Hilfe der Crash kommt... (bald?)

  • dann wäre deutschland langweilig,

    es gäb koi diskussio meh wie nu dat endstück vom brot letzlich hese doot, (kante, anschnitt, knust, knäuschen, korscht, krüstchen, scherz, kipfel, zipfel, küpple, riebele, das ende...) , und ob das jetzt ne frikadelle, fleischpflanzerl, fleischküchle, hacktätschli, bratklops, fleischlaibche...

    oder ob des jetz'n lkw mit abs oder doch doch nen fleischkäsbrötchen mit senf ist...


    un falls jema her fracht, majuskeln waret aus.

    Das habe ich jetzt besser verstanden als dein Hochdeutsch ^^

  • Hlalo @FinanzThomas  Taust  Asna  itschytoo  fabioso   sam51

    Das waren Kommentare so ganz nach meinem Geschmack, endlich mal alles entspannt und ohne ständigen Blick auf die Aktienkurse

    Aber jetzt mal der Reihe nach.

    Ich musste erst noch zweimal lesen, worüber ich hier belehrt worden bin.

    Mein besonderer Forumsfreund "I" hatte hier wörtlich geschrieben:

    "Der nächste Crash kommt - KURZ VOR DER RENTE !"

    Meine direkt Antwort war:

    "Die Frage ist nur VOR WEM seiner Rente?"

    Mir ist bis jetzt immer noch nicht bewusst, dass das "schwäbisch" sein soll.

    Es mag sein, dass es gramatisch nicht richtig ist, es versteht aber jeder:

    Vor WEM seiner Rente kommt denn nun der Crash?

    Vor der Rente von "I" oder von wem seiner?

    Vor MEINER Rente kann er ja nicht mehr kommen, ich bin schon seit fast 20 Jahren Rentner!

    Allerdings habe ich vor MEINER Rente auch einen Crash erlebt und zwar den vom Sep. 2001. Anschlag World Trade Center!! Haben die meisten hier schon wieder vergessen.

    Dabei war das ein echtes Drama!

    Nur zur Erinnerung: Die Börse war 1 Woche lang geschlossen. Es gab 1 Woche lang keine Aktienkurse!! Stellt Euch das heute mal vor wo schon ein Tag ohne Aktienkurs mancher nicht aushalten würde. Schon deshalb weil mancher Ehepartner/in damals sagte, ich habe Dir gleich gesagt "Du stürzt uns noch miot Deiner Spekuliererei ins Elend"....

    Jetzt aber zurück zumThme und im Ernst:

    "Wie ist denn dir richtige Grammatische Schreibweise" als Antwort auf die Aussage: " der nächste Crash kommt kurz vor der Rente"

    "Vor wem seiner ?.... ist wohl schwäbisch - versteht aber jeder

    "vor wessen ? ist vielleicht korrekter. Wer schreibt denn sowas?

    Mehr fällt mir beim besten Willen nichst ein.

    Vielen Dank für die Nachhilfe.

    Und noch was: Der nächste Crash kommt ganz sicher, da jedes Jahr bei irgend jemand die Rente beginnt stimmt die Aussage sogar!

    Schönes Wochenende wünscht McProfit

  • Ich sehe überhaupt kein Problem darin, wenn NVIDIA und die anderen 5 bis 7 Kandidaten mal 40 bis 50 Prozent verlieren.

    Dann kommt endlich wieder Normalität auf…

    Kann passieren. Kann aber auch nicht passieren.
    Ich frage mich da nur immer, warum ausgerechnet nur die 5-7 Kandidaten 40-50 Prozent verlieren sollten und nicht der Gesamtmarkt? :/
    Und irgendwohin müssen ja die Finanzmittel, die offenbar reichlich vorhanden sind, ja fließen.;)

  • Ich frage mich da nur immer, warum ausgerechnet nur die 5-7 Kandidaten 40-50 Prozent verlieren sollten und nicht der Gesamtmarkt? :/

    ob wann und wieviel die fallen weiß keiner, aber die mögliche Fallhöhe ist höher, weil gerade bei Big Tech die Gewinnerwartungen (und die spiegelt ja der Kurs wieder) halt extrem hoch sind im Vergleich zu allen anderen Branchen, Regionen, Größen....

    Sollte sich da die Meinung drehen, dass die eben nicht erfüllt werden, dann rappelts da mehr als bei den anderen die nicht so hohe Erwartungen erfüllen müssen.

    Und irgendwohin müssen ja die Finanzmittel, die offenbar reichlich vorhanden sind, ja fließen. ;)

    rational eben in die Regionen und Branchen, die eben eher günstiger für die Zukunft bewertet sind (der ganze Markt besteht und und ständig aus abwägen teuer/günstig für die Renditeerwartung) oder eben erst gar nicht in den Aktienmarkt sondern in andere Assets für die man bessere Renditen erwartet als bei Aktien.

  • ob wann und wieviel die fallen weiß keiner, aber die mögliche Fallhöhe ist höher, weil gerade bei Big Tech die Gewinnerwartungen (und die spiegelt ja der Kurs wieder) halt extrem hoch sind im Vergleich zu allen anderen Branchen, Regionen, Größen....

    Das ist Unsinn. Die Gewinnerwartungen können sich genauso gut in anderen Bereichen als zu hoch entpuppen. Da ist nirgendwo die Fallhöhe höher.

  • Das ist Unsinn. Die Gewinnerwartungen können sich genauso gut in anderen Bereichen als zu hoch entpuppen. Da ist nirgendwo die Fallhöhe höher.

    Du gehst also nicht von einer Rückkehr zum Mittelwert aus. Kann man machen, war halt historisch bisher immer so, aber wenn Du meinst dass das diesmal nicht so kommt, auch gut.

    Alle Regionen/Branchen liegen aktuell grob auf Ihrem historischen Mittelwert bei den Bewertungen, nur US (Big) Tech meilenweit drüber, weit außerhalb des 90% Percentil, aber gut, kann ja noch lange so bleiben.

    Aber jetzt kommt der springende Punkt: genau das was Du sagst, dass der Markt jeden Titel bzw. Renditeerwartung am Ende gleich bewertet und die Fallhöhe (aber auch die Chance nach oben) überall gleich ist, ist das Problem bei Gewichtung nach MCAP. NVIDIA kann morgen 5% fallen oder steigen, aber ganz genauso Siemens oder sonst was...wenn ich aber in NVDIA 23mal soviel Geld investiere wie in Siemens, dann ist NVIDIA halt 23 mal so wichtig wie Siemens in meinem Portfolio für die Rendite oder über 3000mal so wichtig wie Hornbach.

    Das ist genau das was ich immer sage: der Unternehmenswert hat absolut keine Aussagekraft darüber, wie sich die zukünftigen Renditen entwickeln.

  • Du gehst also nicht von einer Rückkehr zum Mittelwert aus. Kann man machen, war halt historisch bisher immer so, aber wenn Du meinst dass das diesmal nicht so kommt, auch gut.

    Interessant. Der historische Mittelwert hat sich also nie geändert? Die Wertsteigerung war nach einem Jahr schon genau so wie jetzt über z.B. 30 Jahre?

    Vielleicht sollte ich doch anfangen, an Gott oder zumindest Vorbeistimmung zu glauben.

  • ...

    Aber jetzt kommt der springende Punkt: genau das was Du sagst, dass der Markt jeden Titel bzw. Renditeerwartung am Ende gleich bewertet und die Fallhöhe (aber auch die Chance nach oben) überall gleich ist, ist das Problem bei Gewichtung nach MCAP.

    Nein, das ist kein Problem, sondern es ist einfach so. Zu einem Problem machst Du es in deinem Kopf.

    ... NVIDIA kann morgen 5% fallen oder steigen, aber ganz genauso Siemens oder sonst was...wenn ich aber in NVDIA 23mal soviel Geld investiere wie in Siemens, dann ist NVIDIA halt 23 mal so wichtig wie Siemens in meinem Portfolio für die Rendite oder über 3000mal so wichtig wie Hornbach.

    Du hast es genau richtig erfasst.:thumbup:

    ...

    Das ist genau das was ich immer sage: der Unternehmenswert hat absolut keine Aussagekraft darüber, wie sich die zukünftigen Renditen entwickeln.

    Ja, mir war so, als hättest Du das bereits gesagt.:rolleyes:

  • Interessant. Der historische Mittelwert hat sich also nie geändert?

    oh doch, natürlich. Quasi jede Sekunde ändert er sich, aber langfristig betrachtet pendeln eben Renditen und auch z.B. KGV um einen ziemlich stabilen Mittelwert. Schau Dir mal einen S&P500 mit seinen 100a Historie logarithmisch an, dann weißt Du was ich meine.

    ist da vielleicht langfristig eine gewisse Gleichmäßigkeit in der Steigung?

    Der Aktienmarkt kann in einem Jahr 30%+ machen und im nächsten 20%- oder auch mehrere Jahre in Folge, aber langfristig gibt es einen ziemlich stabilen Mittelwert. Fuchs hatte mal ne Folie, in wie vielen Jahren denn der Mittelwert halbwegs genau erreicht wurde: es sind sehr sehr wenige Jahre, aber langfristig ergibt sich eben immer wieder eine mittlere Steigung um die die kurzfristigen Renditen (und auch KGVs) nach oben und unten herum schwanken (sogar in jeder entwickelten Region langfristig quasi gleich).

    Aber Du kannst natürlich auch an der Equity Prämie an sich zweifeln wenn Du meinst.

  • Quasi jede Sekunde ändert er sich

    Aha?!

    aber langfristig betrachtet pendeln eben Renditen und auch z.B. KGV um einen ziemlich stabilen Mittelwert.

    Ist das so? Warum?

    Und wenn Du mir jetzt keine andere Begründung liefern kannst als "wenn ich von weit genug weg auf den Graphen der Vergangenheit gucke sieht es so aus", gebe ich auf.

    PS: Ich war kürzlich Mal wieder in einer Spielbank. Das ist nichts anderes mehr als ein Spielkasino. Da laufen auch so Leute rum, die sich aufschreiben welche Farben die letzten Runden beim Roulette getroffen wurden und somit ermitteln welche aus nächstes kommt.

    PPS: Ja, dort gleicht es sich langfristig an. DORT gibt es auch eine Gesetzmäßigkeit, nämlich die mathematische Wahrscheinlichkeit.

  • Wann der nächste Crash kommt weiß natürlich niemand. Allerdings ist es so, dass wenn alle über ihn reden er eher nicht kommt. Denn Euphorie fühlt sich anders an. Wenn wir in 3 Jahren die gleichen Frage stellen ist es gut gelaufen. Selbst bei einigen hoch bewerteten KI Werten (NVIDIA und Co) traue ich zu, ihre Position zu verteidigen. Die Computerwerte sind in den Achtzigen und Neunzigern Jahren gut gelaufen und haben dann korrigiert. Dramatisch wurde es aber erst nach dem 11. September. Im wesentlichen sind nur die vom Kurszettel verschwunden, die gar nichts verdient haben. Das wäre bei den Nvidias von heute auch nicht der Fall.

  • Hallo itschytoo und Schwachzocker

    jetzt hat es mir nicht mehr gereicht, die Kommentare hier als Unterhaltung zu lesen, sondern von Eurem letzten Kommentar war ich jetzt sehr überrascht um nicht zu sagen enttäuscht.

    Ihr habt tatsächlich die Börse mit einem Spielcasino verglichen.

    Wenn das Laien machen die sich noch nie mit Aktien beschäftigt haben, dann verstehe ich das gerade noch.

    Wenn das aber hier die Profis aus dem Forum machen, dann habe ich doch erhebliche Zweifel.

    Dabei ist es doch ganz einfach:

    Wenn ich im Casinso ständig einen bestimmten Geldbetrag einsetzen, egal ob auf rot oder schwarz oder eine Zahl dann werden ich auf Dauer verlieren.

    Selbst dann wenn ich Schwarz und Rot gleichzeitig setzt rutsche ich langsam aber sicher in den Verlust weil die Auszahlqoote eben 3% geringer ist als die Summe der Einzahlungen.

    Wenn ich gleichzeitig auf schwarz und rot setze habe ich zunächst ein Nullsummenspiel, was ich auf schwarz verliere gewinne ich auf rot.

    Da es aber als 37. Zahl die neutrale NULL gibt, verliere ich bei jedem 37. Wurf eben 3% oder genauer 1,5%. Auf Dauer summiert sich das als MINUS

    Wenn ich an der Börse ein bestimmtes Kapital in Form eines INDEX Fonds auf ALLE Aktien setze, dann gewinne ich auf Dauer ohne irgendetwas zu machen, nur mit Kaufen und Liegenlassen, weil eben die Aktienkurse langfristig steigen.

    Das ist ein himmelweiter Unterschied.

    Im Casino kann ich kurzfrisitg gewinnen, werde aber langfristig verlieren.

    An der Börse kann ich kurzfristig verlieren, werde aber langfristig gewinnen.

    Ich war felsenfest überzeugt, dass diese Banalität zumindest den Forumsfreunden hier längst geläufig ist.

    Man lernt aber nie aus.

    Viele Grüße und auf weiterhin gute Unterhaltung

    McProfit

  • Im Casino kann ich kurzfrisitg gewinnen, werde aber langfristig verlieren.

    An der Börse kann ich kurzfristig verlieren, werde aber langfristig gewinnen.

    Das ist falsch. Ich habe es für dich verbessert:

    Im Casino kann ich kurzfristig gewinnen, werde aber langfristig verlieren.

    An der Börse kann ich kurzfristig verlieren, kann aber langfristig gewinnen.

    Anmerkung: An der Börse verlieren Millionen von Anleger dauerhaft Geld, weil sie zu viel und prozyklisch handeln. Die Kosten an der Börse können den gleichen Effekt haben wie die 0 beim Roulette. Das Haus (=der Broker) gewinnt langfristig immer. Untersuchungen belegen, dass z.B. 90% aller Daytrader dauerhaft in den Markt einzahlen.

  • Casino: Langfristige negative Renditeerwartung.

    Börse: Langfristige positive Renditeerwartung.


    Langfristig unterscheiden sich Börse und Casino also nur Aufgrund des Vorzeichens.

    Plus oder Minus, jetzt ein nicht so ganz unwichtiger unterschied.

    Jeder darf selber wählen bei welchem Spiel er mitspielt oder wie er sein Kapital zwischen diesen beiden Renditeerwartungen aufteilt.

    Ich wünsche gute Finanzentscheidungen.

  • McProfit Das hast Du falsch verstanden.

    Ich warnte davor, auf vermeintliche Muster zu vertrauen.

    Wenn man so will, ist die Börse kurzfristig eher mit Poker zu vergleichen und nicht mit Roulette.

    Langfristig und breit gestreut sehe ich durchaus auch eine Verlässligkeit sicherer Gewinne aber eben keinen vorbestimmten Mittelwert, der immer wieder hergestellt werden muss.

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