Da halte ich es durchaus für sinnvoll, dass man zunächst mal einen Puffer anspart, um nicht im Zweifelsfall gleich wieder Anteile verkaufen zu müssen.

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