Praxiserfahrungen mit E-Auto

KI-Zusammenfassung

: Welche Erfahrungen machen Fahrerinnen und Fahrer mit E-Autos im Alltag, wenn Heimladen möglich ist, die PV-Anlage im Winter aber wenig liefert und öffentliche Ladesäulen in der Umgebung knapp sind?

Welche Erfahrungen machen Fahrerinnen und Fahrer mit E-Autos im Alltag, wenn Heimladen möglich ist, die PV-Anlage im Winter aber wenig liefert und öffentliche Ladesäulen in der Umgebung knapp sind?

  • Mehrere Beiträge sehen E-Autos bei Heimladung und Kurzstrecken als bequem und kostengünstig, während Langstrecken, große Familienfahrten, Anhänger und Dachboxen umstritten bleiben.
  • Mehrere Erfahrungsberichte nennen praktische Werte wie 20 bis 35 % höheren Winterverbrauch und öffentliche Ladepreise von etwa 39 bis 60 ct/kWh.
  • Die Ausgangsperson ergänzt konkrete Rahmenbedingungen mit kurzen Fahrten, Heimlademöglichkeit und weiterem Diesel für Familienfahrten, ohne dass eine Entscheidung fällt.

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  • Das erste nennenswerte Schnellladen während des Einkaufs war durchaus vielversprechend, von der Geschwindigkeit und Relation zum Einkauf her.

    Bei so nem kleinen Akku ja auch kein Problem.

    Weniger Aufwand als ein Benzin-Tankvorgang ist es dann, wenn ich herausgefunden und abgespeichert habe, mit welcher Zahlart bei welcher Ladesäule vor welchem Supermarkt ich den Strom dann auch bezahlen kann bzw. sollte. Falls jemand Tipps hat das möglichst simpel zu halten, gerne.

    Das hängt doch von der Situation vor Ort ab. Wenn der Preis eine Rolle spielt, musst du dich informieren, was es wo kostet. Bei Kaufland kostet 22 kW-AC-Laden 29 Ct/kW. Hybrid ist m. E. was für Übernacht-Laden zu Hause.

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  • Weniger Aufwand als ein Benzin-Tankvorgang ist es dann, wenn ich herausgefunden und abgespeichert habe, mit welcher Zahlart bei welcher Ladesäule vor welchem Supermarkt ich den Strom dann auch bezahlen kann bzw. sollte. Falls jemand Tipps hat das möglichst simpel zu halten, gerne.

    Theoretisch gibt's Plug&Charge und Autocharge, so dass sich das Auto direkt an der Ladesäule anmeldet und über den hinterlegten Anbieter abgerechnet wird.

    Aber das kann leider eine Kostenfalle sein und vermutlich auch nicht mit jedem Ladesäulen-Anbieter. Leider.

  • Die umweltfreundlichste Antriebstechnik ist eine mit grünem Wasserstoff gefütterte Brennstoffzelle.

    Bei einem batterieelektrischen Antrieb kann immer Kohle-, Gas- oder importierter Atomstrom in die Batterie rutschen, gerade nachts und zu 100%, wenn nachts der Wind nicht weht.

    Eine Santander, Deutsche Bank, Postbank, Noris Bank oder Klarna möchte ich nicht als Vertragspartner.

  • Die umweltfreundlichste Antriebstechnik ist eine mit grünem Wasserstoff gefütterte Brennstoffzelle.

    Es ist gleichzeitig die ineffizienteste.

    Zitat

    Bei einem batterieelektrischen Antrieb kann immer Kohle-, Gas- oder importierter Atomstrom in die Batterie rutschen, gerade nachts und zu 100%, wenn nachts der Wind nicht weht.

    Warum sollte nachts kein Wind wehen? Dass nachts PV-Anlagen keinen Strom erzeugen, ist allgemein bekannt, aber das mit dem Wind solltest du näher ausführen.

    Abgesehen davon kann man mit Anreizen einen Teil der Ladung so steuern, dass sie nur dann stattfindet, wenn möglichst viele EE im Netz sind. Und selbst wenn im Strommix noch 20% fossile Energieträger drin sind, so ist das immer noch besser als 100% bei einem Verbrenner.

  • Die umweltfreundlichste Antriebstechnik ist eine mit grünem Wasserstoff gefütterte Brennstoffzelle.

    Bei einem batterieelektrischen Antrieb kann immer Kohle-, Gas- oder importierter Atomstrom in die Batterie rutschen, gerade nachts und zu 100%, wenn nachts der Wind nicht weht.

    Oje, da liegt aber einer ordentlich falsch, berechne mal den Wirkungsgrad. ca. 2 kW grüner Strom wird benötigt um eine kW Wasserstoff zu erzeugen, dann wird das ganze wieder umgewandelt um aus Wasserstoff wieder Strom für den Antrieb zu machen (in der Brennstoffzelle), warum nicht direkt Strom nehmen als Antrieb mit einem Wirkungsgrad >95%.

    Auch Wasserstoff kann mit Atomstrom, Gas und Kohle erzeugt werden.....was meinst du was passiert wenn der Wasserstoffbedarf höher ist als das was grüne Energie erzeugen kann. Wasserstoff hat absolut seine Berechtigung als Speichermedium für überschüssigen EE Strom, aber der gehört weder in PKW noch ins Gasnetz, der gehört dann am sinnvollsten zu grossen Industrieverbrauchern, Bahn und Schifffahrt.


    Hier mal eine KI Zusammenfassung dazu:

    Der Wirkungsgrad der Speicherkette

    Die Menge an benötigtem Strom hängt davon ab, wie effizient die einzelnen Schritte sind:

    • Schritt 1: Elektrolyse (Strom zu Wasserstoff)
      Moderne Elektrolyseure haben einen Wirkungsgrad von etwa 60 % bis 70 %. Um Wasserstoff mit dem Energieinhalt von 1 kWh herzustellen, müssen Sie bereits ca. 1,4 bis 1,7 kWh Strom aufwenden.
    • Schritt 2: Speicherung (Kompressor/Kühlung)
      Das Komprimieren auf 350/700 bar oder das Verflüssigen kostet nochmals rund 10 % der Energie.
    • Schritt 3: Rückverstromung (Wasserstoff zu Strom)
      Brennstoffzellen erreichen im Betrieb einen elektrischen Wirkungsgrad von etwa 50 % bis 60 %.

    Das Gesamtergebnis (Round-Trip-Efficiency)

    Wenn Sie den Wasserstoff am Ende wieder komplett in Strom zurückverwandeln möchten, liegt der Gesamtwirkungsgrad (Strom-zu-Wasserstoff-zu-Strom) bei etwa 35 % bis 45 %.

    • Faustformel: Sie müssen ca. 2,2 bis 2,8 kWh Strom investieren, um am Ende 1 kWh Strom aus dem Wasserstoffspeicher zurückzuerhalten.


  • Es ist gleichzeitig die ineffizienteste.

    Für sich betrachtet völlig richtig.

    Aber wenn ich unsere Windmühlen ansehe, wo sich bei leichtem Wind und Sonnenschein maximal eine von 20+ dreht.... Die eine dient wohl Messzwecken für die Entschädigung für die entgangenen Einnahmen. Das ist auch sehr ineffizient, aber anders ineffizient.

    Aber jetzt wird ja Wasserstoff draus gemacht.

    Eine Santander, Deutsche Bank, Postbank, Noris Bank oder Klarna möchte ich nicht als Vertragspartner.

  • Wasserstoff hat absolut seine Berechtigung als Speichermedium für überschüssigen EE Strom, aber der gehört weder in PKW noch ins Gasnetz, der gehört dann am sinnvollsten zu grossen Industrieverbrauchern, Bahn und Schifffahrt.

    Ersetze Bahn durch Flugverkehr. Andere Länder haben schon vor über hundert Jahren damit begonnen, flächendeckend zu elektrifizieren.

  • Ich wohne in einer windreichen, gleichzeitig industriearmen Gegend mit ganz vielen Windenergieanlagen. Leider drehen sich nie alle. Da wird einiges an Strom verschenkt.

    Den grünen Wasserstoff sowie den Strom bekommt man schwer zur Großindustrie. Der Stromnetzausbau geht nur langsam voran. Allerdings schafft der Netzausbau gut bezahlte Arbeitsplätze, dem Stromkunden sei Dank.

    Derzeit werden hier auch Wasserstoff-Gasnetze gebaut.

    Ob die Leitungen zu den riesigen Speicherstätten für Öl und Erdgas gelegt werden? Ich vermute mal ja.

    Eine Santander, Deutsche Bank, Postbank, Noris Bank oder Klarna möchte ich nicht als Vertragspartner.

  • Warum sollte nachts kein Wind wehen? Dass nachts PV-Anlagen keinen Strom erzeugen, ist allgemein bekannt, aber das mit dem Wind solltest du näher ausführen.

    Naja, Bayern ist nicht gerade als Windland bekannt, weswegen die WKAs ohne Förderung hier ziemlich unrentabel sind, Stichwort Schwachwindförderung. Weil sich die Fördertöpfe zu schnell leeren, hat Bayern dieses Jahr nur zwölf neue Anlagen ans Netz gebracht.

    Ein Nebeneffekt ist auch, dass die WKAs sehr groß werden müssen, weil nur "oben" genug Wind weht. Ich kann mit Diagrammen meiner Wetterstation dienen. Hier bei München legt sich der Wind im Regelfall pünktlich gegen 20 Uhr schlafen und frischt erst gegen 8 Uhr morgens wieder auf. Wenn man sich das Muster eines Jahres betrachtet, ist das eine regelrechte Wellenbewegung, weht - weht nicht.

  • Naja, Deutschland ist ja ein bissel grösser als Bayern... :/

    So kann der interessierte Laie hier immer wieder Neues dazu lernen ... :)

    Schöne Grüsse aus dem Windland Schleswig-Holstein!

    Nach meiner Erinnerung (Zahlen als ca. Angabe)

    62.000 € generiertes BIP pro Kopf in Bayern

    53.500 € im Durchschnitt Deutschlands

    44.000 € generiertes BIP pro Kopf in Schleswig-Holstein (dem "Windland")


    Schöne Grüße aus Hessen (61.000 € generiertes BIP pro Kopf) !

  • Und damit die bayerischen Köpfe weiter soviel BIP generieren können, müssten die hessischen mehr/dickere Stromleitungen aus dem Windland kommend zulassen, damit der deutsche Durchschnitt was davon hat.

    Hat mit Praxiserfahrungen mit E-Auto jetzt auch nicht soviel am Hut, aber fasst unsere Art der Energiewende irgendwie nochmal gut zusammen.

  • Dann muß es beim Blick auf das generierte (maue) BIP pro Kopf in Bremen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ja wenigstens dort um die Steuerfahndung bestens bestellt sein ... :/


    Im Kontext mit dem Thema "Steuerfahndung" und Deutschland als "föderaler Bundesstaat":

    Um einen von mir auf dieses Thema angesprochenen hochrangigen Kommunalpolitiker (Bayern, Bodensee) zu zitieren:

    "Wenn ich hier (noch) mehr Steuerfahnder einstelle und einsetze, habe ich dafür nur sicher die Kosten, den Ärger (mit den Unternehmen und den Bürgern), die Wettbewerbsnachteile (in die Schweiz, nach Österreich und nach Liechtenstein ist es von hier nur einen Katzensprung ...) - die eventuellen Mehreinnahmen daraus gehen aber ganz überwiegend woanders hin (u. a. nach Berlin via Länderfinanzausgleich). Bei nüchterner Betrachtung, würde Sie das tun ?"

    Der gute Mann war ohnehin säuerlich, weil seiner Kommune seitens des Bundes immer mehr Aufgaben, Auflagen und Vorgaben erteilt wurden - die Mittel dafür aber überwiegend "vor Ort" erwirtschaftet werden mußten. Oder wie es es formulierte:

    "Wer bestellt, bezahlt auch - gilt nicht für den Bund" ...


    Der zumindest teilweise erlaubte und gewollte steuerliche Wettbewerb zwischen den Kantonen der Schweiz gehört übrigens zu den diversen Erfolgsfaktoren des Landes.

    Neben einer Demokratie, die den Bürgern mehr Verantwortung überträgt; einem Staat, der langfristig in seine Infrastruktur investiert; einer Sozialversicherung, die Solidarität mit Eigenverantwortung verbindet; einer Migrationspolitik, die Konflikte nicht verdrängt sondern demokratisch austrägt und - last but not least - einem Föderalismus, der politische Entscheidungen möglichst nahe bei den Menschen belässt.

  • Wettbewerbsvorteile, weil man das existierende Steuerrecht nicht durchsetzt?

    ?

    Das "existierende Steuerrecht" kann "wettbewerbliche" Elemente enthalten und so für mehr Effizienz und Leistung in einem Land sorgen - und damit übrigens auch dessen internationale Wettbewerbsfähigkeit fördern (siehe Nr. 457 mit dem konkreten Beispiel, daß sich explizit auf die Schweiz und ihrer Kantone bezieht).

    Dem besagten Kommunalpolitiker (seine Haltung hatte ich ohne jeden normativen Touch lediglich geschildert) ging es ganz offensichtlich nicht um "Wettbewerbsvorteile" - sondern um die Vermeidung von "Wettbewerbsnachteilen" (siehe Nr. 457 und dem von ihm erwähnten räumlichen "Katzensprung" nach "Österreich, Schweiz und Liechtenstein"). Bei der "geographischen Nähe" bliebe mir hier ansonsten nur (aus der Erinnerung wörtlich zitiert)

    "ein bewachtes Mäuerchen zu errichten, um die permanente Abwanderung zu verhindern"

    Zum Nachteil seiner Steuereinnahmen vor Ort, denn Unternehmen (oder Bürger), die ihren Standort verlagern sind dann zumeist sehr lange oder eher dauerhaft weg (so wie auch ihre früher entrichteten Steuern und Abgaben).


    Von daher sehe ich Deinen Beitrag als

    Interessante Auslegung

    meines Beitrags.


    Zum allgemeinen Thema "Finanz- und Wirtschaftsverständnis" und der hierzulande hartnäckig schwachen "privaten Investitionsquote":

    Es müßte doch insbesondere bzw. gerade überzeugten und zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil agierenden "ETF-Sparbüchsen" einleuchten - die um einige oder wenige Basispunkte bei den Gebühren und um einige oder wenige Basispunkte bei der möglichen Rendite noch auf der untersten Stufe einer strukturierten Vorgehensweise (Produkt- bzw. Finanzvehikel-Ebene) feinst-ziseliert diskutieren (oder streiten); nicht selten auch mit Bezug zu steuerlichen Auswirkungen - daß Unternehmer und Unternehmen ganz ähnliche Prioritäten verfolgen.


    Dir nichtsdestotrotz weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    3 Mal editiert, zuletzt von Sovereign (6. September 2026 um 11:41)

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