Wenn Kindererziehung nicht mehr in der Rentenversicherung abgebildet werden soll,wie geht es dann weiter?
Sollen Eltern dann später einfach weniger Geld im Alter haben? Oder soll das, was heute über die Rente ausgezahlt wird, von einer anderen Stelle (Welche?) ausgezahlt werden?
Wenn man Opt-Out-Regelungen schafft, wie wird dann das Risiko von Erwerbsminderung bedacht? Wenn die Sozialämter dann in Masse bei den gescheiterten Selbstverwaltern einspringen müssen, dann wird der Applaus auch nicht gerade groß sein.
Wenn man vom Umlagesystem auf Kapitaldeckung umsteigt, dann muss eine Erwerbsgeneration nicht nur für die aktuellen Leisrungsbezieher zahlen, sondern zusätzlich auch noch den eigenen Kapitalstock bilden, zudem bestehen auch noch Unterhsltsverpflichtungen dem eigenen Nachwuchs gegenüber. Ist das für Jedermann auf dem Schirm?
Weiterhin stellt sich die Frage, ob Kapitaldeckung und Umlagesystem in der volkswirtschaftlichen Realität so verschieden sind, wie die in der Theorie dargestellt werden. Denn entgegen einem Privathaushalt kann eine Volkswirtschaft nicht im klassischen Sinne sparen oder investieren, wenn man von langlebiger Infrastruktur oder nachhaltiger Bildung absieht.