Neues Scalable Depot

  • Habe ich bisher keine Erfahrungen mit gemacht. Ich sehe nur jetzt, dass der Kurs zb bei Just etf dann an dem Tag einfach runter donnert. Oder wird das doch gerade gerechnet in den nächsten Tagen? Alles nur Kosmetik ich weiß, aber ich überlege gerade ob ich den FTSE oder spdr imi nehme...

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  • Habe ich bisher keine Erfahrungen mit gemacht. Ich sehe nur jetzt, dass der Kurs zb bei Just etf dann an dem Tag einfach runter donnert. Oder wird das doch gerade gerechnet in den nächsten Tagen? Alles nur Kosmetik ich weiß, aber ich überlege gerade ob ich den FTSE oder spdr imi nehme...

    Bei Splits dauert es einige Tage bis alles sauber eingebucht wird. Habt einfach etwas Geduld. Bei meinem letzten Aktiensplit hat es ca. 1 Woche gedauert, bis im Depot mit Anteile, Performance und Kurschart alles richtig war.

    Die Performance-Daten werden entsprechend dem Split dann zurück gerechnet, siehe NVIDIA, Apple, Tesla, ...

    Bei dem FTSE-All-World wird es sicherlich eines Tages auch einen Split geben, da die Anteile auf die 150 - 200 € Marke zusteuern. Letztendlich ob der ETF-Preis pro Anteil bei 10 € oder 100 € liegt, ist eher nur "Frontend". Für dich als Anleger ist das fast irrelevant.

    Beim Entsparen sind niedrige Preise / Stück besser, da die meisten Broker nur ganze Stücke verkaufen lassen.

  • 150€/Monat maximal? Das ist doch wieder albern

    Darf, wie immer, nichts kosten.

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen, Krankenkassenbeiträge zu senken und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Bei Scalable kann man sich hier auf die Newsletter-Liste fürs Altersvorsorgedepot setzen lassen. Um die Wartezeit zu überbrücken gibts noch einen netten Rechner zum spielen und probieren.

    https://de.scalable.capital/lp/altersvorsorgedepot

    Tja,
    ich werde 55. Da erlaube ich mir mal die Frage, ob es überhaupt noch Sinn ergibt über so ein AV-Depot nachzudenken?:/
    So wie ich es aktuell sehe, muss ab 67 bzw. Rentenbeginn eine Auszahlung erfolgen (z.B. per Auszahlplan). Was macht man dann, wenn es mit 65/66 richtig rumst auf dem Kapitalmarkt und das Depot 30-40% an Wert verliert? Wir beim Auszahlplan dann irgendwann vor Beginn in einen Sicherungsfonds umgezogen?
    Bei meinem eigenen ETF-Depot kann ich eine Börsenkrise u.U. einfach aussitzen und meinen Kapitalbedarf aus meinen sicheren Anlagen beziehen.
    Was ist wenn man z.B. schon mit 63 in Rente geht. Kann man dann die Einzahlung stoppen und die Auszahlung erst ab 67 laufen lassen?

  • Das ist alles noch nicht in trockenen Tüchern. Daher einfach abwarten bis 2027. Tendenziell sage ich mir: wenn ich für nur 150€/Monat eine staatliche Förderung und auch noch eine Steuerstundung bekommen kann - dann würde ich das auch für wenige Jahre noch mitnehmen.

    Aber man muss echt auf die Details warten. Kann man alle ETFs auswählen, welche die bestimmte Kriterien erfüllen oder gibt es eine staatlich kuratierte Auswahl? Wie kann man den Auszahlplan gestalten, etc. pp.

  • So wie ich es aktuell sehe, muss ab 67 bzw. Rentenbeginn eine Auszahlung erfolgen (z.B. per Auszahlplan). Was macht man dann, wenn es mit 65/66 richtig rumst auf dem Kapitalmarkt und das Depot 30-40% an Wert verliert? Wir beim Auszahlplan dann irgendwann vor Beginn in einen Sicherungsfonds umgezogen?
    Bei meinem eigenen ETF-Depot kann ich eine Börsenkrise u.U. einfach aussitzen und meinen Kapitalbedarf aus meinen sicheren Anlagen beziehen.
    Was ist wenn man z.B. schon mit 63 in Rente geht. Kann man dann die Einzahlung stoppen und die Auszahlung erst ab 67 laufen lassen?

    Fragen über Fragen…die sich klären werden.


    Das, was du schreibst, sind auch die „Druckpunkte“ der Finanzindustrie.

    Da wird sicherlich wieder die Angst vor dem Crash geschürt, um teurere Produkte mit Garantien zu verkaufen.

  • Das, was du schreibst, sind auch die „Druckpunkte“ der Finanzindustrie.
    Da wird sicherlich wieder die Angst vor dem Crash geschürt, um teurere Produkte mit Garantien zu verkaufen.

    Ich will keine Garantie. Ich will nur Flexibilität. ;)
    12 Jahre per Sparplan ist halt kein sonderlich langer Anlagehorizont. Und was nutzt eine Förderung, wenn man nachher keine Flexibilität in der Auszahlungsphase hat?

  • Ich will keine Garantie. Ich will nur Flexibilität. ;)
    12 Jahre per Sparplan ist halt kein sonderlich langer Anlagehorizont. Und was nutzt eine Förderung, wenn man nachher keine Flexibilität in der Auszahlungsphase hat?

    Natürlich werden die Finanzdienstleister für dich solche Produkte bereithalten, bei denen dann stur ein paar Jahre vor 67 in „sichere“ Anlagen umgeschichtet wird.

    Das kann die DWS schon immer gut…

    Da haut es dir dann mit 61 das Depot 25 Prozent runter und die Maschine im Hintergrund schichtet gemütlich deine ETF in Renten-ETF um.

    Oder die neuen Multi-Misch-ETF von DWS gehen von der 80 % Variante auf die 20 % für den Senior runter.

    https://etf.dws.com/de-de/LU311600…y-ucits-etf-1c/

  • Tja,
    ich werde 55. Da erlaube ich mir mal die Frage, ob es überhaupt noch Sinn ergibt über so ein AV-Depot nachzudenken?:/
    So wie ich es aktuell sehe, muss ab 67 bzw. Rentenbeginn eine Auszahlung erfolgen (z.B. per Auszahlplan). Was macht man dann, wenn es mit 65/66 richtig rumst auf dem Kapitalmarkt und das Depot 30-40% an Wert verliert? Wir beim Auszahlplan dann irgendwann vor Beginn in einen Sicherungsfonds umgezogen?
    Bei meinem eigenen ETF-Depot kann ich eine Börsenkrise u.U. einfach aussitzen und meinen Kapitalbedarf aus meinen sicheren Anlagen beziehen.
    Was ist wenn man z.B. schon mit 63 in Rente geht. Kann man dann die Einzahlung stoppen und die Auszahlung erst ab 67 laufen lassen?

    Das Altersvorsorge-Depot wird mit Sicherheit nicht mehr für alle Personen geeignet sein. Für dich weniger als für den erst 18-Jährigen. Für mich darf das aber keineswegs ein Argument sein, dass man im Bereich des Rentensystems bezüglich Kapitalmarkt nichts unternimmt. Das System rast mit Vollgas gegen eine Wand.

    Bis 2027 und bis alles beschlossen ist, wird es noch dauern. Ich finde die Rahmenbedingungen gar nicht so schlecht und dass sie die Einzahlungs- und Fördersumme deutlich nach oben geschraubt haben. Davor war es fast wie das "Vermögenswirksame Leistungen", nice-to-have, aber ohne wirklichen Nutzen im Alter.

    • 65/66 richtig rummst am Kapitalmarkt -- das ist eben das Risiko für Rendite. Willst du Garantien, dann können sie auch Riester 2.0 machen, sodass es wieder keinem etwas bringt. So wie ich es lese, kannst du in dem Portfolio steuerneutral umschichten, d.h. es liegt dann etwas in deiner Verantwortung. Soweit ich es auch mal gelesen habe, soll das "Altersvorsorge-Depot" aus eine Art von 3 Depot-Arten gestaltet werden. Scalabel hat da glaube nur das "Depot 3" genauer beleuchtet. (Video von Finanzfluss von 01/26)
    • Bei meinem eigenen ETF-Depot kann ich eine Börsenkrise u.U. einfach aussitzen und meinen Kapitalbedarf aus meinen sicheren Anlagen beziehen -- dich zwingt ja niemand dazu, Geld in das Depot einzuzahlen. Und ich denke du kannst deine Einzahlungen jeder Zeit stoppen und pausieren - funktioniert beim Riestervertrag aktuell genauso.

    Ich würde die Thematik beobachten und abwarten bis es final beschlossen ist. Dann kann man sich über all die Punkte Gedanken machen. Danach muss man sowieso anschauen, welche Anbieter etwas anbieten und zu welchen Kosten letztendlich. Nur weil der Kostendeckel bei 1,5% liegt, muss es nicht 1,5% sein. Wenn wir überlegen, dass nur rund 20% der DE-Bevölkerung direkt/indirekt am Kapitalmarkt agiert, sind 80% noch gar nicht dort. Ein unfassbar großer unerschlossener Markt für die Banken und Broker! Da ist vielleicht das Altersvorsorge-Depot so das kleine "Marketingschild", worüber die Menschen an die Börse kommen und am Ende sogar zum finanziellen Selbstentscheider werden => eigenes Depot bei der Bank, Trading, ETFs, ...

    Und dass wir unser Rentensystem so wie bisher nicht mehr durchhalten können, sollte auch jedem klar sein. Die Veränderungen in dem System werden uns alle negativ treffen.

  • Da ist vielleicht das Altersvorsorge-Depot so das kleine "Marketingschild", worüber die Menschen an die Börse kommen und am Ende sogar zum finanziellen Selbstentscheider werden

    So wie es bei Riester schon nicht funktioniert hat? :/
    Das Problem ist immer das Gleiche. Diejenigen die so ein Altersvorsorgedepot finanziell am ehesten benötigen, werden wieder nix machen oder sich schlechte Verträge andrehen lassen.
    Diejenigen die sich auskennen werden sehen, wie Sie das Optimal für Ihre Situation nutzen werden.

    Eigentlich bräuchte es ein System wie in Schweden. Ein verpflichtendes staatliches Fondsprodukt für alle. Zu günstigen Kosten. Wer dann will kann per Opt-Out-Verfahren etwas Eigenes machen. Das wäre dann auch ein Wettbewerbsanreiz für die private Finanzindustrie. Produkte anzubieten die besser/günstiger sind wie das staatliche Standardprodukt.

  • So ist es leider. In Deutschland wird wieder unter dem Deckmäntelchen der „Freiheit“ von der Finanzlobby und den konservativen Kreisen eine Produktpalette zum „legalen“ Abzocken kommen.

    Hier in der Gegend zücken 80 Prozent zum kartenlosen Zahlen eine „EC-Karte“ von der Kreissparkasse und der Volksbank….


    Noch Fragen ?


    Deutschland könnte das schwedische Modell sofort übernehmen und hat sogar das Mittel dafür da:

    https://www.kenfo.de/start

  • Ich will keine Garantie. Ich will nur Flexibilität.

    Dann lege halt selber an, schichte nicht andauernd um und kümmere Dich bis zu Deinem Ableben iegenverantwortlich um die Entnahme(planung).

    Bis auf den letzten Punkt ist bei SC alles möglich.

    Und was nutzt eine Förderung, wenn man nachher keine Flexibilität in der Auszahlungsphase hat?

    Es geht halt darum, dass die Allgemeinheit die Zusaztrente und nicht die Kreuzfahrt oder den Lambo zu Rentenbeginn fördet.

    Das kann man gut oder schlecht finden, ist aus meiner Sicht aber verständlich, so lange das ganze freiwillig bleibt.

    Eigentlich bräuchte es ein System wie in Schweden

    Das muss man aber erst einmal den (A)Sozialverbänden in Deutschland beibringen. Die betreiben seit jeher Lobbyarbeite gegen alles, was in Richtung Eigenfinazierung der Rente geht. Nach denen müsste es eher ein leisutngesloses Grundeinkommen für alle im Alter geben, da sich schließlich jeder mit seiner frei gewählten Lebensleistung "irgendwie" an der Finanzierung des Staates beteidigt hat.

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