Ich denke, das hat auch immer viel mit der "hedonistischen Tretmühle" zu tun. Vor Jahren hätte ich wahrscheinlich noch gesagt, das Geld was ich heute zur Verfügung habe, wäre ein Traum.
Heute denke ich wieder, es dürfte gerne mehr sein, wenn nach Rate für die ETW, sonstigen Fixkosten, den Sparraten, Sicherheitsbaustein nicht mehr wirklich was übrig bleibt.
Das kann ich gut nachempfinden. Ich sorge mich zusätzlich immer um die sogenannte Lifestyle Inflation. Allerdings weniger meinetwegen, sondern eher wegen meiner Familie. Finanziell habe ich nie so unbeschwert gelebt, wie als Junggeselle mit Teilzeitanstellung und günstigem WG-Zimmer. Insofern bin ich sicher, dass ich auch mit deutlich weniger zufrieden sein könnte. Ob das bei meinen Kindern und meiner Frau auch so wäre? Da bin ich mir nicht so sicher. Es fällt uns jedenfalls nicht schwer, das Familieneinkommen gut unters Volk zu bringen und mehr ausgeben würden wir sicher auch schaffen, ohne uns groß anzustrengen ![]()