Ja ich glaube für Söder in Bayern wäre es eine Katastrophe wenn das Splitting und die kostenlose Mitversicherung abgeschafft würde. Das wäre sein politisches Ende.
Also eher eine Katastrophe für die Metzgerinnung!
Ja ich glaube für Söder in Bayern wäre es eine Katastrophe wenn das Splitting und die kostenlose Mitversicherung abgeschafft würde. Das wäre sein politisches Ende.
Also eher eine Katastrophe für die Metzgerinnung!
Gehört das nicht zu den eigenverantwortlichen gemeinamen Entscheidungen der Ehepartner? Oder muss man die gemeinsame Wirtschaftseinheit für alle Ehepaare mit Zwang aufbrechen, weil einige Ehepaare es nicht gemeinsam partnerschaftlich vernünftig geregelt bekommen?
Wo wird hier jemand zu irgendwas gezwungen?? Auch ohne kostenlose Mitversicherung kann sich doch jedes Ehepaar eigenverantwortlich gemeinsam dazu entscheiden eine Alleinverdienerehe zu führen, diese wird ja nicht verboten ![]()
Der Staat setzt hier nur Anreize, aus meiner Sicht aktuell nicht die besten.
Guter Beitrag.
Aber, wenn man das so sehen möchte, Ehe als Wirtschaftseinheit mit beliebiger Aufgabenteilung, dann müsste man fairerweise auch dafür sorgen, dass der Partner, der die unbezahlte Care Arbeit ausführt auch nach Ende der Ehe abgesichert ist.
Das würde heißen wieder Pflicht auf Zahlung von nachehelichem Unterhalt und bessere Hinterbliebenenrente.
Das Eherecht im BGB sieht dies unverändert vor. Es gibt zuerst den Trennungsunterhalt (während des Trennungsjahres), den nachehelichen Unterhalt, den Altersunterhalt, den Unterhalt bei Krankheit/Erwerbslosigkeit, den Unterhalt aus Billigkeitsgründen und den Kindesunterhalt.
Das Eherecht im BGB sieht dies unverändert vor. Es gibt zuerst den Trennungsunterhalt (während des Trennungsjahres), den nachehelichen Unterhalt, den Altersunterhalt, den Unterhalt bei Krankheit/Erwerbslosigkeit, den Unterhalt aus Billigkeitsgründen und den Kindesunterhalt.
Ja, das ist richtig. Das Familienrecht steckt gefühlt noch in den 50ern (Stichwort Patchwork).
Und wer hätte die Kinder von 6 bis 12,13,14... beaufsichtigen sollen? Die Schule? Oder lassen wir sie alle am Bahnhof vapen? Oder die Großeltern? Aber die sollen ja auch arbeiten.
Ich kenne keine einzige faule Hausfrau und Mutter.
Mimimi... Tatsächlich kann man 2 Kinder allein erziehen und arbeiten gehen. Vormittags sind die Yoga- und VHS-Kurse ausgebucht, die Discounter gut gefüllt. Nicht mit arbeitenden Frauen.
Wenn der Bosch-Ingenieur so gut verdient, schaden 225 EUR doch sicher auch nicht!
Mimimi... Tatsächlich kann man 2 Kinder allein erziehen und arbeiten gehen. Vormittags sind die Yoga- und VHS-Kurse ausgebucht, die Discounter gut gefüllt. Nicht mit arbeitenden Frauen.
Wenn der Bosch-Ingenieur so gut verdient, schaden 225 EUR doch sicher auch nicht!
Mal wieder Volltreffer…
Wenn der Bosch-Ingenieur so gut verdient, schaden 225 EUR doch sicher auch nicht!
Das sehe ich auch so, dem Ingenieur wird es nichts ausmachen, die 225€ zahlt er ganz locker.
Aber das ist nicht das Problem, es ist nicht jeder Ingenieur bei Bosch, es gibt viele Familien da bleibt am Ende des Monats nichts übrig, gar nichts. Die wird es treffen, nicht die Großverdiener.
Das sehe ich auch so, dem Ingenieur wird es nichts ausmachen, die 225€ zahlt er ganz locker.
Aber das ist nicht das Problem, es ist nicht jeder Ingenieur bei Bosch, es gibt viele Familien da bleibt am Ende des Monats nichts übrig, gar nichts. Die wird es treffen, nicht die Großverdiener.
Dann macht man es halt vom Einkommen abhängig und/oder führt eine Staffelung ein.
Mit einem 'Ich will aber das sich nix für mich ändert' wird es schlichtweg nix werden. Das Spiel spielt die Politik leider schon viel zu lange.
Die Welt da draußen ändert sich nämlich andauend. Und die Demografie der Bevölkerung interessiert sich nicht dafür welche Partei man wählt.
BTW: Aktuell wackeln wohl auch recht viele Jobs bei Bosch.
Mit einem 'Ich will aber das sich nix für mich ändert' wird es schlichtweg nix werden. Das Spiel spielt die Politik leider schon viel zu lange.
Die Welt da draußen ändert sich nämlich andauend. Und die Demografie der Bevölkerung interessiert sich nicht dafür welche Partei man wählt.
BTW: Aktuell wackeln wohl auch recht viele Jobs bei Bosch.
So ist es. Zumal diese zusätzlichen KV/PV-Beiträge auch noch steuerlich berücksichtigt werden müssten.
Das Eherecht im BGB sieht dies unverändert vor. Es gibt zuerst den Trennungsunterhalt (während des Trennungsjahres), den nachehelichen Unterhalt, den Altersunterhalt, den Unterhalt bei Krankheit/Erwerbslosigkeit, den Unterhalt aus Billigkeitsgründen und den Kindesunterhalt.
Jein. Es gibt zwar noch nachehelichen Unterhalt, aber dieser ist stark an Bedingungen geknüpft und prinzipiell sieht die Rechtsprechung vor, dass nach der Scheidung jeder wieder für sich selbst verantwortlich ist und sich um Arbeit bemühen muss. Einen pauschalen nachehelichen Unterhalt gibt es nicht mehr.
Als Beispiel: Die allgemeine Rechtsprechung sieht vor, dass es im Regelfall für den Partner, der die Kinder betreut, zumutbar ist wieder zu arbeiten sobald das jüngste Kind 3 Jahre alt ist.
Dann macht man es halt vom Einkommen abhängig und/oder führt eine Staffelung ein.
Mit einem 'Ich will aber das sich nix für mich ändert' wird es schlichtweg nix werden. Das Spiel spielt die Politik leider schon viel zu lange.
Die Welt da draußen ändert sich nämlich andauend. Und die Demografie der Bevölkerung interessiert sich nicht dafür welche Partei man wählt.
BTW: Aktuell wackeln wohl auch recht viele Jobs bei Bosch.
Es ist auch schwierig etwas zu ändern, wenn man jahrelang die Komplexität (Bürokratie) mehr und mehr erhöht hat. Egal, wo Du dran versuchst zu ziehen oder zu schrauben, es bewegen sich dann zu viele Ecken im System.
Es ist auch schwierig etwas zu ändern, wenn man jahrelang die Komplexität (Bürokratie) mehr und mehr erhöht hat. Egal, wo Du dran versuchst zu ziehen oder zu schrauben, es bewegen sich dann zu viele Ecken im System.
Du kannst die Systeme alle formal bestehen lassen und Dinge ändern. Das funktioniert problemlos.
Ein Beispiel:
Ab dem 1. Januar 2027 werden ausnahmslos neue Beamt:innen in der gesetzlichen KV/PV pflichtversichert.
Dann ändert sich praktisch gar nichts in den Systemen. Ausnahme sind natürlich die Drückerkolonnen, die junge Menschen vor der Verbeamtung „beraten“.
Du kannst die Systeme alle formal bestehen lassen und Dinge ändern. Das funktioniert problemlos.
Ein Beispiel:Ab dem 1. Januar 2027 werden ausnahmslos neue Beamt:innen in der gesetzlichen KV/PV pflichtversichert.
Dann ändert sich praktisch gar nichts in den Systemen. Ausnahme sind natürlich die Drückerkolonnen, die junge Menschen vor der Verbeamtung „beraten“.
Was ist ein Beamt? Und warum sollte der Staat doppelt zahlen (Arbeitgeberbeiträge + Beihilfe für den Bestand)
Es ist natürlich schon so, das jeder seine eigenen Belange auf die bestehende Rechtslage optimiert hat, will man darauf Rücksicht nehmen, sind wir zum Stillstand für alle Zeiten verurteilt.
Wollen wir das?
Was ist ein Beamt? Und warum sollte der Staat doppelt zahlen (Arbeitgeberbeiträge + Beihilfe für den Bestand)
Also wenn’s besonders lustig sein soll, dann noch mal ganz einfach erklärt:
Ein Mensch der ab 01. Januar 2027 ins Beamtenverhältnis berufen wird, ist pflichtversichert in der KV/PV….
Ganz simpel. Und Beihilfe gibt es dann eben nur noch „absterbend.“
Ein Mensch der ab 01. Januar 2027 ins Beamtenverhältnis berufen wird, ist pflichtversichert in der KV/PV….
Ganz simpel. Und Beihilfe gibt es dann eben nur noch „absterbend.“
Hab ich verstanden. Und ist trotzdem deutlich teurer, und das war eben mein Punkt.
Wenn man bereit ist etwas nachzudenken, kann man erkennen, dass viele unserer Probleme darin begründet sind, dass wir zu wenig Kinder haben. Mit den aktuellen Regelungen (Familienversicherung, Ehegattensplitting) wird die Familiengründung im Sinne von Kinder bekommen und aufziehen deutlich zu wenig angeregt. Mittelfristig würden sich viele unserer Probleme entschärfen, wenn wir unsere Geburtenrate von 1,35 Kinder pro Frau auf 1,5 oder besser noch 1,6 anheben könnten. Was braucht es dazu?
Höheres Kindergeld
Höhere Steuerfreibeträge für Kinder
Gute Betreuung von Kindern in Hort, Kindergarten, Vorschule und Schule
Flexible Arbeitsplätze für Eltern
Elterngeld in den ersten Lebensjahren
Das braucht Geld und was der Finanzminister nicht hat ist Geld. Für mich ist eine Querfinanzierung aus dem Ehegattensplitting wenn die Kinder älter werden naheliegend. Ähnliches gilt für die Familienversicherung. Warum soll das berufstätige Elternpaar die Einverdienerpaare subventionieren? Das hat mit Gerechtigkeit wenig zu tun.
Unterm Strich kann man das kostenneutral hinbekommen. Insbesondere Familien mit Kindern incl. Alleinerziehende würden davon profitieren! Es gibt keinen Grund, warum man Einzelverdiener-Ehepaare subventionieren soll. Kinderlose Paare waren in den 50ern eine rare Spezies, weswegen man die nicht bedacht hat. Die Anpassung dieser beiden Regelungen könnten den dringend erforderlichen Anreiz für Familiengründungen finanzieren. Jedenfalls, wenn wir mehr Kinder wollen, damit uns später jemand den Arsch abwischt.
Was alte Rentnerpaare angeht, dürfte das Problem dort sehr selten auftreten. Zu den fünf Jahren Pflichtversicherung zählen neben Schulzeiten und beruflicher Tätigkeit danach auch die Erziehungszeiten für die "Mütterrente". Auch wenn diese Renten bei manchen Frauen sehr niedrig sind, dürften sie reichen, um die KV und PV abzudecken.
Es ist auch schwierig etwas zu ändern, wenn man jahrelang die Komplexität (Bürokratie) mehr und mehr erhöht hat. Egal, wo Du dran versuchst zu ziehen oder zu schrauben, es bewegen sich dann zu viele Ecken im System.
Es gibt durchaus Möglichkeiten, die Komplexität zu reduzieren. Dazu braucht es allerdings die Bereitschaft, nicht alles bis ins kleinste Detail zu regeln und Leute einfach mal machen zu lassen. Auch wenn die Möglichkeit besteht, dass ein einzelner Dinge macht, die man nicht für gut befindet oder Leute für ihre Entscheidungen die Folgen tragen müssen.
Paradebeispiel dafür ist der Emissionshandel. Wenn ich vorgebe, wie viel CO2 insgesamt ausgestoßen werden darf, brauche ich keine Regel mehr, wer wann noch eine Gasheizung einbauen oder wie viel die Flotte eines bestimmten Herstellers auf dem Prüfstand ausstoßen darf. Auf die GKV bezogen könnte man einen Mindestbeitrag festlegen, den jeder zu zahlen hat, der die Leistungen der GKV in Anspruch nehmen will. Für Kinder wird entsprechend das Kindergeld erhöht, also kostenneutral für Eltern. Für kleine Kinder gibt es einen Zuschlag beim Kindergeld damit die KV während der Elternzeit abgedeckt ist. Kostenfreie Mitversicherung braucht es dann nicht mehr als Konzept. Familien werden nicht mehr belastet, das System ist über die Pauschalen recht einfach geregelt. Wer für ein Kind 15 Jahre zu Hause bleibt, trägt eben die Folgen der privaten Entscheidung.
Für Kinder wird entsprechend das Kindergeld erhöht, also kostenneutral für Eltern. Für kleine Kinder gibt es einen Zuschlag beim Kindergeld damit die KV während der Elternzeit abgedeckt ist. Kostenfreie Mitversicherung braucht es dann nicht mehr als Konzept.
Klingt prinzipiell gut. Jetzt wird aber der deutsche Neidhammel wieder kommen und anfangen mit "Aber dann kriegen privatversicherte Kinder ja Geld, das dafür gar nicht gedacht ist". Dann kommt wieder eine Regelung zur maximalen Einzelfallgerechtigkeit und am Ende wieder viel Bürokratie für nichts.
Privatversicherte Elter zahlen ja auch Krankenversicherungsbeiträge für ihre Kinder. Aber eben halt nicht an die GKV.
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