Was verdient ihr & seid ihr zufrieden?

  • Servus zusammen,

    ich hatte schon länger überlegt folgendes Thema aufzumachen, um ein wenig Transparenz für das Thema Gehalt zu schaffen. Ich finde, dass es gerade in den Zeiten von Social-Media etc. immer mehr zu einer Schräglage der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu dem Thema kommt.

    Aus diesem Grund dachte ich, mache ich diesen Thread auf um uns gemeinsam darüber auszutauschen.

    Vielleicht kommt das Thema ja gut an und hilft uns von einander zu profitieren, ggf. auch Unterstützung und Tipps in dem Bereich zu erhalten.

    Zu meiner Person:

    - ich bin 30 Jahre alt

    - komme aus Niedersachsen

    - bin in der IT tätig

    Mein Gehalt beträgt im Monat 4.200€ Brutto und ich bin soweit ganz zufrieden damit.

    Ich würde mich über weitere Meinungen und Beiträge sehr freuen! :)

  • Ende 20, Elektroniker, knapp über 5.000€ Brutto/Monat + tarifliche Sonderzahlungen.

    Bin auch sehr zufrieden. Als Single kann man super damit leben und wenn man keine ganz so hohen Ansprüche an den Lebensstandard hat, ist auch eine ordentliche Sparquote drin.

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Ende 20, Elektroniker, knapp über 5.000€ Brutto/Monat + tarifliche Sonderzahlungen.

    Bin auch sehr zufrieden. Als Single kann man super damit leben und wenn man keine ganz so hohen Ansprüche an den Lebensstandard hat, ist auch eine ordentliche Sparquote drin.

    spannend, bist du besonders qualifiziert oder in einer bestimmten Brache tätig? Freunde in meinem Alter würden von diesem Gehalt/Stundenlohn als Elektoniker träumen

  • Hm, wäre es sinnvoll, die Angaben zu machen, vor etwaigen Entgeltumwandlungen und unter Umrechnung von Einmalzahlungen (Weihnachtsgeld, Bonus...) auf das gesamte Jahr?

    Gute Idee aber jeder sollte das so machen wie er möchte :)

    Es wäre natürlich hilfreich, wenn man Punkte wie Region, Alter und Berufsgruppe etc. angibt, jeder soll es aber natürlich so machen wie er möchte.

    Bei mir sind es z.B. 4.200€ ohne Bonuszahlungen etc.

    Es wird noch BaV und Firmenfitness angeboten, dass ist hier aber nicht mit notiert

  • Hi,

    ich bin 41, arbeite in München & wohne in einer abbezahlten ETW im Münchner Speckgürtel.

    Arbeite im Finanzbereich mit ca. 7.000€ Bruttomonatslohn in Steuerklasse 1. Ich bin damit zufrieden. Lebe dennoch sehr genügsam und bespare stattdessen lieber meine ETF`s mit mtl. ca. 3.000€.


    VG

  • 39 Jahre

    Brauer und Mälzer in NRW

    Ca. 55k brutto inkl. Sonderzahlungen.

    Es ist ok, aber die letzten Tarifverhandlungen gingen massiv in die falsche Richtung. Man merkt das die Branche unter Druck steht. Wenn man nicht Tarifgebunden ist kann man auch mal die Hälfte verdienen, aber in den paar mit nem starken Tarifvertrag gehts auf bis zu 20% mehr.

    Alles in allem zufrieden.

  • 41, Key Account Manager, 80k p.a.

    Dazu einen Nebenjob mit ca. 20k p.a.

    Allerdings in HH, da frisst das Abzahlen der ETW schon etliches weg, aber mit allen Rücklagen versuche ich trotzdem noch ca. 1.500 im Monat zu sparen (ETF und aktuell noch eine LV)

  • Ich finde, dass es gerade in den Zeiten von Social-Media etc. immer mehr zu einer Schräglage der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu dem Thema kommt.

    Im letzten, vorgeblich repräsentativen Stepstone-Gehaltsreport war die Rede davon, dass 2/3 der Deutschen mit ihrem Gehalt unzufrieden sind. Bisher sind die Beiträge hier ja anscheinend nur von den anderen ;)

    Ich bin tatsächlich nicht zufrieden, es wäre gelogen das Gegenteil darzustellen. Als Beamter in Rheinland-Pfalz, in einer Kommune, die per Landesgesetz haushaltsrechtlich nicht höher wie A13 besolden darf, auch wenn externe Gutachter die entsprechende Tätigkeit höher bewerten. Da bereiten manche Kollegen gerade eine Klage gegen vor. Losgelöst davon lege ich, wie viele Beamte hier, eh schon traditionell jedes Jahr Widerspruch gegen die Besoldungshöhe ein, da es dazu immer wieder "ermunternde" Rechtssprechung gibt, wonach diese (bzw. Teile davon) verfassungswidrig sind. Da wird sich sicher wieder jemand finden, der uns erklärt, dass das irgendwie auch zu den sagenumwobenen Privilegien des Beamtentums gehört, sich so auf dem Rechtsweg gegen die Bezahlung zu wehren. Ein privatwirtschaftlicher Arbeitgeber, der soviele Rechtsstreitigkeiten mit seinen Arbeitern hätte, was da wohl los wäre...

    Man kann es aber ein stückweit verstehen, dass die Beamten an der Stelle weniger Lobby haben, wenn man sieht, wie beamtenrechtlich in Dienststellen des Landes und des Bundes hantiert wird. Wie da teilweise befördert wird, wie hohe Beamte im einstweiligen Ruhestand landen, Dauerurlauber denen die Zeiten trotzdem für die Pension angerechnet werden... Ja, auch das ist durchaus geeignet dazu, als "kleiner" Beamter unzufrieden mit der eigenen Besoldung zu sein.

    Zur Wahrheit gehört auch: Ja, leben kann ich davon durchaus, und mit einer Sparquote von regelmäßig 50% (die aber auch auf dem Lebensstil/den Lebensverhältnissen basiert und der durchaus bestehenden Wunschplanung, das Beamtenverhältnis schon vor dem Pensionsalter durch LMAA zu verlassen) ist das auch eine Unzufriedenheit auf einem gewissen Niveau. Aber deshalb zufrieden zu sein, und gleichzeitig quasi dauerhaft vom "Arbeitgeber" (bzw. denen, die diesem die Besoldungsregeln vorschreiben) verar***t zu werden, passt nunmal nicht zusammen.

  • Ich vermute, das Gehaltsreports wie regelmäßig z.B. von Stepstone veröffentlicht, ein klareres Bild zur Bewertung des eigenen Gehaltes geben dürften, sofern das denn das Ziel im Thread ist. Letztlich sind wir hier wohl eher in einer gewissen Bubbel unterwegs, sodass ich nicht glaube, dass der Aussagegehalt deutlich über dem von TikTok Beiträgen liegen wird. Und nicht zuletzt spielen auch viele Rahmenbedingungen wie z.B. Wohnort, Stundenzahl, Alter bzw. Erfahrung, Personalverantwortung, Größe des Unternehmens, …. eine große Rolle.

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