Was verdient ihr & seid ihr zufrieden?

  • Schön.

    Und wenn Lehrer so gefährlich sind, warum muss ich vor manchen geschützt werden und vor anderen nicht?

    Der angestellte Lehrer versucht eben, sein gegenüber dem verbeamteten Kollegen geringeres Gehalt irgendwie aufzubessern...


    Ich finde zwar auch, dass dies nicht mehr Thema in diesem Thread ist, aber dazu musste ich noch was sagen.

    Als angestellter Lehrer finde ich es nicht nachvollziehbar, dass verbeamtete Kollegen bei exakt gleicher Arbeit mehr verdienen und im Alter auch mehr haben werden - wo ist denn das gerecht? Sollten nicht alle, die die gleiche Arbeit verrichten, dafür gleich entlohnt werden? Ich habe es nie verstanden.

  • Das ist kein Merkmal des Beamtentums sondern eine Folge dessen, dass der öffentliche Dienst seine Angestellten miserabel bezahlt.
    Es gibt Branchen, da wurde seit Ewigkeiten nicht mehr gestreikt.

    Gibt auch Branchen, in denen gar nichts gestreikt werden kann, weil die Angestellten keine Gewerkschaften haben, die sie unterstützen könnten (Wie zum Beispiel Angestellte sämtlicher Freiberufler (also Angestellt von Ärzten, Steuerberatern, Anwälten/Notaren, Architekten etc.)). Insoweit ist das Fehlen von Streiks kein Anzeichen dafür, dass die Konditionen stimmen. (auch wenn das hier natürlich nicht behauptet wurde)

  • Bin zu letzt fast vom Stuhl gefallen als ich gehört hab wie viel eine Freundin im öffentlichen Dienst verdient und die ist nicht mal verbeamtet. Locker mal 1,5k Brutto wie ich und das D-Ticket bekommen die für gerade mal 11€.

    Und die hat es echt locker, das ist alles andere als ein Burnout Job!

  • Bin zu letzt fast vom Stuhl gefallen als ich gehört hab wie viel eine Freundin im öffentlichen Dienst verdient und die ist nicht mal verbeamtet. Locker mal 1,5k Brutto wie ich und das D-Ticket bekommen die für gerade mal 11€.

    Und die hat es echt locker, das ist alles andere als ein Burnout Job!

    Jetzt wäre natürlich die spannende Frage, wie viel das absolut ist. 1,5k Brutto mehr kann wenig sein aber auch sehr viel.

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Du meinst, viel ist es, wenn man in den Philippinen lebt?

    Nein, ich meinte dass man mit der Angabe aktuell wenig anfangen kann. Wenn sie 1,5k mehr verdient, man selbst aber nur 1,5k verdient, ist es doppelt so viel. Im Gegensatz dazu wäre der Unterschied zwischen 10k und 11,5k dafür fast vernachlässigbar.

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Nein, ich meinte dass man mit der Angabe aktuell wenig anfangen kann. Wenn sie 1,5k mehr verdient...

    Ach, jetzt verstehe ich...

    Das Wort "mehr" hatte ich nicht gelesen. Vermutlich existiert es gar nicht.

    Bin zu letzt fast vom Stuhl gefallen als ich gehört hab wie viel eine Freundin im öffentlichen Dienst verdient und die ist nicht mal verbeamtet. Locker mal 1,5k Brutto wie ich...

    Es verdienen also beide 1,5k brutto?!

    Nein! Gemeint ist, dass sie 1,5 k mehr verdient wie der Hochleistungstyp Bernd123 , was natürlich im höchsten Maße ungerecht ist, weil er viel besser ist.

    PS: ...wenn man mal davon absieht, dass er nicht Schreiben kann.

  • Bin zu letzt fast vom Stuhl gefallen als ich gehört hab wie viel eine Freundin im öffentlichen Dienst verdient und die ist nicht mal verbeamtet. Locker mal 1,5k Brutto wie ich und das D-Ticket bekommen die für gerade mal 11€.

    Und die hat es echt locker, das ist alles andere als ein Burnout Job!

    Im Vergleich zu einem großen deutschen Konzern ist der öffentliche Dienst reicht mies bezahlt. Frag mich was du da machst wenn du 1,5k weniger hast als im öffentlichen Dienst.

  • Wenn man darüber diskutiert, die Beamten in die Sozialsysteme zu überführen, dann diskutiert man automatisch über die Abschaffung des Berufsbeamtentums, denn anders geht es nicht.

    Das ist nicht ganz richtig. Der Staat kann grundsätzlich völlig frei entscheiden, wie er seine Beamte z.B kranken- oder pflegeversichert. Ob nun über das Beihilfesystem oder die GKV mit Zusatzversorgung oder nur die GKV, hat nichts mit dem Beamtenstatus zu tun. Schon heute können Beamte statt der PKV auch die GKV wählen.

    Das bei Unkündbarkeit keine AV nötig ist, ist klar.

  • Das bei Unkündbarkeit keine AV nötig ist, ist klar.

    Ist man als Angestellter im öD nach einer gewissen Zeit nicht auch unkündbar? ALV zahlt man aber trotzdem.

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Nach 15 Jahren beim selben Arbeitgeber und wenn du mindestens 40 Jahre alt bist, dann bist du nicht mehr ordentlich kündbar. Fristlos hingehen schon.

    Ich halte eine ALV für einen großen Vorteil.

    Man kann sich leichter trennen wenn man nach der Trennung nicht unversorgt ist.

    Das hätte den Vorteil, dass die ewig Unzufriedenen einen Grund weniger hätten Trompete im Büro zu spielen oder beim Chef urinierend in Unterhose zu stehen, um eine Exitstrategie zu haben.

    Täte allen, inklusive den verwalteten Bürgern gut.

  • Ist man als Angestellter im öD nach einer gewissen Zeit nicht auch unkündbar? ALV zahlt man aber trotzdem.

    Nein, man ist als Angestellter im ÖD prinzipiell nicht unkündbar, aber der Schutz vor Kündigung ist durch den TVÖD sehr stark. Während Beamte nach der Ernennung auf Lebenszeit sofort praktisch unkündbar sind, ist dies für Angestellte frühestens nach 15 Jahren nach Erreichen des Mindestalters von 40 ähnlich, jedoch ist hier die außerordentliche Kündigung immer möglich. Die Hürden bei Beamten sind weit höher.

    Den Ausschluss ordentlicher Kündigung wie beim ÖD gibt es auch in vielen privatwirtschaftlichen Unternehmen, zum Beispiel in der Metall- und Elektroindustrie, dem privaten Bankensektor, oder der chemischen Industrie. Es ist also gar nicht so ungewöhnlich.

  • BTT:

    bin Anfang 50, bei einem großen IGM Konzern in einer Metropolregion beschäftigt, verdiene als Teamleiter ca. 135k + bAV. Bin damit sehr zufrieden, plane aber aus privaten Gründen den Exit, da in einer Patchwork Konstellation lebend, Partnerin lebt ca. 200km entfernt und ich möchte die Pendelei und beenden und von 2 auf 1 Wohnung reduzieren.

  • BTT:

    bin Anfang 50, bei einem großen IGM Konzern in einer Metropolregion beschäftigt, verdiene als Teamleiter ca. 135k + bAV. Bin damit sehr zufrieden, plane aber aus privaten Gründen den Exit, da in einer Patchwork Konstellation lebend, Partnerin lebt ca. 200km entfernt und ich möchte die Pendelei und beenden und von 2 auf 1 Wohnung reduzieren.

    Wie ist die bAV bei Dir ausgestaltet? Bei mir erfolgt die Anlage nicht sehr renditestark und eher kostenintensiv...

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