Hilfe der Crash kommt... (bald?)

  • Ich fahre im Alltag mit Strom vom Dach und aus der heimischem Wallbox. Solare Deckungsquote des Fahrzeugs p.a. ca. 75%. Gestehungskosten der Investition: 0,12 € / kWh. Netzbezug 0,30 € / kWh. Ladeverluste 15% berücksichtigt.

    Ich komme damit auf 3,38 € je 100 km

    (100 km, nicht je Liter) 😙


    Da kann ich im Moment nur hupend an den „Tanken“ vorbeifahren.

  • Ich fahre selten bis wenig, dann ist das Antriebskonzept egal und hoffe dass dies so bleiben kann.

    Würde ja auf Elektro umstellen, aber bei < 8.000km/a, reite ich die alte Möhre bis sie auseinander fällt. Ich mag da noch kein Geld versenken.

  • Ich komme damit auf 3,38 € je 100 km

    Ist aber halt nur ein Teil der Gleichung. Wertverlust ist der andere und da sieht es - je nach Fahrzeugklasse und Nutzung - oft sehr viel weniger vorteilhaft aus. Zumal ich in Diskussionen erlebe, dass das Thema Ladevertrag oft schöngeredet wird. Man stelle sich vor, die Tankstelle würde 12€ Schutzgeld dafür verlangen, dass man tanken darf oder sonst die Preise um 50% erhöhen...

    Und gerade bei den oft als Kronzeuge für die Elektromobilität angeführten Kurzstrecken im Stadtverkehr ist ein Elektroauto die falsche Wahl. Richtiger wäre hier ein (Elektro)Fahrrad. Diese Strecken sind per Definition kurz

    Also mit „Crash“ hat das Elektro-Geradel“ aber schon lange nichts mehr zu tun.

    Wenn der Crash ausbleibt...

  • Kommen wir mal zum „Crash“ zurück.
    Ich finde es unheimlich interessant, wie weltweit zu sehen ist, dass die Märkte trotz aller massiven Warnsignale „nach oben wollen“.

    Das ist sehr verdächtig und gefährlich. Wir haben es im Moment auch mit der massiven Störung von Lieferketten weltweit zu tun. Bereits jetzt ist klar, dass es einen Inflations-Schub geben wird. Damit gibt es wieder einen Druck auf die Zinsseite. Man kann das alles ausführen, trotzdem ist es bemerkenswert, das international an den Aktienmärkten nicht vorsichtiger agiert wird.
    Insbesondere die europäischen und asiatischen Börsen sind in dieser Situation theoretisch extrem anfällig.

    Also ??

  • Also ??

    Wer so gut analysiert sollte doch die Antwort schon kennen. ;)
    Ich habe keine Ahnung was die Aktienmärkte machen und wer oder was wohin strebt. Ich bin dumm, also kauf ich mit meinem dummen Geld einfach weiter den weltweiten Aktienmarkt.
    Und in 10, 15 oder 20 Jahren werden die Kurse schon höher stehen als heute. Ob nun mit höherer Inflation oder nicht und auch unabhängig davon was die EZB macht.
    PS: Ich kaufe in einem Crash weiter (Corona) genau so wie zu den unzähligen ATH in den letzten Jahren

  • Das ist sehr verdächtig und gefährlich.

    Das lese ich über den Aktienmarkt, seitdem ich ihn verfolge.

    Wir haben es im Moment auch mit der massiven Störung von Lieferketten weltweit zu tun.

    Auch das ist eigentlich nichts neues, das war rund um Corona schon großes Thema in vielen Bereichen. Jetzt ist halt mal wieder die Tankstelle akut. Und auch das gab es so schon öfters, wenn der Nahe Osten hochkochte. Man ist immer so schnell auf der Suche nach dem neuesten absoluten Superlativ, dass man Erfahrungen aus der Vergangenheit schnellstmöglich auszublenden versucht. Deshalb ist ja auch alle anderthalb Wochen irgendein "Crash".

  • Bereits jetzt ist klar, dass es einen Inflations-Schub geben wird. Damit gibt es wieder einen Druck auf die Zinsseite.

    Aktuell hofft halt noch jeder drauf, dass das halb so wild sein wird und sich schnell wieder normalisiert. Der Klopapier-Indikator zeigt, dass das nicht nur am Aktienmarkt so ist.

    Ein Faktor dürfte auch sein, dass mittlerweile in vielen Verträgen eine Klausel zum Dieselpreis enthalten ist. Somit ist der Anbieter einer treibstoffintensiven Dienstleistung nicht mehr gezwungen, den Preis grundsätzlich zu erhöhen und bei einer Besserung der Situation geht es auch automatisch wieder runter.

  • Kommen wir mal zum „Crash“ zurück.
    Ich finde es unheimlich interessant, wie weltweit zu sehen ist, dass die Märkte trotz aller massiven Warnsignale „nach oben wollen“.

    Das ist sehr verdächtig und gefährlich. Wir haben es im Moment auch mit der massiven Störung von Lieferketten weltweit zu tun. Bereits jetzt ist klar, dass es einen Inflations-Schub geben wird. Damit gibt es wieder einen Druck auf die Zinsseite. Man kann das alles ausführen, trotzdem ist es bemerkenswert, das international an den Aktienmärkten nicht vorsichtiger agiert wird.
    Insbesondere die europäischen und asiatischen Börsen sind in dieser Situation theoretisch extrem anfällig.

    Also ??

    Also was?
    Wann kommt der Crash nach dem Dip?

  • Also was?
    Wann kommt der Crash nach dem Dip?

    In diesem „Crash“-Thread werden seit langem verschiedene Szenarien und Ängste mehr oder weniger „zum Spaß“ durchgespielt.

    Natürlich kommt nie ein „Crash“.
    Deshalb Sparpläne eisern laufen lassen.
    Und auf Einzeltitel verzichten.

    Vorhin musste ich mir im Yogakurs wieder dieses Gejammer wegen der SAP Aktie anhören. Was denn da los sei? Und jetzt wieder schlechte Nachrichten wegen KI. Und der Chef will wieder alles umstrukturieren….

    Ich habe dann ganz klar gesagt: Verkauf deine 200 Stück sofort und schiebe das Geld dann weltweit strukturiert in einen ETF rein.

  • einfach keinen benziner fahren.


    ich fahre im schnitt mit dem stromer für ca. 6€ auf 100km ;) sei schlau fahr E

    noch dazu ist E nicht so stark von importen und oligarchen abhängig...

    also in den letzten nunmehr 7 jahren hatte ich keine defekte am e-auto...

    mein erster war ein e-tron der wurde voll funktionsfähig mit über 300 000km ersetzt durch den aktuellen id5 der auch schon die ersten 45000 runter hat

    Solche Milchmädchenrechnungen sind nett und in deinem Fall vielleicht richtig, aber da hängen soviele Faktoren dran, weswegen so Sprüche wie "einfach keinen Benziner fahren" absolut deplatziert sind.

    Du scheinst ja eine gewisse Affinität zu Autos zu haben, sonst hättest Du Dir keinen überteuerten E-Tron geholt.

    Wenn Du "nur" von a nach b kommen willst, dann sind deine 6 EUR/100km auch eher unrealistisch bei einer echten Vollkostenrechnung. Zumal ich die 6 EUR auch bezweifle mit Vampir-/Ladeverlusten etc. bei genau diesen beiden Autos (etron Verbrauch 2019 nach Hersteller 25 kWh/100km - bei 6 EUR wären das 24 Cent/kWh, das ging zeitweise nur in Kombi mit PV). Aber selbst bei 6 EUR/100 km hast Du 21k für Strom bezahlt. Bei deiner Fahrleistung läge ein Diesel selbst bei 1,80 EUR Spritpreis bei ca. 37k EUR. Über die Jahre 2019 bis 2025 lag der gemittelte Preis bei ca. 1,60 EUR, also in Summe eher 33k.

    Jemand der von privaten Anbietern ist und 38-50 Cent/kWh Stunde bezahlt (oder oft Laden muss auf Autobahnen) nicht mal beachtet....

    Du hast dafür weniger Wartungskosten gehabt, im Gegenzug aber teurere Reifen. Hier siegt natürlich deutlich der Elektro.

    Gehen wir mal mit 1k pro Jahr aus dann wären wir nochmal 7k + für den Elektro. In Summe also ein Vorteil von ca. 20k für den Elektro für deine Zeit (und deine Zahlen bezweifle ich wie gesagt daher sind es eher weniger).

    So und jetzt bitte den tatsächlichen Wertverlust von beiden Autos nennen, bei gleicher Fahrzeugklasse.

    Wenn Du super günstige subventionierte Leasingangebote genutzt hast, dann geht die Rechnung eventuell auf, aber bei Neuwagenkäufern in keinem Fall.

    Aber einen Verbrenner Jahreswagen bzw. jungen Gebrauchten kaufen und tot fahren, schlägt man damit auf jeden Fall nicht und wahrscheinlich auch nicht, wenn man für eine echte "faire" Vollkostenrechnung jedes Auto neu kauft. Da rechnest Du dir die Welt schöner als sie ist.

    Und noch besser: wenn dir Autos nicht wichtig sind und Du "nur" von a) nach b) kommen wolltest, hättest Du auch einen günstigen Dacia o.Ä. kaufen können (oder zwei oder drei Stück) und wärst in Summe in jedem Fall günstiger unterwegs, selbst bei 3 EUR Spritpreis. Da brauche ich gar nicht anfangen zu rechnen.

    Ich fahre selber Elektro als Firmenwagen und liebe ihn, gerade wegen so Sachen, wie der Standklima für die Kinder im Sommer und da ich auch eine PV-Anlage habe und in der Firma laden kann etc. Aber diese Polarisierungen pro Elektro sind einfach nur falsch.

    Daher: Es KANN sich rechnen, aber die Faktoren dafür sind so groß, dass man hier kein eindeutiges Ja/Nein sagen kann.

  • Die Frage - um die sich ja auch die Scherze drehen - lautet nur „wann“


    Daher mein Scherz

    kommt der Crash nach dem Dip?

    Der Crash kommt auf jeden Fall nach dem Dip. Aber natürlich nur, wenn es in dem Dip um genau 13,42971% runter geht. Und dieser Verlust muss genau in einem Zeitraum von 53 Stunden, 42 Minuten und 16 Sekunden entstehen.

    Wenn das nicht zutrifft, dann kriecht der Crash zurück in seine Höhle und wartet auf den nächsten dritten Neumond nach Ostern (ob nach julianischem oder gregorianischem Kalender ist noch nicht erforscht).

  • Keine Ahnung, wo ihr heute den Aufwärtstrend seht!? Gestern hat Dump kurz geschwafelt, der Krieg nähere sich dem Ende, da gings sofort nach oben. Später rudert er zurück und heute sieht der DAX wieder 1,6 % Miese (derzeit). Gerne noch 4 Tage weiter dümpeln, dann greift der nächste Sparplan. ;)

  • Der Crash kommt auf jeden Fall nach dem Dip. Aber natürlich nur, wenn es in dem Dip um genau 13,42971% runter geht. Und dieser Verlust muss genau in einem Zeitraum von 53 Stunden, 42 Minuten und 16 Sekunden entstehen.

    Wenn das nicht zutrifft, dann kriecht der Crash zurück in seine Höhle und wartet auf den nächsten dritten Neumond nach Ostern (ob nach julianischem oder gregorianischem Kalender ist noch nicht erforscht).

    Also ich dippe darauf, dass der Crash jedenfalls nach einem eisern ausgeführten Sparplan kommt, und keinen Moment davor.