Er soll monatlich 2stellige Dividenden ausschütten.
In Prozent oder Cent?
Er soll monatlich 2stellige Dividenden ausschütten.
In Prozent oder Cent?
Reine Spekulation? Wann Du Bitcoin haben solltest
06.08.2026 - Bitcoin
In Prozent oder Cent?
In Prozent. Laut BlackRock soll der neue ETF eine laufende Rendite von etwa 15 bis 25 % pro Jahr erwirtschaften und die Ausschüttungen monatlich auszahlen. Das Ganze erfolgt über eine Optionsstrategie auf Bitcoin, wobei gleichzeitig mindestens 70 % der möglichen Kurssteigerungen von Bitcoin mitgenommen werden sollen.
Ob das Produkt am Ende hält, was es verspricht, wird man sehen. BlackRock bringt damit nicht nur einen Bitcoin-ETF nach dem anderen auf den Markt, sondern entwickelt mittlerweile immer spezialisiertere Produkte rund um Bitcoin. Das zeigt schon recht deutlich, dass man dort von einer langfristigen Nachfrage ausgeht.
Das zeigt schon recht deutlich, dass man dort von einer langfristigen Nachfrage ausgeht.
Nicht unbedingt. Könnte auch ein Zeichen für Dummheit sein.
Nicht unbedingt. Könnte auch ein Zeichen für Dummheit sein.
Stimmt. Oder ein Zeichen dafür, dass BlackRock mit seinen 14 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen deutlich schlechtere Analysten beschäftigt als wir beide.
Blackrock hat heute den iShares Bitcoin Premium Income ETF gelauncht. Er soll monatlich 2stellige Dividenden ausschütten. Davon kann man halten was man will, es zeigt aber das die Finanzbranche weiter an Btc glaubt…
Die Finanzbranche glaubt wohl eher an die Dummheit oder Gier der Anleger.
Allein schon bei der Namensgebung war man bei Blackrock wohl echt kreativ. "Premium", wer will denn wohl kein Premium-Produkt haben? Mich erinnert das eher an den "Premium Fonds" eines sog. Börsenexperten, von dem es wohl heißt: "der schützt vor allem, sogar vor Rendite."
Dann nennt man das Produkt "ETF", das hört sich ungefährlich an. Das Ding ist alles, nur kein ETF nach unserem Verständnis. Was es genau ist, habe ich nicht herausfinden können, aber es hat wohl etwas mit Options-Zockerei zu tun.
Monatlich zweistellige Dividenden? Also jährlich über 100%? Wohl kaum. Jemand schreibt was von 15%-25%. Die hat ja damals nicht mal Bernie Madoff versprochen. Bei ishares liest man etwas von 0,65% "sponsor fee". Keine Ahnung, ob das so etwas wie TER ist. Mal kurz nachdenken. Da verkauft also jemand für unter 1% Anlageinstrumente, von denen er aber Renditen im zweistelligen Prozentbereich angibt? Da fragt man sich doch, warum die das Geschäft nicht selber machen, anstatt sich mit weniger als 1% zufrieden zu geben?
Stimmt. Oder ein Zeichen dafür, dass BlackRock mit seinen 14 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen deutlich schlechtere Analysten beschäftigt als wir beide.
Analysten? Ist das nicht dieser Berufsstand, der noch im Februar 2020 ein Kursziel von 200 bis 300 EUR für die Wirecard-Aktie ausgab? Obwohl da schon jeder halbwegs Intelligente wusste, was mit dem Laden los war?
Die Finanzbranche glaubt wohl eher an die Dummheit oder Gier der Anleger.
Allein schon bei der Namensgebung war man bei Blackrock wohl echt kreativ. "Premium", wer will denn wohl kein Premium-Produkt haben? Mich erinnert das eher an den "Premium Fonds" eines sog. Börsenexperten, von dem es wohl heißt: "der schützt vor allem, sogar vor Rendite."
Dann nennt man das Produkt "ETF", das hört sich ungefährlich an. Das Ding ist alles, nur kein ETF nach unserem Verständnis. Was es genau ist, habe ich nicht herausfinden können, aber es hat wohl etwas mit Options-Zockerei zu tun.
Monatlich zweistellige Dividenden? Also jährlich über 100%? Wohl kaum. Jemand schreibt was von 15%-25%. Die hat ja damals nicht mal Bernie Madoff versprochen. Bei ishares liest man etwas von 0,65% "sponsor fee". Keine Ahnung, ob das so etwas wie TER ist. Mal kurz nachdenken. Da verkauft also jemand für unter 1% Anlageinstrumente, von denen er aber Renditen im zweistelligen Prozentbereich angibt? Da fragt man sich doch, warum die das Geschäft nicht selber machen, anstatt sich mit weniger als 1% zufrieden zu geben?
Von monatlich zweistelligen Ausschüttungen ist doch gar nicht die Rede. Das Produkt zielt laut BlackRock auf eine jährliche Ausschüttungsrendite von etwa 15–25 % ab, die monatlich ausgezahlt werden soll. Die Erträge sollen über den Verkauf von CaII-Optionen auf den Bitcoin-ETF IBIT erwirtschaftet werden.
Und die 0,65 % Gebühr sind doch kein Argument gegen die Strategie. Nach deiner Logik dürfte es keine aktiven Fonds, Hedgefonds oder Vermögensverwalter geben, weil diese ihre Strategien ja einfach privat handeln könnten.
Das Produkt ist im Kern total simpel. BlackRock verkauft hier einen klassischen Covered-CaII-Ansatz auf Bitcoin. Dafür erhält man laufende Prämieneinnahmen, verzichtet aber auf einen Teil der möglichen Kursgewinne. Dieser Trade-off ist der Kern des Produkts. Das Ziel ist nicht, Bitcoin zu schlagen, sondern laufende Erträge aus der Bitcoin-Volatilität zu generieren: Link zum Produkt
Ob man das attraktiv findet, ist eine andere Frage.
15-25% „Ausschüttungsrendite“ plus Kursgewinne…
Wie blöd muss man sein?
Aber eine Bank verkauft selbstverständlich alles, woran sie verdienen oder Risiken auf andere abwälzen kann.
Dafür beschäftigt sie keine Analysten (allenfalls zur eigenen Risikominderung), sondern Werbeprofis und Verkäufer, die mit markigen Sprüchen und viel FOMO leicht erreichbare Opfer (LeO) bei ihrer Gier ansprechen.
Nothing more…
Analysten? Ist das nicht dieser Berufsstand, der noch im Februar 2020 ein Kursziel von 200 bis 300 EUR für die Wirecard-Aktie ausgab? Obwohl da schon jeder halbwegs Intelligente wusste, was mit dem Laden los war?
Hattest du damals auch Wirecard Short-Positionen wenn es so offensichtlich war? ![]()
15-25% „Ausschüttungsrendite“ plus Kursgewinne…
Wie blöd muss man sein?
Aber eine Bank verkauft selbstverständlich alles, woran sie verdienen oder Risiken auf andere abwälzen kann.
Dafür beschäftigt sie keine Analysten (allenfalls zur eigenen Risikominderung), sondern Werbeprofis und Verkäufer, die mit markigen Sprüchen und viel FOMO leicht erreichbare Opfer (LeO) bei ihrer Gier ansprechen.
Nothing more…
So blöd ist das eigentlich gar nicht. Das Produkt verkauft CaII-Optionen auf Bitcoin und tauscht einen Teil der möglichen Kursgewinne gegen laufende Erträge. Das ist ein bekannter Ansatz, der seit Jahrzehnten bei Aktien und Indizes eingesetzt wird.
Für einen langfristigen Bitcoin-Hodler dürfte ein Spot-ETF oder direkter Kauf von Bitcoin wahrscheinlich die bessere Wahl sein. Es gibt aber auch Anleger, die regelmäßige Ausschüttungen höher gewichten als die maximale Kursentwicklung.
Unabhängig davon zeigen solche Produkte vor allem, wohin die Reise geht. Bitcoin hält Schritt für Schritt Einzug in die klassische Finanzwelt und gewinnt dort zunehmend an Bedeutung. Welche konkreten Produkte sich am Ende durchsetzen werden, steht auf einem anderen Blatt. Bitcoin selbst ist das letztlich auch ziemlich egal. Ich bin auf jeden Fall gespannt, welche Ideen anderen Vermögensverwalter oder Banken noch haben, Produkte auf Bitcoin-Basis zu entwickeln.
Die Frage ist, wie sicher ist das Geld in so einem ETF, wie groß die Gefahr das der Kurs einbricht?
Die Frage ist, wie sicher ist das Geld in so einem ETF, wie groß die Gefahr das der Kurs einbricht?
BlackRock ist als größter Vermögensverwalter der Welt zunächst einmal ein ziemlich vertrauenswürdiger Emittent. Das eigentliche Risiko liegt aus meiner Sicht daher weniger bei BlackRock selbst, sondern vielmehr bei Bitcoin. Du verkaufst hier einen Teil der möglichen Bitcoin-Kursgewinne gegen regelmäßige Ausschüttungen. Dafür bekommst du laufenden Cashflow, verzichtest aber auf einen Teil der Upside.
Am Ende hängt die Bewertung des Produkts davon ab, wie du die Zukunft von Bitcoin einschätzt. Glaubst du, dass Bitcoin langfristig an Relevanz gewinnt und sich als digitales Asset etabliert, kann so ein Produkt interessant sein. Glaubst du dagegen, dass Bitcoin irgendwann gegen Null geht, solltest du logischerweise die Finger davon lassen.
Niemand kennt die Zukunft. Deshalb bleibt am Ende nur, mit Wahrscheinlichkeiten zu arbeiten und auf Basis dieser Annahmen Entscheidungen zu treffen.
Die Finanzbranche glaubt wohl eher an die Dummheit oder Gier der Anleger.
Allein schon bei der Namensgebung war man bei Blackrock wohl echt kreativ. "Premium", wer will denn wohl kein Premium-Produkt haben? Mich erinnert das eher an den "Premium Fonds" eines sog. Börsenexperten, von dem es wohl heißt: "der schützt vor allem, sogar vor Rendite."
Dann nennt man das Produkt "ETF", das hört sich ungefährlich an. Das Ding ist alles, nur kein ETF nach unserem Verständnis. Was es genau ist, habe ich nicht herausfinden können, aber es hat wohl etwas mit Options-Zockerei zu tun.
Monatlich zweistellige Dividenden? Also jährlich über 100%? Wohl kaum. Jemand schreibt was von 15%-25%. Die hat ja damals nicht mal Bernie Madoff versprochen. Bei ishares liest man etwas von 0,65% "sponsor fee". Keine Ahnung, ob das so etwas wie TER ist. Mal kurz nachdenken. Da verkauft also jemand für unter 1% Anlageinstrumente, von denen er aber Renditen im zweistelligen Prozentbereich angibt? Da fragt man sich doch, warum die das Geschäft nicht selber machen, anstatt sich mit weniger als 1% zufrieden zu geben?
Das erinnert ein bisschen an
Davon kann man halten was man will, es zeigt aber das die Finanzbranche weiter an Btc glaubt…
Nein. Blackrock ist kein Investor, sondern ein Finanzdienstleister. Die legen Fonds auf, in der Hoffnung, dass sich Anleger finden, die diese kaufen. Blackrock verdient an Margen und Provisionen.
Ob die Strategie des Fonds sinnvoll ist, kann Blackrock egal sein, das Kursrisiko liegt ja beim Anleger. Ein neuer Fonds ist für die attraktiv, wenn entweder Anlegerinteresse bereits vorhanden ist oder generiert werden kann.
Das Produkt ist im Kern total simpel. BlackRock verkauft hier einen klassischen Covered-CaII-Ansatz auf Bitcoin.
Dieser Ansatz ist interessant für Anleger, die eine sinkende Volatilität erwarten oder eine Seitwärtsbewegung.
Glaubst du, dass Bitcoin langfristig an Relevanz gewinnt und sich als digitales Asset etabliert, kann so ein Produkt interessant sein.
Wer von merklich steigenden Kursen ausgeht, sollte das Produkt eher meiden und lieber den Basiswert BTC kaufen (ggf. auch gehebelt).
Nabend, mittlerweile sind die ersten Strive Dividenden eingetrudelt, das erfreut einen.
Zum Potenzgesetz aka Power Law gibt es auch ein aktuelles Video beim Niko.
Ganz nett nochmal veranschaulicht, mit dem was man früher gelernt hat in der Schule im Biounterricht. (Masse und Stoffwechsel Vergleich mit Tieren (Kleibersche Gesetz))
Sonst passiert ja einiges im Hintergrund aktuell. Prag war ganz nett, wobei es durchaus auch regnerisch war.
Wer von merklich steigenden Kursen ausgeht, sollte das Produkt eher meiden und lieber den Basiswert BTC kaufen (ggf. auch gehebelt).
Kommt darauf an. Wer mit hoher Volatilität nicht gut umgehen kann, für den kann es durchaus sinnvoll sein, einen Teil des möglichen Upside-Potenzials aufzugeben, um im Gegenzug ruhiger schlafen zu können.
Kommt darauf an. Wer mit hoher Volatilität nicht gut umgehen kann, für den kann es durchaus sinnvoll sein, einen Teil des möglichen Upside-Potenzials aufzugeben, um im Gegenzug ruhiger schlafen zu können.
Dann ist btc aber das komplett falsche Investment, wenn man Volatilität nicht mag.
Analysten? Ist das nicht dieser Berufsstand, der noch im Februar 2020 ein Kursziel von 200 bis 300 EUR für die Wirecard-Aktie ausgab? Obwohl da schon jeder halbwegs Intelligente wusste, was mit dem Laden los war?
240 EUR Kursziel von einer gewissen Baader Bank kurz vor der Pleite. Da hat man gleich Vertrauen.
Dann ist btc aber das komplett falsche Investment, wenn man Volatilität nicht mag.
-40% sind noch absolut kein Grund zur Sorge ![]()
Jetzt wo Frank Thelen alle BTC verkauft hat sollte man spätestens wieder einsteigen :).
So holst Du Dir Krypto ins Depot
Digitale Werteinheiten mit ausgeprägten Unterschieden
Was Du über Bitcoin-ETFs wissen solltest
Lang genug halten: Dann sind Bitcoin für Dich steuerfrei
Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert
Was Finanztip ausmacht